Von mir gibt es erstmal ein großes Lob für die Umsetzung der Figuren und viele kleinen Details, vor allem bis zu dem Punkt wo der Professor mit dem Trampolin aus der Kanalisation gehüpft kommt, die Aussenaufnahmen lassen leider etwas nach, aber insgesamt eine beachtlich Leistung was die Umsetzung der Puppen angeht, Film bezogen hätte stellenweise noch mehr mit Licht, DOF und Kadrage gearbeitet werden können.
Schade fand ich bei all dem Aufwand, dass die Geschichte so ihr Probleme hat.
Das es nur eine Selbstgespräche führende Stimme gibt, ist zwar ein nutzbares Stilmittel, aber auf Dauer redet mir der Prof. zu viel (eine durchgehende Untermalung, einiges hätte auch in Bildern umgesetzt werden können) und halt nur er alleine. Ich finde die Stimme (ich vermute deine Eigene etwas bearbeitet), auch eher suboptimal gewählt zu dem Prof.
Das Spiel von dem Obdachlosen hat mich nicht überzeugt und aus der Geschichte rausgehauen und ist m.M.n dramaturgisch überflüssig. Insgesamt hätte einiges Kürzer und knackiger gekonnt und dafür hättest du dich auf ein sauberes Storytelling konzentrieren können - ich weiss das ist schwer und zeitintensiv, aber mir erscheint bei er Arbeit die ihr investiert habt, hätte sich das gelohnt. Die Geschichte verläuft so etwas flach, es fehlt ein Konflikt,Spannungsbogen oder Twist für mich.
An eurer Stelle, wo ihr die Puppen schon habt, würde ich mir damit eine kleine mehr auf Kinder gemünzte Geschichte einfallen lassen, dafür passt die Aussage "müllverbrennung ist gut" nicht so richtig und es könnte stellenweise etwas alberner werden, dazu würde die aktuelle Stimme dann auch passen. Interessanter hätte ich es zum Beispiel gefunden, wenn der Prof. sich noch abgehobener und narzistischer ausgedrückt hätte (im Stile des bereits vorhandenen "du musst hier verschwinden, für meine Wissenschaft brauch ich intelligenz um mich") und der Obdachlose einfach weiter geschlafen hätte. Der Prof dann an der Stelle irgend ein Experiment versucht hätte, was zum scheitern verurteilt ist und der Obdachlose das Problem im Halbschlaf beiläufig löst (evtl. weil er selbst mal Prof. war), das wär ein guter Anfang für eine Mensch-Puppe Beziehung und auch Dialog, von da aus könntet ihr dann ein Format ala Löwnzahn nur mit 2 Randexistenzen entwickeln welche evtl auch mehr Randthemen aufgreifen (ok ist jetzt etwas gross gegriffen), aber ich denke diese Machart hat mehr Potenzial.
Lg
Von mir gibt es erstmal ein großes Lob für die Umsetzung der Figuren und viele kleinen Details, vor allem bis zu dem Punkt wo der Professor mit dem Trampolin aus der Kanalisation gehüpft kommt, die Aussenaufnahmen lassen leider etwas nach, aber insgesamt eine beachtlich Leistung was die Umsetzung der Puppen angeht, Film bezogen hätte stellenweise noch mehr mit Licht, DOF und Kadrage gearbeitet werden können.
Schade fand ich bei all dem Aufwand, dass die Geschichte so ihr Probleme hat.
Das es nur eine Selbstgespräche führende Stimme gibt, ist zwar ein nutzbares Stilmittel, aber auf Dauer redet mir der Prof. zu viel (eine durchgehende Untermalung, einiges hätte auch in Bildern umgesetzt werden können) und halt nur er alleine. Ich finde die Stimme (ich vermute deine Eigene etwas bearbeitet), auch eher suboptimal gewählt zu dem Prof.
Das Spiel von dem Obdachlosen hat mich nicht überzeugt und aus der Geschichte rausgehauen und ist m.M.n dramaturgisch überflüssig. Insgesamt hätte einiges Kürzer und knackiger gekonnt und dafür hättest du dich auf ein sauberes Storytelling konzentrieren können - ich weiss das ist schwer und zeitintensiv, aber mir erscheint bei er Arbeit die ihr investiert habt, hätte sich das gelohnt. Die Geschichte verläuft so etwas flach, es fehlt ein Konflikt,Spannungsbogen oder Twist für mich.
An eurer Stelle, wo ihr die Puppen schon habt, würde ich mir damit eine kleine mehr auf Kinder gemünzte Geschichte einfallen lassen, dafür passt die Aussage "müllverbrennung ist gut" nicht so richtig und es könnte stellenweise etwas alberner werden, dazu würde die aktuelle Stimme dann auch passen. Interessanter hätte ich es zum Beispiel gefunden, wenn der Prof. sich noch abgehobener und narzistischer ausgedrückt hätte (im Stile des bereits vorhandenen "du musst hier verschwinden, für meine Wissenschaft brauch ich intelligenz um mich") und der Obdachlose einfach weiter geschlafen hätte. Der Prof dann an der Stelle irgend ein Experiment versucht hätte, was zum scheitern verurteilt ist und der Obdachlose das Problem im Halbschlaf beiläufig löst (evtl. weil er selbst mal Prof. war), das wär ein guter Anfang für eine Mensch-Puppe Beziehung und auch Dialog, von da aus könntet ihr dann ein Format ala Löwnzahn nur mit 2 Randexistenzen entwickeln welche evtl auch mehr Randthemen aufgreifen (ok ist jetzt etwas gross gegriffen), aber ich denke diese Machart hat mehr Potenzial.
Lg
09:57