BREAK - eine low-budget produktion überleben

daniel

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Editor, Moderator, , 3801 Beiträge seit Okt'01
MSc in Media
  München
Artikel von daniel am 22.09.2008
 ...
Keines
Matthias Olof Eich (oaks) über die Produktion eines low-budget Featurefilms.

Hallo, liebe hackermovies-User!

Dieser Beitrag bildet den Auftakt für eine hochinteressante Artikelreihe und vor allem für das hoffentlich baldige Erscheinen eines Filmes, auf den wir uns sehr freuen – nicht, weil er in den Kino-Top-Ten-Charts landen wird , das Genre revolutioniert oder Oscarfavorit sein könnte – sondern ganz einfach, weil er eine Erfolgsgeschichte darstellt, die Verwirklichung eines Traumes, bei der die hackermovies-community maßgeblich beteiligt war und der nach Peter Kollers „Böser Boden“ der zweite Langspielfilm ist, der ohne die Existenz von hackermovies ganz anders ausgesehen hätte oder so nie entstanden wäre – und bei solchen Anlässen sind wir auch ein wenig stolz und freuen uns mit den Filmemachern und allen beim Projekt beteiligten HM-Usern auf das Release und hoffentlich auf einen große Publikumsakzeptanz.
Ein weiterer Punkt, warum wir uns sehr auf die Artikelreihe freuen, wird die Fülle an Informationen sein, die bei einem Großprojekt wie diesem für das Forum abfällt – mehr Erfahrungen, Rückschläge, Einsichten und Fortschritte beim Filmedrehen bekommt man nirgends als im ganz ganz kalten Wasser, mit einem Dedokoffer, dem Drehbuch und der Kamera bewaffnet, fast am untergehen und doch mit freischwimmenden Happy End. Matthias Olof Eich, vielen HM-Usern eher als „Oaks“ bekannt, hat so einen Sprung ins kalte Wasser unternommen und unzählige Erfahrungen auf seinem Weg gesammelt – die wichtigsten davon, und natürlich viiiel Bildmaterial und Anekdoten wird es hier in der kommenden Zeit geben. Und dazu wünschen wir Euch viel Spaß beim Lesen!

Steffen & Daniel

...take a break.

EPILOG

-Tag 1 / 1600 Uhr

.... das genaue Datum hab ich vergessen, zu viele Details vernebeln mir die Gehirnwindungen... es muss irgendwann 2005 gewesen sein ...ich bin auf dem Weg nach München...Produzenten treffen... Produzenten, die meinen kommenden Film produzieren wollen.

-Tag 1 / 1800 Uhr

...bin wieder auf der Autobahn... Produzenten fanden meine Idee gut.. würden aber lieber ihr Eigenes Drehbuch verfilmt sehen... wir treffen uns wieder in 4 Wochen.

-Tag 32 / genau 4 Wochen Später

...richtig... bin auf der Autobahn Richtung München. Hab vor ein paar Tagen das neue Buch bekommen, ist OK.. kann man machen.

-3 Stunden später

...Ihr denkt es euch sicher schon... bin wieder auf der Autobahn... Die Produzenten sind der Meinung ihr Buch ist gut, aber zu groß und zu teuer für ein Erstlingswerk...für mein Erstlingswerk... sie meinen ich solle doch meine erste Idee ausbauen und ein Drehbuch daraus machen.... wir treffen uns dann in 2 Monaten wieder.

-Tag 93 / rechnet es selber aus...

Genau....Autobahn - München... Buch ist gut...soll Kostenkalkulation machen... treffen uns wieder in 2 Monaten... das ich auch zurückgefahren bin erspare ich euch jetzt und auch die 1 ½ Jahre dazwischen.

-Tag 597 / Mittags

Inzwischen hab ich mir einen Diesel getriebenen Untersatz beschafft.. ist billiger bei meinen
Autobahnverschleiß ... Ach ja.. einen Film gab es ja auch noch.. lege Kalkulation vor....ist zu
teuer... soll ein günstigeres Buch verfilmen als meines.. sie hätten ein Gutes Buch und schicken es mir sofort zu... dann kann ich die Kalkulation dafür machen... das wird ein super Film.. ja klar.
... fahre wieder nach Hause... mit Diesel getriebenen...ach scheiß drauf.

-Tag ? ..weiß ich nicht mehr

... 3 oder auch 6 Monate später.....Inzwischen ist es Weihnachten, habe das
Buch von dem ich die Kalkulation machen soll immer noch nicht erhalten. Bin froh das sie es mir sofort zuschicken wollten und nicht erst später.

Bin ein wenig deprimiert... inzwischen hat sogar Koller seinem Bösen Boden die ersten Früchte entlocken können... na ja...wurde ja auch mit viel Blut getränkt. OK, es reicht, warum nicht einfach selbst den Film stemmen? Koller hat´s ja vorgemacht..los geht’s, setze mich hin und schreibe selber ein Buch... ich nenne es „BREAK“, weil es Zeit für einen Bruch mit all dem alten, den eingefahrenen wegen und Ideen wird... es wird sozusagen Zeit für einen Umbruch...man bin ich poetisch...mann, bin ich gut.



BREAK

Da es weihnachtet und das ja bekanntlich die stille und ruhige Zeit ist, geht es schnell, die erste Fassung steht in 4 Tagen... bis zur Ersten Fassung brauche ich weitere 4 Wochen... das Buch ist fertig. ( Es wird natürlich noch 3 weitere Fassungen geben, aber so hörte es sich cooler an)

....OK.. die Autobahn München/Garmisch-Partenkirchen sieht mich so schnell nicht wieder.

Nun gut, aber noch mal zurück spulen Wie geht man an so ein Buch ran? Kein Angst ich mach jetzt keinen auf „Rebels Guide“ oder allwissender Filmemacher, ich geb mal nur zum besten, was ich mir selbst überlegt habe, ehe die erste Klappe viel.

Zuerst ist da „Die Idee“, also was will ich wie machen, welches Genre, muß ich mich neu erfinden oder genügt es, Altes gleich zu tun? Ich entschied mich, da mich weder hoch gesteckte Ziele wie der Gewinn von Festivals oder irgendwelche Internet-Votings interessieren, dafür, das Genre im Bereich des immer beliebten und leicht zu verdauenden BackWood-Slashers anzusiedeln und somit beim Altbewährten zu bleiben. Nun, da diese Entscheidung gefallen war, konnte es fast an das eigentliche Buch gehen, aber nur fast, den nun kommen noch die wirklich wichtigen Dinge des Independent-Filmemachers und die lassen sich in EIN Wort fassen RISIKOMINIMIERUNG !
Und dafür gibt’s ein paar einfache Regeln

-DIE LOCATION So wenig Locations wie möglich und immer dran denken Welche Locations habe ich vor der eigenen Haustüre? Auch wichtig Komm ich mit dem Auto hin oder dem LKW?



Mir war von Anfang an klar, ich sitz mitten in den Bayrischen und Österreichischen Bergen und sollte mich ganz schnell von dem Gedanken verabschieden, daß Break in der Mexikanischen Wüste spielt. Also was bietet sich da besser an, als den Film auch in den Bergen spielen zu lassen... besser gesagt an der Grenze USA/Kanada! Locations waren schnell gefunden und auch die Drehgenehmigungen... na ja...die wurden sieben Tage vor Dreh durch den Bayrischen Staatsforsten und die Umweltbehörde gekippt. Aus umwelttechnischen Gesichtspunkten. Würde ich allerdings mal eben schlappe 2500 €uro pro Drehtag bezahlen, wäre es dennoch möglich. Ja klar.. warum nicht... da freut sich die Umwelt und blüht auf, wenn der gemeine Filmemacher zahlt. Das in mir in diesem Moment nicht ganz wohl war, brauch ich hier nicht zu beschreiben, ich wäre sogar freiwillig auf die Münchner Autobah... ach was. Jetzt war meine Wut geweckt. Da ich einfach nicht fähig war, diese Beträge zu bezahlen, setzte ich mich erst ans Telefon und dann ins Auto um alle privaten Wald- und Bergbesitzer der Bayrischen Alpen abzugrasen. Letzten Endes landete ich bei einer WALDGEMEINSCHAFT, die aus mehreren Bergwaldbesitzeren besteht und bekam die Drehgenehmigungen für noch viel bessere Sets als zuvor für billige 250 € am Tag. Der Tag und der Dreh waren gerettet. Aber es zeigt, daß immer was passieren kann, egal wie schriftlich bestätigt man es vorliegen hat. Mein persönlicher Geheimtip Dreht NIEMALS ohne eine Schriftliche Genehmigung...egal was Typen wie Rodriques und Tarantino erzählen, das ist alles Bullshit. GENEHMIGUNGEN sind PFLICHT, wer sie versäumt, setzt den Film und damit das Produkt Vieler aufs Spiel. Nachträgliche Forderungen und Unterlassungen sind keine Seltenheit. Und dann heißt es Neudrehen oder das Teil in die Tonne treten.



-DER CAST Ich gebe zu, ich hatte Glück oder Talent, (letzteres müssen Außenstehende entscheiden) aber es ergab sich, das ich alle meine Wunschkandidaten für die Rollen in BREAK bekam. Ausnahmslos. Ich wußte von Anfang an, das ich nicht in der Lage sein werde, Gage zu bezahlen und Rückstellungen im Independentbereich sind zu unterlassen. Also war es mir sehr wichtig kein CASTING durchzuführen. Mag sich jetzt etwas komisch anhören, aber ich hab eine persönliche Abneigung gegen Castings.



Da sitzt ein Regisseur und ein Produzentm die sich für weiß Gott was halten und entscheiden über das Können oder Nicht-Können von jungen und alten Talenten im Filmgeschäft. Versteht mich nicht falsch, wenn es ein professionelles Casting ist, bei dem eingeladen wird, die Reisekosten und eine Unkostenentschädigung bezahlt werden und wenn der „Gewinner“ dieses Castings danach eine fette GAGE kassiert, dann erwarte ich, daß jeder zeigt, was er drauf hat. Wenn ich aber, und das erlebe ich oft, eine Indieproduktion an den Start bringe und meine, jetzt einen auf dicke Hose machen zu müssen und wie in einer billiger Privatfernsehennummer ein Casting veranstalte um dem Gewinner, der womöglich noch auf eigene Kosten angereist ist, mit freundlichen und feuchtem Händedruck mitzuteilen, dass er die Ehre hat, die Rolle für die Gage von „nichts“ anzutreten... dann bekomme ich das Kotzen. Ganz zu schweigen von den „Verlierern“ dieser Möchtegern-Hollywoodshow. Nun gut, jetzt bin ich sicher einer ganzen Menge Leute auf ihre wichtigen Füße gestiegen, aber das ist meine Meinung und die bleibt so.

Also ging ich auf Darstellersuche. Rief Leute an, durchsuchte Crew United (kann ich jedem empfehlen) und ließ mir von jedem, der mir auch nur ansatzweise zusagte, die Vitas und Showreels zuschicken (wenn diese eh nicht schon zum Download bereit standen) und begann mein eigenes privates Casting. Als alle Rollen in meinen Augen mit Wunschkandidaten besetzt waren und ich natürlich für jeden einen Ersatz hatte, schrieb ich alle an. Und nicht wie sonst in diesen unseren Kreisen üblichen geheimen Drehbuchauschnitten mit Top-Secret-Stempel drauf. Nein, jeder bekam das volle Drehbuch und seine Rolle und die Bitte, sich zu den uns möglichen Bedingungen zu entscheiden.
Wie ich es oben schon erwähnte, ich hatte das Glück alle zu bekommen. Was ich aber nicht hatte, waren enttäuschte und verärgerte Schauspieler/innen. Alle inklusive meiner Wenigkeit waren glücklich. So muss INDEPENDENT-CASTING sein.

-DER FILMLOOK Ab Beginn der Produktion keine Hollywood A-Pictures mehr konsumieren, das ist schlecht für das eigene Ego. Verabschiedet euch von eurem geistigen Kinoauge und kommt wieder runter auf die harte kalte Erde. Den der Film … Euer Film wird niemals.... NIEMALS so aussehen wie in einer mehreren Millionen Dollar teuren Filmproduktion.... es gibt Wunder... aber nicht dieses. Euer Film mag mehrere Tausend oder sogar Zehntausend Euro kosten, aber das sind Budgets, die bei den von uns angestrebten Hollywoodfilmen gerade mal die Telefonrechnungen betragen. Zu viele Independentfilme und ihre Macher sind genau daran gescheitert.
Wie oft wirkt ein für 5000 € gedrehter Film besser und professioneller als eine 150.000 € Produktion. Also gebt dem Film einen eigenen Charme, lasst ihn niemals vorgeben, mehr zu sein als er ist und ihr werdet sehen, er wird seinen eigenen Glanz bekommen.



-DIE TECHNIK Ist genau auszuwählen, ist 70mm nötig ? Tut es evtl. auch DV ? Brauche ich einen Kran, einen Dolly ? An was komme ich kostengünstig und was macht Sinn! Einen Kran z.B. haben und hatten wir selbst, da das Drehbuch aber aus Stil und Optikgründen keine solche Einstellung vorsah, blieb er im Keller. Was bei uns aber von Anfang an zur Debatte stand war 35mm Adapter oder kein 35mm Adapter. Es war nicht nur eine Frage der Kosten, auch der Aufwand am Set ist enorm groß und nicht zu vergleichen mit einem Dreh ohne Adapter. Wer mal damit gearbeitet hat weiß was ich meine...Schärfe!!! ich sag nur SCHÄRFE! Nun die Entscheidung viel letztlich auf einen Adapterdreh. Ihr werdet jetzt sagen... weil es cooler und filmischer aussieht! Weit gefehlt, der Hauptgrund war, das wir in der Tiefenunschärfe unsere nicht vorhandenen Set´s und Locations besser verstecken und verspielen konnten.
Noch mal zur Erinnerung, Break spielt in den USA und Kanada, nicht in den bayrischen Alpen. Den Filmlook eines Adapters nahmen wir als Bonus mit..*räusper. Wer es nicht weiß und wen es interessiert, wir drehten mit einer Canon XH-1, dem Letus35 Extrem Adapter und Canon S.S.C Optiken, die da waren 24mm, 35mm, 50mm, 55mm und 125mm. Wobei der Star und die meist genutzte Optik eindeutig das 55er war.



-DIE REQUSITEN Fährt der Bösewicht BMW oder Audi ? Tötet er mit Heckler&Koch oder seinen Händen? Wohnt er in einem Wohnwagen oder einer Neubausiedlung. Alles wichtige Fragen, vor allem wenn man den Film nicht in dem Land spielen lassen möchte in dem man dreht. Nun gut, in meinem Fall geht der Film in den USA, genauer gesagt in Seattle los und was ist prägender für ein Land als seine Automobile ? Richtig...nichts... Also wieder an den lieben PC und die bekannten Autoforen durchgechatet. Hier hab ich gleich gemerkt, das ich fehl am Platz bin, den bei so Foren wie kommt es nicht so gut wenn man fragt, welche US-Cars sich zum Zerschießen und Schrotten am besten eignen. Also rein in so die bekannten Auto- Verkaufsplattformen und lustig mitbieten oder gleich kaufen... und hoffen, dass die Kisten dann auch fahren. Hier war ich aber von Anfang an skeptisch, den es ist ein ungeschriebenes Gesetz, das Autos am Set immer kurz vor dem „Action“ kaputt zu gehen haben. Ich hab mir also von Anfang an einen US-Car Spezialisten geholt, der bestechlich war und nicht hinsah, wenn wir die Autos quälten um sicherzustellen, dass die Autos vor, während und nach dem Dreh noch laufen würden. Was sie auch mit kleinen und größeren Schäden taten, darauf gehe ich aber erst im zweiten Teil des Break-Triologieberichtes ein.

Der Rest für den Film war Standard - ab zum Army- und Freizeitausrüster und eingedeckt mit allem, was man beim Campen und Freizeitmorden halt so braucht. Die Schauspieler mußten sich selbst um Ihre Klamotten kümmern. SKANDAL... ach was....das hatte System. Den der Cast von Break war quer durch ganz Deutschland verteilt, es ist also einfacher und günstiger, man schickt sie alle selbst los und sagt ihnen, dass sie das, was sie gerne tragen würden, kaufen sollen und das bitte in doppelter Ausführungen. Der Vorteil war, die Klamotten haben dem jeweiligen Protagonisten perfekt gepasst, waren günstig und sie waren authentisch.



-DIE KALKULATION Immer wieder gefragt, immer wieder anders. Das wichtigste ist, dass alle im Film agierenden Protagonisten und Crewmitglieder von Anfang an auf ein Minimum reduziert werden. Stand-In´s kann man immer an das Set holen oder den Beleuchter mal mit dem Fahrrad durchs Bild fahren lassen. Aber wenn ich 45 Protagonisten mit Text habe, muss ich auch 45 Protagonisten am Set verpflegen und versorgen. Ich werde immer wieder gefragt, also gebe ich mal ein Beispiel aus BREAK Die Crew und der Cast waren insgesamt 15 Personen stark. Eine Übernachtung mit Frühstück schlug pro Person mit 25 Euro zu Buche (und das ist verdammt günstig). Dann kam noch pro Person das Catering am Set hinzu (ohne Getränke und es war verdammt heiß) mit 15 €uro pro Person und Essen. Und das braucht man Mittags und Abends.

Das macht dann bei 20 Drehtagen

15 Personen x 25 € x 20 Tage = 7500,- Euro Übernachtungskosten
15 Personen x 15 € x 2 Essen x 20 Tage = 9000,- Euro Cateringskosten

Was dann mal so eben schlappe 16500,- € wären für eine 15 Mann/Frau starke Crew. Und dabei ist noch kein Benzin bezahlt, kein An- und Abreise, keine Flüge, keine Equipmentmiete und schon gar nicht der eine Liter Kunstblut, der nötig sein wird. Natürlich kann man da viel Sparen, alle auf dem Boden schlafen lassen und das Catering wird sowieso überbewertet, reicht ja auch nen Wurstbrot. Sorry... da spar ich dann lieber am Mietequipment und lass den Cast und die Crew wenigstens das untere Limit an Luxus genießen. Den wer hier am falschen Fleck spart und es anderswo raus wirft, ist am dritten Drehtag pleite oder hat nach drei Tagen eine meuternde Crew.



...Öööhh worauf wollte ich noch mal hinaus?... Ach ja, wie geht man an ein Independent-Drehbuch ran? Genau so wie oben beschrieben Alles, was ihr da oben gelesen habt und noch einiges mehr, stand vor und während des Schreibprozesses zu großen Teilen bereits fest. So konnte ich das Buch genau den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten anpassen und würde nicht überrascht werden.

DIE STORY Eigentlich ist es das Schwierigste am Filme machen, das Drehbuch, aber wenn ich ehrlich bin, war es ziemlich einfach... nicht wegen des Schreibens, nein das war harte Arbeit und ich hab auch viele Leute zum Probelesen genötigt. Was ich mit „einfach“ meine, ist dass ich von Anfang an wusste, ich erfinde weder mich noch den Film neu, das Risiko ist bei dem Budget und der fehlenden Erfahrung einfach nicht tragbar. Also war schnell klar, das Genre wird das Splatter und Trash Genre werden und die Locations bestehen aus, aufgrund der Menge vor meiner Haustüre, dem Wald. Also schnell mal alle Filme die es da so gibt, im Hirn rekonstruiert und auf einen besonderen Stil geeinigt. Danach hab ich mir noch einige der Filme auf DVD besorgt und sie am Stück durchgesehen... ich hab sie nicht Frame by Frame analysiert, das liegt mir nicht, ich wollte das Feeling der Filme spüren und nicht mich am Ende in einer Kopier- oder Rezensierorgie auf mein eigenes Drehbuch stürzen. Soviel Eigeninitiative sollte schon noch bleiben. Jetzt will sicher jeder wissen, welche Filme ich dafür zu rate gezogen habe ? Es waren „DUELL“, „DELIVERANCE“, „WOLF CREEK“ und „WILDERNESS“.... wer Break sieht wird auch viel aus diesen Filmen wiedererkenen und manches aber auch NICHT. Nun gut, mit den oben bereits er- und geklärten Möglichkeiten und Voraussetzungen war es schließlich gar nicht mehr so schwer, auf einem klaren Stroryweg zu bleiben. Nachdem das Buch in seiner ersten Fassung, in so bekannte Hände wie Steffen Hacker, Peter Koller und Uwe Boll gegeben wurden (letzterer schrieb er habe grade keine zeit zum Lesen), konnte ich auch noch die letzten Fehler ausmerzen und stand drei Fassungen später mit einem mehr oder weniger trashigem Fahrplan zu Hölle.. ähhhh Drehbuch da.



Sorry, das ich manchem die Illusion nehme, aber Filmemachen ist 5% Talent und 95% harte Arbeit.

Was nun noch zu tun war, ist das Geld dafür aufzutreiben um den Film herzustellen und da ich die letzten drei Jahre meines Lebens damit verbracht habe, Filme zu kalkulieren, war das der sozusagen leichteste Teil....sorry, dass ich darauf hier nicht im Detail eingehe, aber ein bissl was muß auch unter dem Mantel des Zauberers bleiben.

Und los geht’s Der Drehtermin steht fest, alle „Wunschkandidaten“ haben auch zugesagt.. das gebe man sich mal - jede von mir gewünschte Schauspielerin und Schauspieler sagte uneingeschränkt zu, kein einziger ab -- selbes bei der Crew. War alles irgendwie Halb-Traum mäßig und immer gefühlt auf der Kippe zum Alptraum zu werden. Dann kam der Hammer.... da kommt eine email von Steffen Hacker, in der er anbietet, die kompletten Visual Effects zu übernehmen. Kennt ihr das Gefühl wenn der Schädel beim Skaten auf dem Beton aufschlägt... im ersten Moment fühlt man gar nicht, dann denkt man(n) man wäre Unsterblich.. und dann kommt der SCHMERZ. Ja wohl... genau so ging es mir.... bis auf den Schmerz, der kam bis heute nicht.

Hier mal ein kleiner gedanklicher Einwurf. Ich bin ja auch seit einigen Jahren Teil dieser in meine Augen besten Independent Community im deutschsprachigen Raum und hab viele Projekte kommen und gehen sehen, viele großartige Ideen gelesen und talentierte Filmemacher bei der Arbeit beobachtet. Aber es kommt immer wieder die Frage in der Community.. wie habt ihr das gemacht... gerade als Peter Kollers genial gemachter Film „Auf Bösem Boden“ erschien... kam diese Frage immer wieder und auch er konnte sie genauso wenig wie auch ich jetzt beantworten. Was ich aber sagen kann, und ich bin mir sicher, das unterschreibt der Herr Koller auch Es geht nur im TEAM, wer denkt das er es allein schaffen kann, hat schon verloren. Gerade in der Indie-Szene gibt es zu viele Alleskönner, die aber nichts richtig können. Ich sag euch, Finger weg von vielen Departements, konzentriert euch auf eine Sache und macht die 100% richtig und sucht euch für die anderen jemanden, der das besser kann und Filmemachen wird plötzlich greifbar machbar.



Nun gut, da alle Termine feststanden und ich eh nicht mehr zurückkonnte, kam ich mit einem der Produzenten vom Anfang der Geschichte ins Gespräch.. ihr erinnert euch.. Autobahn..brumm brummn und so.... genau. Ich gab ihm mein Buch, die Ideen, den Cast, die Crew und die Kalkulationen und fragte ihn, ob er nicht Interesse daran hätte, den ich konnte es eh nicht mehr aufhalten. Na ja - das war und ist Bernd Reichert und das ist jetzt auch der Herr, der bei BREAK als Produzent gelistet ist - mit anderen Worten Damit hatte sich mein privates finanzielles Risiko fast auf NULL eingependelt und ich konnte am 19.06.2008, mit einer Spitzen-Crew und hammermäßigen Schauspielern in den Dreh starten. Womit wieder mal bewiesen wäre, dass Frechheit siegt!

Es ist der 20 Juni.2008 morgens 430 Uhr, ich begebe mich an das erste Set des Tages, das Familienhaus von Sarah Carter und... Fortsetzung folgt!

Und zur Überbrückung der Wartezeit bis zum nächsten Teil - gibt es hier endlich den Teaser zu BREAK!

Viel Spaß beim Angucken!



BREAK Teaser

BREAK Website

Antworten

Ich hab den Counterstrike-Reload-Sound gehört, wer noch? :)

MEHR Berichte.

#
22.09.08
11:47
Raze
Raze

Nachdem ich fast vom Stuhl gefallen wäre, da die Musik um so viel lauter ist als das Gesprochene, fand ichs geil ^^
Ich stimme Raze zu: MEHR!

#
22.09.08
12:03
Endless_Dark
Endless_Dark

Ich auch mehr. Fetter Trailer!

Eine Frage, die Schauspieler, native Speakers?

#
22.09.08
12:09
Peter Koller
Peter Koller

ich fand die Musik ein bissel leise, um ehrlich zu sein ;-)

#
22.09.08
12:13
Angel
Angel

Da war Musik? Ich hab nur Schüsse, Krach und Schreie gehört und war blendend unterhalten :))

#
22.09.08
12:18
Peter Koller
Peter Koller

Also, für mich klingt nur eine nach Native Speaker...

#
22.09.08
12:45
Raze
Raze

die Karre?

#
22.09.08
13:20
Angel
Angel

Genau.

#
22.09.08
13:25
Raze
Raze

Hach wenn man das so liest...da ist man doch gerne 2 Std. blutverschmiert rumgelegen :D ANGEEEEEEEL...IST JA AUCH KEIN WUNDER DAS DU NIX MEHR HÖRST..ich wusste gar nicht dass jemand 120dB laut schnarchen kann...die Risse in den Wänden sind noch immer ned alle verspachtelt :D

#
22.09.08
13:57
AlexBayte
AlexBayte

Badenberg ist 2x aufgewacht und hat bestätigt, dass ich NICHT geschnarcht hab!

#
22.09.08
14:02
Angel
Angel

Ohhhhh dann wars wohlk doch die dame der Runde :D

#
22.09.08
14:07
AlexBayte
AlexBayte

hihi, hör’ ich da einen reifenquitscher auf der schotterstraße? :-D

#
22.09.08
14:14
luke
luke

Badenberg wacht nicht auf. Grund: Badenberg schläft nie. Und: Du hast wirklich nicht geschnarcht. Nur immer so komisch geatmet.

Teaser ist fett!

#
22.09.08
14:26
Badenberg
Badenberg

...was habt Ihr den für Probleme ?

Oaks

p.s. zu den native Speakern usw.. sag ich erst im nächsten HM-Bericht was dazu.

#
22.09.08
14:49
Oaks
Oaks

Sieht wirklich lecker aus, der Teaser!

Aber, wie habt Ihr den Photoapparat dazu gebracht, im Selbstauslöser-Modus zurück zu zoomen?

#
22.09.08
14:49
FXM
FXM

DAS erklärt der Matt auch im nächsten Bericht! (HA! Da bin ich ja mal gespannt ...) .. nein, nein .. das ist natürlich ziemlicher Bullshit, wenn man sich´s mal realitätsnah betrachtet - aber ein Zoom an der Stelle hatte visuell-dramaturgische Gründe, deswegen hab ich´s so eingebaut. Ohne wirkt die Stelle ganz anders - viel weniger vorbereitend-suspense-artig ..

Gruss,
Steffen

#
22.09.08
19:11
Steffen
Steffen

Aber das raffen diese Kunstbanausen hier ja nicht!

Und was das Quietschen angeht. Ihr habt doch keine Ahnung, wie unglaublich hoch die Haftreibung von Glaciers-Rockigem Kiesel ist!

Gruß, Angel

P.S.: Und ja, normalerweise hört man nicht automatisch Gitarren, wenn man über ne Handvoll Bäume hüpft, aber wir fanden, das hört sich nett an :)

#
22.09.08
19:18
Angel
Angel

haha jawoll!
cooler trailer und noch coolerer artikel!
dafür lieb ich euch HMler!
weiter so!

#
22.09.08
20:45
stitch86
stitch86

Matt, wie er leibt und lebt...

PS: Den Teaser kenn ich doch...ich dacht, da würd sich evntl. noch was ändern ;)

#
23.09.08
02:08
MiniMee
MiniMee

So, erstmal Respekt für dein Vorhaben, fast nach dem Motto: "Keine Eier, kein Ruhm!" Aber jetzt auch mal Kritik hier:

Also der Artikel ist cool, ABER genau das was mich am meisten interessiert hast, willste nicht preisgeben! Wo kommt die Kohle her? Genau das interessiert doch jeden Indie-Filmer am meisten. Drehbücher, Ideen und der Wille (bzw. die Eier sowas durchzuziehen) sind garantiert bei mehreren hier vorhanden. Ich persönlich zähle mich auch dazu. Aber wo kriegt man die Kohle her? Vielleicht Sponsoren oder Papa, aber die lassen ja auch nicht so viel springen, dass da schon allein um die 16000 € allein für die Verpflegung und Unterkunft des Casts zusammenkommen.
Und wenn man dann schon so viel Kohle zur Verfügung hat (war ja sicherlich noch mehr Schotter, wenn da noch Autos, Knarren, und Equipment besorgt wurden), finde ich es auch ein wenig traurig dass du nicht das Risiko eingegangen bist was anderes zu drehen, als nur ne Standartkopie eines Slasher-B-Movie. Was ich auch ein wenig arm finde, ist der Versuch Deutsche/Österreiche als Amis zu verkaufen. Klingt einfach Scheiße...besser wäre da die deutsche Touristengruppe gewesen und Slasher die nur Laute von sich geben und nicht sprechen müssen oder wenns denn sein muss, dass nur die Slasher Englisch sprechen, um es ein noch ein wenig authentisch aussehen zu lassen. Kingt jetzt alles hart (ich weiß, Kritik ist immer Scheiße), aber ist mein Vorurteil, was sich sicherlich ändern könnte/wird wenn ich den fertigen Film sehe. Aber der Teaser hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. Und ich denke jeder andere wußte auch, dass dieser Ausflug in der Idylle, von irgendeinem psychopathischen Hinterwäldler gestört wird, der 3 von 4 Frauen abschlachtet. Eine überlebt am Ende, bringt den Killer um, usw... laaaaaaaaaannnnnggggweilig. Kennt man 1000-Fach und demnächst kommen bestimmt wieder drei Filme dieser Art aus Hollywood. Da hätte ich mehr Mut erwartet und etwas eigenes da reingebracht oder zumindest, dass ganze vielleicht ein wenig verarscht à la Severance. Sicher, Risikominimierung war dir sehr wichtig. Aber wie gesagt, keine Eier, kein Ruhm. Wie gesagt, ich kenne ja nicht den ganzen Film und die Story...wer weiß, vielleicht ist die voller Wendungen und Spannung. Aber erstmal kann ich nur hier meine Vorurteile ablassen. DVD wird mich aufklären ;-)

Falls ich noch was zum Kacken habe, melde ich mich zum Furz ;-)

CU,
SixFo

#
23.09.08
09:14
SixFo
SixFo

@SixFo:

Ich gab ihm mein Buch, die Ideen, den Cast, die Crew und die Kalkulationen und fragte ihn, ob er nicht Interesse daran hätte, den ich konnte es eh nicht mehr aufhalten. Na ja - das war und ist Bernd Reichert und das ist jetzt auch der Herr, der bei BREAK als Produzent gelistet ist - mit anderen Worten: Damit hatte sich mein privates finanzielles Risiko fast auf NULL eingependelt

Zum Thema "Mut" würde ich mal behaupten, dass es speziell in Deutschland wichtig ist erst zu beweisen, dass man's kann und dann kannst Du auch Mut beweisen und es wird Dir jemand Geld dafür geben, da er Deine Handwerkskunst kennt und entsprechend vertraut.

Ansonsten hat das nichts mit Mut zu tun, sondern eher mit Leichtsinn.

#
23.09.08
09:27
FXM
FXM

@SixFo: Du bist RAUS!

#
23.09.08
09:28
Angel
Angel

BREAK - eine low-budget produktion überleben

http://www.youtube.com/watch?v=xJHlrCI00 dA

bitte zwecks Marketing rumschicken und besuchen :-)

@sixFo: Kritik ist gut und meine Eier sind so groß das sie die Sonne verfinster, also halt dich mit kritik nicht zurück, den größer als meine Eier ist nur noch mein Ego ;-) ... aber, was erwartest du, eine Telfonnummer von nem potenziellen produzenten ? hab ich ein paar hier... in Jahrelanger entbehrung und erfahrung zusammengesammelt... und die geb ich jetzt dir oder wie ? Lies mal da oben...ich hab so viel Benzin... und Diesel verfahren, das ich davon schon selbst den Film finanzieren hätte können..und was hab ich erreicht ? NICHTS... Und dann rufst du da an und die Kasse klingelt oder wie ? :-)
So läuft es nicht... Sorry.

Ich weiß was du meinst und ich weiß das alle denken, da draußen gibt es einen Trick, ein PATENT wie man an ein Budget kommt, aber das ist nicht so...sorry. Da sind viele viele kleine faktoren, die dann das große ergeben.

Und hier in Deutschland sowieso, du bekommst kein geld wenn es nicht zu 99,9% sicher ist, das der, der es dir gibt es auch wieder mit "gewinn" zurück bekommt.

Zur Story von BREAK und den eigenen Ideen... dem vielen Schotter den ich hatte.. und ich hatte viel.. so viel das die Autos ständig in den Graben gerutscht wären... Asphalt wäre da manchmal besser gewesen... aber nimms mir nicht übel, wenn ich einfach auf dem Boden bleibe und nicht vor habe Tarantino oder Koller vom Thron zu stoßen, bin ich dann nicht inovativ genug ? Muß jeder Indi und Neuling immer Filme machen die keine Sau kapiert ?...ich mach lieber nach Break noch einen Film und noch einen...und noch einen... als jahrelang als verkanntes genie rumzurennen und in die Welt zu schreien "IHR deppen, habt doch gar nicht kapiert was ich mit dem Film aussagen wollte".... ne, ich sag lieber ich hab Cineasten 90 min. unterhalten... ob gut oder Schlecht... ist dann sache derjenigen selbst.

Oaks

#
23.09.08
09:57
Oaks
Oaks

GRATULIERE! Finde ich absolut cool umgesetzt!!! (was ich bis jetzt im Teaser sehe)

-Musik gefällt mir
-Schauspieler sind gut
-der Look sieht ebenfalls sehr gut aus.

Zur Story:
Ich denke, dass Du auf jeden Fall Dein Publikum findest mit dem Film!!!

Die Teenies stehen drauf. Und ich gehe auch davon aus, dass Du genügend Geld damit reinholst, um alles abzudecken.

Was die Kritiker sagen: Scheiß drauf!

Ich finde es auf jeden Fall, "Der Hammer!"

RESPEKT

#
23.09.08
10:23
casdan
casdan

Na ja, ich finde einige Kritikpunkte von SixFo sind durchaus angemessen.
Warum wird immer auf biegen und brechen versucht, Amerika zu kopieren?

Amerika ist wunderbar.

Warum so tun als ob der Film in Amerika produziert wurde oder zumindest dort spielt?
Weil alles was aus Amerika kommt so toll ist? Was wäre das? Ich glaube die Zeitgeschichte lehrt
uns gerade das dies nicht der Fall ist. Im Gegenteil. Aber das wäre eine politische Diskussion.

Haben wir so wenig Selbstvertrauen das wir uns nicht trauen zu sagen daß ein Film im Schwarzwald
oder in Österreich gedreht wurde und sogar die Geschichte dort spielt? Oder geben die "Produzenten" nur dann Geld wenn eine amerikanische Flagge im Bild ist, dann stimmt aber gewaltig am System etwas nicht.

Wenn man sich schon nicht traut zu sagen daß es eine deutsche Produktion ist, die in Deutschland
spielt dann gäbe es auch außerhalb Amerikas genug Stile an die man sich anlehnen könnte.
Als Beispiel die Produktionen aus Finnland, Norwegen. Aber man könnte eine Geschichte ohne
größeren Aufwand auch in Russland, Frankreich oder Spanien erzählen lassen.

Ein Film wäre mit Sicherheit dann nicht schlechter, möglicherweise aber interessanter.

#
23.09.08
10:25
hasowitsch
hasowitsch

Hi,
geiles Projekt. - Mehr brauch man dazu eigentlich nicht sagen.

Amerika kopieren? Ich denke mal weil deutsch Film nicht so dolle aussieht....
Ausserdem besteht der Streifen aus deutsch untypischen Inhalten. Das trägt dazu bei daß er nicht deutsch rüberkommt.

Und ja: Die Deutschen haben meiner Meinung nach so wenig Selbstvertrauen. Sonst würde es in Deutschland nämlich mal andere Filme geben.

#
23.09.08
10:40
Philip Schneider
Philip Schneider

Naja, ich würde mal sagen, NUR in Amerika gibt es haufenweise amoklaufende Rednecks! Wenn das Ding im Schwarzwald spielt, dann kommt höchstens mal so'n Waldschrat vorbei, der sowas sagt, wie: "Sie dürfen hier kein Picknick machen, das ist Privateigentum!!"

Haben bisher nicht alle erfolgreichen Regisseure mit Slasher/Splatter angefangen? Zumindest Peter Jackson.

Oaks, lass Dir nix einreden! Ich wünschte, ich hätte sowas mal fertig gebracht. Stattdessen ist es bei mir nicht über den Star-Wars-Fanfilm und einen Haufen Hochglanz-Urlaubsfilme hinaus gegangen... :(

#
23.09.08
10:53
FXM
FXM

...STAR WARS.... whuuuu das waren zeiten : http://www.youtube.com/watch?v=ombLmR--l Ps

...da war ich noch jung...da war ich noch Jedi.

Obi Oaks

#
23.09.08
11:02
Oaks
Oaks

@oaks
erstmal: ich finds toll, das endlich mal wieder ein größerer artikel/bericht hier erscheint und noch zwei weitere in aussicht sind.

aber ich muss sixfo in manchen punkten auch recht geben. ich erwarte nicht, dass du allen haarklein erzählst, wie du wo das geld herbekommen hast, aber es wäre doch mal interessant zu wissen in welchem bereich das budget lag. ich schätze ja, das es bei ca. 100 000 - 150 000€ liegt und das es komplett von dem produzenten kam???

was mich aber am meisten interessieren würde ist: für welche zielgruppe ist der film? für den dvd markt in den usa müsstet ihr wahrscheinlich komplett synchronisieren (aber dann stimmen wenigstens die lippenbewegungen schonmal...), wenn ihrs in deutschland raus bringen wollt müsst ihr auch synchronisieren.... was steckt da für eine idee dahinter das in englisch zu drehen?
oder ist die story so, dass deutsche touristinnen campen gehen? (ok, dazu willst du dich ja noch im zweiten bericht äußern)

ich versteh das konzept nicht und somit kann ich auch keine risikominimierung darin sehen.

es wäre sicher auch interessant ein bisschen mehr von dir selbst zu erfahren, quasi als einleitung für alle, die dich noch nicht kennen, oder recht neu bei hm sind. was meinst du mit "ich hab die letzten 4 jahre kalkulationen gemacht...", wie kamst du zum film, quereinsteiger, von der filmuni, hauptberuflich metzger...??? keine ahnung, aber sowas in der richtung.

mein feedback zum teaser: fette effekte, unfreiwillig komische dialoge (native speakers...), lahmes altes storystrickmuster

#
23.09.08
11:08
poppknochen
poppknochen

...muß dich leider auf den nächsten Bericht vertrösten... :-)

Obwohl ich manche Dinge echt nicht beantworten kann... nicht weil ich nicht will... sondern weil ich enifach nicht KANN. Ob unser Konzept aufgeht... keine Ahnung, frag noch mal in genau einem JAHR. :-)

Oaks*

*der alles ist, aber nicht von der Filmuni...

#
23.09.08
11:16
Oaks
Oaks

Klar, es klingt einfach erstmal total sinnlos, einen Film mit deutschen Schauspielern auf ENGLISCH zu drehen, den man dann für den englischsprachigen Markt UND für den deutschen nachsynchronisieren muss (und das wird auch bei BREAK so der Fall sein) - das ist Geld- und Energieverschwendung, aber nur auf den ersten Blick - denn anderen haben die leidvolle Erfahrung gemacht, dass dem leider so sein muss.

Man hört ja immer wieder, dass Amis synchronisierte Fassungen nicht mögen - können wir uns gar nicht vorstellen, wie auch? Aber es ist so - ich habe mir selber von Produzenten auf dem AFM in Cannes anhören müssen, dass sich Kampfansage damals viiel besser verkauft hätte, wenn er auf englisch gewesen wäre - die Amis sind abartig pienzig, was Lippenbewegungen angeht. Und diese sind nun schonmal gratis top - die einzige Hürde, die demnach "on top" kommt, ist die deutsche Synchronisation, aber dieses Geld für die Technik (in dem Fall hier kosten die Schauspieler ja nichts ausser Anreise und Übernachtung) und Mischung muss man einfach in die Hand nehmen, eine IT-Mischung wird ja ohnehin gemacht.

Aber ich seh scho, ein paar der Fragen sind sehr wichtig und sollten beantwortet werden - ich werde Matt etwas nerven, dass sie in den nächsten Artikeln beantwortet werden.

Aber eines noch, ich darf dazu ja nicht viel sagen: Das genannte Budget von poppknocken: Weit daneben! ;)

lg,
Steffen

#
23.09.08
11:20
Steffen
Steffen

ok. also lag es wirklich nur an dem lippenbwegungen...

meine schätzung des budgets beruht auf der kleinen cateringrechnung und der noch folgenden synchronisation und post.
dann gings wohl doch eher in koller richtung mit 50 000 -75 000€

@oaks

hatt ich gerade ganz vergessen. erstmal noch herzlichen glückwunsch, du hast es geschafft einen langfilm zu drehen, wie du selber schon schreibst, egal wies letztendlich damit ausgeht. hut ab. bin gespannt, wieviele langfilme noch über/mit hm entstehen werden.

das mit der filmuni war mir bewusst, wollte dich nur ein bisschen provozieren ;-) aber alles was ich von dir weiß ist, dass dein vater eine schreinerei hat... und ein paar andere kleinigkeiten, die ich mal hier und da bei hm gelesen hab.

#
23.09.08
11:43
poppknochen
poppknochen

Ich find SixFo's Kritik trifft teilweise schon zu, wenn er auch vollkommen ausser Acht lässt, dass BREAK auch bei aller Kritik als großer Erfolg zu betrachten ist.
Zum dem Thema Finanzen hat sich Matt ja schon deutlich geäussert.

Der Kernpunkt, den SixFo erkannt hat ist: BREAK bietet gar ncihts Neues, nichts innovatives. Aber das muss es auch nicht. Wenn man zum neu eröffneten Italiener seiner Kumpels lecker Essen geht, erwartet man auch nicht unbedingt neueste Molekulare Cousine, sondern was richtig handfestes, wo aus guten gebräuchlichen Zutaten eine Runde gelungene Sachen gezaubert wird [jaaa, ich weiss, ich habs immer mit diesen kulinarischen vergleichen, v.a. rund um die Mittagszeit ;] - und genau das, schnörkellose gelungene Genrekunst, bietet BREAK.
Und: Dafür gibt es nach wie vor einen guten Markt.
Eine sehr innovative Story hätte viele Fragezeichen und Risiken aufgeworfen, in einem Projekt und Umfeld, das ohnehin voll Risiken und In-Frage-Gestellt-Werden steckt wie ein Fakirbett voller Nägel.
Womöglich wär das Projekt überhaupt nicht zustande gekommen, wenn Matt nicht ein bekanntes - und eben erprobtest!!! - Muster hergenommen hätte!
Sicher, auch ich dachte bei der ersten Rohschntitsichtung: Aaaahhh, wenn da jetzt noch ein Quäntchen Eigenes drin wär, eine Portion [->Essen?] genre-Subversivität, ein bissl mehr Spiel mit der Zuschauer-Erwartung... aber Matt hat sich anders entschieden, und ich denke die Gründe dürften mittlerweile klar und v.a. nachvollziehbar sein.

Jedem hier auf hackermovies geistert jetzt natürlich ein "ja, aber" im Hinterkopf bzgl. eines gewissen Vergleichs, der sich hier aufdrängt...
Und ja, machen wir das doch, spielen wir den Vergleich mal durch: Stimmt, Koller hat mit OEG genau dieses durchaus gefährliche Spiel mit und zwischen den Genres gewagt - und erreicht - aber ist breiter Aufgestellt gestartet (Team, Produktionsumgebung) und hatte gleichzeitig einfacher zu nutzende Assets (ein logistisch sehr sehr bequemes Set, das ihm zugänglich war) - und dennoch ist Koller wohl ein noch höheres Risiko eingegangen (reine subjektive Einschätzung) - das hätte auch ganz bös daneben gehen können.
Aber das wichtigste, wenn wir hier schon die Entstehung von OEG und BREAK vergleichen: Koller kommt filmisch in meinen Augen sehr von Story und Drehbuch, und bringt da auch ne reichlich Kranke denke mit (im positiven Sinne). Da ist klar, dass die Story richtig abgeht (ihr solltet mal sein neues Zeuch lesen ;). Und ja, da sieht man mal wieder dran, dass eine Story, die eigenes bringt und rockt, einfach das wichtigste Asset beim Filmemachen ist. Aber eben auch das knappste Gut!
Und Matt hat uns allen eben bewiesen, dass man *nicht* die Drehbuchgenialität eines Peter Koller braucht, um ein Spielfilm (!) Projekt von A bis Z aufzuziehen, durchzuziehen, durchzuhalten und durchzustehen. Sondern eben Hartneckigkeit, Durchhaltevermögen und fleissige Beständigkeit.
Matt hat uns also mit BREAK ein weiteres strahlendes Beispiel dafür gegeben, dass man sich nicht hinter "ich hab aber kein geiles Buch"-Ausreden verstecken kann, sondern einfach einen Film *macht*. Und wenn er noch so gerneprototypisch ist. Ein gedrehter Film ist ein gedrehter Film. Das ist die wichtigste Sache für uns lowbudget-Filmemacher. Alles andere, selbst die Story, ist dann nachrangig.
Nicht die 08/15-Story, sondern genau diese Erkenntnis ist das eigentlich inspirierende an Matt's BREAK.
Saugt diese Inspiration auf!!
Naja, und wenn jemand hier ein geiles abgefahrenes Buch für Matt in der Tasche hat...dann ist's glaub ich nicht die schlechteste Idee, ihm das mal zukommen zu lassen - dass er einen Feature-Fim mit allem drum und dran draus machen kann hat er sich und uns allen zur Genüge bewiesen!

#
23.09.08
11:43
daniel
daniel

Jetzt habe ich lange genug gewartet.

Mir gefällt der Teaser. Gute Schauspieler, sehr gute Musikalische Untermalung, tolle Locations, spitzen Postpro.

Zum Thema von SixFo...

Ich finde ein Film muss nicht mega innovativ sein, wenn er einhält was ein guter Film einhalten muss.
Und das ist meiner Meinung nach SPANNUNG ! Klar nervt es jedes mal wenn man im Fernsehen ein paar
glückliche Teenies sieht die Urlaub machen und abgemetzelt werden, aber im Endeffekt kommt es auf
die Umsetzung an. Das beste Beispiel hierfür ist HATCHET. Der Film hat überhaupt nichts neues...paar
Jugendliche verirren sich in den Sumpfwäldern und werden von einem deformierten Killer fertig gemacht.
ABER...die Umsetzung ist spannend und so genial ( nicht nur die Todes Sequenzen ;) dass der Film einen
festen Platz in meinem Herzen hat. Das gleiche bei Wrong Turn. Die spielen alle in der gleichen Liga, zeigen
wenig Innovation auf und sind trotzdem grund verschieden...und gut. Es spricht also nichts dagegen, die
Rezeptur erfolgreicher amerikanischer Filme zu nehmen und einen eigenen Kuchen zu backen...immerhin
hat man dann den Wiedererkennungswert ( wenn auch in anderen Filmen teilweise ).

Auf der anderen Seite... wenn man sieht was in Deutschland alles produziert wird in dem Bereich...
da wäre zum einen Olaf Ittenbach, der seine Filme auf Englisch dreht mit amerikanischen Schauspielern.
Erfolg hat er keinen...obwohl er auch versucht altbewährte Muster zu benutzen. Die Filme sind schlichtweg
nicht spannend !
BREAK erinnert mich irgendwie sehr stark an einen anderen Deutschen Film namens "BARRICADE" von
Timo Rose ( oder so... ).
Nehmen wir doch mal einen deutschen ders geschafft hat. Marcel Weisz. Hat den Film "Grim Love" oder wie
er hier auch genannt wird "Rohtenburg" gedreht und aufmerksam auf sich gemacht. Der Film ist innovativ.
Aber das ist glaube ich jeder Film der ein bestimmtes Schicksal behandelt. Perfekt ist der Film bei weitem
nicht, aber lebt von einem guten Drehbuch und tollen Schauspielern. Sein nächster Film war dann die
Fortsetzung von "Hills have eyes".

Jedenfalls bleibt glaube ich im Endeffekt nur zu sagen, ein guter Film ist ein guter Film. Egal ob innovativ
oder nach altbewährtem Muster. Man sollte nur aufpassen dass man die eigentlichen Sequenzen in denen
Spannung erzeugt wird, oder Schock, nicht kopiert. Sonst weiß der Zuschauer ein paar Sekunden vorher,
was gleich passiert.

Wie dem auch sei, ich kann immer wieder nur sagen, Rodriguez hat seinen Film mit 7000$ gedreht und
zwar komplett auf spanisch.

Das Budget für BREAK schätze ich auf 25k.

#
23.09.08
12:37
--g3m1n1
--g3m1n1

Ich hab hier noch eine Portion Senf:

Die Sprachwahl:
Steffen hat absolut recht. Ein englischsprachiger Film hat einen ungleich höheres Verkaufspotential als ein fremdsprachiger - das gilt nicht nur für's "normale" Publikum, das kann auch so weit gehen, dass ein Vertriebsmann nichtmal in ein Market Screening reingeht, weil er keinen Bock hat, Untertitel zu lesen. Ich wollte aus diesem Grund OEG anfangs auch auf englisch drehen, da wir aber z.T. Laiendarsteller hatten, war's einfach besser ihnen die Arbeit nicht auch noch mit einer Fremdsprache zu erschweren - ausserdem gibt der Dialektmischmasch, der jetzt zu hören ist, dem Film noch einen Schuss Extraskurrilität.

Originalität:
Ich kenne ja das Drehbuch und ja, es ist das, was es ist: Ein Backwood Slasher, der, wenn er nicht top umgesetzt wird, einer unter vielen von der Sorte sein wird - aber die Bücher von THEM oder HOSTEL waren auch keine Ideenfeuerwerke - die Filme aber durchaus sehr nett. Und Oaks hat, soweit ich es hier ablesen kann, immer den Kontakt zu Produzenten gesucht und sich wohl nach der 5. originellen Idee, die er hatte und die von Produzenten abgelehnt worden ist, gedacht, bevor er weiter fürs Regal schreibt, schreibt er etwas, das für einen Produzenten in der Kombination "sichere Story"+Erstlingsregisseur das Risiko rechtfertigt. Bei OEG war es umgekehrt, da ist durch Glück ein Koproduzent aufgesprungen nachdem das Buch fertig und das Team schon fast komplett war - da war niemand, der von Anfang an kommerziell lenkend in die Story eingreifen konnte, das war mein Buch, mein Film. Mit dem Resultat, dass ich heute ganz happy bin damit (je nach Tageslaune zwischen "ich zünd ihn an" und "oh, der ist ja eh nett"), er aber nicht der leichteste Film ist, wenn es um's verkaufen geht. Wir haben von einigen Festivals, auf denen wir gelaufen sind, gehört, dass sie sich schwer taten OEG zu programmieren, weil sowas in der Form noch nicht da war - der Vergewaltigungskomödienspaghettiwestern oder "Tom&Jerry für Erwachsene" sind nicht unbedingt Beschreibungen, die einen hohen Wiedererkennungswert haben, weil's vorher einfach keiner kannte und einordnen konnte. Wenn's aufgeht, kann das der Knaller sein, wenn nicht, geht's in die Hose - und da kommen einem Produzenten sehr zu Recht Budgetbedenken, ob sich sowas auch rechnet. Bei der Beschreibung Backwood Slasher weiss jeder, was einen ungefähr erwarten wird. Und Daniel hat absolut Recht: Wer Hinterholzgehacke gern hat, der hätte das auch gerne, wenn er es bestellt. Klar, BREAK wandert auf ausgetretenen Pfaden und das machen seit HALLOWEEN 99% aller Slasherfilme. Aber hindert das zb DESCENT oder
REC daran, sauspannende und extrem gut umgesetzte Filme zu sein? Filme, die so gut funktionieren wie diese sind sehr selten, denn es ist sauschwer, einen spannenden Horrorfilm zu machen. Das ist die Latte, die vor Oaks liegt, nicht die Originalität - und die sehe ich wesentlich höher als bei OEG. Guter Spannungshorror, das ist höchst knifflig.

Man muss wirklich nicht jedesmal das Rad neu erfinden - es ist absolut okay, wenn man mit dem allseits bekanntem Know-How ein sehr, sehr schönes Rad baut.

So und jetzt ess ich ein Rad.

#
23.09.08
13:00
Peter Koller
Peter Koller

Juppp... da kann ich Peter, Steffen und Daniel nur zustimmen.
Break ist Break und mehr nicht...ich weigere mich sogar da noch näher drauf einzugehen, weil es nicht im geringsten meine Absicht ist diesen Film irgendjemanden mit Gewalt und Argumenten zu empfehlen und/oder ans Herz zu legen. Was er ist, das sieht jeder auf den ersten Blick... bitteschön.

Wir sind im moment am schreiben des Fortsetzungsprojektes und ich kann jetzt schon sagen, auch dieses, wenn auch kein Slasher, wird wieder einfach nur ein FILM werden... aber es wird ein fertiger Film werden und das ist schon mal wesendlich mehr als so manch anderer Film von sich behaupten kann... und darum geht es bei mir .... ich will Filme machen und nicht mir selbst ein Denkmal setzen...das haben schon viel talentiertere als ich versaut :-)

Oaks

#
23.09.08
14:59
Oaks
Oaks

@Obi Oaks,
Sag mal, den SW-Trailer habe ich doch schon vor Jahren in bester Quali auf meinen Rechner geschaufelt. Dass Du das Projekt abgegeben hast weiß ich noch, aber gibt's da eigentlich noch irgendwelche Lebenszeichen, oder ruht PoF in Frieden, oder geht Dich das gar nix mehr an?

#
23.09.08
15:46
FXM
FXM

The empire strikes back----schon lustig, was ich hier mal wieder für ne Lawine ausgelöst habe :-)

@ Oaks

So viel wollte ich von deinen Eiern nicht wissen, aber wenigstens hast du es mit Humor genommen :-) Ich denke, dass du mich nicht für so einen Volldeppen hältst, der glaubt dass wenn du ihm die Telefonnummern deiner Quellen gibst, er da in der Hoffnung anruft direkt nen Sack voll Geld durch die Telefonleitung geschoben zu kriegen... ;-) So war das ja auch nicht gemeint. Es geht nunmal nicht explizit aus dem Artikel hervor, welche Geldquellen du hattest. Eine simple Auflistung, wie 60% Produzenten, 30% Eigenbeteiligung, 10% Sponsoren oder so, hätte da schon gereicht. Ich wollte jetzt auch kein detailliertes Protokoll der Gespräche mit den Produzenten, sondern einfach nur ein paar Tipps oder Erfahrungsbericht(e), wie man sich an potentielle Geldquellen heranpirscht ;-) Aber da hast du ja schon drauf geantwortet.
Tarantino ist auch nur so ein Kopierer, also kann man sich locker mit dem vergleichen ;-) Und nein, innovativ bist du leider nicht, wenn du den selben Film fährst, wie alle anderen deutschen risikolosen Filmemacher. Wenn es dir lieber ist einen langweiligen Schinken nach dem anderen zu drehen, ist das okay. Aber dann bist du im falschen Geschäft und könntest genauso gut als Produktionsarbeiter am Fließband arbeiten ;-) Aber das ist ja auch egal. Mach was und wie du es willst. Du bist ab heute sowieso mein persönlicher Held hier ;-), weil du was auf die Beine gestellt hast und dafür bewundere ich dich, auch wenn ich was zum meckern habe. Also mach weiter!!! Für mich ist die Geschichte der Film und wenn man mir die selbe alte Geschichte in einer neuen Verpackung verkaufen will, dann kauf ich das nicht...es muss ja nichts hyperintelligentes ab IQ 150 sein, so wie du es anmerkst, es kann auch nur unterhaltend sein...deswegen hab ich ja auch Severance angesprochen. Gleiche abgekaute Story, aber mit viel Humor verpackt. Und das macht es dann schon wieder gut und sehenswert. Aber wie du schon sagtest: ob gut oder schlecht entscheidet jeder für sich. Und dazu kann ich erst was sagen, nachdem ich den Film gesehen habe ;-)
Ich bin auf die weiteren Berichte gespannt...

@ FXM

hab die letzten zwei Absätze irgendwie übersprungen...danke für den Hinweis.

Leichtsinn und Mut liegen eng bei einander. Es ist aber kein Leichtsinn, einem Produzenten ein Drehbuch mit einer guten und neuen Story vorzulegen und zu behaupten es ist machbar, ich kann es, ich beherrsche mein Handwerk, wie siehts aus?! Das ist Mut. Entweder heißt es dann ja oder nein und dann muss man Kompromisse eingehen. Leichtsinn wäre es, sich mit abgekauter Scheiße den Segen zu holen und dann beim Dreh seine innovativen Geistesblitze umzusetzen ohne vorherige Einwilligung der Geldgeber...

Mit den Redneck-Killern haste recht...hier laufen nur Kanibalen oder Pädophile im Wald rum :-) Aber Redneck-Killer hin und her, es muss nicht nur Amiland sein wo sowas passiert. Filme wie Motel könnten locker in Europa spielen...andere tun es, siehe Hostel.

@ Angel
Ich bin tiefer drin als du denkst...

@ daniel
Das mit dem Essen trifft schon sehr gut zu, aber ich erwarte doch schon bei einem neuen Italiener, dass der nicht genauso schmeckt wie Giovanni von der Ecke, bei dem ich sonst immer bin...und ich denke viele andere auch. Dann kannste auch zu McDonalds gehen, da schmeckts immer gleich ;-)
Die Inspiration saug ich nur gefiltert auf... ;-) Storyarme Filme werden somit nur zur Perfektion des Handwerks produziert, bis man sich mit dem geilen Buch aus dem Versteck wagen kann und nen Burner abliefert, der das ganze Land brennen lässt!

So, keine Lust mehr zu schreiben. Peace, ich bin raus hier ;-)

SixFo

#
23.09.08
15:55
SixFo
SixFo

Da Essen eins meiner Lieblingsthemen ist, greife ich die Methapher gerne noch mal auf.

Bevor Giovanni an der Ecke seien Laden aufgemacht hat, musste er erstmal beweisen, das er kochen kann, ansonsten hätte er kaum das Geld für die Ladenmiete und die tollen Speisekarten zusammen gekriegt. (Wenn man das weiterdenkt, ist "Break" nur ne Imbissbude... hmm, ich muss mir was anderes einfallen lassen)

Die Frage "Erfinde ich das Rad neu oder gehe ich auf Nummer sicher und bau mir eins mit schönen Alufelgen?" muss eigentlich jeder für sich selber beantworten. Wenn ein Projekt eine bestimmte Zielgruppe an Zuschauern bedient und man damit auch noch die eine oder andere Mark macht, so what? Schaden kanns nicht.

Aber was weiß ich schon, ich bin parteiisch, ich war dabei.

Theo

#
23.09.08
16:09
tomatentheo
tomatentheo

Erde an Oaks: ich erblasse vor Respekt und NEID! :-)

euer Trailer sieht wirklich Klasse aus und der erste Bericht ist toll! Danke für die Mühe. Leute wie Steffen, Peter und Du zeigen einem, das man es machen kann, wenn man nur genug cojones hat und bereit ist, sehr sehr hart dafür zu arbeiten.

Seit ein paar Jährchen schau ich mir hier im Forum das Meiste an und es ist echt ne fette Community und wirklich geile Sachen die hier rauskommen. Zu all den Kritiken kann ich nur sagen: zeigt erstmal euren fertigen Film!

Ich war die letzten 2 Jahre damit beschäftigt, eine 30min Kurzspielfilm zu realisieren und er wird kein Brüller sein. Es war mein erster Film und es gibt diverse Mängel. Doch das Projekt von A-Z selbst durchzuziehen, viele Male auf die Fresse zu fallen und sich einer Hürde der nächsten Stellen zu müssen ist das was es braucht, um vorwärts zu kommen. Wir haben uns mit viel Glück, Unterstützung und vor allem zig Stunden Aufwand für unseren Film eine stattliches Budget von ~15k Euronen erbeutet, dass dan für Catering, Spesen, Material und Technik draufgegangen ist. Viele hier werden, wenn unser Film diesen Dezember endlich fertig ist und man ihn sehen kann, uns verspotten und sagen mit dem Geld hätten sie DEN Langspielfilm gedreht. Dann sag ich nur: besorgt euch das Geld und macht es. Wir hatten weder nen reichen Daddy noch Vitamin B zu weiss nicht was. Doch wir haben was gemacht und es entstand vor allem eins: Erfahrung, Kontakte und noch viel mehr Erfahrung. Und ein netter Kurzfilm der sich gut als Referenz macht. Die netten Sponsoren haben uns GEFÖRDERT. Und genau dabei geht es bei Förderung; man muss weiterkommen. Doch genug von uns, wieder zum neidvollen Blick auf BREAK.
In diesem Geschäft nützt den Allermeisten Talent alleine nichts (wie Oaks hier auch schon gesagt hat). Man muss dafür bluten und sich den Arsch sowas von aufreissen. Und genau daher der absolute Respekt vor diesem Film, egal wie gut oder schlecht die Story ist, egal wie oft man es schon gesehen hat. Ihr wollte Geld von jemanden für ein Filmprojekt? Dann zeigt dem erstmal eure Referenzen, und Oaks hat nun das geschaffen, was fast alle hier niemals erreichen werden. Und dafür gebührt ihm und seinem Team einzig und alleine Respekt.

Darf man wissen wie hoch das Budget schlussendlich war? oder kommt das noch in einem der sehnlichst erwarteten weiteren Berichten?

Beste Grüsse aus der Schweiz!
Rajko

#
25.09.08
20:20
Bec
Bec

*wenn jetzt noch der Imperial March gelaufen wäre....

@Bec: Danke für deine Meinung und ich kann dir nur zustimmen, das es ständig mit Entbehrungen zu tun hat. Du mußt zwar nicht so laut schreien, den ich befinde mich immer noch auf der ERDE ;-) ...dem bösen Boden wie ihn manche im Business scherzhaft nennen, aber was du mit deinem Kurzfilm gerade durchmachts hat Sinn und wird egal was später die Kritiker sagen sogar sehr viel Sinn gemacht haben. Wobei ich persönlich ja eine vorliebe für negative Kritik habe, den dadurch werde ich ungewollt besser und es liegt mir sehr fern die leute zu befriedigen, die mich eh schon toll finden...hehehehe.. is viel cooler die hinzubekommen die mich nicht mögen..aber klar tut es manchmal auch gut einen schwung Vaseline abzubekommen, also net aufhören damit ;-).
Aber wie du geschrieben hast, viele vergessen oft auch, das der Film nicht mit der ersten Klappe beginnt und der letzten endet, da sind vorher "monate" an Arbeit zu investieren und am Ende erst recht. Davon können Steffen, Angel und Co wohl grad ein Lied anstimmen. *g*

Im kommenden Bericht gehen wir dann eh noch ein bissl mehr darauf ein was es an persönlichem Schweiß gekostet hat, den dann wird die Cast und die Crew vorgestellt.

Was das Geld angeht... ja da wird es zahlen geben, aber erst wenn wir mit der Produktion an sich FERTIG sind, den im moment sind wir noch fleißig am ausgeben des selbigen.

Oaks

#
26.09.08
08:45
Oaks
Oaks

hehe, keine Angst, habe jetzt schon die ganze Tube Vaseline aufgebraucht. Aber gerade solche tollen Erfolgsberichte beflügeln ein wieder und zeigen, dass harte Arbeit eben doch belohnt wird.

Und sobald ich den ganzen Film gesehen habe äussere ich mich dann auch sehr gerne kritisch. Wie Du auch gesagt hast, niemand wird richtig gut werden ohne die sachliche Kritik von anderen. Ich bin auch sehr gespannt, wie gut das mit dem Englischen klappen wird, resp. was für eine Distribution erreicht werden kann.

Also, dann freuen wir uns alle mal auf den nächsten Bericht und wünschen euch bei der Fertigstellung viel Elan. Und mir dasselbe für die nächsten kleinen Projekte und ich hoffe so in 2 Jahren auch einen so tollen Bericht verfassen zu können.. ;-)

Rajko

#
26.09.08
08:56
Bec
Bec

Wie sagt man so schön? Break hat den Sprung über den großen Teich geschafft... Naja...jedenfalls der Teaser...grins.

http://www.bloody-disgusting.com/news/13 878

Badenberg

#
07.10.08
11:09
Badenberg
Badenberg

Woher weißt DU eig. immer solche Sachen!?

#
07.10.08
14:26
MiniMee
MiniMee

er spielt immer Mäuschen in Oaksens Arbeitspc... schließlich hat er die Statur dazu

#
07.10.08
14:33
Angel
Angel

Und DU scheinst auch immer über alles informiert zu sein...

#
07.10.08
14:38
MiniMee
MiniMee

Ich bin hellsichtig... da kann ich nun mal nix für.

#
07.10.08
14:41
Angel
Angel

Purer Zufall! Hab eigentlich nach Nacktfotos von Angel gesucht...

#
07.10.08
14:47
Badenberg
Badenberg

ach mist... ist die Mail nicht angekommen? ich hab Dir doch alle geschickt!

#
07.10.08
14:51
Angel
Angel

Hätt ich mir denken können...

#
07.10.08
15:03
MiniMee
MiniMee

Was soll'n dat nu wieder heißen?

#
07.10.08
15:13
Angel
Angel

uaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhh die Mail mit den Fotos ist bei mir gelandet........ahahahahhh ICH BIN BLIND

#
07.10.08
16:24
AlexBayte
AlexBayte

Ich mach mal ein bißchen Namedropping.

"In die Riege solcher Titel wie Anatomie, Tears of Kali, Happy End oder Virus Undead reiht sich nun auch Break, ein Backwoods-Slasher aus bayrischen Gefilden. " (Zitat, blairwitch.de)

http://www.blairwitch.de/index.php?seit ... ewsid=5321

Man beachte die positiven Kommentare!

#
07.10.08
16:55
Badenberg
Badenberg

Ich dachte, das Arbeitsfeld "Promotion" gehört Oaks...
Egal, du machst dich auch gut.

#
07.10.08
17:22
MiniMee
MiniMee

Ich will nur mal wieder im Nirvana landen...

#
07.10.08
17:58
Raze
Raze

Man beachte die positiven Kommentare!

Wasn Wunder..... Geiler Film halt.

#
07.10.08
18:04
tomatentheo
tomatentheo

Cooler Trailer. Meiner Meinung nach scheint ihr alle richtig gemacht zu haben, ist eigentlich alles wichtige im Trailer drin;) Drück die Daumen, dass auch der Film gut wird!

Für einen Horrorfilm, ganz mein Geschmack. Sehr stimmungsvoll auch das errste Lied im Trailer.

der martin

#
07.10.08
23:34
marty
marty

...

#
08.10.08
07:33
Oaks
Oaks

Wann wird das nur gefixed?

#
08.10.08
13:18
Raze
Raze

Cooler Threat :-)

@FXM: Ja die drehen noch... wahrscheinlich bis sie 99 Jahre alt sind. Ich hab ihnen ja gesagt, lasst es in frieden sterben... na ja. Es gibt aber so weit ich weiß noch kein anderes Material als die von mir bisher gedrehten 12min. Und die sind fett.. immerhin war ich in der zeit nicht nur ganz oben was Vitamin "B" Richtung Lucas.... anging, ich hatte auch noch viele Orginal Set´s und Locations.. aber es war halt STAR WARS... seit ich den schlußstrich gezogen habe gehts mir besser... künstlerisch ;-)

@SixFo: Hmmm..OK.. mal zu Break.. er hat eine Wendung, die die wenigsten erwarten, ist also nicht gaaaaaaanz so doof wie er erscheinen mag... und er ist zu "Hart" für den internationalen und den US- DVD Markt, ich hab bereits eine Kürzungsliste vom Vertrieb bekommen hauhauhauhuahuha..... Also er ist nicht die gleiche abgekaute scheiße wie alle anderen. Nur ist er auch nicht gerade der neue STERN am Himmel.

Zur Kohle... Produzent 99,9% ...Oaks 00,1%

Oaks

#
23.09.08
16:24
Oaks
Oaks

Hmmm...Wendung.... welche dieser Möglichkeiten könnte es sein :

1. Die bösen killen ein paar der guten, daraufhin rastet eine gute person aus ( weiblich ) und
killt daraufhin die bösen.
( optional : die böse Frau wird am Ende selbst böse nachdem die anderen bösen alle tot sind )

2. Die bösen Killer killen ein paar etc. etc. und am Ende gibts nur noch einen Killer und
in den verliebt sich die Heldin.

3. Die bösen Killer töten bla bla bla und am Ende stellt sich heraus dass sie nur getötet haben
weil die guten in irgend einer Weise schuldig waren / sind.

4. Am ende stehen noch 2 Personen gegenüber. Killer und Heldin. Dann sagen beide simultan,
"lass uns mal ne PAUSE machen"...daraufhin sieht man die beiden in einer Spielhalle und sie
ziehen sich ein HMD ( head mounted Display ) vom Kopf. Alles nur ein 3D Spiel.

5. Paintball der Zukunft !!! -_-

#
23.09.08
17:26
--g3m1n1
--g3m1n1

Mist! Von den oben beschriebenen Wendungen ist es leider keine. Überleg mal schön weiter! Es könnte beispielsweise diese sein...

Der stabil gebaute Zweitkiller stellt sich als Halbschwester von Marianne Sägebrecht heraus und heirate den Komponisten des Titeltracks.

... ist es aber nicht!

#
23.09.08
17:48
Badenberg
Badenberg

@ g3m1n1: Also gegen deine Ideen is mein Buch BREAK ja ein gerade zu ein Epos, eine Perle der cineastischen Ergüsse... also wart mal lieber den FILM ab :-).

Oaks

#
23.09.08
18:00
Oaks
Oaks

@gemini:
...wo wir wohl auch bei Star Trek angekommen sind. Commander Data bricht die Simulation ab und Picard, Riker und Troi verlassen das Holodeck... Das muss es sein!

Die häufigste Wendung in solchen Filmen ist aber die folgende: Einer der guten ist von Anfang an der Böse! Ha!

#
23.09.08
18:41
FXM
FXM

tja....eins hat Break erreicht....man kann darüber heiss diskutieren! Runde eins geht an Break :D

#
23.09.08
18:49
AlexBayte
AlexBayte

Hi Oaks,
sieht gut aus der Trailer, freu mich schon den ganzen Film zu sehen :-).
Ich hab vorhin gesehen, dass auch ein zweiseitiger Bericht zu BREAK in der neuen Deadline steht.
Sag mal gehst du in deinem weiteren Bericht auch noch etwas genauer auf die Technik ein (Video/Audio)?

mfg
Manuel

#
23.09.08
19:35
ManuelR
ManuelR

Feines habt ihr da in den Bergen gedreht! Der Trailer macht definitiv Lust auf mehr. Der Shot/Flug über die Baumwipfel muss definitiv im Making-Of vorkommen... hattet ihr dafür einen Steiger?!

Das mit dem vielen Blut ist man ja in gewisser Weise schon gewohnt... gehört natürlich auch für das Genre einfach dazu. Ansonsten bin ich auf die düsteren Szenen im Wald gespannt...

So scheint der Film schon eine gewisse Härte aufzuweisen. Find ich prinzipell auch passend... einzig die Szene, bei der der am Boden knieenden Frau von dem Typen mit dem Gewehr ins Gesicht getreten wird... hm, das geht mir persönlich etwas zu weit. Aber ich weiß von diesem Standpunkt natürlich auch nicht, wie das im Ganzen wirkt.

Darf man fragen, welche Optiken der DOP verwendet hat? Habt ihr den Pitch nicht mit einem Mini35 aufgezeichnet?

#
23.09.08
19:50
warboilt
warboilt

@ MauelR: Die Technik wird genauer werden in den nächsten Berichten.

@warboilt: Pitch war ein Mini35, für den Film haben wir dann auf den neuen Letus gewechslet weil er eine bessere Lichtstärke aufweist als der mini35. Dazu aber auch mehr in den nächsten Berichten. (ausserdem steht das im Bericht oben ;-) )

Oaks

#
23.09.08
19:57
Oaks
Oaks

Keine Möglichkeit davon ?

Zumindest die letzte wäre etwas innovativ.
Sowas wie in Ritter der Kokosnuss wär auch noch ok.

ich glaube um einen Twist zu erahnen muss man mehr Details kennen, oder nicht ?
Oder ist es getan mit 2 Killer, ein paar Mädels...?

@FXM...
an das Holodeck hab ich garnicht gedacht...wär auch ne Möglichkeit. Allerdings
wohl mit enormen rechtlichen Folgen.
Sonst könnte man auch NEO aus Matrix herbeizaubern der in die Darsteller
greift und alles fällt in sich zusammen...klasse Ende !

#
23.09.08
20:43
--g3m1n1
--g3m1n1

"Der Shot/Flug über die Baumwipfel muss definitiv im Making-Of vorkommen... "

DAS hab ich ihm auch gesagt. Aber nein, den kleinen Max wollt keiner mit nach Neuseeland nehmen...pff...

#
24.09.08
02:57
abc
abc

..Max... du weißt doch wie das mit der Einreise ist, seit Vogelgrippe und Maul- und Klauenseuche... Neuseeland lässt nicht mehr jeden rein.

Veterinär Oaks

#
24.09.08
07:48
Oaks
Oaks

Außerdem hat Max das zweifelhafte Vergnügen, ständig mit Badenberg Bier trinken zu müssen. Ich glaube, ich werde ihn adoptieren müssen.

#
24.09.08
08:18
Angel
Angel

Halte gerade die aktuelle Deadline in meinen Händen. Super Artikel, fette Fotos. Oaks hat doch bestimmt die Redaktion bestochen. Sogar Max und Angel werden erwähnt. Jetzt werden diese beiden Typen bestimmt noch arroganter und hochnäsiger....grins. Aber ich gönne ihnen den Ruhm. Besonders max hat es verdient. Der muss schließlich immer mit Badenberg Bier trinken.

#
24.09.08
09:13
Badenberg
Badenberg

Fett fett fett! Gratulation, bin sehr gespannt auf den fertigen Film!

#
24.09.08
10:14
olipool
olipool

Ach, ich scheiß auf Neuseeland. Sowas ist doch echt ultra diskriminierend...

Bin sowieso grad mit Badi auf Flitterwochen in Malibu...
Sex, Bier, und zwei Kerle im Rausch der Liebe...

[attachment=0]IMGA0073.jpg[/attachment]

Angel, du willst mich adoptieren? Muss ich dann nach DUISBURG???

#
24.09.08
11:33
abc
abc

es gibt schlimmeres als Duisburg... z.B.... äöhm... zum Beispiiiiel... öhm... Duisburg-Marxloh

#
24.09.08
11:42
Angel
Angel

Ach Max...Neuseeland war gar ned so toll....dauernd ist Peter Jackson angekommen und wollte helfen...Oaks hat ihm dann mal gehörig gezeigt wo der Ork die Locken hat. War echt ned lustig dadrüben. Aber die NEuseeländerinen jammi...ok es gab drüben auch positive sachen:)

#
24.09.08
13:36
AlexBayte
AlexBayte

ach Oaks, zu Dir fällt mir nur folgendes ein:

http://www.engelworx.de/_lager/duWirstKe inJedi.mp3

#
24.09.08
13:50
Angel
Angel

... Dieses Bild von mir wurde letzte Woche von einem Sicherheitsdruiden auf Naboo aufgenommen:

http://www.motf.at/members/matt/matt_bg. jpg

..und das kribbeln in deinem Hals.. ist KEINE Grippe... *machtgriffangelwürg

Obi Oaks Kenobi

#
24.09.08
15:17
Oaks
Oaks

GEIL!!!

#
24.09.08
15:54
abc
abc

@Obi Oaks, freut mich zu sehen, dass Du doch noch dabei bist ;)

#
24.09.08
17:08
FXM
FXM

ha.. back to the roots.. jetzt werden wieder Sicherheitsdruiden eingesetzt... Miraculix mit seiner Sichel, was? Früher waren es noch Droiden... so kann's kommen...

#
24.09.08
18:37
Angel
Angel

Ich weiß gar nicht, warum sich immer alle über mich beschwert haben....

#
24.09.08
19:23
Raze
Raze

Nun.. ich denke es ist schon ein unterschied ob man einen Threat mit Dummsinn zumüllt, der Aufgestellt wurde um ein Ergebniss und/oder Hilfe zu bekommen, oder ob man sich in einen Threat einklingt der egal was diskutiert wird, seine tatsachen eh nicht verändert. Hier kann jeder schreiben was er will, der Teaser ist eine feste unverrückbare Einheit... in so manch anderen Threats ist das aber das todesurteil für selbigen... ich denke also, das mag man manchmal am Raze-Kommentar nicht.. was ja nicht heißt das man Dich deswegen nicht mag *drück ;-)

AufklärOaks

Freut sich über jeden Klick: http://www.youtube.com/watch?v=xJHlrCI00 dA

#
25.09.08
08:07
Oaks
Oaks

Also (hab bei You Tube auch schon schön bewertet ;) ), meiner Meinung verrät der Teaser zu viel. Wenn in einem Splatterfilm 6 Leute mitspielen und der Tod von 4en schon im Teaser gezeigt bzw. angedeutet wird (nagut, nur 3 sieht man wirklich sterben)... dann is für mich das schon irgendwie zu viel verraten. Trailer und Teaser die zu viel verraten sind doof :( Natürlich kann man das erst wirklich wissen, ob zu viel verraten wurde, wenn der der Film draußen is, aber selbst TeaserTrailer die einem das Gefühl, zu viel zu verraten, sind doof.

Zum Rest *neid* und Respekt. Das will ich auch :D

#
25.09.08
08:53
Gabriel_Natas
Gabriel_Natas

der tod von denen wird ja nicht gezeigt, nur wie auf die geschossen wird, wart mal ab, die haben da bestimmt irgendwelche metallplatten aus alien-entführungen eingebaut...
und dem enen typ werden auch nur die klötze weggeschossen...man, wenn der jemals wieder aufstehen kann, ist der bestimmt "voller wut" (zitat nach GHANDI 2).

#
25.09.08
09:54
olipool
olipool

der tod von denen wird ja nicht gezeigt

Öhm... Pfeil im Gesicht. Stimmt, es gibt eine gewisse Überlebens-Chance. Zumindest ein paar Sekunden ;)

#
25.09.08
09:57
FXM
FXM

...hätten wir die Mädels beim Baden gezeigt und dann 5 Tafeleinblendungen mit "A Summer Love Story"... "in a time without rules" und großem VOICE OVER..... blabaklablbalablbalbala Hätte sich wieder alle aufgeregt das der teaser nix zeigt und möchtegern groß daher kommt ... :-I

... aber... wären wir wirklich so dooof alles zu zeigen? Könnte da nicht noch was in der
hinterhand sein?

suspenceOaks

#
25.09.08
10:06
Oaks
Oaks

Ach Quak, so richtig sterben tut da doch keiner ;-).

"Öhm... Pfeil im Gesicht. Stimmt, es gibt eine gewisse Überlebens-Chance. Zumindest ein paar Sekunden ;)"

Hab schon Patienten während meines Zivis gehabt, die haben nach Axtschlägen in das Stammhirn noch gelebt/vegetiert (kein Witz, ist auch nicht gerade lustig),
so ein Pfeil heißt also noch goooarnixxx...

#
25.09.08
10:16
abc
abc

... aber... wären wir wirklich so dooof alles zu zeigen? Könnte da nicht noch was in der
hinterhand sein?

Also bei manchen Hollywoodfilmen wurde alles im Trailer verraten ;) So ungewöhnlich wären also zu ausführliche Trailer nicht.

Und ich sag ja nicht, dass ihr alles gezeigt habt, sondern das ich beim dem Teaser nur das Gefühl hatte, das dem so ist. Da ich den Film noch nicht gesehen habe, kann ich aber eben erst sagen, ob mein Gefühl mich trügt, wenn er draußen is :). Aber manche Trailer vermitteln mir eben so ein Gefühl und dann hats der Film schwerer. Das es aber ein 'HM Film' ist geb ich ihm, im gegensatz zu dem ein oder anderen Hollywoodfilm, die chance mich vom Gegenteil zu überzeugen :).

#
25.09.08
16:32
Gabriel_Natas
Gabriel_Natas

Überhaupt: kann man denn bei BACKWOOD so viel vorwegnehmen ;-)?

#
25.09.08
10:22
abc
abc

Du hattest Patienten (Plural)? War das denn an der Tagesordnung, dass Patienten mit Axt im Kopf eingeliefert wurden?
Na gut, wenn das Mädel nicht am Pfeil stirbt, dann zumindest durch den Splitter des CMOS-Sensors der Kamera, welcher die Halsschlagader durchtrennt!

#
25.09.08
10:25
FXM
FXM

Pff, ich meinte gar nicht unqualifizierte Kommentare. Die geb ich immer und überall ab, das ist mir doch egal :)

Ich meinte eher, dass Angel jetzt auch schon Rechtschreibfehler verbessert. :)

Und, Oaks, hier geht es nicht um Bedrohungen, sondern Faden! Hihihihihi... (um beim Thema zu bleiben)

#
25.09.08
10:28
Raze
Raze

@FXM: Jup, Theraphiebegleitung auf der Intensivstation. Auf der Tagesordnung standen aber eher PKW-Unfälle und Schlaganfälle (neurologische Reha).

@Break:
hab ihr eigentlich auch alle brav gestern die DEADLINE gelesen?

#
25.09.08
11:12
abc
abc

Wunderbar Produktion Oaks. Filme mit Herze dabei und mit weniger Geld gemacht sind verdammt toll.

#
25.09.08
12:32
JoeQuarantaine
JoeQuarantaine

ah... Max... ich hab 3 Jahre in der Psychiatrie gearbeitet... ich hab also die begleitet, die die Axt geschwungen haben :)

EDIT: Manchmal frag ich mich wirklich, woher mein morbider Humor kommt

#
25.09.08
13:11
Angel
Angel

ah... Max... ich hab 3 Jahre in der Psychiatrie gearbeitet... ich hab also die begleitet, die die Axt geschwungen haben :)

Ach, Du warst das...!

#
25.09.08
13:26
FXM
FXM

. Wenn in einem Splatterfilm 6 Leute mitspielen und der Tod von 4en schon im Teaser gezeigt bzw. angedeutet wird

Warum zähl ich dann schon nach Ansicht des Trailers sieben?

der tod von denen wird ja nicht gezeigt, nur wie auf die geschossen wird, wart mal ab, die haben da bestimmt irgendwelche metallplatten aus alien-entführungen eingebaut...

Ich muss gerade an meine Frau denken, die bei solchen Filmen auf dem Sofa hüpft und schreit "Der is nich tot, der is nich tot, mach ihn kalt, du blöde Kuh...."

Öhm... Pfeil im Gesicht. Stimmt, es gibt eine gewisse Überlebens-Chance. Zumindest ein paar Sekunden ;)

@Max: Für ne SMS ist immer Zeit (*überinsidergröl*)

P.S.:Noch 23 Postings bis der Thread wieder kaputt ist.

#
25.09.08
14:20
tomatentheo
tomatentheo

@FXM: na hör mal, wat soll denn da kaputt gehen von dem pfeil? welches mädel mit hirn macht denn in den backwoods camping?

@theo: du zählst sieben, weil die alle nicht beim ersten mal sterben, der clou vom film ist nämlich, dass das alles zombies sind, die sich jeden monat an dem see zum paintball (nur eben zombietauglich) treffen :-)

#
25.09.08
14:48
olipool
olipool

olipool hat völlig recht. Watt laufen die Mädels auch durch den Wald? Jugendliche sind einfach grenzenlos dumm. Anders kann man sich folgende Nummer nicht erklären. Ich meine: Wir haben doch wirklich alles getan, um sie zu warnen. Wir haben ihnen „Rotkäppchen“ vorgelesen, die Geschichte von „Hänsel und Gretel“ erzählt und ihnen Filme wie „Blair Witch Projekt“ und „Wrong Turn“ gezeigt. Der Lerneffekt scheint ausgeblieben zu sein. Ich sage euch: Wälder sind böse!

Unglaublich! Ich reg mich noch auf... Das ist ja wie in einem schlechten Film!

Übrigens: Auf www.break-themovie.com zähle ich mindestens 8 Schauspieler!

#
25.09.08
15:41
Badenberg
Badenberg

Re: BREAK - eine low-budget produktion überleben

ich wollt als neuling und kompletter anfänger auch noch mal ein wörtchen loswerden:

erstmal glückwunsch an oaks. es ist definitiv beneidenswert, dass du als erstlingswerk sowas auf die beine gestellt hast. gerade für einen indie-filmemacher in deutschland. optisch scheint BREAK sich ja schonmal kaum von den vorgängern aus hollywood oder sonst wo zu unterscheiden. im artikel waren auch ein paar hilfreiche tipps enthalten (außer eben dem, wie man an geld kommt. muss ich halt weiter lotto spielen. was solls.)

mein geschmack persönlich ist es allerdings nicht. also von der machenden seite aus betrachtet. ansehen tue ich mir solche filme zwar von zeit zu zeit, aber letztendlich hab ich einfach nich genug begeisterung dafür, um die energie aufzubringen, die man für so eine produktion nunmal braucht.
ganz einfach aus dem grund, weil es eben ein sehr klischee-haftes genre ist, das auf eine ganz bestimmte art und weise spannung erzeugen soll - ein muster, das jedem zuschauer von anfang an klar ist. und das lässt eben nicht viel variationen und freiheiten zu in sachen plot. aber wenn du dich mit der wahl wohlgefühlt hast, ist das ja in ordnung.

trotzdem find ich es umso wichtiger, wenn man versucht im rahmen des möglichen originalität reinzubringen.
sprich:
- authentische vllt eher improvisierte dialoge
- interessantere charaktere (es gibt nichts schlimmeres als diese dummen sorglosen jugendlichen, die in ihrer opferrolle bleiben, immer dahin rennen, wo die gefahr am größten ist und es eigentlich verdient haben zu sterben - naja ihr wisst, was ich meine haha - da kommt es doch viel spannender, wenn leute zurückschlagen und sich intelligent verhalten und trotzdem drauf gehen --> Wolf Creek)
- oder eben eine überraschende wendung wie z. Bsp: opfer und täter sind die selbe person (wie hieß dieser französische film nochmal, wo die tusse am ende schizophren ist? egal...)

ich glaube, die eigentliche gefahr an solchen und anderen unterhaltungsfilmen ist, dass man zu sehr schwarz weiß denkt. "also entweder mach ich was total innovatives oder eben nen blockbuster und den klatsch ich dann mit klischees zu, weil er ja unterhalten soll." das ist quatsch und etwas, was ich an vielen aktuellen filmen aus hollywood kritisiere. ich hab nichts dagegen, wenn autos immer spektakulärer in die luft fliegen, aber deshalb muss ich das drehbuchschreiben doch nicht einem zehnjährigen überlassen. naja ich komm hier vom thema ab...

was ich sagen will ist, nur weil man sich für einen unterhaltungsfilm entscheidet, sollte man das publikum noch lange nicht unterschätzen und sein bestes geben, irgendwas innovatives mit reinzubringen. in welcher form und in welchem maß auch immer.

von daher bin ich gespannt auf das endergebnis. das einzige, was ich bis jetzt bedenklich finde, ist doch die sprachwahl. weniger wegen dem akzent, sondern vielmehr wegen dem sprachgebrauch, der dann weniger authentisch ist. die schauspieler hingen wahrscheinlich ziemlich am text, welcher auch noch von einem deutschen geschrieben wurde - und das wird man merken. vermute ich.

aber erstmal abwarten.

zum schluss noch eine frage:
was hast du schon alles vorher gemacht? studium, nehme ich an?

LG Wolle

#
01.10.08
17:36
DieWollige
DieWollige

Servus Wolle und Willkommen auf Hackermovies,

zu deinen fragen: Über Geschmack lässt sich streiten drum tu ich es nicht... den man kriegt mich persönlich auch nur Tot in einen Film wie "Brandner Kas(p)er(l)", "Saw" , "Hostel" oder "Beste Zeit" und so nen zeugs.. alles mist in meinen Augen :-) also lassen wir dat Thema damit.

Zu eigenen Ideen und eigenen Innovationen: ...hmmm... schon mal als No Budget Film versucht eine 3 Min. Autoverfolgung hinzubekommen.. ohne das sie aussieht wie bei "Toto und Harry"... wir hatten also genug Innovationen für einen Film auch ohne zu versuchen der neue Tarantino zu werden. :-) Aber gut..ich weiß wie du es meinst und sei versichert "SO BLÖD" kommt er auch nicht daher. ;-)

Zur englischen Sprache: Da steckt schon System dahinter Wolle... geht jetzt a bissl zu weit das zu erklären.
Was den Sprachgebrauch der Darsteller anging... pfffffffff kann man sich jetzt auch streiten drüber, es sind alle keine nativ english speaker, also haben die sichnatürlich an die texte gehalten.... allerdings wurden die Dialoge von Break bei einer Drehbuchautorin in und aus New York verfasst.. die sind also "nicht" deutsch.

OK..... dat wars glaubich... auch so... was ich vorher gemacht habe: 3 Kinder......... :-I

http://images.lokalisten.de/photos/a-ga ... 66787l.jpg

das is nur eins davon.. aber süß wie der papa

Oaks

#
01.10.08
19:32
Oaks
Oaks

Re: BREAK - eine low-budget produktion überleben

schon mal als No Budget Film versucht eine 3 Min. Autoverfolgung hinzubekommen.. ohne das sie aussieht wie bei "Toto und Harry"...

"Oaks"

tja sowas weiß jeder, der schonmal filme gemacht hat, durchaus zu würdigen, aber für einen 0815-zuschauer ist das weniger offensichtlich.
aber kann ich schlecht beurteilen, da ich's ja noch nicht gesehen hab.

hab mir schon fast gedacht, dass ihr euch beim script englisch-sprachige hilfe geholt habt. dann bin ich ja beruhigt ;)

#
01.10.08
22:56
DieWollige
DieWollige

..den gemeinen 0815-Zuschauer kann ich aber auch erst "erhören" wenn er den Film gesehen hat, da dass aber nicht der Fall ist, ist alles was ich dazu sage ohne wert und hat immer den eindruck einer Art Verteidigung oder Rechtfertigung des Filmes.....na ja und das hat er Film nicht ntig ;-) ...hmmmm also wie schon gesagt, wir denken wir waren innovativ genug und sind es gerade beim folgeprojekt erst RECHT.

Oaks

#
01.10.08
23:12
Oaks
Oaks

was ich vorher gemacht habe: 3 Kinder......... :-I

Und das/die ist/sind Oaks echt gelungen.

(Hmm, Calvin hat ja blaue Augen...)

#
02.10.08
00:37
MiniMee
MiniMee
 
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