Ich maße mir ein Urteil an, das ich, wie immer, nicht böse sondern konstruktiv meine:
Handwerklich gut gemachter Film. Keine Frage.
ABER auch hier das typisch deutsche Problem - das Storytelling ist grauenhaft.
Die Figuren (der Geschichte, nicht die Darsteller!!) eiern herum. Es fehlt eine klare Entwicklung.
Dabei fängt es schon ganz gut an. Ein wirrer Typ, keine Uhr dabei wird von einer netten jungen Frau angesprochen. Und dann auch noch einfach fotografiert. Er wehrt sich ja zunächst - doch dann verliert er seine Aggression sofort. SIE erklärt jede Menge - aber ER ist gar nicht mehr böse/neugierig. Hätte er z.B. die Kamera in einem kleinen Gerangel aus ihrer Hand "geschlagen", hätte sie einen tollen Grund gehabt ihm über ihr Projekt zu erzählen. "Jetzt hast Du alle meine Menschen-Erinnerungen zerstört..." o.ä. ...
Lange Rede kurzer Sinn:
Die Figuren entwickeln sich nicht, oder nur minimal. Mehr hätte den Film erheblich dichter gemacht.
Und - wann kommt eigentlich der Bus ? Wieso müssen nicht beide in verschiedene Richtungen und trennen sich sich auf wahrscheinlich nimmer Wiedersehen? So gehen sie (süß aber langweilig) einfach gemeinsam von dannen.
Wieso wartet SIE nicht auf den Bus und ER auf den Flieger - der dann auch kommt (und wenn es nur das Geräusch wäre) - und wieso lässt SIE ihren Bus nicht sausen und zieht mit IHM?
Einen schönen Gruß an Prof. Stuart Marlow - aber DAS ist handwerklich nicht sonderlich geschickt.
Nichts für ungut.
(Und nur am Rande angemerkt - der Schnitt bei 3'36" ... AUTSCH!!! Da fehlt aber ganz fies ein Pick-Up oder eine Auflösung, dass die beiden nur um das Häuschen sind und eben eine "kleine Runde" gemacht haben. )
Ich glaub in einem Kurzfilm können sich allenfalls die Beziehungen zwischen Figuren wirklich entwickeln, und das ist hier der Fall. Orpheum, Deine Kritik geht diesmal ins Leere, "Flieger" ist zwar spürbar "deutsch", aber das auf eine sehr knuffige, süße und liebevolle weise mit sympathischen Figuren. Der Film ist gut und sehenswert, genauso wie er ist (*obwohl* auch er nur ein "Übungsfilm" ist).
Könnte es sein, dass hier ein fall von Kritikresistenz vorliegt?
Legen wir zu Grunde dass es nur ein Übungsfilm ist - dann ist doch "Kritik" umso wichtiger. Ich habe ja nicht geschrieben "lasst es bleiben - das wird ja eh nichts und niemals".
Eine Story muss einfach stimmen - egal ob in einem 30 Sekunden Werbespot, einem Kurzfilm oder einem Kinofilm. Wer die Messlatte zu niedrig legt wird immer nur Mittelmaß anlegen - und wer Kritik einfach nur mit "das kann man diesmal ruhig so machen" abwehrt, sollte niemals etwas für ein Massenpublikum machen - das verzeiht nämlich nichts und bleibt von den Kinokassen fern.
Ich denke nicht dass die Kritik ins leere ging - ich hoffe sie regt zum "nächsten Mal besser machen" an - gerade WEIL es ein Übungsfilm ist.
Und ja - ich gebe Dir völlig Recht - er IST sehenswert. Aber er hätte besser sein können.
Und da ORPHEUM da liegst du meiner meinung nach falsch mit deiner Herangehensweise, die ich übrigens als "typisch Deutsch" beurteilen würde. Alles muss bis zum kleinsten erklärt werden, allen Aktionen muss die logische Reaktion folgen. Die Figuren entwickeln sich, halt nur in ihren Möglichkeiten. Der Film ist bestrebt diese Zwischentöne aufzufangen und behutsam eine wunderschöne Situation zwischen zwei Menschen aufzuzeigen, die weder in jeglicher Hinsicht erklärt werden möchte noch erklärt werden muss. Ein bisschen skurril aber durchaus wirksam. Sie gehen zusammen weg, na und? Sie fahren beide nach diesem Dialog in getrennte Richtungen, wäre in meinen Augen das klassische und in diesem Fall nicht passende Ende gewesen, der Flieger kommt definitiv viel zu plakativ. Nein er endet klein, so wie er begonnen hat. Lediglich seine Reaktion bei ca. 5.36 finde ich nicht ganz angemessen, da ist ein bisschen zu dick aufgetragen. Der Schnitt bei 3.36 mag technisch nicht am besten gelöst sein, doch kann ich dich beruhigen so etwas fällt Leuten vom Fach auf, doch keinem „normalen“ Zuschauer. Außerdem stört es mich in diesem Fall nicht, vielleicht aus dem Grund, dass ich an der Stelle gelacht habe, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe. Esther Maaß & Jens Bohnsac harmonieren sehr schön in ihrem Spiel und auch wenn mir die ein oder andere Stelle ein bisschen zu viel ist, findet der Film zum Schluss ein Maß, wo man sich nach beendigtem Schauen schmunzelnd zurücklehnt und denkt: „schöner kleiner Film“. Ich glaube mehr wollte er nicht.
Und noch einmal : Ich habe nie gesagt "es ist schlecht" - das maße ich mir gar nicht an. Wie könnte ich auch ?!
Alles was ich anmerke sind Hinweise auf handwerkliches Geschick, das ein Projekt wie dieses hier eben hätte besser sein - bzw. das nächste Projekt besser machen kann.
Und nein - es ist keineswegs "typisch deutsch" alles bis aufs Kleinste zu erklären. Die Kunst des Storytelling besteht darin zu wissen, was ich für eine Geschichte erzähle, woher die Protagonisten und Antagonisten stammen, was sie bisher getan haben etc. . Das Problem der meisten -gerade europäischen/deutschen!- Filme ist, dass sie genau diesen Hintergrund nicht kennen. Die Kunst des Filmemachen ist das zeigen - oder eben weglassen von Informationen. Spannung entsteht, in dem man den Zuschauer mehr wissen lässt als die Darsteller oder eben durch die Kunst des weg-lassen und dem Zuschauer nur das zu zeigen, was er zum verstehen der Story wirklich benötigt. Dafür aber muss der Macher des Films wissen, was der Hintergrund ist.
Ich muss ehrlich gestehen, das ich dich/deine (ORPHEUM) Kritik nicht nachvollziehen kann.
Meiner Meinung nach ist der Film höchst sensibel auf die Darstellung feiner Charaktere konzentriert, sehr gekonnt und ansprechend gemacht.
Es macht Spaß sich in die zwei hineinzuversetzen und zu erraten was sie denn als nächsten tun/sagen und woher sie kommen und am ende was aus ihnen wird.
Außerdem sollte das primäre Ziel eines Filmemachers auf keinen Fall sein, bloß das Massenpublikum zu begeistern! Es geht darum sich/etwas in seinem Film auszudrücken, was im besten Fall eine größere Masse anspricht. Zudem finde ich einen Großteil der Kinofilme nicht im geringsten Sehenswert, wobei mich gerade Filme wie diesen hier sehr begeistern und ich davon gerne mehr im Kino sehen würde!
Also - wenn Du auch den Rest gelesen hast habe ich ja keineswegs behauptet der Film ist SCHLECHT.
Nicht mal die Autorin selbst hat das so verstanden.
ich bin nur immer wieder überrascht, wie kritikresistent manche Menschen sind und wie empfindlich sie auf Selbige reagieren. Statt zu sagen "hm - ich denke mal drüber nach - vielleicht kann man an dieser oder jener Ecke schleifen" wird gegiftet und (weiter unten) Kompetenz als Solches in Frage gestellt.
Ja - Deine Meinung ist ja richtig. Sensibel, gekonnt und ansprechend.
Da core!
ABER es sind handwerkliche Schwächen darin. Ja - die gibt es auch bei 200MioUSD teuren Produktionen keine Frage - um den Einwand mal gleich vorweg zu nehmen.
Und wenn eine Story einen ganzen Kinofilm trägt ok - gern, immerzu. Aber aus "Flieger" allein wirst Du keinen Kinofilm machen können - weil es die Story nicht trägt, ohne dass der Film langatmig würde. Die Länge hier ist -für die dargebotene Handlung- perfekt.
Aber ich widerspreche ganz energisch bei dem letzten Absatz. Sicher geht es nicht unbedingt darum ein Massenpublikum zu erreichen. Aber es geht nicht darum, dass sich ein Filmemacher darstellt. Es geht darum, dass das Medium Film das, was den Filmemacher bewegt, zu transportieren in der Lage ist. Dazu aber MUSS der Filmemacher das Handwerk des Erzählen verstehen. Denn sonst ist der Film langweilig und wird niemanden interessieren (ich erinnere an die 70er Jahre, in denen der Autorenfilm durch pseudointellektuelles Gewaber (Ausnahmen und Perlen bestätigen wie immer im Leben die Regel) und pure Selbstdarstellung (übrigens zumeist auf Kosten der durch den Steuerzahler finanzierten Filmförderung) den "deutschen Film" so wunderbar ruiniert haben, weil Filme finanziert wurden, die nicht eine einzige Eintrittskarte verkauft haben. Wen hat ein solches Produkt erreicht? Richtig. Niemanden. Und was für einen Sinn hat der Inhalt dann gehabt, außer dem Filmemacher "ein gutes Gefühl" zu geben? Es tut mir leid aber meiner unmaßgeblichen Meinung nach sollte ein Filmemacher, der sich nur selbst produzieren will und einen Pups auf das Publikum gibt, seine Spardose plündern und den Film selbst produzieren um ihn zu Hause mit Freunden und Mitinteressierten ansehen zu können. Es wird der Einzige Film bleiben, denn einen Zweiten wird er sich dann nicht mehr leisten können.
(Ich ziehe in diesem Zusammenhang übrigens -vollkommen frei von Ironie!!!- den Hut in voller Bewunderung für all jene, die auf einer Plattform wie dieser Filme präsentieren, die mit minimalem Budget zum Teil wirklich erstaunliches auf die Beine stellen !!!!!)
Lange Rede, kurzer Sinn.
Auch die USA leisten sich ihren "Spartenpulikumfilmer" Woody Allen (als Beispiel). Seine Filme sind witzig, technisch nicht immer astrein und manchmal auch zweifelhaft - und das ist auch gut so. Aber die USA leisten sich eben auch Terminator, Mission Impossible und Fluch der Karibik, die ihnen das Geld verschaffen, sich die vielen Woody Allen die es so gibt leisten zu können. Was passiert wenn man nur in künstlerischer Selbstdarstellung denkt sieht man an der ORION (dem Verleih - nicht der Serie!) oder United Artists. Und dann bleiben die Projektoren irgendwann stehen - ob mit oder ohne künstlerischen Ausdruck.
"Flieger" ist ein netter, sympatischer Kurzfilm. Ich würde gern den Versuch starten die gleiche Story von diversen Leuten realisieren zu lassen und die Ergebnisse bzgl. handwerklicher und inhaltlicher Umsetzung miteinander vergleichen zu lassen. Wie werden die Ergebnisse wohl aussehen?
Hm ich möchte ganz arg bezweifeln dass Fluch der Karibik Woody Allen Filme finanziert...hab jetzt nicht alles Zahlen aber klar ist: Woody Allen Filme spielen nicht viel ein, richtig, dafür kosten sie aber auch kaum etwas. Darum können solche Filmemacher auch immer wieder Filme machen, weil sie kein Risiko darstellen. Nur eine Zahl die ich parat habe: Annie Hall hat 38Mio. Dollar eingespielt aber eben nur 4Mio. gekostet.
ganz meine Meinung.. man kann auch echt alles in Grund und Boden analysieren.
Zum Beispiel die Ziehung der Lottozahlen... ey, die Musik geht ja wohl gaaaar nich!!!
Hm ... Bist du reich? Hast Du reiche Freunde? oder einflussreiche? (Ich meine nicht die im Trenchcoat, die immer so muffig gucken ...), die einem ein nächstes Projekt finanzieren? *gg*
Um den ominösen Umschnitt bei 3:36 mal zu erklären, habe ich eine Skizze angefügt. Zum besseren Verständnis. Hätte nicht gedacht, dass man den Zuschauer mit einem Umschnitt so desorientieren kann.
Sie sagt: "...vielleicht wird's ja dann besser. Komm, Mützenmann!"
Dann gehen sie los, und zwar um das Häuschen herum. Dabei passieren sie die Reklametafel, an der er gelehnt hat von der anderen Seite und kommen hinter dem Häuschen wieder hervor.
Kamera 1 zeigt die Glaswand, die wir bei Kamera 2 von hinten sehen. Das alles mit Kamera 1 zu zeigen (hatten wir vom Material auch), war uns zu langweilig. Wir dachten, dass man die Dimensionen des Bushäuschens begreift.
Es gab also keinen Zeitsprung, sie haben die Runde nie geschafft, weil's Raphael zu blöd war.
Der Bus kam nicht, weil wir am Tag der deutschen Einheit gedreht haben und da fährt da kein Bus, sorry, das war Absicht. Zusammen von dannen gehen sie auch nicht. Sie gehen noch eine Runde, wie Mathilda ja sagt. Schließlich haben sie die erste ja nicht beendet und Mathilda hat Raphael nun überzeugt, dass das Runden gehen gar nicht so schlimm ist.
Kritisieren ist einfach, selbst machen aber schwer, Kritiker sollten ihre eigenen Projekte vorstellen, um die Kritik von ihnen auch annehmen zu können. Gut gemachter Kurzfilm.
Sorry - der Nachtrag MUSS einfach noch sein:
Ich habe studiert. Fotodesign. Nicht Medizin. Trotzdem weis ich, dass eine im der Bauchhöhle vergessene Schere DA sicher nicht hin gehört.
Ich würde den Arzt (zu recht) verklagen.
Wäre die Klage nicht auch ein Ausdruck meiner Kritik an seiner Arbeit? Auch wenn ich es sicher bisher niemals besser gemacht habe? (Anm.: Ich hab (zum Glück) sowieso noch niemals jemanden operiert...)
Und klar darf man meine "Kritik" (die ich eher als ein "auf etwas Aufmerksam machen " verstanden wissen möchte) kritisieren. Film ist kein Produkt, sondern jeweils ein Projekt. Man wird immer alles anders machen können. Nur fühlt sich doch bitte nicht wirklich jemand ernsthaft beleidigt, wenn man (aus der beruflichen Erfahrung und nicht aus Größenwahn (auch wenn es vielleicht so klingt ;o) )) geborene "Hinweise" und "Tipps" zu vermitteln UND zu erklären versucht.
Ich nehme keine Kritik an von jemanden, dessen Kompetenz ich nicht kenne. Das will ich damit sagen und ich werde mich auch weiter daran halten.
Es gibt einen schönen Spruch, der heißt, nichts gesagt ist gelobt genug. Motivation entsteht durch Lob.
Ein paar Auszüge:
geboren 1966
mit 13 Jahren (neben der Schule) für die WR Dortmund zu fotografieren begonnen
mit 15 erster ganzseitiger Artikel in der WR (im Anschluss eigenverantwortlich Texte geschrieben)
1984 freier Radio-Mitarbeiter für den WDR Dortmund
derweil Studium Fotodesign an der FH Dortmund
Cutter für eine kleine Filmproduktion in Dortmund
seit 1989 freier Cutter für das ZDF in Mainz
Filmton für "Apekt Telefilm" in Hamburg ("Zwei Münchner in Hamburg", Staffel 2)
Ende 2001 als Cutter für das ZDF in Washington D.C.
Seminar Storytelling bei Rober McKee in Las Vegas
Seminar Storytelling bei Blake Snyder
Beginn eines eigenen Projektes mit dem amerikanischen Drehbuchautor
Kontakte zu Lektoren Jerry Bruckheimer Films
Kontakte zu diversen Studios in CA
schreibe gerade (im Auftrag) an 4 Story-Pitches für den US Markt - und einer Romanvorlage für einen Verlag im Kölner Raum
Und niemand sagt, dass Du die Kritik annehmen MUSST. Es ist MEINE Meinung, entstanden aus MEINER ureigenen Erfahrung. Wenn Du es nciht hören möchtest - bitte. Hab ich kein Problem mit. Wenn Du Lob hören möchtest - ok: Der Film hat durchaus Potential. Schöne Farben. Guter Ton.
Man wird aber nicht durch Lobhudelei besser. Und niemand ist perfekt geboren. Jeder, der in einem sich ständig wandelnden und den Sehgewohnheiten anpassenden Medium wie Film/Fernsehen oder überhaupt der Unterhaltung arbeitet wird sehr schnell weg vom Fenster sein, wenn er nicht bereit ist, ständig und dauernd dazu zu lernen. Außer Du heißt z.B. Claude Chabrol, der sich bis heute weigert, das übliche 1:1,78 Format zu nutzen und bei 1:1,66 bleibt - DER kann es sich aber auch leisten, solche "Forderungen" an die Produktion und den Verleiher zu stellen.
Ja - Lob motiviert. Aber schreib mal ein paar Seiten eines Manuskript und gib sie jemandem der Dir nahe steht. Denkst Du du bekommst eine GANZ ehrliche Kritik? Der/Diejenige wird Dir nicht weh tun wollen und das, was sie strunz-langweilig fand, niemals auf den Punkt bringen. Man wird Dir das Manuskript zurück geben und sagen - "Hey, das ist echt gut". Und ? Hilft das? Wäre nicht ein kreativer Vorschlag vielleicht hilfreicher? - "An der und der Stelle - also - das hab ich nicht verstanden ?!"
Was EINER nicht versteht, oder EINEM Auffällt (ob vom fach oder nicht) ist EINER zu viel. Immer.
Wo soll das hinführen, wenn ihm deine Musik nicht gefällt, dann soll er es bleiben lassen. Also kommt die Nächte Frage, warum gefällt dir meine Musik nicht, wenn er dann antwortet, weil sie mir halt nicht gefällt, dann ist es ein Geschmacksproblem, ansonsten müsste er schon wieder Kompetenz beweisen, um dich zu kritisieren.
Wenn jemandem Musik nicht gefällt ist es tatsächlich Geschmackssache.
George Lucas hat in Star Wars, entgegen jedem Mainstream, ein komplettes Orchester spielen lassen. Der Produzent hat sich die Haare gerauft und sich schon die Fußstapfen der ORION treten sehen - das Publikum hat es geliebt.
Michael Eisner wollte bei Fluch der Karibik Johnny Depp vom Set entfernen lassen. "Schafft mir diesen vertuckten Depp vom Set - der macht mir den Film kaputt!". Die Pirates Trilogie hat (ohne DVD und Fernsehauswertung) rund 3 Milliarden Dollar eingespielt. Eisner produziert zwischenzeitlich nur noch Internetfilme.
Das ist Geschmacksache. Und man wird NIE alle Menschen auf einen Geschmack bekommen - das steht gar nicht zur Debatte. Aber Erzählstrukturen oder der SCHNITT als Handwerk - das ist nur sehr bedingt Geschmacksache.
Und um etwas zu kritisieren, muss man keine Kompetenz haben. Der "Otto-normal-Kino"-Zuschauer wird einen Kinosaal verlassen und sagen "gefällt" - oder "gefällt nicht". Es ist nicht seine Aufgabe und es ist nicht sein Interesse zu sagen, WIESO etwas nicht gefällt. In Hollywood gibt es hierzu zwei Sprichwörter:
1. Hey - have you seen/have you made a Refrigerator-Movie?!
(Soll heißen - man geht ins Kino - sieht einen Film und verlässt das Kino mit dem "Wow-Geiler Streifen"-Gefühl. Zu Hause angekommen holt man sich noch eine Cola aus dem Kühlschrank und kann bereits einzelne Punkte nicht mehr erklären. Wo kam "XY" eigentlich? - "Und wieso ist der über die Bahngleise???". Was bedeutet- die Handlungsstränge waren nicht stark genug und hätten einer Überarbeitung bedurft. Nicht die Action-Sequenzen waren zu stark - sondern die Handlung, die zu den Action-Sequenzen geführt hat war zu schwach und wurde nur um das "krwumm" herum gebaut.
hier schließt sich auch nahtlos Ausspruch #2 an:
2. Die 1. Woche ist deine PR-Abteilung - ab der 2. woche ist es nur noch Mundpropaganda.
(Soll heißen: Hat der Zuschauer erst einmal sein Urteil gebildet und den Film als "brauchst du dir nicht anzusehen" gebrandmarkt (und das ist ja wohl die Schlimmste Kritik die einem Filmemacher widerfahren kann), kannst du Geldmittel in beliebiger Höhe in die Werbung pumpen - der Film wird nicht mehr funktionieren.
Auch hier wäre eine Kritik nicht an der Kompetenz des Kritikers zu bemessen. Er ist der zahlende Zuschauer, der von dem an der Kasse geschlossenen vertrag (ich zahle 15Euro und möchte 90 Minuten bespaßt werden) enttäuscht ist. Es ist unerheblich ob er erklären kann, WAS ihm nicht gefallen hat. DASS es ihm nicht gefallen hat MUSS dem Macher zu denken geben - nur ist es dann, also nach Produktion und Aufführung zu spät.
Mal ganz dumm gefragt, was ist eigentlich Storytelling ein typisch Deutsches Problem, gibts für Typisch deutsche Probleme keine typisch deutschen Bezeichnungen? Dann noch was, würdest du dich noch mit jemanden unterhalten, zu dem du freundlich bist und der dir die Kamera aus der Hand schlägt? Das ist ein Deutsches Wort glaube ich Theoretiker, ein typisches Kritiker Problem.
Das typisch deutsche Problem ist eine Form von unglaublicher Kritikresistenz und dem Irrglauben, Kritik gelte der Person. Wer mit Kritik -egal von WEM- nicht umgehen kann, sollte lieber einen Bürojob, aber nichts tun, was öffentlich vorgeführt wird.
Und es ist völlig unwichtig ob es STORYTELLING oder sonst wie genannt wird. Früher hieß Regie auch "Spielleitung" - der Job war der gleiche. Gut - nennen wir es GESCHICHTENERZÄHLHANDWERK.
Und nein - sicher würde ich mich nicht mit jemanden unterhalten der sich gegen das Fotografieren wehrt. Aber genau das ist es ja, was den Zuschauer an diesem Medium interessiert. Würdest Du, gegen den Willen der Polizei in ein Hochhaus gehen, das voller Terroristen ist? Sicher nicht - ich halte Dich keineswegs für so dumm so etwas zu tun. Bruce Willis war aber auch für 2 Stunden der Held der Leinwand. Hätte er es einfach so getan, weil er Terrosisten nicht leiden kann? Sicher nicht. Aber mit dem Catalyst, das in dem Gebäude seine geliebte Frau um ihr Leben bangt, hatte er ein Motiv es zu tun.
Und wieso unterhält sich unsere Protagonistin mit ihrer Zufallsbekanntschaft? Weil sie ihn interessant findet. Weil sie an ihrem Projekt arbeitet. Sie dokumentiert Menschen. Freundliche und weniger freundliche - und dieser hier ist eben nicht nur eines von beiden - das mit der Kamera hätte nur die "Unfreundlichkeit" symbolisiert, ihn unweigerlich zum Antagonisten gemacht weil genau das, was Du sagst richtig ist. Niemand würde sich weiter mit ihm unterhalten. Aber sie WILL sich weiter unterhalten, ihr Projekt weiter durchziehen, keinewegs kapitulieren. Und irgendwann merkt der Zuschauer dann - och, gar nicht mal so übel der Typ. Eigentlich ganz nett.
Das ist GESCHICHTENERZÄHLHANDWERRK. Eine Person verändert sich. Und der Zuschauer darf Zeuge sein.
Bullshit. Fussball-, Tennis-, jeder Trainer, jeder Formel-1 Teamchef kann und muss seine Spieler/Fahrer kritisieren und wenige haben je selbst aktiv gespielt oder sind Rennen gefahren. Jeder Vorgesetzte kann den Fliessbandarbeiter kritisieren, ohne je selbst eine Schraube in der Hand gehabt zu haben. Ebenso die Eltern ihre Kinder (und umgekehrt), der Dirigent sein Orchester, der Regisseur seine Schauspieler, das Filmpublikum die Filme, die es sieht - wenn ich jedesmal nur Kritik üben darf, wenn ich in dem Fach arbeite, artet das in Sitzungen der anonymen Fachidioten aus, die sich gegenseitig klugzuscheissen. Jeder kann, darf, soll jedermann kritisieren und je exotischer die Ecke, aus der die Kritik kommt, desto interessanter und verwertbarer ist sie. Und ob diese Kritik für den Kritisierten etwas für die Zukunft bringt, muss der selbst bewerten - aber aus Prinzip jegliche Kritik mit dem Motto "Du nix Filme machen, also du nix Filme kritisieren" abzulehnen, ist zwar höflich ausgedrückt ein Dogma, aber in Wahrheit nix anderes als mein erstes Wort in dem Posting.
Die Skizze zeigt schon, wo der (kleine, aber klassisch feine) Fehler liegt und deshalb auch eine Desorientierung auslöst. Es ist der klassische Achssprung.
Du baust eine Spielachse zwischen den Personen auf. Gemäß Deiner Zeichnung verläuft diese Spielachse parallel zur Haltestelle. Die in der Brennweite (in etwa) gleiche Einstellung "springt" daher über die Achse und desorientiert den Zuschauer. Abhilfe hätte hier schlicht das verbleiben auf der Achse (die beiden verschwinden an der Reklametafel an der sie lehnen aus dem Bild - Kamera um 180 für das neue Motiv drehen - die beiden erscheinen (zeitlich nach einem kurzen Moment den sie brauchen um um das Häuschen herum zu laufen, auf der Seite des Fahrkartenautomaten) oder aber mit einem dem Zuschauer Orientierung gebenden zusätzlichen Bild, zum Beispiel einer "Supertotalen" (nein - KEIN Weltraum-Shot - sondern Bild, das die Haltestelle zeigt WIE sie WO steht und die beiden darum herum wandeln - oder aber den Rundgang, weil es "zu blöd" ist, abbrechen - Rücksprung in die zweier wen sie wieder ins Häuschen zurück kommen - BINGO. ;o) )
Und ob der Bus kommt oder nicht - ist ja im Grunde auch unerheblich. Auch der Vorschlag mit dem Flieger ist ja nur ein Schnapsidee. Ich wollte damit nur sagen, dass viele kleine Bezüge (zum Beispiel die Mütze - wieso eine Fliegermütze - wieso kein "normales" Cappy?), unbewusste Erwartungen beim Zuschauer auslösen können, die nicht aufgelöst werden. (Und ich meine das NICHT um es in Grund und Boden zu analysieren, um den Vorschreiber zu zitieren...)
Mit dem Ergebnis "runden gehen ist nicht schlimm" - ist genau das gelungen, was ich zuvor gemeint habe - die Figuren haben sich von "A" nach "B" bewegt. Raphael WILL keine Runden drehen - und durch den Kontakt zu der jungen Frau wird er eines Besseren belehrt. Er "vertraut" sich ihr an - und geht mit. Er hat sich bewegt, die Geschichte hat etwas erzählt. DAS ist Storytelling. ;o)
Also, der Peter hat gesagt, ich soll bei der Wahrheit bleiben. Eigentlich gehen sie ja nicht noch ne Runde, sondern, sie gehen zurück zur Bushaltestelle. Naja, und dann kommt der Bus, fährt ab, er ist weg und sie hat einen Spermatropfen an der Wange hängen und sagt: "Arschloch!"
Das haben wir aber rausgeschnitten, weil Daniel es nicht im Forum haben wollte, weil hier auch Minderjährige mitlesen. Sorry. Aber so ist das nunmal mit dem FSK.
*abwinkende Bewegung mach*
A-watt .... - wo ich mir doch, gibt man den Kommentaren einiger hier die "besondere Note", redlich bemühe genau so einen Zustand zu vermeiden ...
... und wieso nur ist gerade das an meinem Schreibtisch installierte IRONIE-LED durchgebrannt ?
Mann - klingt das Sch**** ... jetzt machen die nicht nur idiotische Gesetze in ihrem Aktionismus - sondern einem auch noch gleichzeitig die Sprüche kaputt - wo die nicht mal CO2 absondern ... (wenn man leise liest..)
Du wirst in deinem Leben viel Kritik einstecken müssen, eines Tages wirst du deine Kritiker überholen und merken dass sie dich immer noch Kritisieren. Wenn ich einen Film mache und ein Kritiker sagt zu mir warum hast du es nicht so oder so gemacht, dann muss ich leider sagen, warum machst du ihn nicht selbst, dann kann ich dich kritisieren und fragen, warum hast du es nicht so oder so gemacht. Theoretiker, theoretisch könnte ich alles verbessern, aber nur Theoretisch.
Selbstbewusstsein kann man nur aufbauen, wenn man über den Dingen steht, in einer Diskussion gewinnt nur der, der Selbstbewusst hat, er muss nicht einmal recht haben, sein Selbstbewusstsein wird siegen, obwohl ein anderer, der keins hat, recht hat. Wenn man zufiel auf Kritik eingeht, verliert man an Selbstbewusstsein.
Bei allem Respekt: Das was DU beschreibst ist leider kein Selbstbewusstsein. Das ist Ignoranz.
Wenn Dir ein Kritiker sagt, wieso du dieses oder jenes nicht besser gemacht hast - DANN kannst Du fragen, wieso er denkt dass das der bessere Weg gewesen wäre. Viele Kritiker kennen leider nicht einmal den Unterschied zwischen Drehbuchfehler (Also Geschichtenerzählfehler) und einem Regiefehler. Weil sie das Handwerk nicht beherrschen. Das ist dann aber auch keine Kritik - das ist nur sinnfreies Bla Bla.
Wenn Dir ein Kritiker aber sagt, wieso bist du in dem und dem Film so und so oft über die Achse gegangen - das war verwirrend - SOLLTEST Du eine gute Erklärung für die Anwendung eines Stilmittels haben.
Eduardo Serra (Kameramann von "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" hat (erst ein paar Tage her) im Fernsehen erklärt, wie er Licht setzt. ICH hätte ihm nach Betrachten des Films gesagt - Ja schöner Streifen. Aber manchmal ist er mir irgendwie (ohne eben genau zu wissen wie) zu dunkel.
Er erklärte, dass er das Licht so zu bauen versuche, dass es dem natürlichen Licht entspricht. So setzt er niemals Licht aus Quellen ein, aus denen es nicht auch natürlich fallen würde. Ist ein Raum nur auf einer Seite mit Fenstern bestückt, wird das Set auch nur aus dieser Richtung beleuchtet. AHA! Ich habe was gelernt. ICH empfand den Film teils sehr dunkel. Ich habe gelernt, dass es so WAR. Ich habe einen realistischen Einblick in eine andere Zeit gewonnen. Das nächste Mal werde ich mir den film mit anderen Augen ansehen.
Ich habe kritisiert. ich habe eine gute Antwort bekommen. Ich habe gelernt.
wenn mir ein Produzent sagt, dass er diese oder jene geschriebene Szene nicht mag frage ich ihn, wieso nicht - und ich bekomme in 90% eine detaillierte Antwort - in 10% ein "ich weis auch nicht - aber ..." - das sind zusammen 100% Kritik die ich akzeptieren muss, weil ich vielleicht etwas an der Szene falsch konstruiert habe. MICH bringt so was nach vorne, denn ich sitze nicht im Kinoraum und sehe verwunderte Gesichter und höre "hää?" weil auch der Zuschauer an der Stelle strauchelt.
Mir fällt bei einer sachlichen Kritik kein zacken aus der Krone. Und ich weine mich sicher nicht allabendlich in den schlaf weil ich genügend Selbstbewusstsein habe zu wissen, dass jeden Tag aufs Neue dazu lerne.
klasse darsteller und von der grundidee her auch wirklich gut.
was mich etwas stört ist: es gibt kein richtiges ende, mir fehlt ein richtiger abschluß, ein pointe. eine erklärung warum der typ diese bescheuerte fliegermütze aufhat wäre auch ganz gut.
ansonsten aber gute unterhaltung.
also im grossen und ganzen finde ich den film ok. hat echt was! die personen wirken authentisch, spielen ihren charakter gut. weniger sorgfältig empfinde ich hingegen der aufbau der story. wie oben bereits erwähnt das storytelling. wirkt ein wenig zusammengewürfelt, die handlungen hätten mehr raum benötigt. die einzelnen teile wirken aber. der typ mit der fliegermütze verkörpert seinen charakter echt, hat die richtige mimik dazu. die frau passt und zieht ihr ding ebenfalls durch.
Ein film ist immer dann misslungen, wenn ihn keiner begreift und die filmemacher erst erklären müssen wie was gemeint ist. Ein film ist gelungen wenn alleine durch filmische mittel dem zuschauer sich der sinn erschließt. ich frage mich immer wieder doch leicht belustigt, wieso 20jährige bengels glauben, sie haben die weisheit mit löffeln gefressen und die welt restlos verstanden, dass sie sich an themen wagen und filmisch verarbeiten, welche sich gerade mal größen wie stanley kubrick oder martin scorsesi zutrauen. kommt mal alle wieder runter*lol*.
rein aus filmischer sicht betrachtet, nach den regeln der dramaturgie, dem beachten der kartharsis, dem suspense und dem einsatz stilistischer mittel ist der film einfach nur derbe mies.
Kubrick hat seinen ersten Spielfilm mit 23 gedreht, Scorsese war 25, Spielberg (glaub' ich) 21 und Orson Welles mit 26 und der war Citizen Kane. Dramaturgisch und vom Einsatz filmischer Mittel waren diese Filme einfach nur derbe anders, als das meiste Zeug, das damals gemacht wurde, obwohl das alles nur mehr oder weniger 20-jährige Bengels waren. Alter ist kein Argument, es gibt schlechte Filme von jungen und alten Regisseuren, wobei es okay ist, wenn man mit 20 noch ein Idiot ist und Fehler macht, mit 50+ ist das dann schon eher erbärmlich. Aber Alter schützt nunmal weder vor Weisheit noch vor Blödheit und Demenz. Und falls ein 20-jähriger Dinge besser kann als ein 50-jähriger, dann kann der das eben einsehen oder dumm sterben.
nun ja, wahrscheinlich ist es auch eher nicht der stoff der mich fasziniert, somit berichtige ich mich und sage, der film ist weder mein geschmack noch von der machart mein ding, aber das ist meine ganz subjektive meinung und hat auch nichts mit kritik zu tun, da eine meinung keine kritik sondern eben ansichtssache ist. letztenendes, wenn ein film sein publikum findet, ist alles legitim. dennoch zeichnet sich bei diesem filmemacher bei einem seiner erstlingswerke ab, das er wohl nicht der deutsche stanley kubrick werden wird, oder auch nur ansatzweise in die fussstapfen einer der ganz großen treten wird. aber das ist eben nur meine meinung die in einem demokratisch öffentlichen forum ebenso respektiert werden sollte wie die übertriebenen lobeshymnen auf diesen 08/15 film.
Im Gegenteil, da ist immer zu wenig drauf und umso hungriger ich bin desto mehr kommt in mir das Gefühl auf, kritisieren zu müssen:-), aber das sollte nicht falsch verstanden werden*lol*. jeder der überhaupt den riesen Schritt wagt eigene Sachen zu drehen hat ja erstmal n riesen Respekt verdient, denn die meisten labern ja nur. und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also immer schön weiter machen lieber Christoph dann klappts auch irgendwann mal mit dem Oscar*lg*:-)
Ach so. Zu den AK Studenten wollt ich nur mal sagen...Ich habe meine Projekte stets aus eigener Kraft aus den Boden gestampft, ich hatte nie ne AK die mir für Tausende Euro Equipment in den Arsch steckt, da ist es natürlich ein leichtes tolle Sachen zu produzieren, wenn man sich nie Gedanken machen muss woher die Budgets kommen sollen. Also vor leuten wie Psychodad = kein Respekt, da die nur labern können aber nix auf die Reihe kriegen wenn sie ihre AK Sponsor nicht mehr haben, Christoph hingegen hat Respekt verdient, der stemmt die Sachen aus eigener Kraft.
Ich kenne genügend AK Studenten den ich schon öfters den Arsch retten musste. Ich weiß sehr wohl wie`s da abläuft- Also immer schön bei deinen Noten bleiben, zwar kannst du super Vorträge halten, aber praktisch geht dann wohl eher gar nix, ne:-)
Nachdem es Udo den Besten anscheinend mit einer Lawine im Winterurlaub erledigt hat, ist endlich wieder ein neuer Stern am Himmel, der Euch Pussis mal die Wahrheit ins Gesicht sagt.
Geht doch alle heulen oder Pizza mit geschreddertem Delphin essen.....
Und immer dran denken, Weihnachten ist das Fest der Liebe.
Jawoll, weihnachten ist das Fest der liebe und wenn ich mich ganz tief besinne, dann fällt mir folgendes wieder ein. Hass ist Balast und das Leben ist eigentlich viel zu kurz um ständig nur wütend zu sein. In diesem Sinne, euch allen frohe Weihnachten:-)
...was ein kindergarten hier, nichtskönner, alleswisser und klugscheißer versammelt auf dem platz der "VOLLIDIOTEN".
da bin ich mal nen paar wochen nicht da und euer geistiges nivea sinkt unter die preise von aldi, was macht ihr eigendlich wenn ihr nicht hier rumsurft ? filme drehen kanns ja wohl nicht sein oder? ich schätze mal nasepoppeln, aber selbst dafür braucht ihr pfeifen ja nen Assi der schärfe zieht damit ihr euch nicht aus versehen das auge rausfummelt vor lauter betriebsblind... schlimm schlimm schlimm. Und nix gegen die studenten der Aka und FH´s sagen, die sind wenigstens schlau genug sich ihren scheiß von der allgemeinheit bezahlen zu lassen, darauf wär von euch eh nie einer gekommen.
Also ich hab mir den Spaß jetzt hier echt durchglesen :-D
Muss dem ORPHEUM vom ersten bis zum letzen Kommentar Recht geben, auch ohne seine Kompetenz zu kennen...
Schade, dass sich Herr Rudolf H. nicht mehr äußerst...
Zum Film.
Handwerklich im ersten Drittel meiner Meinung nach verbesserungswürdig. Bildsprache und Perspektive ist oft nicht ausdrucksstark, es wirkt zu " aus der Hüfte geschossen"
Inhaltlich eine nette Geschichte zwische Menschen, in der wir uns bestimmt alle wieder entdecken. Bitte bei solchen Themen bleiben!
sehr schöner film - hab ich aber vorher schonmal gesehn weiß aber nicht mehr wie, wann wo
auf jeden fall sehenswert
23:45
toller film! so wenig, und trotzdem unglaublich witzig und charmant!
23:16
Sehr süß! Aber mich hat es irgendwie auch ein wenig gegruselt...
11:35
Danke für die netten Kommentare. Nur weiter so :)
12:43
Feines Filmchen :)
(ältere Beiträge zum Film finden sich hier: http://www.hackermovies.com/86193/neuer- kurzfilm-online)
14:21
Ich maße mir ein Urteil an, das ich, wie immer, nicht böse sondern konstruktiv meine:
Handwerklich gut gemachter Film. Keine Frage.
ABER auch hier das typisch deutsche Problem - das Storytelling ist grauenhaft.
Die Figuren (der Geschichte, nicht die Darsteller!!) eiern herum. Es fehlt eine klare Entwicklung.
Dabei fängt es schon ganz gut an. Ein wirrer Typ, keine Uhr dabei wird von einer netten jungen Frau angesprochen. Und dann auch noch einfach fotografiert. Er wehrt sich ja zunächst - doch dann verliert er seine Aggression sofort. SIE erklärt jede Menge - aber ER ist gar nicht mehr böse/neugierig. Hätte er z.B. die Kamera in einem kleinen Gerangel aus ihrer Hand "geschlagen", hätte sie einen tollen Grund gehabt ihm über ihr Projekt zu erzählen. "Jetzt hast Du alle meine Menschen-Erinnerungen zerstört..." o.ä. ...
Lange Rede kurzer Sinn:
Die Figuren entwickeln sich nicht, oder nur minimal. Mehr hätte den Film erheblich dichter gemacht.
Und - wann kommt eigentlich der Bus ? Wieso müssen nicht beide in verschiedene Richtungen und trennen sich sich auf wahrscheinlich nimmer Wiedersehen? So gehen sie (süß aber langweilig) einfach gemeinsam von dannen.
Wieso wartet SIE nicht auf den Bus und ER auf den Flieger - der dann auch kommt (und wenn es nur das Geräusch wäre) - und wieso lässt SIE ihren Bus nicht sausen und zieht mit IHM?
Einen schönen Gruß an Prof. Stuart Marlow - aber DAS ist handwerklich nicht sonderlich geschickt.
Nichts für ungut.
(Und nur am Rande angemerkt - der Schnitt bei 3'36" ... AUTSCH!!! Da fehlt aber ganz fies ein Pick-Up oder eine Auflösung, dass die beiden nur um das Häuschen sind und eben eine "kleine Runde" gemacht haben. )
12:26
Ich glaub in einem Kurzfilm können sich allenfalls die Beziehungen zwischen Figuren wirklich entwickeln, und das ist hier der Fall. Orpheum, Deine Kritik geht diesmal ins Leere, "Flieger" ist zwar spürbar "deutsch", aber das auf eine sehr knuffige, süße und liebevolle weise mit sympathischen Figuren. Der Film ist gut und sehenswert, genauso wie er ist (*obwohl* auch er nur ein "Übungsfilm" ist).
21:12
Könnte es sein, dass hier ein fall von Kritikresistenz vorliegt?
Legen wir zu Grunde dass es nur ein Übungsfilm ist - dann ist doch "Kritik" umso wichtiger. Ich habe ja nicht geschrieben "lasst es bleiben - das wird ja eh nichts und niemals".
Eine Story muss einfach stimmen - egal ob in einem 30 Sekunden Werbespot, einem Kurzfilm oder einem Kinofilm. Wer die Messlatte zu niedrig legt wird immer nur Mittelmaß anlegen - und wer Kritik einfach nur mit "das kann man diesmal ruhig so machen" abwehrt, sollte niemals etwas für ein Massenpublikum machen - das verzeiht nämlich nichts und bleibt von den Kinokassen fern.
Ich denke nicht dass die Kritik ins leere ging - ich hoffe sie regt zum "nächsten Mal besser machen" an - gerade WEIL es ein Übungsfilm ist.
Und ja - ich gebe Dir völlig Recht - er IST sehenswert. Aber er hätte besser sein können.
21:28
Und da ORPHEUM da liegst du meiner meinung nach falsch mit deiner Herangehensweise, die ich übrigens als "typisch Deutsch" beurteilen würde. Alles muss bis zum kleinsten erklärt werden, allen Aktionen muss die logische Reaktion folgen. Die Figuren entwickeln sich, halt nur in ihren Möglichkeiten. Der Film ist bestrebt diese Zwischentöne aufzufangen und behutsam eine wunderschöne Situation zwischen zwei Menschen aufzuzeigen, die weder in jeglicher Hinsicht erklärt werden möchte noch erklärt werden muss. Ein bisschen skurril aber durchaus wirksam. Sie gehen zusammen weg, na und? Sie fahren beide nach diesem Dialog in getrennte Richtungen, wäre in meinen Augen das klassische und in diesem Fall nicht passende Ende gewesen, der Flieger kommt definitiv viel zu plakativ. Nein er endet klein, so wie er begonnen hat. Lediglich seine Reaktion bei ca. 5.36 finde ich nicht ganz angemessen, da ist ein bisschen zu dick aufgetragen. Der Schnitt bei 3.36 mag technisch nicht am besten gelöst sein, doch kann ich dich beruhigen so etwas fällt Leuten vom Fach auf, doch keinem „normalen“ Zuschauer. Außerdem stört es mich in diesem Fall nicht, vielleicht aus dem Grund, dass ich an der Stelle gelacht habe, als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe. Esther Maaß & Jens Bohnsac harmonieren sehr schön in ihrem Spiel und auch wenn mir die ein oder andere Stelle ein bisschen zu viel ist, findet der Film zum Schluss ein Maß, wo man sich nach beendigtem Schauen schmunzelnd zurücklehnt und denkt: „schöner kleiner Film“. Ich glaube mehr wollte er nicht.
12:04
Und noch einmal : Ich habe nie gesagt "es ist schlecht" - das maße ich mir gar nicht an. Wie könnte ich auch ?!
Alles was ich anmerke sind Hinweise auf handwerkliches Geschick, das ein Projekt wie dieses hier eben hätte besser sein - bzw. das nächste Projekt besser machen kann.
Und nein - es ist keineswegs "typisch deutsch" alles bis aufs Kleinste zu erklären. Die Kunst des Storytelling besteht darin zu wissen, was ich für eine Geschichte erzähle, woher die Protagonisten und Antagonisten stammen, was sie bisher getan haben etc. . Das Problem der meisten -gerade europäischen/deutschen!- Filme ist, dass sie genau diesen Hintergrund nicht kennen. Die Kunst des Filmemachen ist das zeigen - oder eben weglassen von Informationen. Spannung entsteht, in dem man den Zuschauer mehr wissen lässt als die Darsteller oder eben durch die Kunst des weg-lassen und dem Zuschauer nur das zu zeigen, was er zum verstehen der Story wirklich benötigt. Dafür aber muss der Macher des Films wissen, was der Hintergrund ist.
09:41
Ich muss ehrlich gestehen, das ich dich/deine (ORPHEUM) Kritik nicht nachvollziehen kann.
Meiner Meinung nach ist der Film höchst sensibel auf die Darstellung feiner Charaktere konzentriert, sehr gekonnt und ansprechend gemacht.
Es macht Spaß sich in die zwei hineinzuversetzen und zu erraten was sie denn als nächsten tun/sagen und woher sie kommen und am ende was aus ihnen wird.
Außerdem sollte das primäre Ziel eines Filmemachers auf keinen Fall sein, bloß das Massenpublikum zu begeistern! Es geht darum sich/etwas in seinem Film auszudrücken, was im besten Fall eine größere Masse anspricht. Zudem finde ich einen Großteil der Kinofilme nicht im geringsten Sehenswert, wobei mich gerade Filme wie diesen hier sehr begeistern und ich davon gerne mehr im Kino sehen würde!
LG
Julian
20:43
Also - wenn Du auch den Rest gelesen hast habe ich ja keineswegs behauptet der Film ist SCHLECHT.
Nicht mal die Autorin selbst hat das so verstanden.
ich bin nur immer wieder überrascht, wie kritikresistent manche Menschen sind und wie empfindlich sie auf Selbige reagieren. Statt zu sagen "hm - ich denke mal drüber nach - vielleicht kann man an dieser oder jener Ecke schleifen" wird gegiftet und (weiter unten) Kompetenz als Solches in Frage gestellt.
Ja - Deine Meinung ist ja richtig. Sensibel, gekonnt und ansprechend.
Da core!
ABER es sind handwerkliche Schwächen darin. Ja - die gibt es auch bei 200MioUSD teuren Produktionen keine Frage - um den Einwand mal gleich vorweg zu nehmen.
Und wenn eine Story einen ganzen Kinofilm trägt ok - gern, immerzu. Aber aus "Flieger" allein wirst Du keinen Kinofilm machen können - weil es die Story nicht trägt, ohne dass der Film langatmig würde. Die Länge hier ist -für die dargebotene Handlung- perfekt.
Aber ich widerspreche ganz energisch bei dem letzten Absatz. Sicher geht es nicht unbedingt darum ein Massenpublikum zu erreichen. Aber es geht nicht darum, dass sich ein Filmemacher darstellt. Es geht darum, dass das Medium Film das, was den Filmemacher bewegt, zu transportieren in der Lage ist. Dazu aber MUSS der Filmemacher das Handwerk des Erzählen verstehen. Denn sonst ist der Film langweilig und wird niemanden interessieren (ich erinnere an die 70er Jahre, in denen der Autorenfilm durch pseudointellektuelles Gewaber (Ausnahmen und Perlen bestätigen wie immer im Leben die Regel) und pure Selbstdarstellung (übrigens zumeist auf Kosten der durch den Steuerzahler finanzierten Filmförderung) den "deutschen Film" so wunderbar ruiniert haben, weil Filme finanziert wurden, die nicht eine einzige Eintrittskarte verkauft haben. Wen hat ein solches Produkt erreicht? Richtig. Niemanden. Und was für einen Sinn hat der Inhalt dann gehabt, außer dem Filmemacher "ein gutes Gefühl" zu geben? Es tut mir leid aber meiner unmaßgeblichen Meinung nach sollte ein Filmemacher, der sich nur selbst produzieren will und einen Pups auf das Publikum gibt, seine Spardose plündern und den Film selbst produzieren um ihn zu Hause mit Freunden und Mitinteressierten ansehen zu können. Es wird der Einzige Film bleiben, denn einen Zweiten wird er sich dann nicht mehr leisten können.
(Ich ziehe in diesem Zusammenhang übrigens -vollkommen frei von Ironie!!!- den Hut in voller Bewunderung für all jene, die auf einer Plattform wie dieser Filme präsentieren, die mit minimalem Budget zum Teil wirklich erstaunliches auf die Beine stellen !!!!!)
Lange Rede, kurzer Sinn.
Auch die USA leisten sich ihren "Spartenpulikumfilmer" Woody Allen (als Beispiel). Seine Filme sind witzig, technisch nicht immer astrein und manchmal auch zweifelhaft - und das ist auch gut so. Aber die USA leisten sich eben auch Terminator, Mission Impossible und Fluch der Karibik, die ihnen das Geld verschaffen, sich die vielen Woody Allen die es so gibt leisten zu können. Was passiert wenn man nur in künstlerischer Selbstdarstellung denkt sieht man an der ORION (dem Verleih - nicht der Serie!) oder United Artists. Und dann bleiben die Projektoren irgendwann stehen - ob mit oder ohne künstlerischen Ausdruck.
"Flieger" ist ein netter, sympatischer Kurzfilm. Ich würde gern den Versuch starten die gleiche Story von diversen Leuten realisieren zu lassen und die Ergebnisse bzgl. handwerklicher und inhaltlicher Umsetzung miteinander vergleichen zu lassen. Wie werden die Ergebnisse wohl aussehen?
Liebe Grüße zurück
Frank
12:45
Hm ich möchte ganz arg bezweifeln dass Fluch der Karibik Woody Allen Filme finanziert...hab jetzt nicht alles Zahlen aber klar ist: Woody Allen Filme spielen nicht viel ein, richtig, dafür kosten sie aber auch kaum etwas. Darum können solche Filmemacher auch immer wieder Filme machen, weil sie kein Risiko darstellen. Nur eine Zahl die ich parat habe: Annie Hall hat 38Mio. Dollar eingespielt aber eben nur 4Mio. gekostet.
10:21
ganz meine Meinung.. man kann auch echt alles in Grund und Boden analysieren.
Zum Beispiel die Ziehung der Lottozahlen... ey, die Musik geht ja wohl gaaaar nich!!!
13:13
Mit DER Einstellung wird man aber auch über die Ziehung der Lottozahlen als Filmemacher nie hinaus kommen ...
09:43
Versuchst Du gerade, mich als Freund zu gewinnen?
10:03
Hm ... Bist du reich? Hast Du reiche Freunde? oder einflussreiche? (Ich meine nicht die im Trenchcoat, die immer so muffig gucken ...), die einem ein nächstes Projekt finanzieren? *gg*
13:00
isch weiß, wo dein haus wohnt
19:36
Um den ominösen Umschnitt bei 3:36 mal zu erklären, habe ich eine Skizze angefügt. Zum besseren Verständnis. Hätte nicht gedacht, dass man den Zuschauer mit einem Umschnitt so desorientieren kann.
Sie sagt: "...vielleicht wird's ja dann besser. Komm, Mützenmann!"
Dann gehen sie los, und zwar um das Häuschen herum. Dabei passieren sie die Reklametafel, an der er gelehnt hat von der anderen Seite und kommen hinter dem Häuschen wieder hervor.
Kamera 1 zeigt die Glaswand, die wir bei Kamera 2 von hinten sehen. Das alles mit Kamera 1 zu zeigen (hatten wir vom Material auch), war uns zu langweilig. Wir dachten, dass man die Dimensionen des Bushäuschens begreift.
Es gab also keinen Zeitsprung, sie haben die Runde nie geschafft, weil's Raphael zu blöd war.
Der Bus kam nicht, weil wir am Tag der deutschen Einheit gedreht haben und da fährt da kein Bus, sorry, das war Absicht. Zusammen von dannen gehen sie auch nicht. Sie gehen noch eine Runde, wie Mathilda ja sagt. Schließlich haben sie die erste ja nicht beendet und Mathilda hat Raphael nun überzeugt, dass das Runden gehen gar nicht so schlimm ist.
13:42
Kritisieren ist einfach, selbst machen aber schwer, Kritiker sollten ihre eigenen Projekte vorstellen, um die Kritik von ihnen auch annehmen zu können. Gut gemachter Kurzfilm.
Gruß Rudolf
13:54
Ich bin ja auf Raze' Seite... muss ich ja... bin ich vertraglich zu verpflichtet.
Aber das sehe ich anders.
Man muss nix selbst besser machen, um kritisieren zu dürfen!!!!
Einzig die Kritik muss man kritisieren können.
14:02
Sorry - der Nachtrag MUSS einfach noch sein:
Ich habe studiert. Fotodesign. Nicht Medizin. Trotzdem weis ich, dass eine im der Bauchhöhle vergessene Schere DA sicher nicht hin gehört.
Ich würde den Arzt (zu recht) verklagen.
Wäre die Klage nicht auch ein Ausdruck meiner Kritik an seiner Arbeit? Auch wenn ich es sicher bisher niemals besser gemacht habe? (Anm.: Ich hab (zum Glück) sowieso noch niemals jemanden operiert...)
Und klar darf man meine "Kritik" (die ich eher als ein "auf etwas Aufmerksam machen " verstanden wissen möchte) kritisieren. Film ist kein Produkt, sondern jeweils ein Projekt. Man wird immer alles anders machen können. Nur fühlt sich doch bitte nicht wirklich jemand ernsthaft beleidigt, wenn man (aus der beruflichen Erfahrung und nicht aus Größenwahn (auch wenn es vielleicht so klingt ;o) )) geborene "Hinweise" und "Tipps" zu vermitteln UND zu erklären versucht.
13:09
Ich nehme keine Kritik an von jemanden, dessen Kompetenz ich nicht kenne. Das will ich damit sagen und ich werde mich auch weiter daran halten.
Es gibt einen schönen Spruch, der heißt, nichts gesagt ist gelobt genug. Motivation entsteht durch Lob.
14:21
Wenn mir jemand sagt, ihm gefällt meine Musik nicht, obwohl er keine Klarinette spielen kann, nehme ich die Kritik sehr wohl ernst
14:32
Ein paar Auszüge:
geboren 1966
mit 13 Jahren (neben der Schule) für die WR Dortmund zu fotografieren begonnen
mit 15 erster ganzseitiger Artikel in der WR (im Anschluss eigenverantwortlich Texte geschrieben)
1984 freier Radio-Mitarbeiter für den WDR Dortmund
derweil Studium Fotodesign an der FH Dortmund
Cutter für eine kleine Filmproduktion in Dortmund
seit 1989 freier Cutter für das ZDF in Mainz
Filmton für "Apekt Telefilm" in Hamburg ("Zwei Münchner in Hamburg", Staffel 2)
Ende 2001 als Cutter für das ZDF in Washington D.C.
Seminar Storytelling bei Rober McKee in Las Vegas
Seminar Storytelling bei Blake Snyder
Beginn eines eigenen Projektes mit dem amerikanischen Drehbuchautor
Kontakte zu Lektoren Jerry Bruckheimer Films
Kontakte zu diversen Studios in CA
schreibe gerade (im Auftrag) an 4 Story-Pitches für den US Markt - und einer Romanvorlage für einen Verlag im Kölner Raum
Und niemand sagt, dass Du die Kritik annehmen MUSST. Es ist MEINE Meinung, entstanden aus MEINER ureigenen Erfahrung. Wenn Du es nciht hören möchtest - bitte. Hab ich kein Problem mit. Wenn Du Lob hören möchtest - ok: Der Film hat durchaus Potential. Schöne Farben. Guter Ton.
Man wird aber nicht durch Lobhudelei besser. Und niemand ist perfekt geboren. Jeder, der in einem sich ständig wandelnden und den Sehgewohnheiten anpassenden Medium wie Film/Fernsehen oder überhaupt der Unterhaltung arbeitet wird sehr schnell weg vom Fenster sein, wenn er nicht bereit ist, ständig und dauernd dazu zu lernen. Außer Du heißt z.B. Claude Chabrol, der sich bis heute weigert, das übliche 1:1,78 Format zu nutzen und bei 1:1,66 bleibt - DER kann es sich aber auch leisten, solche "Forderungen" an die Produktion und den Verleiher zu stellen.
Ja - Lob motiviert. Aber schreib mal ein paar Seiten eines Manuskript und gib sie jemandem der Dir nahe steht. Denkst Du du bekommst eine GANZ ehrliche Kritik? Der/Diejenige wird Dir nicht weh tun wollen und das, was sie strunz-langweilig fand, niemals auf den Punkt bringen. Man wird Dir das Manuskript zurück geben und sagen - "Hey, das ist echt gut". Und ? Hilft das? Wäre nicht ein kreativer Vorschlag vielleicht hilfreicher? - "An der und der Stelle - also - das hab ich nicht verstanden ?!"
Was EINER nicht versteht, oder EINEM Auffällt (ob vom fach oder nicht) ist EINER zu viel. Immer.
14:56
Wo soll das hinführen, wenn ihm deine Musik nicht gefällt, dann soll er es bleiben lassen. Also kommt die Nächte Frage, warum gefällt dir meine Musik nicht, wenn er dann antwortet, weil sie mir halt nicht gefällt, dann ist es ein Geschmacksproblem, ansonsten müsste er schon wieder Kompetenz beweisen, um dich zu kritisieren.
14:51
Wenn jemandem Musik nicht gefällt ist es tatsächlich Geschmackssache.
George Lucas hat in Star Wars, entgegen jedem Mainstream, ein komplettes Orchester spielen lassen. Der Produzent hat sich die Haare gerauft und sich schon die Fußstapfen der ORION treten sehen - das Publikum hat es geliebt.
Michael Eisner wollte bei Fluch der Karibik Johnny Depp vom Set entfernen lassen. "Schafft mir diesen vertuckten Depp vom Set - der macht mir den Film kaputt!". Die Pirates Trilogie hat (ohne DVD und Fernsehauswertung) rund 3 Milliarden Dollar eingespielt. Eisner produziert zwischenzeitlich nur noch Internetfilme.
Das ist Geschmacksache. Und man wird NIE alle Menschen auf einen Geschmack bekommen - das steht gar nicht zur Debatte. Aber Erzählstrukturen oder der SCHNITT als Handwerk - das ist nur sehr bedingt Geschmacksache.
Und um etwas zu kritisieren, muss man keine Kompetenz haben. Der "Otto-normal-Kino"-Zuschauer wird einen Kinosaal verlassen und sagen "gefällt" - oder "gefällt nicht". Es ist nicht seine Aufgabe und es ist nicht sein Interesse zu sagen, WIESO etwas nicht gefällt. In Hollywood gibt es hierzu zwei Sprichwörter:
1. Hey - have you seen/have you made a Refrigerator-Movie?!
(Soll heißen - man geht ins Kino - sieht einen Film und verlässt das Kino mit dem "Wow-Geiler Streifen"-Gefühl. Zu Hause angekommen holt man sich noch eine Cola aus dem Kühlschrank und kann bereits einzelne Punkte nicht mehr erklären. Wo kam "XY" eigentlich? - "Und wieso ist der über die Bahngleise???". Was bedeutet- die Handlungsstränge waren nicht stark genug und hätten einer Überarbeitung bedurft. Nicht die Action-Sequenzen waren zu stark - sondern die Handlung, die zu den Action-Sequenzen geführt hat war zu schwach und wurde nur um das "krwumm" herum gebaut.
hier schließt sich auch nahtlos Ausspruch #2 an:
2. Die 1. Woche ist deine PR-Abteilung - ab der 2. woche ist es nur noch Mundpropaganda.
(Soll heißen: Hat der Zuschauer erst einmal sein Urteil gebildet und den Film als "brauchst du dir nicht anzusehen" gebrandmarkt (und das ist ja wohl die Schlimmste Kritik die einem Filmemacher widerfahren kann), kannst du Geldmittel in beliebiger Höhe in die Werbung pumpen - der Film wird nicht mehr funktionieren.
Auch hier wäre eine Kritik nicht an der Kompetenz des Kritikers zu bemessen. Er ist der zahlende Zuschauer, der von dem an der Kasse geschlossenen vertrag (ich zahle 15Euro und möchte 90 Minuten bespaßt werden) enttäuscht ist. Es ist unerheblich ob er erklären kann, WAS ihm nicht gefallen hat. DASS es ihm nicht gefallen hat MUSS dem Macher zu denken geben - nur ist es dann, also nach Produktion und Aufführung zu spät.
12:24
Mal ganz dumm gefragt, was ist eigentlich Storytelling ein typisch Deutsches Problem, gibts für Typisch deutsche Probleme keine typisch deutschen Bezeichnungen? Dann noch was, würdest du dich noch mit jemanden unterhalten, zu dem du freundlich bist und der dir die Kamera aus der Hand schlägt? Das ist ein Deutsches Wort glaube ich Theoretiker, ein typisches Kritiker Problem.
Gruß Rudolf
15:40
Das typisch deutsche Problem ist eine Form von unglaublicher Kritikresistenz und dem Irrglauben, Kritik gelte der Person. Wer mit Kritik -egal von WEM- nicht umgehen kann, sollte lieber einen Bürojob, aber nichts tun, was öffentlich vorgeführt wird.
Und es ist völlig unwichtig ob es STORYTELLING oder sonst wie genannt wird. Früher hieß Regie auch "Spielleitung" - der Job war der gleiche. Gut - nennen wir es GESCHICHTENERZÄHLHANDWERK.
Und nein - sicher würde ich mich nicht mit jemanden unterhalten der sich gegen das Fotografieren wehrt. Aber genau das ist es ja, was den Zuschauer an diesem Medium interessiert. Würdest Du, gegen den Willen der Polizei in ein Hochhaus gehen, das voller Terroristen ist? Sicher nicht - ich halte Dich keineswegs für so dumm so etwas zu tun. Bruce Willis war aber auch für 2 Stunden der Held der Leinwand. Hätte er es einfach so getan, weil er Terrosisten nicht leiden kann? Sicher nicht. Aber mit dem Catalyst, das in dem Gebäude seine geliebte Frau um ihr Leben bangt, hatte er ein Motiv es zu tun.
Und wieso unterhält sich unsere Protagonistin mit ihrer Zufallsbekanntschaft? Weil sie ihn interessant findet. Weil sie an ihrem Projekt arbeitet. Sie dokumentiert Menschen. Freundliche und weniger freundliche - und dieser hier ist eben nicht nur eines von beiden - das mit der Kamera hätte nur die "Unfreundlichkeit" symbolisiert, ihn unweigerlich zum Antagonisten gemacht weil genau das, was Du sagst richtig ist. Niemand würde sich weiter mit ihm unterhalten. Aber sie WILL sich weiter unterhalten, ihr Projekt weiter durchziehen, keinewegs kapitulieren. Und irgendwann merkt der Zuschauer dann - och, gar nicht mal so übel der Typ. Eigentlich ganz nett.
Das ist GESCHICHTENERZÄHLHANDWERRK. Eine Person verändert sich. Und der Zuschauer darf Zeuge sein.
12:36
@Rudolf H.
Bullshit. Fussball-, Tennis-, jeder Trainer, jeder Formel-1 Teamchef kann und muss seine Spieler/Fahrer kritisieren und wenige haben je selbst aktiv gespielt oder sind Rennen gefahren. Jeder Vorgesetzte kann den Fliessbandarbeiter kritisieren, ohne je selbst eine Schraube in der Hand gehabt zu haben. Ebenso die Eltern ihre Kinder (und umgekehrt), der Dirigent sein Orchester, der Regisseur seine Schauspieler, das Filmpublikum die Filme, die es sieht - wenn ich jedesmal nur Kritik üben darf, wenn ich in dem Fach arbeite, artet das in Sitzungen der anonymen Fachidioten aus, die sich gegenseitig klugzuscheissen. Jeder kann, darf, soll jedermann kritisieren und je exotischer die Ecke, aus der die Kritik kommt, desto interessanter und verwertbarer ist sie. Und ob diese Kritik für den Kritisierten etwas für die Zukunft bringt, muss der selbst bewerten - aber aus Prinzip jegliche Kritik mit dem Motto "Du nix Filme machen, also du nix Filme kritisieren" abzulehnen, ist zwar höflich ausgedrückt ein Dogma, aber in Wahrheit nix anderes als mein erstes Wort in dem Posting.
LG, Peter
19:48
So geht man bei Pixar mit Kritik um:
http://www.variety.com/article/VR1118007 794.html?categoryid=1050&cs=1
08:49
Bringt die Fehler-Management-Strategie von Pixar auf den Punkt.
15:25
@Rudolf H., Peter? DAS musst du mir erklären!
01:53
was ist denn an Peters Aussage nicht zu verstehen?
08:37
Die war sein erstes Wort in dem Posting, hihi.
Och Mann, Angel, du wirst alt :(
14:14
Ja, das weiß ich... das hör ich im Moment häufiger...
19:41
Hallo
Die Skizze zeigt schon, wo der (kleine, aber klassisch feine) Fehler liegt und deshalb auch eine Desorientierung auslöst. Es ist der klassische Achssprung.
Du baust eine Spielachse zwischen den Personen auf. Gemäß Deiner Zeichnung verläuft diese Spielachse parallel zur Haltestelle. Die in der Brennweite (in etwa) gleiche Einstellung "springt" daher über die Achse und desorientiert den Zuschauer. Abhilfe hätte hier schlicht das verbleiben auf der Achse (die beiden verschwinden an der Reklametafel an der sie lehnen aus dem Bild - Kamera um 180 für das neue Motiv drehen - die beiden erscheinen (zeitlich nach einem kurzen Moment den sie brauchen um um das Häuschen herum zu laufen, auf der Seite des Fahrkartenautomaten) oder aber mit einem dem Zuschauer Orientierung gebenden zusätzlichen Bild, zum Beispiel einer "Supertotalen" (nein - KEIN Weltraum-Shot - sondern Bild, das die Haltestelle zeigt WIE sie WO steht und die beiden darum herum wandeln - oder aber den Rundgang, weil es "zu blöd" ist, abbrechen - Rücksprung in die zweier wen sie wieder ins Häuschen zurück kommen - BINGO. ;o) )
Und ob der Bus kommt oder nicht - ist ja im Grunde auch unerheblich. Auch der Vorschlag mit dem Flieger ist ja nur ein Schnapsidee. Ich wollte damit nur sagen, dass viele kleine Bezüge (zum Beispiel die Mütze - wieso eine Fliegermütze - wieso kein "normales" Cappy?), unbewusste Erwartungen beim Zuschauer auslösen können, die nicht aufgelöst werden. (Und ich meine das NICHT um es in Grund und Boden zu analysieren, um den Vorschreiber zu zitieren...)
Mit dem Ergebnis "runden gehen ist nicht schlimm" - ist genau das gelungen, was ich zuvor gemeint habe - die Figuren haben sich von "A" nach "B" bewegt. Raphael WILL keine Runden drehen - und durch den Kontakt zu der jungen Frau wird er eines Besseren belehrt. Er "vertraut" sich ihr an - und geht mit. Er hat sich bewegt, die Geschichte hat etwas erzählt. DAS ist Storytelling. ;o)
10:03
Also, der Peter hat gesagt, ich soll bei der Wahrheit bleiben. Eigentlich gehen sie ja nicht noch ne Runde, sondern, sie gehen zurück zur Bushaltestelle. Naja, und dann kommt der Bus, fährt ab, er ist weg und sie hat einen Spermatropfen an der Wange hängen und sagt: "Arschloch!"
Das haben wir aber rausgeschnitten, weil Daniel es nicht im Forum haben wollte, weil hier auch Minderjährige mitlesen. Sorry. Aber so ist das nunmal mit dem FSK.
14:36
sagte sie noch so was am Ende wie "Ich hab's kommen sehen" ?
... und wieso nur ist gerade das an meinem Schreibtisch installierte IRONIE-Lämpchen durchgebrannt ?
14:50
scheiß billige China-Importe...
15:06
ja die nächste ist von Osram ;o)
23:37
werd mir mal nicht sympathisch, junger Mann!
06:37
*abwinkende Bewegung mach*
A-watt .... - wo ich mir doch, gibt man den Kommentaren einiger hier die "besondere Note", redlich bemühe genau so einen Zustand zu vermeiden ...
07:09
Ihr wißt schon vom Glühlampenverbot ja? Andernfalls würde man Euch sofort abholen.
Aber kaltes LED-Licht paßt eh viel besser zu Ironie.
20:19
... und wieso nur ist gerade das an meinem Schreibtisch installierte IRONIE-LED durchgebrannt ?
Mann - klingt das Sch**** ... jetzt machen die nicht nur idiotische Gesetze in ihrem Aktionismus - sondern einem auch noch gleichzeitig die Sprüche kaputt - wo die nicht mal CO2 absondern ... (wenn man leise liest..)
22:31
Du wirst in deinem Leben viel Kritik einstecken müssen, eines Tages wirst du deine Kritiker überholen und merken dass sie dich immer noch Kritisieren. Wenn ich einen Film mache und ein Kritiker sagt zu mir warum hast du es nicht so oder so gemacht, dann muss ich leider sagen, warum machst du ihn nicht selbst, dann kann ich dich kritisieren und fragen, warum hast du es nicht so oder so gemacht. Theoretiker, theoretisch könnte ich alles verbessern, aber nur Theoretisch.
Selbstbewusstsein kann man nur aufbauen, wenn man über den Dingen steht, in einer Diskussion gewinnt nur der, der Selbstbewusst hat, er muss nicht einmal recht haben, sein Selbstbewusstsein wird siegen, obwohl ein anderer, der keins hat, recht hat. Wenn man zufiel auf Kritik eingeht, verliert man an Selbstbewusstsein.
10:20
@Rudolf:
Bei allem Respekt: Das was DU beschreibst ist leider kein Selbstbewusstsein. Das ist Ignoranz.
Wenn Dir ein Kritiker sagt, wieso du dieses oder jenes nicht besser gemacht hast - DANN kannst Du fragen, wieso er denkt dass das der bessere Weg gewesen wäre. Viele Kritiker kennen leider nicht einmal den Unterschied zwischen Drehbuchfehler (Also Geschichtenerzählfehler) und einem Regiefehler. Weil sie das Handwerk nicht beherrschen. Das ist dann aber auch keine Kritik - das ist nur sinnfreies Bla Bla.
Wenn Dir ein Kritiker aber sagt, wieso bist du in dem und dem Film so und so oft über die Achse gegangen - das war verwirrend - SOLLTEST Du eine gute Erklärung für die Anwendung eines Stilmittels haben.
Eduardo Serra (Kameramann von "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" hat (erst ein paar Tage her) im Fernsehen erklärt, wie er Licht setzt. ICH hätte ihm nach Betrachten des Films gesagt - Ja schöner Streifen. Aber manchmal ist er mir irgendwie (ohne eben genau zu wissen wie) zu dunkel.
Er erklärte, dass er das Licht so zu bauen versuche, dass es dem natürlichen Licht entspricht. So setzt er niemals Licht aus Quellen ein, aus denen es nicht auch natürlich fallen würde. Ist ein Raum nur auf einer Seite mit Fenstern bestückt, wird das Set auch nur aus dieser Richtung beleuchtet. AHA! Ich habe was gelernt. ICH empfand den Film teils sehr dunkel. Ich habe gelernt, dass es so WAR. Ich habe einen realistischen Einblick in eine andere Zeit gewonnen. Das nächste Mal werde ich mir den film mit anderen Augen ansehen.
Ich habe kritisiert. ich habe eine gute Antwort bekommen. Ich habe gelernt.
wenn mir ein Produzent sagt, dass er diese oder jene geschriebene Szene nicht mag frage ich ihn, wieso nicht - und ich bekomme in 90% eine detaillierte Antwort - in 10% ein "ich weis auch nicht - aber ..." - das sind zusammen 100% Kritik die ich akzeptieren muss, weil ich vielleicht etwas an der Szene falsch konstruiert habe. MICH bringt so was nach vorne, denn ich sitze nicht im Kinoraum und sehe verwunderte Gesichter und höre "hää?" weil auch der Zuschauer an der Stelle strauchelt.
Mir fällt bei einer sachlichen Kritik kein zacken aus der Krone. Und ich weine mich sicher nicht allabendlich in den schlaf weil ich genügend Selbstbewusstsein habe zu wissen, dass jeden Tag aufs Neue dazu lerne.
14:52
Kamera
EDIT: durch Mod in den Thread verschoben:
Langweilige Bildgestalltung! Hätten noch schönere Einstellungen sein können vlt auch ma ne totale mehr zwischen drin sonst eine sehr coole Story
12:47
klasse darsteller und von der grundidee her auch wirklich gut.
was mich etwas stört ist: es gibt kein richtiges ende, mir fehlt ein richtiger abschluß, ein pointe. eine erklärung warum der typ diese bescheuerte fliegermütze aufhat wäre auch ganz gut.
ansonsten aber gute unterhaltung.
22:55
also im grossen und ganzen finde ich den film ok. hat echt was! die personen wirken authentisch, spielen ihren charakter gut. weniger sorgfältig empfinde ich hingegen der aufbau der story. wie oben bereits erwähnt das storytelling. wirkt ein wenig zusammengewürfelt, die handlungen hätten mehr raum benötigt. die einzelnen teile wirken aber. der typ mit der fliegermütze verkörpert seinen charakter echt, hat die richtige mimik dazu. die frau passt und zieht ihr ding ebenfalls durch.
01:38
fliger ...
schöner film und das alles ohne beleuchter ??? roland berlin
17:32
Ein film ist immer dann misslungen, wenn ihn keiner begreift und die filmemacher erst erklären müssen wie was gemeint ist. Ein film ist gelungen wenn alleine durch filmische mittel dem zuschauer sich der sinn erschließt. ich frage mich immer wieder doch leicht belustigt, wieso 20jährige bengels glauben, sie haben die weisheit mit löffeln gefressen und die welt restlos verstanden, dass sie sich an themen wagen und filmisch verarbeiten, welche sich gerade mal größen wie stanley kubrick oder martin scorsesi zutrauen. kommt mal alle wieder runter*lol*.
rein aus filmischer sicht betrachtet, nach den regeln der dramaturgie, dem beachten der kartharsis, dem suspense und dem einsatz stilistischer mittel ist der film einfach nur derbe mies.
00:11
Kubrick hat seinen ersten Spielfilm mit 23 gedreht, Scorsese war 25, Spielberg (glaub' ich) 21 und Orson Welles mit 26 und der war Citizen Kane. Dramaturgisch und vom Einsatz filmischer Mittel waren diese Filme einfach nur derbe anders, als das meiste Zeug, das damals gemacht wurde, obwohl das alles nur mehr oder weniger 20-jährige Bengels waren. Alter ist kein Argument, es gibt schlechte Filme von jungen und alten Regisseuren, wobei es okay ist, wenn man mit 20 noch ein Idiot ist und Fehler macht, mit 50+ ist das dann schon eher erbärmlich. Aber Alter schützt nunmal weder vor Weisheit noch vor Blödheit und Demenz. Und falls ein 20-jähriger Dinge besser kann als ein 50-jähriger, dann kann der das eben einsehen oder dumm sterben.
00:56
"Fliger" & "Scorsesi"
Ich kaufe ein E
Verschenke es zu X
00:49
nun ja, wahrscheinlich ist es auch eher nicht der stoff der mich fasziniert, somit berichtige ich mich und sage, der film ist weder mein geschmack noch von der machart mein ding, aber das ist meine ganz subjektive meinung und hat auch nichts mit kritik zu tun, da eine meinung keine kritik sondern eben ansichtssache ist. letztenendes, wenn ein film sein publikum findet, ist alles legitim. dennoch zeichnet sich bei diesem filmemacher bei einem seiner erstlingswerke ab, das er wohl nicht der deutsche stanley kubrick werden wird, oder auch nur ansatzweise in die fussstapfen einer der ganz großen treten wird. aber das ist eben nur meine meinung die in einem demokratisch öffentlichen forum ebenso respektiert werden sollte wie die übertriebenen lobeshymnen auf diesen 08/15 film.
11:47
...was ist denn da mit meinem Exmitbewohner los? :)
16:26
... vermutlich zu viel käse auf die pizza gepackt?! :)
17:00
Im Gegenteil, da ist immer zu wenig drauf und umso hungriger ich bin desto mehr kommt in mir das Gefühl auf, kritisieren zu müssen:-), aber das sollte nicht falsch verstanden werden*lol*. jeder der überhaupt den riesen Schritt wagt eigene Sachen zu drehen hat ja erstmal n riesen Respekt verdient, denn die meisten labern ja nur. und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also immer schön weiter machen lieber Christoph dann klappts auch irgendwann mal mit dem Oscar*lg*:-)
15:34
Ach so. Zu den AK Studenten wollt ich nur mal sagen...Ich habe meine Projekte stets aus eigener Kraft aus den Boden gestampft, ich hatte nie ne AK die mir für Tausende Euro Equipment in den Arsch steckt, da ist es natürlich ein leichtes tolle Sachen zu produzieren, wenn man sich nie Gedanken machen muss woher die Budgets kommen sollen. Also vor leuten wie Psychodad = kein Respekt, da die nur labern können aber nix auf die Reihe kriegen wenn sie ihre AK Sponsor nicht mehr haben, Christoph hingegen hat Respekt verdient, der stemmt die Sachen aus eigener Kraft.
15:41
Klugscheißerei trotz Fehlwissens = GAAAAANZ schlechte Idee!
15:53
Ich kenne genügend AK Studenten den ich schon öfters den Arsch retten musste. Ich weiß sehr wohl wie`s da abläuft- Also immer schön bei deinen Noten bleiben, zwar kannst du super Vorträge halten, aber praktisch geht dann wohl eher gar nix, ne:-)
16:39
gäääähn
16:43
na dann, schlaf schön und träum was süsses:-)
17:07
Nachdem es Udo den Besten anscheinend mit einer Lawine im Winterurlaub erledigt hat, ist endlich wieder ein neuer Stern am Himmel, der Euch Pussis mal die Wahrheit ins Gesicht sagt.
Geht doch alle heulen oder Pizza mit geschreddertem Delphin essen.....
Und immer dran denken, Weihnachten ist das Fest der Liebe.
17:28
Jawoll, weihnachten ist das Fest der liebe und wenn ich mich ganz tief besinne, dann fällt mir folgendes wieder ein. Hass ist Balast und das Leben ist eigentlich viel zu kurz um ständig nur wütend zu sein. In diesem Sinne, euch allen frohe Weihnachten:-)
17:58
ach halt doch die Fresse ;)
18:01
Och, Peterle, jetzt werd doch nicht wieder so extrem. Ein Rundumschlag tut nicht gut!
Wir sind alle gut, die Bösen findest du woanders :)
18:05
*lol*, hast ja Recht lieber Christoph. nice Weihnacht:-)
09:06
Und das alles nur, weil Du mein Ende nicht drehen wolltest. Hättest auf mich gehört, alle wären heute happy und Du längst in Hollywood.
19:09
...was ein kindergarten hier, nichtskönner, alleswisser und klugscheißer versammelt auf dem platz der "VOLLIDIOTEN".
da bin ich mal nen paar wochen nicht da und euer geistiges nivea sinkt unter die preise von aldi, was macht ihr eigendlich wenn ihr nicht hier rumsurft ? filme drehen kanns ja wohl nicht sein oder? ich schätze mal nasepoppeln, aber selbst dafür braucht ihr pfeifen ja nen Assi der schärfe zieht damit ihr euch nicht aus versehen das auge rausfummelt vor lauter betriebsblind... schlimm schlimm schlimm. Und nix gegen die studenten der Aka und FH´s sagen, die sind wenigstens schlau genug sich ihren scheiß von der allgemeinheit bezahlen zu lassen, darauf wär von euch eh nie einer gekommen.
udo
19:43
ach Du scheiße, jetzt sind sie schon zu zweit!
21:54
Wenn ich ne Angel zum fischen brauche, dann meld ich mich bei dir:-)
08:58
Ja, und wenn ich mal nen guten Witz brauche, frag ich bei Dir nach :)
10:44
Ja und wenn Du Feuer brauchst, sag auch Bescheid.
09:07
Also ich hab mir den Spaß jetzt hier echt durchglesen :-D
Muss dem ORPHEUM vom ersten bis zum letzen Kommentar Recht geben, auch ohne seine Kompetenz zu kennen...
Schade, dass sich Herr Rudolf H. nicht mehr äußerst...
Zum Film.
Handwerklich im ersten Drittel meiner Meinung nach verbesserungswürdig. Bildsprache und Perspektive ist oft nicht ausdrucksstark, es wirkt zu " aus der Hüfte geschossen"
Inhaltlich eine nette Geschichte zwische Menschen, in der wir uns bestimmt alle wieder entdecken. Bitte bei solchen Themen bleiben!
21:30