Eine Frage kam in letzter Zeit öfters an meine Ohren, z.B. auf slashcam
"Was für ne Ausrüstung ist so ziemlich ratsam wenn Videos in voller DV-Qualität schneiden will?"
Da ich selbst vor kurzer Zeit ein solches System zusammengestellt hatte und wir durch die praktischen und zeitkritischen Produktionerfahrungen bei Combatant und Simuliert auch vor kurzem hautnah erlebt haben, was an aktueller Hardware unbedingt nötig und was überflüssig ist, um qualitativ hochwertige DV Filme zu schneiden.
Ich werde im folgenden kurz auf die einzelnen Komponenten eingehen, den Artikel später vielleicht einmal detailerter und differenzierter schreiben, aber für den Moment sollte es diese Tips-Fassung tun.
Ein Wort noch vorweg Lasst Euch von niemandem teuere Super-Hardware andrehen oder weismachen, dass unbedingt die grösste Hardware ran muss, in vieler Hinsicht sind teuere "DV"-Karten (oftmals nur überteuerte IEEE1394 Interface Karten) oder Realtime-Lösungen gar nicht nötig - was nicht heißt, dass sie keine Daseinsberechtigung haben, Color Correction in Realtime (d.h. das Bild liegt auch immer am DV-Port an z.B. mit einer Canopus Storm ist schon etwas anderes, als die Fake-Realtime-Effekte von Adobe Premiere 6.5, die nur auf dem Monitor zu sehen sind).
Aber warauf kommt es nun an? Gehen wirs der Reihe nach durch
CPU
Je schneller desto besser, aber auch lauter!!
Pentium IV oder IV oder Duron/Athlon XP mit ca. 1200 MHz aufwärts.
(Unsere Filme "Combatant" und "Simuliert" haben wir auf einem Celeron 300@450 geschnitten).
Ca. 80 Euro aufwärts
RAM
512 MB DDR in 2 256er Modulen. Das ist genau die richtige Menge, mehr is für Video nicht nötig, mit weniger bekommt man Performanceeinbussen.
Aufpassen OEM-Ram kann zu bösen Überraschungen führen (grad wieder hautnah erlebt!!)-
175-350 Euro
Festplatte
So gross wie möglich, also 60-160 GByte, je nach Länge der Filme die geschnitten werden sollen. Ihr solltet die angestrebte Filmlänge kennen und das Dreh/Schnitt-Materialverhältnis. Bsp. 30 min Filmdauer, 3h Material auf dem Recher => 3.5h * 12GByte/h => 54 GByte. Das ist dann nur EIN Film. Dazu kommt dann noch Platz für Tests, Zwischenergebnisse, Auslagerungsdateien etc.
Was auch sinnvoll ist Eine "kleinere" (z.B. 10 GByte) Platte für Software und System, und die grosse nur für die (Video-) Daten.
Nimm IDE Utra DMA33/66/100, SCSI hat für normalen Videoschnitt heute fast keinen Sinn (die haben durchweg etwas bessere Zugriffszeiten, aber das fällt in der Schnittpraxis absolut nicht auf. Und SCSI is SAUteuer).
200-400 Euro
Mainboard
Bei Pentium IV ein 845er Board, bei Athlon ein aktuelles Board mit KT333 oder nForce2-Chipsatz. Letzerer hat sogar sehr guten Sound und brauchbare Grafik (Geforce 4 MX von der Geschwindigkeit her, was einer Geforce 2 TI Ultra gleichkommt) schon ONBOARD (Spart Steckplätze und Kohle, man braucht dann weder Soundkarte noch Grafikkarte noch Natzwerkkarte noch Modem!!). Viele Boards bringen mittlerweile auch Firewire onboard mit!
Ich wurde übrigens nach der genauen Bezeichnung meines MSI nForce(1)-Boards gefragt, für interessiert MSI K7N420 Pro (Revision 1.0).
100-200 Euro
Grafik
Für Videoschnitt sind heute fast alle Grafikkarten ab der uralten TNT ok - denn es kommt beim Videoschnitt nur auf die 2D- und Videoleistung an, und die ist eigentlich seit Jahren konstant gut. Man kann heute alles von ca. 100-500 EUR nehmen, was angeboten wird, da kann man hinsichtlich Videoschnitt nicht viel falsch machen.
Die Grakas von ATI sind in Sachen Video etwas schneller. Und die neuste All-In-Wonder Generation hat neben Schmankerln wie TV-Tuner, Video In/Out (praktisch zur analogen Ausgabe) auch noch Firewire-Ports, die Dir eine separate Firewire-Karte ersparen!
Die Matrox G450 oder G550 sind auch noch interessant, wegen ihres wirklich gelungenen TV-Out und Twin/Dual-View.
Ca. 100-400 Euro.
Sound
Wenn Stereomischung gefragt ist, tuts eine qualitativ gute Soundhardware, die ohne grosse Prozessorbelastung Stereosound ausgeben und aufzeichnen kann. Die analogen Qualitätsmerkmale (Klirrfaktor, THD) sind nicht sooo wild, da im Normalfall mit der Karte keine Audio aufgenommen/erzeugt werden, sondern nur zur Preview ausgegeben wird - naja höchstens auf einen möglichst guten Frequenzgang achten und vielleicht auf saubere Kanaltrennung,
Mit einer Soundskarte von Creative oder Guillemot kann man sicher nicht viel falsch machen.
Ich selbst habe seit kurzem ein MSI Motherboard mit nForce(1) Chipsatz, da ist eine SEHR guter Soundteil (nebst GeForce MX 400 Graka) schon im Chipsatz enthalten, der sogar Dolby Digital 5.1 AC3 ENCODEN (!!!) kann. Kann ich auch empfehlen, spart viel Kohle.
Ideal ist sicher auch eine Creative Soundblaster Audigy (die kleine reicht), die neben äusserst guter Signalqualität auch Firewire-Ports mitbringt (erspart wiederum eine separate Firewire-Karte).
75-150 Euro
Firewire-Karte
Kauft (v.a. am Anfang) NICHT eine mordsteure DV "Realtime" Karte o.ä. für mehrere Tausis, sondern (falls noch keine Firewire Ports auf Mobo, Graka oder Soundkarte) eine stinknormale Firewire Karte.
Eine preisgünstiges Bundle gleich mit Schnittsoftware ist natürlich auch praktisch - zwar etwas teurer als "nackte" Karten, aber im Endeffekt günstiger, weil Software schon günstig dabei ist.
Sehr interesant Es gibt seit neuestem eine USB 2.0 / Firewire Kombikarte, die auch nicht mehr kostet!
40-200 Euro
Monitor
Ordentlicher 19" CRT. Passt. Im Geschäft anschauen. Z.b. so ein günstigen Philipps beim Mediamarkt.
300-400 Euro
OS
Windows 2000. Stabil, schnell, erprobt.
Nimm besser kein XP, ich hab (hoffentlich nur vorübergehend) Probleme damit in Sachen Video.
Ausserdem DirectX 8 (+DX8bda-DV-Patch von MS) oder DX8.1
200 Euro
Software
Natürlich gängige Free- und Sharewaretools (von Cooledit über VirtualDub bis Scenalyzer).
Dann, wenn's Geld ausreicht, den MainConcept DV Codec, der ist schnell und sehr gut
(Mit den neusten DirectX-Patches ist der MS DV Codec auch recht brauchbar).
Und schliesslich die
Videoschnittsoftware
- MainConcept Mainactor für den schmalen Geldbeutel (auf jeden Fall die Shareware-Version ziehen, da sind geile kleine DV Capture- und Auspiel-Tools dabei!).
- ULead Mediastudio ist ziemlich ok.
- Moviepack von AIST ist ziemlich leistungsfähig, aber mit etwas ungewöhnlicher GUI.
- Der King für semi-profi Schnitt ist und bleibt Adobe Premiere, hat zwar Scheiss DV Capture, aber ansonsten alles brauchbar. Aber auch hier neueste Version mit neuesten Patches (6.02)!
- Wenn's etwas mehr sein darf - AVID XPress DV. Ver3 läuft nur auf 2000, 3.5 nur unter XP! Aufpassen!
ca. 100-1000 Euro.
Beachtet, dass bei gewissen Konstellationen nicht alle Komponenten als Einzelnposten nötig sind (Firewire, Sound, Graka Onboard, Software im Bundle mit Frewire-Karte usw.).
Macht Euch zu all den Einzelkomponenten auch mal auf tomshwardware.com oder anandtech.com kundig, die haben durchweg gute Tests und auch einige speziell Video-orientierte Test!
Und auf heise.de nach den jeweils letzten Tests schauen und die entspr. C'T organisieren!
So das wars erstmal auf die schnelle. Wie gesagt, bei entspr. Resonsanz kann ich aus diesem Schnellschuss-Artikel (der aus einem früheren Post entstanden ist) auch noch einen differenzierteren mehrteiligen Artikel machen.



PC-Ausrüstung für DV-Schnitt
Resonanz ... Resonanz ... Resonanz ...
reicht das schon als Resonanz )))
Mal ehrlich - würde mich sehr für so eine detaillierte Zusammenstellung interessieren!!!
Siehe auch Forum von slashcam.de
http://www.slashcam.de/cgibin/webbbs/for um_config.pl?read=12842
Rainer
19:50
RE PC-Ausrüstung für DV-Schnitt
zu Rainer achhaltsmaul
zu allen anderen
Brauch ich ne Festplatte mit 7200 Umdrehungen pro Minute? Ich hab nämlich keine und leider sauviele dropped frames...
cu all
BBQ
bbq@hierro.com
17:11
2. RE PC-Ausrüstung für DV-Schnitt
nein, an den rpms kann's nicht liegen, schließlich bringt jede 5400er locker mehr als 3,6 (wenn Du DV meinst) MB pro Sekunde ..
17:28
3. RE PC-Ausrüstung für DV-Schnitt
Mit 5400 solltest Du keine dropped Frames haben - Schau, ob Du den DMA-Modus für die Festplatte aktiviert hast - das sollte das Problem lösen.
Wenn Du allerdings ne neue Platte kaufst Ich bin von 5400 auf 7200 umgestiefen - und der gesamte Workflow läuft einfach sehr viel angenehmer und flüssiger.
Grüße Nico
12:48
PC-Ausrüstung für DV-Schnitt
Hi,
herzlichen Dank für die gute Zusammenstellung. Was mich wundert ist Dein Votum für Windows 2000. Ich dachte, das Credo lautet Windows 98SE?
Was Du vergessen hast
- Fernseher den alten, wegen seiner Größe ausrangierten Fernseher kann man sehr gut als Kontrollmonitor neben den PC stellen. Den eventuell vorhandenen Video-Out der Kamera kann man dann an den Fernseher anschließen und als Kontrollmonitor nehmen.
- CD-Brenner ich habe mittlerweile schon Brenner für 99 Euro gesehen. Ich selbst habe mir letzte Woche den AOpen für 115 Euro zugelegt (10xRW, 24xR, 40xCD). Wer mit VCD/SVCD/miniDVD experimentieren will ist mit einer handvoll RW Scheiben gut bedient, die nach "Testschüssen" wieder gelöscht werden können.
- DVD-Laufwerk anstelle eines nackten CD-ROM sollte bei neuen Rechnern nur noch ein DVD-Laufwerk genommen werden. Hier zu empfehlen sind die Laufwerke von LG.
ALTERNATIV zu den beiden letztgenannenten Punkten kann man auch ein Kombi-Laufwerk nehmen, das DVD lesen und CD-R/RW schreiben kann. Ist aber derzeit noch in der Größenordnung von nur leicht unter 200 Euro.
P.S. Ich habe übrigens eine Vollversion von MoviePack zu verkaufen - falls Interesse besteht.
04:44
RE PC-Ausrüstung für DV-Schnitt
Windows98 SE? Wer sagt denn sowas? Schnell und richtig arbeiten (nicht spielen ;-) ) kannst Du nur mit MS-Betriebssystemen mit NT-Kernel.
09:51
2. RE PC-Ausrüstung für DV-Schnitt
Als ich damals von analog auf digital umgestiegen bin, schien es mir nach intensiver Lektüre von Slashcam das man von allem anderen ausser 98SE die Pfoten lassen soll.
Auf meine PC habe ich bisher NT und 98SE gehabt. Letzte Woche nun habe ich einen neuen CD-Brenner gekauft und hatte damit das Problem, das alle 4 IDE Kanäle schon voll sind. Ich habe daher zwei Platten (10 und 15 GB) "entsorgt" und eine 60 GB eingebaut.
Aus irgendwelchen Gründen hat DriveImage die NT Parition aber nicht vernünftig auf die neue Platte verschoben - NT blieb nach dem Login hängen.
Ich habe dann versucht 2000 zu installieren - aber da ist das Setup immer wieder an der gleichen Stelle der Hardware-Erkennung abgestürzt.
Das Ende vom Lied ist jedenfalls, daß ich XP (erfolgreich) installiert habe.
Für die Video-Sachen bleibt die 98SE Partition aber erstmal erhalten.
11:59
3. RE PC-Ausrüstung für DV-Schnitt
...bei 98 gibts aber leider kein NTFS. Grad wegen dem 2 GB Limit von FAT...
Ich hab also Win2000 und der Videoschnitt klappt bei mir eigentlich ziemlich gut.
Malte
15:37
4. RE PC-Ausrüstung für DV-Schnitt
Ich schneide meine Studien - Projekte und private Sachen auf meinem XP-System - und ich hab noch kein einziges Problem bemerkt. Zugegebem - das Speichermanagement scheint unter Win2000 doch ETWAS besser zu sein. Grüße Nico
12:45
Werbung aus Stream schneiden?
Ich stehe vor folgendem Problem. Da das speichern digitaler Streams immer mehr in Mode kommt, würde nun auch ich gerne einmal z.B. einen Werbeblock möglichst elegant aus einem Stream herausschneiden. Was ich bis jetzt verstanden habe ist, dass solche Schnitte manuell gesetzt werden müssen. Ob dann allerdings der letzte Frame vor dem Werbeblock mit dem Frame vor dem zweiten Schnitt (hinter dem Werbeblock) übereinstimmt, ist mehr als fragwürdig.
Gibt es somit Software, welche dieses weitgehend automatisch erledigt? Optimalerweise müsste ich somit nur noch sagen, hier den ersten Schnitt setzen und alles bis zu dem Frame (welcher mit dem letzten vor dem ersten Schnitt übereinstimmt) in den Papierkorb.
Gruss Thomas
09:06
RE Werbung aus Stream schneiden?
Deine Überlegungen gehen davon aus, dass die Werbung sozusagen "irgendwo" in den Film hineingeklatscht ist, also der Film danach mit "Frame n+1" weiter geht. Wenn das nicht der Fall ist (und ehrlich gesagt, warum sollte das jemand so machen), dann gibt es nach dem Werbeblock das erste Bild der nächsten Szene und die Erkennung läuft ins Leere.
Amerikanische Produktionen sind von der Dramaturgie her sägezahnartig aufgebaut, das heisst die Handlung steigt kontinuierlich an, am Höhepunkt kommt der Schnitt mit der Werbung und dann beginnt es wieder belanglos. Wo der Trick funktionieren könnte, ist beim Privatfernsehen, wo mal kurz der Film angehalten und auf Werbung umgeschaltet wird. Dass es danach mit dem "nächsten Frame" weiter geht, garantiert dir auch keiner. Da können sicher mal 10 Sekunden fehlen.
Mir ist aber jatzt ehrlich gesagt nicht klar, was so anstrengend daran sein soll, den zweiten Schnittpunkt manuell zu setzen. Was es gibt sind Progamme wie Scenalyzer (oder so ähnlich), welche Szenenwechsel erkennen (auch aus dem Inhalt, nicht nur aus dem Timecode). Da kriegst du eine Schnipselliste über den ganzen Film und kannst die Werbung raussuchen.
HTH
christian.
06:32
2. RE Werbung aus Stream schneiden?
Das Problem welches ich sehe (z.B. beim Privatfernsehen) ist folgendes... wenn ein Werbeblock eingeschoben wird, ist es ja meistens so, das der Film ein wenig vor dem ersten Schnitt für die Werbung beginnt und dann fortgesetzt wird. Bei Werbeblöcken wird es wahrscheinlich somit eher so sein, das ca. 6 sec. doppelt sind?!? Was nun, wenn ich einen perfekten Schnitt haben will, ohne z.B. 160 Frames zu viel, oder zu wenig? Da nicht unbedingt ein Scenenwechsel in dem Wiederholten Film-Teil (nach dem Werbeblock) enthalten sein muss, läuft es wieder darauf hinaus den Schnitt von Hand zu setzen und einen Sprung zu riskieren.
Dein Hinweis auf "Scenalyzer" waren jedoch sehr gut. Ich werde einmal an dieser Stelle schauen, ob ich entsprechende Software bekommen kann.
Danke
Thomas
11:57
3. RE Werbung aus Stream schneiden?
Wenn du meinst, dass im doppelten Teil kein Szenenwechsel enthalten ist, wird Scenalyzer http://www.scenalyzer.com/d/main.html auch keinen solchen erkennen. Der zerschneidet nur den Film samt Werbung in Einzelszenen. Wenn du die Werbeszenen heraus genommen hast, hast du wieder zwei Filmenden, die du irgendwie zusammen knoten musst. Ich würde mir allerdings zutrauen, mit Hilfe meiner Billigsoftware, in der Zeit, die ich hier für diesen Thread verwendet habe, zirka 5 bis 10 exakte Anschlusspunkte zu ermitteln. Mehr Werbeunterbrechungen sollte wohl kein Film haben.
Bei mir ginge das so
- Filmschnipsel laden.
- ans Ende von Szene 1 gehen
- Einzelbild exportieren, in Grafikviewer laden und in die linke obere Bildschirmecke nageln
- Szene 2 ab Anfang in Einzelbildern durchsteppen, bis aktuelles Bild mit gespeichterten Bild übereinstimmt.
- bis zu diesem Bild Szene löschen.
- Szene 1 und Szene 2 zusammenkleben.
- Sind die Bilder zu ähnlich, um einen exakten Schnittpunkt zu finden, dann Waveformkurven der Tonspuren vergleichen.
- Sind die auch gleich, ist es eh egal, wo genau der Schnitt ist.
chr.
12:30
4. RE Werbung aus Stream schneiden?
Letztens war es bei Pro7 so, dass mindestestens noch 10 sek. nach der Werbung zurückgespult wurden, dass ich auch nicht so schlecht fand, denn ich wollte nicht unbedinngt dass dann während des Films der coole Infostreifen ( der aus dem Pro7-Logo wird, und der den Filmnamen anzeigt ) zu sehen ist.
Weiß nicht, ob das immer ist ;-)
12:40
5. RE Werbung aus Stream schneiden?
moment. ihr macht euch wirlich die mühe, spielfilme aus dem fernsehen aufzunehmen und die werbung rauszuschneiden? ist das nicht vergeudete zeit?
14:23
6. RE Werbung aus Stream schneiden?
Werbung ist völlig vergeudete Zeit, liebe Anna. Deshalb wird sie ja herausgeschnitten ;-)
chr.
14:53
7. RE Werbung aus Stream schneiden?
Na gut, ich geb zu, das stimmt jetzt nicht so ganz. Manchmal ist die Werbung besser als der Film.
chr.
14:56
6. RE Werbung aus Stream schneiden?
Und wenn schon...
Und ICH soll unwichtige Postings formulieren.
Manometer.
Gruß, Angel
14:56
7. RE Werbung aus Stream schneiden?
nein. sollst du nicht.
23:24
8. RE Werbung aus Stream schneiden?
)
Gut gekontert.
Sorry, hab zur Zeit schlechte Laune.
Gruß, Angel
07:30
9. RE Werbung aus Stream schneiden?
hey! there will be sunshine after rain in the light at the and of the tunnel!
08:01
10. RE Werbung aus Stream schneiden?
Das klingt aber jetzt schon fast wie Werbung. Da wollen wir doch gleich mal vorsoglich eine Schnittmarkierung setzen. Händisch, na klar.
chr.
P.S. Gott sei Dank hat sich noch niemand über das Subject mokiert. Wir plaudern natürlich über Files und nicht über Streams.
08:34
10. RE Werbung aus Stream schneiden?
I hope there will be end of Ebbe in my purse at the end of the month )
08:51
11. RE Werbung aus Stream schneiden?
ach was. ist bei dir auch am ende des geldes immer noch soviel monat übrig?
09:46
12. RE Werbung aus Stream schneiden?
Wenn man selbstständig ist, gestaltet sich das ganze sogar extrem ekelig.
Im Gegensatz zu Angestellten, bei denen der Monat gegen Ende immer länger wird, ist es bei Selbstständigen (vorausgesetzt, die laufenden Kosten sind hoch genug) immer genau anders herum.
Da denkt man Mitte des Monats "Ich hab ja noch 2 Wochen Zeit, die Miete aufzutreiben."
Und ehe man sich's versieht, ist der neue Monat schon da.
Aber ganz davon abgesehen, habe ich immer noch schlechte Laune, weil ich noch keine Indianer habe.
Gruß, Angel
10:39
6. RE Werbung aus Stream schneiden?
Danke Anna, das frag ich mich bei diesem Task auch schon..
20:08
Anmerkungen von "Judy"
[per eMail eingegangen]
Einen Athlon, einen Celeron oder einen Duron zu empfehlen ist nicht sehr klug.
Einzig ein Pentium IV gern auch mit Hyperthreading
ist sinnvoll, idealerweise noch in Verbindung mit einem guten Board mit Serial ATA 133, FSB 800 einem IDE Raid um die Platten zu streamen.
Grund Der Datenstrom ist entscheidend für die Renderqualität und Renderquantität. Will man Effekte benutzen, muessen diese nicht nur schnell gerendert sondern auch schnell geschrieben und transportiert werden. die meissten consumer-rechner haben versteckte nadelöhre z.b. ATA 33 oder Duron Prozessor oder 133er FSB oder zu langsame Festplatte..., der datenstrom kommt nicht an 2 Mbit heran.
Mit etwas insiderwissen kann man aber auch einen Aldi-PC auf über 6 MBit hochtrimmen. wer sparen will, fährt mit Aldi momentan garnicht so schlecht..
für ältere rechner empfehle ich übrigens AV Master, die karte ist genial, da sie für 600MHz-PCs konstruiert wurde und bringt bei einem 1,5 GHz-System immerhin 15 Qualität ohne asynchron zu werden (ist da naemlich technisch unmöglich)
Man sollte sich darüber im klaren sein das der Computer beim Schnitt schwer beschäftigt wird - also extrem hardwareintensiv arbeitet. je mehr power er hat, desto besser arbeitet er auch.
Beim recording nutzt er den Codec zum schreiben, den Bildschirm zum anzeigen, den Soundchip zum anhören und die platten um gleichzeitig 3 verschiedene Datenströme (2xAudio, 1xVideo) zeitgleich zu schreiben. Vom puffern der daten u.ä. internen windoof-sachen mal abgesehen.
Beim Effekte anzeigen geschieht aehnliches.
er liesst 3 Datenströme von der HD, berechnet den Effekt, zeigt ihn an (zzgl. Sound) und speichert wiederum einen Datenstrom (Video) + Verknüpfung zum Sound (alternativ). Wenn der Effekt gar 2 clips betrifft verdoppeln sich halt auch die zu lesenden Daten...
es gibt am pc kaum größere daten als video und allein die fähigkeit diese mit audio zeitgleich zu lesen oder gar zu schreiben war bis vor kurzem ein echt heikles problem.
ein Pentium ist im schnitt bis zu 15 % schneller, beim hyperthreading bis zu 25% schneller als ein celeron oder athlon...
als grundprinzip sollten sich interessierte für die testbenchmarks von 3D Programmen begeistern, 3D hat naemlich ähnlich schwer zu arbeiten.
SCSI bringt einen Datenstrom bis zu 40 MBit, haengt also jede ide-platte ab... für 3D spezialisten oder filmschnitt angesagt aber nicht mehr unbedingt nötig...
Windows XP läuft hervorragend und sicher im Videoschnitt - vorrausgesetzt man schnippelt nicht mit dem grauenhaftem Premiere...
eine Grafikkarte mit 2 Monitorausgängen muss nicht unbedingt von Matrox kommen.
grundsaetzlich gilt - wer videoschnitt machen will, sollte sämtliche spielereien an seinem computer abschalten, bildschirmschoner, hintergrundbild, systemtöne und animationen sowie autostart-programme und icons in der taskleiste...
ps recherchier dir das bitte genauer, vielleicht hab ich die eine oder andere zahl nicht mehr genau im kopf..
ansonsten, nette seite, schöne tips, gut gemacht, war gerne hier..
gruss judy
filmeditor
03:34
RE Anmerkungen von
Es stimmt, der HW Artikel ist inzwischen leider ziemlich veraltet...
Hat jemand Bock, ihn zu überarbeiten, an aktuelle Schnitt-HW-Erfahrungen anzupassen??
Dass ein Pentium (IV) generell schneller als ein ebenbrtiger Athlon sein soll, bezweifle ich sehr ... laut den letzten Infos (ist schon ne weile her), die ich aus der Richtung hatte (tomshardware.com etc.) sind die Prozen recht ähnlich in ihrer Leistungsfähigkeit.
Zu (normalen/Ultra/Fast) SCSI würde ich heute nicht mehr raten bei 1-2 Platten-Systemen - zu teuer, zu wenig Vorteile. 40 MBit/s Sek. ist weit weniger als topmoderne IDE System auf EINER Platte durchschleusen.
Wenn man ein PROFI System zusammenstellt, dann gibt es natürlich kaum ne Alternative zu SCSI RAIDs - aber wir sind auf hackermovies im no-budget Sektor, nicht bei AVID, Silver und co.
Auf jeden Fall VIELEN Dank für die Anregung und das Update, Judy!
03:36
RE Anmerkungen von
Hi,
also auf jeden fall ist der Hardware Artikel von deutlich höherem Niveau, auch wenn er nicht mehr so aktuell ist. Ich denke für Leute mit nicht allzu viel Erfahrung im PC Bereich stellt er doch eine deutliche Hilfe dar.
Die Anmerkungen von judy sind doch ehrlich gesagt der letzte Dreck, jemand mit Null Ahnung wollte super intelligent wirken. Na ja ich find das ist deutlich nach hinten losgegangen. Ist mal wieder typisch ComputerBild Leser, lässt sich auch nur von den großen MHz Zahlen im MediaMarkt Prospekt blenden.
Gruß Nils
03:59
2. RE Anmerkungen von
ach... hypertreathing paperlapp...
nen schönen XP Thoroughbred 3000+ und schon flattern die Gefühle... -)
Aber auch ein Athlon 1,4 mit 266mhz FSB ist meiner meinung nach mehr als genug, Verdammt, ich bin Systemintegrator, hab bis vor zwei Monaten noch mit nem athon 1,33, ner 40gb WDigital platte mit 5400 U/min und 256 MB DDRam, das ganze auf dem Billigstmainboard von elitegroup (K7S5aProLAN) gearbeitet und war vollauf zufrieden, mit meinem jetzigen 2000+ und 512 MB Hauptspeicher merke ich fast keinerlei Unterschied.
04:31
3. RE Anmerkungen von
Hm
zum Thema Platten
auf der Seagate Seite
und dann nicht was die durchschleusen
auch S ATA sieht da mau aus
denn alle Zahlen sind nur für 100 sec !!
bei Seagate
NUR die sustained Werte nehmen,
da halbiert sich locker alles um 50%.
SCSI 160 ..teuer
ist da eine Ausnahme !
Warum?
Der Controller oft mit 256 MB Ram ,
2 bis 4 Kanälen und Risc Prozessor
auch teuer, der macht das !!!
IDE das 40 MB sustained schaufelt
möcht ich sehen.
Meine 80 GB Cavier limited edition
mit 8MB Puffer geht beim öffnen
von einem 1.4 GB file mächtig in die Knie
obwohl Master und kein OS darauf orgelt !!
Athlon 2800 und fixer PCI.
Eine Segate Cheatah 18 GB SCSI UWIII
fast wide im Array striped also 0
mit 7 Schwestern fetzt richtig
und die sind per ebay nicht gratis
aber leistbar.
06:18
4. RE Anmerkungen von
Der Artikel ist schlichtweg falsch von vorne bis hinten
1.) Bei DV gibt es nur EINEN Datenstrom mit 25Mbit. Dort ist Audio und Video gemuxt.
2.) Ein Codec kommt bei der Aufnahme NICHT zu Geltung! Das Signal (der Datenstrom) wird 11 auf die Platte gebracht. Der Codec kommt erst dann ins Spiel, wenn Effekte und Überblendungen stattfinden.
3.) ATA33 wird nicht mehr gebaut. Zum Einsatz kommen heutzutage ATA100, ATA133 und Serial ATA
4.) Die Transferrate einer ordinären 120GB Platte pendelt zwischen 25 und 50 MB/s! Im RAID sind ganz locker Transferraten über 40MB/s drin.
5.) Der Kollege/Die Kollegin kennt anscheinend den Unterschied Zwischen Megabit pro Sekunde und Megabyte pro Sekunde nicht. Eine Festplatte die nur 40MBit liefert wär echt ne Lusche.
6.) Die Renderqualität hat definitiv NICHTS mit der Qualität und Schnelligkeit des Rechners zu tun. Die Qualität bleibt gleich. Das einzige was passieren kann sind dropped (ausgelassene) Frames.
7.) SCSI ist definitiv nicht mehr nötig für solche Systeme. Die Datentransferraten von aktuellen IDE Platten können da locker mithalten. Anders sieht das im Serverbereich aus Die Langlebigkeit von SCSI Platten und damit die Ausfallsicherheit ist deutlich höher.
8.) Die Leistungsangaben von Athlon und PIV Systemen stimmen nicht. Vergleiche hierzu aktuelle Benschmark Tests. Gerade beim PIV gibt es so viele Möglichkeiten den Prozessor durch RAM o.Ä. auszubremsen, dass es teuer und auch sehr kompliziert ist ein wirklich schnelles System zusammenzustellen.
9.) Nur noch was zur Belastung aktueller Rechner Der DV Datenstrom beträgt konstant 25Mbit/s - Firewire kann aber 400MBit/s!
Lasst Euch nicht verunsichern! Mit einem halbwegs aktuellen System habt ihr ein gutes Werkzeug an der Hand, mit dem man traumhafte Sachen machen kann. Entscheident ist nämlich nicht die Megaherzzahl des Prozessors, sondern die Kreativität des Benutzers!
So long
Mike
23:36
5. RE Anmerkungen von
Das letzte stimmt nicht ganz... Basis ist Kreativität---wenn ich die aber nicht fließend umsetzen kann macht das keinen Spaß und ist frustrierend.
ausserdem gibt es schon firewire 800 )
01:17
6. RE Anmerkungen von
Tut mir leid, da muss ich – vor allem aus eigener jahrelanger Erfahrung, nicht nur beim Videoschnitt – dringend widersprechen Viele Leute, die alles zur Verfügung haben, massige Software vom Feinsten, Kameras und Zeugs, genau die bekommen meistens nur den größten Schrott hin (der geneigte Leser schaue sich nur mal die Sachen bei der „ARS Electronica“ an). Viel Zeugs verleitet nämlich erst einmal zum Spielen und ausprobieren und sich mit dem Geschafften schneller zufrieden zu geben, was zwangsweise der Qualität weniger zugute kommt.
Umgekehrt haben die Leute mit Minimal-Equipment meistens einen kreativeren, frischeren Output. So als würde sich der Mangel an Ausrüstung durch Kreativität ausgleichen. Und das ist gut so.
Keine Frage ist dabei natürlich, dass ein erfahrener Cutter/Composer selbstverständlich (!) das Schnellste und Beste zur Verfügung haben möchte, was auf dem Markt zu bekommen ist. Zeit ist bei denen eben Geld. Nur haben die Leute bereits Erfahrung und können das Equipment zielführend einsetzen. Das gilt aber nicht für Einsteiger.
Lange Rede, kurzer Sinn Das Argument „ungenügende Hardware“ wird gerne als Ausrede für mangelndes Können missbraucht.
Bis dennen,
Henrik Fisch
03:40
5. RE Kleine Korrektur
Hallo Mike,
du gehst bei Deinen Beschreibungen vom DV-Schnitt aus. Da kann ich Dir nur uneingeschränkt zustimmen.
Es gibt abseits des 25-MBit-Videos aber noch einige weitere Standards, die sehr wohl mit höheren Datenraten, Codecs und speziellen Capture-Boards auskommen müssen. Ich denk da mal an „Betacam SP“, „DVCPro 50“, „Digital Betacam“ oder gar „HDCAM“. Da können die Maschinen eigentlich gar nicht schnell genug sein. Für PAL-SDI (Serial Digital Interface) benötigst Du zum Beispiel 270 MBit/s oder knapp 34 MByte/s; da brauchst Du dringend ein RAID-Array um diese Datenrate noch wuppen zu können.
Sicherlich Für den DV-Filmschaffenden sind das wohl eher utopische Werte. Aber erwähnen sollte es man der Vollständigkeit halber doch einmal.
Bis dennen,
Henrik Fisch
03:53
6. RE Kleine Korrektur
Hallo Henrik,
Natürlich hast Du recht. Dennoch glaube ich nicht, dass jemand, der mit SDI arbeitet auf einem Aldi PC schneiden wird ;)
Futz spricht in seinem Thread aber die AV Master Karte an, die man wohl mit professionellen Systemen wie Betacam oder gar Digibeta niemals verwenden würde. Deshalb zielte dieser Artikel wohl auf DV oder sogar SVHS/Hi8.
Ich glaube der überwiegende Teil in diesem Forum arbeitet jedoch mit DV.
Viele Grüße
Mike
04:30
7. RE Kleine Korrektur
Sorry - gemint mit dem Thread ist natürlich nicht Futz, sondern Judy/Daniel.
Hatte vorher noch einen anderen Thread gelesen.
Grüße
Mike
04:33
5. RE Anmerkungen von
also nu haeng dich mal nicht an mbit oder mb auf, ich find das nen bisschen uebertrieben, auch hab ich erwähnt das ich die zahlen nicht mehr ganz im kopf habe.
aber schoen das du das so gruendlich recherchiert hast ...
im uebrigem, es stimmt das nur ein datenstrom durchs kabel kommt, aber auf der platte sinds dann doch drei und mit die muss der rechner halt auch fertig werden.
ansonsten schön das ihr alle die weisheit mit löffeln gefressen habt ...
scheint ne grosse befriedigung zu sein, frauen fuer bloed hinzustellen...
fuer mich ist dieses forum damit gegessen...
tschau
21:33
4. RE Anmerkungen von
@fast-ronald
"IDE das 40 MB sustained schaufelt
möcht ich sehen."
Die Rede war von 40 MegaBIT nicht MB (also MegaBYTE). in MB umgerechnet wären das also 5. Und das schaffen selbst sehr alte IDE Platten locker.
@all
Wir reden hier (no-budget) momentan nur über DV Schnittplätze - der Artikel heisst nicht zufällig "PC-Ausrüstung für DV-Schnitt".
Von Highend-Profi-Schnittplätze für unkomprimiertes Material ist hier nicht die Rede - wenn auch richtigerweise erwähnt wurde, dass es sowas auch gibt.
Noch was Ich hab nun in 15 Jahren tiefgehender IT/EDV/Computererfahrung eines in Sachen private Kaufentscheidung gelernt Kauf immer das, was den Zweck grad gut genug erfüllt, am besten (untere) Mittelklasse. Alles andere kostet viel zu viel, verliert viel zu schnell an Wert und kann daher erst viel später gegen etwas neues ausgetauscht werden. Mein Credo also Liebe alle 2 Jahre ein neues Mittelklasse System als alle 5 Jahre ein Oberklasse-Bolid, der das erste Jahr überlegen, dann aber nach 2 Jahren gegenüber meinem schon wieder neu leistbaren Mittelklasse-System wie Spielzeug aussieht.
04:48
5. RE Anmerkungen von
... daniel hat recht...
wer diese regel befolgt wird niemals hunderte € für müll ausgeben der jahre später ein viertel davon kostet.
(siehe DVD-Brenner vor'n Jahr und heute)
05:28
6. RE Anmerkungen von
Na denn
http://www.seagate.com/cda/products/disc sales/personal/family/0,1085,586...
oder max external transfer rate Mbytes/sec= 100
oder max sustained transfer rate Mbytes/sec > 58
wie da eine odinaere ATA
zwischen 20 bis 50 PENDELT ?
Auf der Seite gibt es fuer alle Typen Daten
nur fuer ATA meist kein sustained...(dauerhaft)
Da auch auf guten Boards der controler nur ein
Pfenigartikel ist weis man nie etwas geanues.
Fuer den Plattendurchsatz im
PC gibt kein Bordhersteller etwas an.
Fuer Dual AMD gibt es Tests im www,
und nur ein Board von 6 ueberzeugte
bei den Platten.
Mein Linux/Windows Rechner enstand selbst.
Gutes Board, viel Platz, genug Luefter, genug Power,
das gibt es nicht von der Stange und war nicht teurer.
Wichtig ist das Betriebssystem von Programmen und Daten zu trennen, plattenweise.
Einen gescheiten Streamer zur Datensicherung zu haben und eine kleine USV, man weiss nie was beim rendern so alles passieren kann.
Den Monitor auf Tageslicht kalibrieren
ist auch nicht falsch.
Wenn die Maschine keinen Aerger macht,
dann macht Arbeiten und Kreativitaet Spass.
Dual AMD hab ich wegen Cinarella/Ardour
als Info fuer hardcore Linux lover !
Gimp und filmgimp sind auch nett und wie blender
nebst Kino gratis....
echte lowbudget software
08:56
2. RE lauter nette kerle
du bist ja nen richtig netter kerl,
offensichtlich auch ziemlich von sich überzeugt...
danke für die blumen ach und noch was,
computerbild gabs damals noch nicht,
da las man noch die hackerbrücke...
zu 1) vom mike, das würd ich an deiner stelle nochmal genau nachlesen...
gruss judy
21:20
2. RE Anmerkungen von
Leute, ich find's ehrlich gesagt etwas seltsam, wie entgleist und persönlich angreifend hier in unserer community ein Thread wird, der sich mit ganz sachlichen Fakten beschäftigt und in einem vollkommen sachlichen Ton begonnen hat. Finde ich alles andere als gut, um mal sachlich zu bleiben.
Niemand hier im Forum sollte Anfeindungen ausgesetzt werden, schon gar nicht, wenn ein Poster sachlich bleibt.
Formulierungen wie "der letzte Dreck" oder "xx spinnt" haben auf hackermovies nichts zu suche, ich sag's klipp und klar.
Was auch alles andere als von Toleranz und professionalität zeugt ist, Menschen mit andere (fachlicher!!!! nicht mal persönlicher!) Meinung aufgrund der Meinung niederzumachen.
Es bringt keinem was, wenn Besucher, die fachbezogen diskutieren wollen hackermovies als Schlangengrube voller Anfeindungen kennenlernen! Denkt mal darüber nach.
Jeder einzelne Poster hier, ob anonym oder namentlich registriert, hat die Verantwortung, hackermovies entweder zu einer Hort von vergifteter Stimmung oder aber einem angenehmen Platz im Web zu machen, an dem sich Filmschaffende unterschiedlichsten Niveaus und Meinung FACHBEZOGEN und SACHLICH FREUNDLICH austauschen können!
Für was ich Partei ergreife dürfte jedem klar sein, und wir werden in Zukunft wieder stärker darauf achten, die fachlich-konstruktive und freundliche Athmosphäre in unsere Community zu stärken. Ich gehe 100%ig davon aus, dass JEDER hier dieses Ziel teilt!
Also BITTE mehr gegenseitige Toleranz und Respekt!
02:47
RE Anmerkungen von Teil II
Nochmal was per Mail von Judy
--------------------------------
Hi,
das ein Athlon im Bereich Word & Co, Internet, verschiedenen Spielen und ähnlich nicht so hardwareintensiven sachen einem Intel Pentium ebenbürtig ist, stimmt schon, fürs Spielen und normale Heimanwendungen ist er damit aufgrund seines Preise durchaus eine gute Wahl, nicht aber wenns ums Rendern geht, da lässt der Pentium die anderen hinter sich... dazu sollte man natürlich wissen, das sich programme wie Premiere, Adobe, Avid, Fast oder Ulead ebenso wie Discreet oder maya eng an die hardware anlehnen und durch bessere Hardware direkt profitieren.
übrigens ist Avid auch nicht das nonplusultra, man denke nur an alphakanal-importen und den fehler bei der monitorausgabe, den man offensichtlich nicht hinkriegt, aber es ist zuverlässig. alternativ würde ich auf Edition DV setzen, das gegenüber Premiere deutlich professioneller ist.
richtig und fein ist allerdings der tip, das die meissten systeme mit normalen guten firewirekarten am besten laufen, matrox karten würde ich daher garnicht mehr empfehlen. wenn man jedoch nicht über firewire sondern über normalen FBAS arbeitet, fährt man mit einem AV Master hervorragend,
leider gibts probleme mit inkompatiblität zu modernen betriebssystemen und den nicht auswechselbaren codec.
schade das hier die entwicklung nicht fortgesetzt wurde...
ansonsten spreche ich nicht vom SCSI-Raid sondern von einem deutlich günstigen IDE-Raid, kleine Raidkarten gibts bei Ebay schon ab 30 euro und ist daher durchaus empfehlenswert...
Wie gesagt bei den DatenDurchsatz war ich mir nicht ganz sicher, es waren wohl eher Gbit, aber ich suchs nochmal raus.
hier mal nen vergleich zum thema CPU und Hyperthreading
http://www.zdnet.de/techexpert/artikel/t ests/cpu/200211/p43h0006-wc.html
http://www.zdnet.de/techexpert/artikel/t ests/cpu/200211/p43h0008-wc.html
http://www.zdnet.de/techexpert/artikel/t ests/cpu/200211/p43h0009-wc.html
Zum Thema Datendurchsatz Motherboards, FSB, Dual-Channel DDR
http://www.de.tomshardware.com/motherboa rd/20030414/index.html
http://www.de.tomshardware.com/motherboa rd/20030414/i875p-03.html
als Board empfehle ich dieses hier
http://www.intel.com/design/motherbd/bz/ index.htm?iid=ipp_dlc_deskmb+p4p...
http://www.gamestar.de/tests/mainboard/1 2731/
sowie zum thema Preis http://salzburg.com.geizhals.at/?a=51702
zum Thema Raid, insbesondere Raid-0
http://www.glossar.de/glossar/z_raid.htm
12:34
2. RE Anmerkungen von Teil II
Danke Judy für die näheren Details, im Prinzip auch stichhaltig, nur ist insgesamt die Bevorzugung einer deutlich teureren aber kaum leistungsfähigeren Lösung ökonomisch nicht effizient.
Zum ZD Test
Naja, dafür dass die 'n Pentium IV 3066 mit einem eben nicht grad ebenbürtigen Athlon 2800+ (der ja schon von sich aus bei weniger Taktfrequenz läuft als die Rating-Zahl angibt) vergleichen, fällt der Unterschied im Video-(Encoding)-Test aber marginal aus im Vergleich zu anderen Systemen,
http://www6.tomshardware.com/cpu/2003051 3/athlon_xp-15.html
Im Vergleich bei tomshwardware ein P4 3.06 mit/ohne HT und Athlon XP 3200+ (läuft mit 2,2 GHz) ergibt sich im Video-Enconding bereich grad mal ein Unterschied (zweites Schaubild auf der Seite) von nich mal 4%, beim Pinnacle Studi rendering (nächste Seite) sind's dann 6-7%
Die Unterschiede von P4 mit oder ohne HT reichen i Videobereich von gering bis vernachlässigbar - zu gleichförmig ist die CPU-Belastung, HT kann seine Stärken nicht ausspielen
http://www6.tomshardware.com/cpu/2002111 4/p4_306ht-14.html.
(Board, Speicherart usw. sind natrülich bei den Tests implizit berücksichtig).
Dafür, dass dann der Athlon 3000+ (z.b bei k&m-elektronik) um die 63% wenig als ein Pentium IV 3,0 kostet - dafür ist der leichte Performancegewinn vernachlässigbar und ineffizient. Ökonomisch sinnvoller ist es da, andere System-Komponenten hochwertiger oder üppiger auszustatten (z.b. mehr speicher!), oder Kapital für spätere Investitionen übrig zu lassen - das bringt erfahrungsgemäß bessere Performance-Zuwächse.
Dass die geringfügigen Unterschiede im semi-profi-Segment praktisch nicht wahrnehmbar sind und den satten Mehrpreis zumindest in dem Segment nicht rechtfertigen, liegt für mich auf der Hand.
12:39
3. RE intel contra athlon
Toms Hardwareguide neigt hin und wieder zu übertreibungen, insbesondere was das overclocking angeht und mp3-codierung ist kein rendern, auch divx oder gar lowlevel-codecs würde ich nicht als maßstab für videoschnitt akzeptieren...
so nen bissle packerei fürs web oder ne DVD schmeisst grundsaetzlich ne menge bild/ton weg um die datenmenge zu reduzieren...
wenn ich jedoch mal nen richtig guten sub-master effect erstelle, spielt es für mich schon ne rolle ob ich 75 oder 90 min auf nen ergebnis warte...
gleiches gilt z.b. für max 3d, ae oder DVD fullsize mpeg...
dafür kann man schonmal nen paar euro drauflegen...
fuer nen hobbyfilmer ist videostudio & co ne praktische lösung aber wer guten film machen will, sollte nicht ausgerechnet beim prozessor sparen...
im uebrigem ist der preisunterschied zwischen athlon und intel auch nicht gerade ne empfehlung um geld zu sparen...
letztendlich muss jeder selbst wissen, was er sich goennt und naja, es muss ja nicht gleich nen 3 ghz sein, nen 2,8er wäre auch schon ganz brauchbar...
gruss judy
21:06
4. RE intel contra athlon
Naja, ZDnet hatte ja auch nur das Encodieren eines Videostroms gemessen, oder? wie war das?
Prinzipiell sollte aber ein Encodier-Benchmark aussagekräftig für den PROZESSOR (halbwegs für Speicher, weniger HD oder Graka) sein, denn die Operationen beim Encodieren ähneln doch sehr den typische CPU-Fressern beim Videoschnitt - Decodieren und Mischen von Videos, Bildverarbeitungsalgorithmen für Effekte & Überblendungen. Beim klassischen Filmschnitt läuft's sogar fast nur auf's Decodieren hinaus, da Effekte und Blenden ja zugunsten von harten Schnitten fast nie zum Einsatz kommen.
Natürlich hast DU auch recht Bei sehr vielen und häufig eingesetztem Effekten und Renderings spielen 10% weniger wirkliches Warten für einen Profi durchaus ne Rolle - aber "ein paar Euro drauflegen" kann nur jemand, der damit sein Geld verdient! Und das dürften hier recht wenige sein.
04:54