Auf bösem Boden – Davor und am Anfang - Teil 1
Filmproduzent Herr Koller, wissen Sie, warum Sie jetzt hier sind?
Ich Ich nehme an, wegen meinem Drehbuch.
Filmproduzent Nein, weil wir glauben, dass Sie verrückt sind.
Nein, nein. So hat es nicht angefangen. Das kam erst viel später. Aber wo fängt man bei seinem ersten Film an zu erzählen, wie das alles begonnen hat? Eigentlich am Anfang des Projekts, aber gerade beim ersten Projekt sollte doch zumindest eine klitzekleine Vorgeschichte, ein Prolog da sein, um dem Leser den Mund ein wenig wässrig zu machen, aber auch um die kleinen, jedoch zahlreichen Verkettungen von Umständen, Zufällen und, vor allem anderen, die wohl portionierten Glücksfälle, die uns auf dem Weg zu AUF BÖSEN BODEN passiert sind, nicht nur ganz am Rande zu erwähnen, sondern ihnen auch ein wenig Raum zu geben, da ohne sie, heute sehr vieles sehr anders aussehen würde.
Zum Fragezeichen hinter dem Warum und dem Wieso ich filme gibt es nicht viel zu sagen. So, wie bei vielen anderen, hat sich das Filmemachen bei mir schon vor langer Zeit zu einer fixen Idee granitifiziert - ganz unspektakulär und gewöhnlich, weil ich als Kind eben mit Star Wars, Indiana Jones und Co. aufgewachsen bin und diese Filme ganz einfach meine Eintrittkarte zum Film waren. Das ging ja gar nicht anders. Ich kann also gar nix dafür, meine Kindheit ist an allem schuld. Aber so eine Story hat in diesem Bereich wohl jeder auf Lager, drum erspare ich sie mir hier, ihr kennt sie selbst aus euren Leben - meine ist nur eine Variation von eurer eigenen Geschichte.
Dennoch. Einige kurze Ausschnitte von meiner Geschichte muss ich hier unterbringen. Nicht, dass ich besonders wichtig wäre, nein, ganz und gar nicht, wichtig (und das sollte sich jeder, der einen Film machen will, unter die Nase reiben), wichtig ist nur der Film. Und sonst nichts. Aber, um die Entstehung von AUF BÖSEM BODEN zu verstehen, bleibt mir nix anderes übrig als auch ein paar egoistische Worte über mich selbst zu verlieren Offiziell gelernt habe ich das Filmemachen nirgendwo, in der Schule war es die Informatik (langweilig), auf der Uni Astronomie und Physik (zu hoch für mich) und später dann Immobilien- und Wertpapiermanagement (nicht besonders schwer, also hab ich es auch abgeschlossen). Ich bin Jahrgang 1974, hab mit 19 meiner Mutter zuliebe eine halbherzige Bewerbung an der Wiener Filmakademie eingesendet (Thema "Eifersucht", für mich ein ganz klarer Fall von Doppelmord mit anschließendem Selbstmord, aber niemand wollte damals meine großartige Kunst verstehen). Dann war lange nichts, weil 16mm oder gar 35mm für mich in Alleingang unfinanzierbar waren und Video damals einfach Scheiße aussah. Der VHS-Look war nicht so meins. Also, hab ich zu studieren und arbeiten begonnen. Man braucht ja einen Plan B, falls das mit der Filmerei in die Hose geht und auch ein wenig Geld, um den Film zu bezahlen.
Mit der Filmbranche hatte ich (sofern es bei uns in Ö überhaupt eine gibt) keinerlei Kontakt, darum werden sich im Lauf der Zeit mein Arbeitsumfeld und das Internet als maßgeblicher Faktor bei der Entstehung meiner Filme herausstellen. Nur soviel In Ö heißt es gerne, dass man ohne Vitamin B („B“ steht für Beziehungen, Netzwerke, Freunderlwirtschaft, man suche sich das passende raus) nichts erreichen kann. Das ist Blödsinn. Ich kenne überhaupt niemanden, will gar niemanden kennen und hab trotzdem meinen Film gemacht.
In meiner Freizeit hab ich dann geschrieben, Bücher über Filmtechnik gelesen – das nur nebenbei, aber sehr wichtig Ich sehe das nämlich so, eine Filmschule kann einem kein Talent beibringen, für Talent kann man nichts, das hat man oder man hat es nicht. Und für die Technik braucht man keine Schule, die kann man in Büchern und/oder im Internet genauso lernen. Und an Kontakten war ich nicht interessiert, ich wollte ja keine Jobs, sondern nur meine eigenen Filme drehen. Und wenn man ein gutes Projekt hat, kommen die Leute von selbst, weil sie einfach dabei sein wollen – das behaupte ich jetzt ganz einfach. Müsste ich die Leute erst langwierig und wortreich überreden, um sie von einem Filmprojekt zu überzeugen, dann haben wir uns entweder auf dem falschen Fuß erwischt oder der Film taugt nichts. Außerdem kostet das viele Gerede nur Zeit – im Endeffekt läuft es immer auf ein JA oder NEIN hinaus, den Bazar davor erspare ich mir wann immer es möglich ist.
Das halte ich auch für wichtig Mach es, oder lass es bleiben - das gilt für mich genauso wie für alle anderen, die am Film mitarbeiten. Und wenn es keiner machen will oder kann, dann macht man es eben selbst. Das ist ein netter Grundsatz, es wird sich allerdings noch zeigen, dass er gelegentlich sehr strapaziert wurde und wird, aber ich halte ihn für einen guten Anfang.
Ein weniger guter Anfang war dann "Arafat vs. Sharon" hier , den Film hab ich 2002 mit meinem Arbeitskollegen Enrique Sanchez Barona quasi zu zweit gedreht Kamera am Stativ, ich die Tonangel (=Besenstiel) in der Hand und Enrique dreigeteilt in allen Rollen im Film. Angenehm. Ich muss nur EINEM Menschen etwas erklären. Gedreht in 6-7 Tagen auf 4 Monate verteilt in meinem vollkommen verdunkelten, mit einem Bauscheinwerfer ausgeleuchtetem Wohnzimmer. Ein Kammerstück, viel zu lang im Rückblick, grausame Effekte und technisch unter aller Sau - die Lehre daraus Ich hab mal alleine einen Film von A bis Z fertiggemacht und gelernt, man braucht dafür einen langen Atem.
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Danach Den Film online stellen, sich im Licht ein paar halbwegs wohlwollender Kritiken baden und arbeiten. Studieren. Bis 2004. Dann kam SKRYPT . Und jetzt kommt langsam Hackermovies ins Spiel. Zuvor allerdings Alex Pavlovic, auch ein Arbeitskollege von mir (ich arbeite am Flughafen in Wien, da gibt es eine MENGE Kollegen). Er zeigt mir ein Kurzvideo, das er mit einer Kompaktfotoknipse gedreht hat. 30 Sekunden Angst und Terror mit seinem 10-jährigen Cousin. Hat mir große Freude bereitet. Machen doch wir einen Film gemeinsam. Am besten sofort. Drehbuch schreiben? Nein, dauert zu lange, wir wollen ja vorgestern zu drehen beginnen. Also, alle Internetforen abgeklappert und nach Kurzfilmdrehbüchern gerufen. Unter all dem Schrott vom pubertären ich-sitz-depressiv-an-einer-Wand-und-sch iess-mir-am-Ende-den-Schädel-weg bis zum Z-Movie-Abklatsch von FAST AND THE FURIOUS, der in meiner Mailbox landet, ist ein Buch dabei, das sich herrlich von der Masse abhebt, das sich herrlich konfus á la David Lynch liest "Die Jagd nach dem unbekannten Manuskript" von „Futz“ (ja, dem Futz hier auf Hackermovies). Nach ein paar futzikleinen Änderungen war es drehfertig, dann mussten noch drei Darsteller her. Woher? Ich hab ja eine Menge Kollegen in der Firma Aleksandar Petrovic (trägt eine rote Uniform und sitzt am Check-In) und Alex kennt einen Andreas Svolanek im Hauptbüro. Ich kenn den Typen nicht, aber auf einem Foto sieht er ganz nett aus. Den nehmen wir. Glück hab ich vorhin schon erwähnt, die beiden genannten gehören in diese Kategorie. Fehlt nur noch ein Drehort. Naja, wir haben ja Glück, also hat mein Großvater in weiser Voraussicht vor Ewigkeiten eine halb verfallene Fabrik aus einer Konkursmasse aufgekauft – als Lagerplatz, in seiner Zeit, als er noch eine Bau- und Abbruchfirma hatte. Der hatte ja keine Ahnung, dass er da den perfekten Drehort inklusive gigantischem Requisiten-und Ausstattungslager erworben hat. Einen Drehbericht zu SKRYPT erspare ich uns allen, nur soviel Drei Tage waren geplant, geworden sind es neun. Und es war kalt. Sehr kalt. Ach ja, bevor hier jemand einschläft, ich schweife hier nicht ab, alles, was hier passierte, jede Person, alles gehört zur Entstehungsgeschichte von AUF BÖSEM BODEN. Also, schön brav weiterlesen. Wir fangen an SKRYPT zu schneiden und es ist eine Menge Arbeit Musik muss her, VFX müssen rein und Farben müssen korrigiert werden, nebenher tippt sich die Diplomarbeit für die Uni von selbst, aber, und man lernt wieder ein wenig, trotzdem muss Hilfe her, sonst dauert das ewig – für 15 Minuten Film. Hackermovies muss her.
Musik! "hornet" - Stefan Kusch in Düsseldorf.
Farben und Rotoscoping! "jms" - Jan M. Studt in Hamburg.
VFX! "psychodad"- Peter Hacker in Stuttgart.
Das Internet ist mein Freund. Per Skype und Email verbunden arbeiten wir in vier Städten an der Postproduktion. SKRYPT wird zwar später seine Dellen haben, aber ich mag ihn, weil ich mich in ihm sehen kann. Viel später werde ich lernen, dass ich viele Sachen kaputtschlagen und Feuer legen möchte, wenn mein Film aus was für Gründen auch immer von mir (bzw. meinen Vorstellungen) abweicht. Sowas ist zum Kotzen. Ehrlich, ich könnte einen Kindergarten anzünden, wenn so was passiert. Der Geruch von brennenden Kindern und das Kreischen von Müttern, die kleine Fackeln in Kinderwagen durch die Gegend schieben, helfen hier sehr. Der Gedanke daran zwar nur bedingt, aber ich habe selten Streichhölzer bei mir und der Kindergarten ist auch nie ums Eck, wenn man ihn braucht. Trotz der ewig langen Baustelle, die fast eineinhalb Jahre in Anspruch nehmen sollte, kristallisiert sich SKRYPT langsam als der Hit heraus und wir werden später von allen Seiten über den Klee gelobt werden. Okay, die Festivals werden ihn hassen und so gut wie keins wird ihn annehmen, doch dem Größenwahn sei Dank (Größenwahn ist wichtig), wir (ja, wir alle) wissen ja, dass wir das noch viel, viel besser können.
Jetzt, wo mehr oder weniger richtige Departments mitarbeiten, ist die Fertigstellung von SKRYPT nur noch eine Formalität, also Schluss mit Kurzfilmen und Fingerübungen. Ein Kinofilm muss her. Ein Drehbuch ist rasch getippt - da tu ich mir leicht, einfach 1-2 Wochen wegsperren und schreiben. 10 Seiten am Tag. Das ist nicht immer besonders klug (vor allem, wenn einem grad partout nichts einfallen will), aber ich fühl mich am besten, wenn mir unterwegs beim Schreiben alle möglichen Dinge einfallen. Das macht Spaß, weil ich da nämlich oft selbst keine Ahnung habe, was im nächsten Satz passieren wird, was gleich aus dem Mund der Charaktere kommen wird, wenn sie ihn aufreißen, geschweige denn, was eine Seite später los sein wird. Und das ganze soll schließlich auch Spaß machen.
Natürlich schreib ich jetzt ausgerechnet was zu Tode konstruiertes, Hochkompliziertes dessen Plot ich mich am Ende selbst nicht mehr so genau verstehe. Höchst verbogen ist das alles. David Lynch hoch zwei. Und dann fällt mir ein, dass der Dreh von SKRYPT dreimal so lange wie geplant gedauert hatte. Mein Hirn meint, vielleicht sollte ich sicherheitshalber einen weniger schwierigen Langfilm mit den Leuten von SKRYPT drehen, damit ich dann bei meinem "richtigen" Film schon vorher weiß, was da organisatorisch und logistisch auf mich zukommen wird. Was Kleines, Niedliches, zum Üben.
Also, was nun? Wir schnappen uns Nancy Noel (ich hab auch KollegINNEN, diese eine sogar mit frankokanadischem Akzent). Sie liebt die kaputte Fabrik von SKRYPT und bindet mir DIE Idee auf die Nase (mit extra viel Akzent)
"Sasa (Aleksandar Petrovic) und ich sind eine Liebespaar und wollen kaufen diese Fabrik, abär der Bäsitzer (Enrique Sanchez Barona) ist verrrrrückt und errrr will uns errrmorden! Und dann ich värliere den Verstand und werde verrrrrrückt".
Vóila! AUF BÖSEM BODEN war geboren. Es war perfekt Ich hatte einen Drehort, drei Hauptdarsteller, fehlte nur noch das Drehbuch und der Film dazu.
Februar 2005 Ich sperre mich 10 Tage weg. Ich werfe sogar die Fernbedienung vom Fernseher, das Antennenkabel und das Netzwerkkabel fürs Internet in den Kofferraum und fange an zu tippen. 10 Seiten pro Tag. Ich schaffe es bis auf den Schluss alles runterzutippen, die paar Seiten muss ich mir aber aufheben, bis mir was wirklich Gutes einfällt. Egal, in der Zwischenzeit zeig ich meinen Schauspielern das Drehbuch und setz ein paar Inserate ins Internet, um einen Kameramann zu finden. Ich würde es ja gerne selbst machen, aber das ist mir echt zuviel. Und jetzt kommt was, das ich wieder für sehr wichtig halte Suche Leute, die in ihrem Gebiet um Klassen besser sind als du selbst. Erstens, halten die dich auf Trab, zweitens lernst du von ihnen und drittens, wenn sie nicht besser sind als du selbst, kannst du es gleich selber machen und verplemperst nebenbei weniger Zeit mit reden.
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Und jetzt kommen eine Menge Zufälle und auch ein paar Vorspeisen Glück Ich lerne Margit Ziemssen und Faris Rahoma kennen. Das bizarre Glück dabei ist, dass ich zuerst Margit kennen lerne, die zufällig Faris kennt, der sich dann zufällig als der beste Freund seit Kindheitstagen von Sasa (Petrovic) entpuppt. Die beiden werden den Film organisieren und all das diplomatische Geschick haben, die Crew zusammenzutrommeln und später bei guter Laune zu halten - Dinge in denen ich nicht besonders gut bin. Ich will nur diesen Film. Alles andere ist mir egal. Drum war ich froh, dass sich die Diplomatie gerade von selbst ausgelagert hat.
Der Plan ist, den kompletten Film ) irgendwo an der Grenze zwischen No- und Low Budget mit meinem Ersparten zu finanzieren, auf HD zu drehen, wenn es sich rechnet (wird es nicht, da von Kameramiete bis zum Postproduktionsequipment im Jahr 2005 noch alles unerschwinglich und HDV noch in weiter Ferne ist.
Peter Hacker in Stuttgart macht mit, Stefan Kusch will erst mal einen Rohschnitt sehen, Alex Pavlovic hat wegen dem Drehbuch moralische Bedenken und bekommt einen Gehirntumor, um dem Film fernzubleiben (bösartiges Gewucher, aber er hat’s überlebt). Der Hacker kennt einen Kameramann. Der heißt Marcus Stotz. Der hat KAMPFANSAGE – DER LETZTE SCHÜLER gedreht und war dafür für den deutschen Kamerapreis nominiert. Stotz mag das Drehbuch. Stotz will mitmachen. Es trifft also zu Gibt es ein gutes Projekt, kommen die Leute fast von selbst.
Aber die Termine. Es ist Frühling und ich hab den 15. August als Drehstart fixiert. Von dem Tag geh ich keinen Millimeter weg. Wir wollen keinen Film machen, wir werden einen Film machen. Auch so eine Regel Schon so ein kleines Wort wie „werden“ verleiht einem Projekt diesen Touch von Unvermeidlichkeit, der dazu führt, dass nie Zweifel aufkommen. Egal, was passiert, am Ende ist der Film fertig. Das geht gar nicht anders. Aber Stotz macht es spannend. Er hat in derselben Zeit eine richtig bezahlte Arbeit in Aussicht. Einen Pilotfilm. Also, eine Arbeit mit Aussicht auf Zukunft. Okay, das wird sich schon alles ausgehen. Kein Problem. Wir werden ja einen Film machen.
Faris (halber Ägypter) meint, wir sollten uns Förderung suchen und auch Produzenten anschreiben, weil er den Film umsonst machen will. Gratis. Filme kosten nichts. Hmmmmmm. Gute Idee. Aber Einfluss ist mir zuwider. Leute, die Geld hergeben machen das in der Regel im Austausch gegen Einflussnahme. Man überredet mich. Das wurmt zwar, aber ich kaufe das Filmjahrbuch vom letzten Jahr, suche mir alle Produzenten raus, die da einen Spielfilm produziert haben, ruf sie an und frag, ob sie überhaupt neues Material lesen. Bis auf einen sagen alle ja, schicken Sie uns das mal. Gar nicht so schwer. 12 Drehbücher ausgedruckt und ab in die Post damit. Dazu ein netter Begleitbrief, in dem drin steht, dass wir ab 15.8. einen Film drehen, und wenn jemand das Drehbuch mag und Interesse hat, uns dabei mit Know-How oder eine Menge Geld zu unterstützen, soll er sich doch bei uns melden.
Zwei Tage später läutet mein Handy. Die Novotny & Novotny Filmproduktion ist dran. Man hat mein Drehbuch gelesen und würde mich gern einladen. Das ist nett.
Man trifft sich mit Franz Novotny, Produzent. Weisser Anzug, weisse Schuhe. Bizarre Gemälde hängen an den Wänden der Büros und der ganze Ort hat etwas – verbrecherisch Exzentrisches. Ein Filmproduzent, also.
Dubios auf den ersten Blick, aber irgendwie höchst passend zu unserem Film. Wir setzen uns. Es gibt Kaffee aus winzig kleinen Tassen. Gemahlene Bohnen mit einem Tropfen Wasser oben drauf. Nett. Und dann fängt er an.
Franz Novotny Herr Koller, wissen Sie, warum Sie hier sind?
Ich Ich nehme an, wegen meinem Drehbuch.
Franz Novotny Nein. Weil wir glauben, dass Sie verrückt sind. Im positiven Sinne. Und das wollen wir unterstützen.
Ich Oh. Das freut mich.
Nett, nett. Aber man möchte noch etwas sehen, ob ich vielleicht einige Werke von mir zeigen könnte, um sich ein genaueres von mir Bild zu machen. Ja, natürlich. Da gibt es einen Kurzfilm, den ich gerne mitbringen könnte. Na, dann kommen Sie doch übermorgen vorbei und zeigen uns den.
Aber gerne! Selbstverständlich!
SKRYPT ist eine Baustelle. Der Schnitt bei mir in Wien, die Effekte in Stuttgart, die Farbkorrektur in Hamburg und der Soundtrack in Düsseldorf. Ich hatte keinen Film, aber 48 Stunden. Und Glück in rauen Mengen.
Fotzsetzung…. folgt!
Peter Koller
peter@kop11.com




Weiter! Los! Nimm dir mal zehn Tage, ey! *lechz*
13:04
Momentan ist Dolby-Abnahme im Tonstudio angesagt, danach muss er aber wieder ran und den nächsten Artikel runtertippen, sonst bekommt er ne hässliche Farbkorrektur von mir! :D
14:08
Bekommt er die nicht schon eh?! ;-P
20:52
Das wird ja spannend.
Ich freu mich auf den zweiten Teil.
21:53
Fein geschrieben! Mehr davon.
Alles Gute Axel
23:30
wurde auf 16 mm gedreht, oder digital?
23:49
Welcher? Skrypt? Oder der böse Boden?
Ersterer: XL1
Letzterer: XL2 + P&S Mini35
00:01
gut dabeigewesen zu sein... würde sogar dafür zahlen bei einem peter koller film mitzumachen ;), so viel spass hats gemacht
12:14
das ist Leidenschaft!
... wenn der Film jetzt nur noch halb so interessant ist wie die Vorgeschichte.
12:45
Zitat von Xax:
"... würde sogar dafür zahlen bei einem peter koller film mitzumachen"
Har, davon werde ich mal Michi was erzählen. ;-)
@ Peter: Wahnsinnsgeschichte - da sind sogar noch ein paar Infos, die Du mir vorenthalten hast. ;-) Vorschlag: Du schreibst die Geschichte für die APA selbst - und ich leite sie nur weiter.
15:25
Der zweite Teil ist so gut wie in Arbeit ;)
@Homemoviecorner
Hehe, nein, nein, nicht vorenthalten, nur die Ultrakurzfassung war das damals ;) Und wenn die APA meinen Kram per copy&paste schluckt gut, ansonsten musst Du dich in die Tasten werfen, weil mir noch immer lauter Kleinigkeiten in die Quere kommen und ich kaum zum Tippen komm.
LG, Peter
09:33
Hi Peter,
gestern Abend auf Ö2 sah man ja (u.a, auch dich in voller Schönheit) Ausschnitte aus einer Arbeitskopie. Was mir dabei aufgefallen ist, war eine gewisse Unschärfe des gesendeten Materials der Arbeitskopie. Ist das so oder war das nur schlecht adaptiert?
Gruß
alpenmolch
13:12
@alpenmolch
Der ORF hat von uns eine DVD mit den Ausschnitten bekommen und sie für die Sendung auf Beta kopiert. Und DANN haben sie in den Film reingezoomt. Denn die Ausschnitte waren auf ca. 1,85:1 abgekascht - der Film hat aber einen 2,35:1 Kasch.
Unter normalen Umständen ist eh alles scharf, war ja eine XL2 mit anamorphem 16:9.
LG, Peter
16:33
Hmmm ich glaube solangsam hat JEDER außer mir diesen Beitrag gesehen... grrrrr
16:37
War ja nur ne Wiederholung gestern :))
16:42
Und wie findet man den Beitrag jetzt unter youtube oder so? Los, reinstellen!
22:48
Genau, mach dem Herrn Koller mal Druck!!!!!
23:16
Man könnte ja auch einfach... seinen Skypenamen hier.. posten..... wenn man gemein wäre... ;)
Nicht wahr, Herr Fuckf........ :-D
00:42
Danke Peter, sowas hab ich mir auch schon gedacht, zumal die Farben auch noch übersättigt wirkten.
... Ach, ich liebe den österreichischen Film, allen voran "Hundstage" und Hinterholz 8".
Gruß
alpenmolch
08:44
Geht das so schnell?! Jetzt steht der Acker-Film schon auf Imdb!
18:18
Uhm?! Steht er schon seit über einem halben Jahr glaube ich... nur die Votes lassen noch auf sich warten! ;)
18:21
na ja, dafür müsste man ihn ersteinmal gesehen haben...
19:22
Kommt Zeit, kommt Faz.
19:29
... "Neues vom österreichischen Film": Ausschnitte und Interviews zu "Auf bösem Boden" http://www.youtube.com/watch?v=nMWC6jVrL cw ;)
18:15
wo ist der rest?
19:30
...mir ist gerade aufgefallen, dass sich da jemand gewaltig an der musik von ennio morricone orientiert hat...außerdem erinnert mich irgendwas, irgendwie an sergio leone...hmmm...
;0)))
19:34
warum? hatte der auch ne glatze und hat den ganzen tag splatter filme geguckt?
20:00
@sausage
Hm, der Beitrag war dort eh aus. Das angeschnittene Blabla am Ende is schon für den nächsten Beitrag soweit ich mich erinnern kann.
Und, ja... die Italiener, sehr prägend waren die. Die, Tom&Jerry und noch ein paar andere haben sich in den Film eingeschlichen. Und am Ende bin dann irgendwie ich rausgekommen :)
00:04
ja sorry, wenn Peter Koller mit Morricone-Wünschen ankommt dann muß man halt auch was in der Richtung vorzeigen. Aber zum Glück ist nicht der gesamte Score ein Plagiat des Großmeisters ;-) Da steckt auch was Howard Shore und Stefan Kusch drin :o)
06:43
Danke für den Link.
16:21
war wirklich geiler dreh!
hat superviel spass gemacht mitzuarbeiten!
hab das team & die am set herrschende stimmung extrem geil gefunden und wäre genauso gerne wieder beim nächsten koller-projekt dabei!
11:54
Ich bin schon auf den nächsten Teil gespannt..
Wann gibts den denn ??
13:59
Genau! Wann? WANN? W A N N?????
Ich will meeeeeeeeeeeeeeeeeehr!!!
14:09
Bald. Sehr bald. Der Koller hat schon SO viele fertig gestellt, dass er gar nicht weiß, welchen er als erstes veröffentlichen soll! ;)
15:00
Als Erstes? Er soll ALLE GLEICHZEITIG veröffentlichen!
18:10
Nix da... außerdem sind wir ja noch nicht fertig, somit ist "die Geschichte" momentan noch in der Entstehung ;)
19:39
Lauter Ausreden!
20:31
Meine Artikel sind erst dran, wenn seine Artikel über die Vorbereitung, den Dreh, und die Anfänge der Postproduktionsphase hier auf HM gelandet sind... ich bin derweil fein raus! ;)
00:31
schnauze und weiter CCen, bitch! ;o)
15:39
Kanns auch kaum abwarten bis du mal hier weiter schreibst. Ich wollt mir den Text erst garnicht durchlesen (weil so viel) aber er hat mich richtig in den Bann gezogen, man fühlt sich verstanden, hey anderen gehts genau so wie mir :). Sehr geil, hat mich wieder richtig motiviert immer weiter zu machen. Ich hab da auch ne gute Idee die ich schon ewig verfilmen will, aber mir fehlen die Darsteller und der Drehort. Ich bring jetzt erstmal mein aktuelle Projekt zuende und dann nehm ich das "alte" wieder auf, aber diesmal hol ich mir Hilfe. Ganz nach deinem Motto, wenns geil ist kommen auch genug zusammen.
Danke man, mach weiter so und halt uns immer auf dem laufenden.
15:33
Darsteller finden ist normalerweise das kleinste Problem ;)
16:38
Teil 2 ist faaaaaaast fertig ;)
00:20
... nur noch schnell durch den "öschi 2 german"-konverter jagen und er kann online...
00:45
Schnäääällääääär ! Ich darbe !
11:38
Soo, den Anfang der Reportage hab ich nun auch durch! ^^
Cool, ein Drehbuch von dir würd ich auch zu gern lesen...: Das muss ja abgehen!!!...wenn sich schon sowas hier so runterliest...! ;)
Ich kann schon nachvollzziehn, warum sich so viele nach deinen Erzählungen verzerren! ;)
Am besten find ich das mit dem Größenwahn: Man, wie weise...und wie waaaaaaaaaaaaaaahr!!!!!! ;D Endlich fühl ich mich auch verstanden!!! ;-D
@peteriss: Nimm dir mal an dem "bösen Peter" n Beispiel...: Alle potenziellen Ablenkungen ab in den Koffer, und anschließend in den Rhein...!! SO wird ein Drehbuch geschrieben!!! *kugel*
22:10
Ich soll also zum Drehbuchschreiben an den Rhein gehen? Willst du dass ich erfriere??
22:30
Vielleicht triffst du dann mal wieder den Jörg, filmriss!
06:08
Hoffentlich nicht...
naja...seit diesem schicksalshaften Tag vor knapp einer Jahr hab ich ihn auch nicht mehr am Rhein getroffen...
Aber egal...jetzt muss ich eh nicht mehr dahin...das Script hab ich vor gut einer Stunde fertiggeschrieben...jetzt kann auch Meelah nicht mehr meckern... :)
Und jetzt gehts ins Bett...
06:42
Hast du eigentlich um diese Zeit nichts besseres zu tun?
06:46
*lol* Das musst ja grad DU sagen, Peteriss! ;-P (jetzt weiß ich auch, warum du grad nicht on bist...Bist entschuldigt!) ;-D Bin sehr stolz auf dich, es sei denn, es ist schon wieder n falscher Alarm... ... ...
13:13
Ich bin doch schon wieder online...
Btw. Hast du noch nicht deine Mails gelesen? ;)
13:32
ausziehn ausziehn!
16:41
Nein, ich werde mich NICHT vor dir ausziehen Sören!
17:31
naja...außer wenn Herr psychodad mit seiner kamera auch vorbeikommt...
18:52
Hab keine Kamera.
19:18
Egal. Dann machst du halt eine Zeichnung, reicht mir auch.
19:19
Hab keinen Stift.
19:30
Wo is mein Fernseher?
19:46
Dann mach ein Bild in deinem Kopf und beschreibe es mir!
21:59
Von was eigentlich?
22:32
Von Meelah ;)
12:03
Er hat kein Bild von mir(im Kopf)...er wollte ja keine machen...!!! *snief*
>;-P ...bzw. hat er ja nie Zeit... ;)
[Man, wenn Theo hier Mode wär, dann würd er sich aber austoben...!! *fg*]
12:59
Paah, hier ist das nicht so restriktiv.
@soeren: Spanner!
@psychodad: Alles für Peters Film verkauft?
@Mee: ;)
13:19
Ja, warum eigentlich!?!??!!? =O
14:28
Freiwillige Selbstkontrolle ;)
15:41
*lol* Was für absurde Widersprüche...! >;-P Aber typisch du! ;)
15:46
Also entweder ihr macht das gefälligst zu Hause oder es gibt jetzt mal endlich Bilder ;)
16:01
Was denn "zu Hause machen"!? ;-D
Bilder gibt jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, und gar Sekunde...jeder hat sie...immer und überall...nur vergessen wirs ständig...dass die ganze Welt, das ganze Leben eigentlich (fast) nur aus Bildern besteht...! ;-D
Öhm, ich glaub, HM hat nen schlechten Einfluss auf mich...wenn man den Mist jetzt so hier liest...! *fg*
15:12
> Was denn "zu Hause machen"!? ;-D
Na das bleibt deiner bzw eurer Phantasie überlassen... viel Spass...
aber gut zu wissen das ihr die ganze Zeit dabei/davon Bilder macht..... o.O
17:22
@Soeren: einfach nur wieder - *loooooooooooooool*
18:07
;)
und wie stellt sich filmi so beim baggern an? wie stehen die erfolgsaussichten? :-D
20:58