Zusammenfassung:
Hören kann man nicht nur mit den Ohren. Manche fühlen die Töne mit der Haut oder mit dem Herzen, weil ihr Hörsinn nicht funktioniert. In der venezolanischen Stadt Barquisimeto lernen gehörlose Kinder nicht nur Instrumente spielen, sondern auch in Gebärdensprache singen. Die Schüler kommen zum großen Teil aus armen Verhältnissen und werden im Rahmen eines Sozialprojekts zu Musikern ausgebildet.
Dass die Kinder keine Stimmen hören, ist nur eines von vielen Handicaps, wenn man am Rande der Gesellschaft lebt. Doch in der Musikschule entdecken sie eine Welt, die jedem offen steht.
Der Film beobachtet den Alltag und die Entwicklung seiner Protagonisten auf genaue und intime Weise. Musik als Ausweg und als Chance für die, die sie ausüben.
Schön!!!
11:43
jupp, einfach nur geil
21:33
gute Doku - super thema
einzig das Beethoven thema hätte noch besser ausgearbeitet sein können.
Bist du der regisseur des films oder in welchem zusammenhang stehst du dazu?
Ich würde gerne mehr über die entstehung des films erfahren, da ich selbst schon länger eine idee für einen "gehörlosen Film" habe und es wäre super sich mit jemandem auszutauschen der bereits erfahrung auf dem gebiet hat.
übrigens bin ich auch in wien also könnte man das gerne auch offline in einem Kaffeehaus machen.
00:02
oh, interessant!
V.a. weil's praktisch ohne Sprache auskommt, der Film.
etwas lang / langatmig wirkt er manchmal ... aber das stört vermutlich nur im Web etwas.
09:20
ich glaube diese Langatmigeitsgefühl entsteht durch das Thema an sich,
wir sind so ungewohnt in so einer Dokumentation Menschen agieren zu sehen
ohne, dass sie sprechen und selber sämtlichen Dialog mitlesen zu müssen,
dass das so eine Art "uncanny valley" und ein ungewohntes gefühl der Langatmigkeit erzeugt.
Bei mir hat's irgendwann "klick" gemacht und dieses Gefühl war weg für mich.
Aber dass dieses Gefühl überhaupt da war rechne ich eben nicht den Machern zu,
sondern unserer Seh-Gewohnheit und der Tatsache, dass Menschen Gewohnheitstiere sind.
17:13
hello!
@twentyone: der titel des films ist erst im beim dreh bzw im schnitt entstanden, die aussage "ich liebe beethoven" von einer gehörgeschädigten musikerin, zumal beethoven ja die gleichen probleme hatte finde ich schon sehr stark und somit als titel gerechtfertigt. aber beethoven zum thema zu machen war nicht die absicht.
-den regisseur erreichst du über facebook, der link ist auf youtube zu finden
zur langatmigkeit: da geb ich benni völlig recht. gerade dieser film entspricht so überhaupt nicht den gewohnheiten des typischen medienkonsumenten. in deutschland sind untertitel quasi tabu, fast alles wird synchronisiert und übersprochen weil die leute sonst wegschalten. das dann auch quasi keine dialoge zu hören sind, macht die sache noch "ungewöhnlicher". dafür wurde umso mehr in die tonaufnahmen investiert. es macht durchaus sinn darauf genau zu achten...
lg
00:56