akumi

daniel

daniel

Editor, Moderator, , 3983 Beiträge seit Okt'01
MSc in Media
  München
Film von daniel am 25.09.2007

Autoren: 
Moritz Mohr
Details
Jahr: 
0
Sprache: 
DE

Antworten

Wo habe ich den Film schonmal gesehen?
Kann es sein dass ich den mal auf Premiere gesehn hab? Fright Nights?

Klärt mich auf. Damals fand ich ihn aufjedenfall richtig Knorke. Man sieht kaum dass es ne Indie Produktion ist.
Tolle Darstellerin, geile Stimme. Coole Effekte.

#90
14.07.09
13:28
ghostpictures.de
ghostpictures.de

finde der film ist mit viel liebe zum detail gemacht worden, besonders schön fand ich die totale auf dem feld (mehrere zombies rennen auf einen menschen zu der vom bild rechts kommt..) .kritikpunkt : voice over reduzieren
mehr ist manichmanl nicht mehr :)

#98
21.03.10
11:25
heat
heat

Gefällt mir wirklich äußerst gut! Visuell sehr ansprechend!
Das erste Bild hat mir allein die Sprache verschlagen ;)

Erinnert mich in groben Zügen an Sin City. Zwar wird mir ein wenig viel aus dem OFF gesprochen (hätte vielleicht versucht, den monolog ein wenig auszudünnen, um den begleitenden Bildern nicht soviel Wirkung zu nehmen), doch ansonsten fand ich es von der Bildkomposition über das Licht bis zum Schnitt wahrlich eindrucksvoll!

Weiter so!

greetz

#99
17.05.10
17:55
off_PD
off_PD

Cool! Sehr gut und sehr emotional.

07.08.10
10:26
digitalvlad
digitalvlad

Toller Film. Gewalte Bilder! Ein Lob an dieser Stelle.

Kritik. Stark angefangen, leider sehr schwaches Ende. Ich bedeuere dies immer sehr. Du schaust dir einen Film an und bist begeistert, aber dann ist das Ende so abprupt, dass man sich denkt: Ist ihnen das Geld aus gegangen ? Sehr Schade der Film hatte auf jedenfall mehr potenzial. Macht Weiter!

18.09.11
17:32
Teeniee2000@yahoo.de
Teeniee2000@yahoo.de

Cool! Sehr schön und sehr intensiv. Hat körperliche Reaktionen hervorgerufen. Weiter so!

Einziger kleiner Kritikpunkt: Nach dem letzten Satz ist ein wenig zu schnell Schluss finde ich, aber das ist Geschmackssache.

#
25.09.07
12:33
olipool
olipool

"I am Legend" von Richard Matheson, George Romero, 28 days/weeks later, Shinja Tsukamoto, Tetsuo und halb J-Horror-&-Manga-Japan stecken da drin .... die Story ist zwar ab den ersten Worten des Voice Overs so leicht wie das morgige Wetter vorhersehbar, wenn man ein paar von den Sachen schon kennt - das Rad erfindet der Film also nicht neu, aber Spass hat er mir auf alle Fälle gemacht, weil die Zutaten ja keine schlechten und obendrein echt schön angerichtet worden sind.

Technisch top umgesetzt, ein Tick zuviel Gerede im Voice Over - weniger ist da mehr, grade wenn man eh so ein gutes Gefühl für Bildsprache hat wie Moritz.

LG, Peter

PS: Ach ja, geiler Kopfschuss ;)

#
25.09.07
12:51
Peter Koller
Peter Koller

Visuell finde ich es sehr geil! Mehr will ich gar nicht hinzufügen...

#
25.09.07
13:07
Raze
Raze

Hat mir wirklich sehr gut gefallen! Besonders die Szene in der der Kopf zerplatzt, bin schwer beeindruckt! Nur das Ende fand ich ein wenig zu abrupt...
Aber ansonsten, wirklich klasse gemacht!

mfg,
Jimbo

#
25.09.07
13:08
Jimbo
Jimbo

Wie bringt man nur so viele Leute, die bei dem "Film" mitwirkten dazu, zu so einem wahnsinnig gequirlten Scheiß ja zu sagen?! *Kopfschüttel* Der Film ist die reinste Zeitverschwendung und nur noch der Komponist hat Qualität, nur ist mir auch rätselhaft, warum der seinen Namen hergab - für so eine Menge Scheiße ja zu sagen?!

Genug der Worte - zu einem Werk, das man nur bedauern kann.

Alexander Schrobitz

#
25.09.07
13:30
Schrobitz
Schrobitz

@Schrobitz

Wenn in einem Posting (DEINEM!!) nichts anderes drinsteht, als dass etwas Scheisse ist - ohne Erklärung, Begründung, weshalb dem so ist und was man besser machen könnte, damit beim nächsten Mal nicht wieder Scheisse rauskommt, dann ist dieses Posting aus ebendiesem Grund nutzlos und überflüssig.

Kommt da noch was Konstruktives nach?

#
25.09.07
13:44
Peter Koller
Peter Koller

Der Film wirkt auf mich als hätte man nicht mal ein Drehbuch zu dieser Scheiße besessen - man sollte vorher überlegen, was man drehen mag und wenn man eh kein Geld für die Aufnahmen hat, muss man eben überlegen, ob man mehr selber machen könnte - ich kann nicht begreifen, dass wenn es ein Drehbuch gab, wer so hohl ist, und wenn er die Storyboard-Bilder sieht da ja sagt!!!

Die "Handlung" ist ABSOLUT zum kotzen!

#
25.09.07
13:51
Schrobitz
Schrobitz

Da hier offensichtlich ein Mißverständnis vorliegt, nochmals:

Mit "Konstruktivem" meinte ich, dass Du höflich und sachlich Kritik übst, die durch Verbesserungsvorschläge fundiert wird und damit auf eine Verbesserung des kritisierten Gegenstands bzw. von etwaigen Folgeprojekten abzielt.

Mit "Konstruktivem" meinte ich hingegen nicht, dass Du den Film und seine Macher mit etwas vergleichst, das aus deinem Innersten kommt. Denn ich bezweifle, dass die dampfenden Exkremente, die du täglich und mit der Perfektion jahrelanger Übung in die Klomuschel drückst, einen höheren Unterhaltungs- oder Nährwert haben, als dieser Film.

#
25.09.07
14:06
Peter Koller
Peter Koller

Dann rate ich den Machern, sie sollen erst mal einen Drehbuchautor bemühen.

#
25.09.07
14:13
Schrobitz
Schrobitz

Wurde bemüht. Drehbuch: Moritz Mohr.

Kritikpunkt entkräftet.

#
25.09.07
14:27
Peter Koller
Peter Koller

Mich hat der Film berührt. Ist das beste, was ich seit langer Zeit im Amateurfilmrahmen gesehen habe. Technisch super umgesetzt, tolle Musik und die Hauptdarstellerin ist klasse. Die Story hat man schon hier und da so in etwa schonmal erzählt bekommen, doch ich finde verschiedene Sichtweisen in einem solchen Szenario immer wieder interessant und ihr habt das einfach super dargestellt, sehr individuell dazu. Großen Respekt!

#
25.09.07
14:36
NLPman
NLPman

was hat man denn hier gegen die vorliegende handlung?

sich mehr oder weniger freiwillig zum zombie/wut-infizierten umzuwnadeln ist doch mal ein ganz anderer blickpunkt auf dieses ausgetretene genre, normalerweise pusten sich die leute bei solchen gelegenheiten immer selbst den kopf weg. noch dazu zu beachten dass das ding nur 8min. lang ist, hier bleibt nicht viel platz für eine ausgereifte story, denn es ist nunmal ein zombie(kurz)film, und da müssen natürlich auch entsprechend anschauliche szenen rein, sonst checkt man nicht worum´s geht. und hier auch mein kritikpunkt: zu kurz... naja, nicht von der zeit her, aber wenn man den szenen innerhalb des strobogewitters mehr zeit gelassen hätte ( > 10min.) wäre der film etwas (nur ein klein wenig) weniger hektisch, das geflimmer geht einem schnell auf den keks.
ansonsten schön gemacht, "angenehme" atmosphäre... und der kopfschuss ist alptraumhaft gut (zuviel haut, zuwenig eckige knochensplitter und eine falsch versetzte "eintritts-spratz-richtung", aber trotzdem ... yeah baby!)

gut zur vorführung zu beginn bzw. besser als abschluss eines horrorfilmabends unter freunden.

#
25.09.07
14:54
maho
maho

also über das Genere udnd en Inhalt kann man sich streiten aber...Hammergeil gemacht schön sauber und durchdacht umgesetzt.
Durchgehend intressant und Technisch schön umgesetzt. wirklich eines der besseren Werke die es in letzter Zeit gab gibt woder geben wird nehm ich mal an;)

Hut Ab.

greez
neverdie

#
25.09.07
15:08
neverdie
neverdie

Ich kenne den Film von den "Shocking Shorts". Sehr stylisher Film, der teilweise wirklich sehr schöne, gruselige Effekte hat. Leider ist die Geschichte nicht nur vorhersehbar, sondern auch komplett nur auf Effekte aufgebaut. So à la "Ich stelle mir da die urgeile Szene vor, wie bringen wir die in den Film rein?" - egal, ob's was mit der Story zu tun hat.

Ich meine, die Frau wirft sich vom zigsten Stock von einem Hochhaus runter, landet sicher (hat mir gut gefallen) - und dann gibt sie sich angesichts einer Stadt voller Zombies geschlagen? Wenn schon Superwoman, dann bitte immer Superwoman, gelle. ;-)

PS: Mir hat die eine Szene gefallen, als die Frau mit ihrem Kinderwagen überfallen wird. So von oben heruntergefilmt. Und alle Zombies stürzen sich auf die Frau - und nur der eine weicht rechts ab und holt sich den Kinderwagen. Da habe ich schmunzeln müssen.

#
25.09.07
15:34
homemoviecorner
homemoviecorner

Aber das liegt doch daran, dass die Frau das Kind aus dem Kinderwagen geholt hat und der Kinderwagen somit leer ist, oder? Zumindest hab ich gedacht, dass das so ist.

#
25.09.07
15:39
Gabriel_Natas
Gabriel_Natas

Ja, das habe ich mir auch so gedacht. Aber trotzdem rennt der eine Zombie hin - und das habe ich irgendwie witzig gefunden. Weiß auch nicht warum.

#
25.09.07
15:41
homemoviecorner
homemoviecorner

Schließe mich der Meinung an, dass die Geschichte klischeeüberladen und die Bilder stark sind. Das Schlimmste für mich ist allerdings der Kitsch-Text, der ebenfalls voll und ungeschickt in die Klischee-Versatzstück-Kiste greift ("Die Vorstellung unter großen Schmerzen gefressen zu werden, hinterließ einen bitteren Nachgeschmack."). Aber da bin ich auch extrem empfindlich. Ich bekomme einfach bei hohlbeinschen Gothic-Kitsch-Formulierungen Magenschmerzen. Dennoch starke Bilder.

#
25.09.07
15:42
Futz
Futz

Ich kann Schrobitz seine Aussage nachvollziehen, auch wenn ich sie wohl etwas stimmiger eingebracht hätte. Aber er schien emotional total hochgefahren zu sein, was ich anhand der dürftigen Story mehr als verstehen kann. Den meisten scheint es zu genügen- wenn ein Film toll ausgeleuchtet, stimmig in Szene gesetzt und mit Effekten vollgeballert ist, aber einen sehr marginalen Inhalt besitzt, der zudem noch von nahezu allen aktuellen Actionfilmen inspiriert scheint- um ihn als gelungen zu bezeichnen. Doch überwältigt war ich weder von der Schauspielerin, noch von der Stimme aus dem Off, deren Text etwas zu klotzig und unausgegoren anmutete. Weniger Worte, etwas besser gestrickt hätten mehr bewirken können.
@ Peter
Höflich bist du in deinem Post auch nicht wirklich gewesen und wenn es dann noch heißt

Wurde bemüht. Drehbuch: Moritz Mohr.
Kritikpunkt entkräftet.

Kann man auch kaum von einer sachlichen Endkräftigung des oben angeführten Punktes sprechen, denn und da muss ich mich Schrobitz wieder anschließen, hätte man hierfür kaum einen Drehbuchautor gebraucht.
Auch hätte für mich der Kopfschuss nicht sein müssen, technisch sicher sehr schön gemacht, bringt er mich doch im Film kein Stück weiter! Aber hier unterscheiden sich denke ich einfach auch die Ansprüche im Publikum. Meinem wird er nicht gerecht, schon lange sind nur schön gefilmte Sachen nicht mehr das Non Plus Ultra, dafür gibt es deren zu viele. Der Zauber muss durch eine Technik kommen, die als Unterstützung für die Geschichte gedacht ist, nicht andersherum. Aber das ist eben auch nur eine Meinung, meine eben.
mfg Rideck

PS: Ach ja Peter, auch „Auf bösem Boden“ werde ich anhand meiner Kriterien messen und dir eine konstruktive Kritik liefern. Würde ihn gerne mal sehen, wann ist der den auf DVD auszuleihen, oder zu erstehen?

#
25.09.07
16:36
rideck
rideck

Optisch war ich wie alle Anderen ebenfalls sehr beeindruckt.

Wenn ich mir die Bilder angucke, steckt da sehr viel, warscheinlich monatelange Arbeit drin. Das sieht man den Bildern wirklich an! Alles Tip Top. Ob es dem Genre gerecht wird, weiß ich nicht, warscheinlich, ich kenn mich bei diesen Horrorfilmen nicht so aus.
Der einzige der mir jetzt in den Sinn kommt ist The Fog-Nebel des Grauens und der hatte beiweitem nicht so viel Inhalt (oder wenigstens nicht viel mehr) als der Film von Moritz Mohr.

Wie gesagt, viiieeel Arbeit.

Aber: Wenn ich Leute für eine Idee begeistern kann, und mich wage, eine technisch komplizierte Sache umzusetzen und mich in einen Stoff zu vertiefen, um diesen dann irgendwann einem Publikum zu präsentieeren, warum dann diesen? Mich persöhnlich würden ganz andere Geschichten reizen, aber das ist natürlich Geschmackssache!
Um so erstaunlicher finde ich, dass Du dich an so ein Projekt rangetraut hast, Moritz.

Klischee, Klischee, das Wort tauchte hier öfters auf, aber ich glaube, der "japanische-zombie-splatter" ist nun mal ein kleines Genre für sich und wenn man seine Geschichte in einem solchen Stil drehen möchte, finde ich Klischees nicht schlimm.
Ich hielt den Film mehr für eine Art Studie dieses Genres.

Das mit der "Anpassung" an eine Gesellschaft fand ich dann schon wieder ganz lustig, das hatte was sehr ironisches - häte man das noch ein wenig überspitzt, diese Anspielung auf "Anpassung und Gesellschaft - sich unterordnen" , dann fänd ich den Film besser.

Aber so ist der Film nun mal das was er ist, ein kleiner, nicht all zu tiefgründiger Horrorstreifen mit brillanter technischer Umsetzung.

Max

#
25.09.07
17:48
maecki
maecki

@rideck

Naja, ich hab Schrobiks Kritik nach dem 3. Post beim Wort genommen, da sein einziger diskutierbarer Punkt das Fehlen eines Drehbuchautors war. Meine Antwort darauf war zynisch und pragmatisch zugleich, da am Ende ja sonst nichts von seinem Gemecker übrigblieb, er sich also entweder absolut nichts dabei gedacht hat oder unfähig ist, Kritik zu üben. Alle anderen waren in der Lage, ihre Kommentare zu artikulieren und ihre Kritik irgendwie zu begründen - egal ob ich ihre Meinungen teile, es waren Meinungen mit Gedanken dahinter und kein Gemeckere - und genau das erwarte ich hier.

Was den Film angeht sind sich die Meinungen ja recht einig: Formell und technisch toll, aber eine wenig originelle Handlung mit etwas unglücklichem Voice Over.

Man kann die offensichtlichen Film-Einflüsse natürlich negativ auslegen und sagen, er hätte aus vielen Filmen Stilmittel und Handlungen zusammengestohlen - aber das muss man auch erst einmal umsetzen können. Und da es offensichtlich ein Studentenfilm ist, gehört das Spiel mit verschiedenen Stilen zur Übung, und wenn es nur den Zweck hat, rauszufinden, ob man das selber kann. Vielleicht hatte die Aufgabenstellung sogar eine Gewichtung auf Stil und drum war die Handlung vielleicht nur Mittel zum Zweck. Und auch, wenn dem nicht der Fall war, man muss mit seinem Film nicht jedesmal das Rad neu erfinden, das machen selbst die besten Regisseure der Welt sehr selten. Drum finde ich den Kritikpunkt ein wenig hoch gegriffen, denn das wenige an Story war immerhin recht gut und stimmig erzählt

Wegen "Auf bösem Boden":
Ich würde dir gerne sagen, wann es so weit ist, aber ich weiss es leider selbst noch nicht - wir versuchen da grade einen Spagat zwischen Festivals, Kino- und DVD-Release zu schaffen.

LG, Peter

#
25.09.07
19:11
Peter Koller
Peter Koller

Schrobitz hat sich offensichtlich ein wenig im Ton vergriffen und vielleicht einen schlechten Tag. Aber jetzt hat er ja auch wieder aufgehört.

Ich glaube, es ist grundsätzlich wichtig, zu unterscheiden zwischen Geschmacks und sachlicher Kritik. Wenn jemand keine Zombiefilme mag (zum Beispiel, weil seine Eltern von Zombies gefressen wurden), dann ist das das eine, wenn jemand eine sachbezogene Kritik (Ich vestehe den Bruch im Charakter nicht.) anbringt etwas anderes. Geschmacklichkeiten sind letztlich ziemlich irrelevant. Wenn ich ein Genre nicht leiden kann oder mir ein Film allgemein einfach nicht zusagt, dann hilft es keinem, wenn ich das benenne und schon gar nicht auf Bohlen-Deutsch.

Ich sehe es für mich immer als Herausforderung, wenn mir eine Sache nicht gefällt, möglichst genau zu formulieren, warum nicht und was mir besser gefallen hätte. Das ist nämlich oft gar nicht so leicht und darüber hinaus eine super Übung, bei der ich schon viel über meine eigenen Sachen gelernt habe.

#
25.09.07
20:07
Futz
Futz

Ha !

Absolut geil !

Ich muss sagen, beim Anblick dieses Wunderwerkes kommt ne Menge Neid in mir hervor :)
Das fing schon beim Intro an. Das Logo der Filmakademie, ist das auch von dir gemacht ?
Da passt einfach alles. ALLES ! Der sound, die kalten dunklen 3D Effekte....perfekt. Ich hab mir allein das Intro bisher 8 mal angesehen und krieg nicht genug von dem verdammten Logo :D :D :D

So, zum Film...ich fand es sehr schön dass es eine Erzählerstimme gab. Die meisten Kurzfilme versauen leider alles sobald die Darsteller den Mund aufmachen. Die Bildsprache war auch sagenhaft....hat mich sehr an den Stil von 28 Days later erinnert. Am besten gefallen hat mir jedoch die Abmetzelszene in der Unterführung. Die schnellen 2-Frame Mord Frames gepaart mit dem atemberaubenden Kopfschuss waren einfach grandios. Das ist diese kühle brutalität von der ich immer spreche hier. So muss das rüberkommen in einem Film ! An der Stelle würde es mich sehr interessieren wie der Effekt mit dem Kopf gemacht wurde. Ich tippe auf ein gutes 3D Programm und viel Forces und Fluids :)
Auch die Fenstersprung Szene war spitze. Ein bisschen musste ich schmunzeln beim Aufkommen auf dem Boden und den danach fallenden Glasscherben, aber sonst, souverän ! Generell, ich stehe absolut auf diesen old movie effekt und in dem Kurzfilm kam er bisher am besten rüber.

Alles in allem, saaaaaagenhaft ! großes Lob !!!!!!

#
25.09.07
22:41
--g3m1n1
--g3m1n1

nochmal kurz zu der nagtiven kritik: die meinung, dass filme eine handlung haben müssen stammt aus den ersten tagen des films, als man theaterstücke abfilmte. mcluhan hat mal gesagt, dass die möglichkeiten eines neuen mediums meist dazu benutzt würden "alte probleme zu lösen". um eigenständig zu funktionieren muss ein neues medium aber seine eigene sprache entwickeln (interessanterweise hält er die wahl eines mediums für weitaus entscheidender als der inhalt, der darüber transportiert wird: the medium is the message)

film sind 24 bilder pro sekunde (oder 25 oder 30 jaja) und ein bild besteht aus hell/dunkel- (oder auch farb-) unterschieden. mehr nicht. und damit kann man anstellen was man möchte.
bereits in den 20er jahren haben sich menschen wie eisenstein damit befasst "die" sprache des films zu erforschen (auge+wasser=weinen, assoziationsmontagen).

genau genommen ist akumi also "filmischer" als sagen wir mal "der pate" (mein lieblingsfilm) denn der funktioniert durchaus als roman genauso gut. akumi dagegen gar nicht.

das alles ist auch ein großer grund dafür, dass viele menschen david lynch filme nicht mögen ("hab nicht verstanden was da passiert ist")

#
26.09.07
08:06
olipool
olipool

Drehbuch hin - Drehbuch her....
mir hat der Film gefallen und ich finde er hebt sich auf jedenfall von tausenden andern deutschen langweiligeren "Handlungsintensiveren" Filme ab.

#
26.09.07
08:45
Philip Schneider
Philip Schneider

Das sehe ich auch so - verweise aber gleichzeitig auf meine Anmerkung oben. DER Film mit einer dichteren Handlung - wow!

#95
28.08.09
08:20
ORPHEUM
ORPHEUM

@ollipool
Ich finde Deine Behauptungen absurd.

Zunächst mal besteht Film nicht nur aus Bild sondern auch aus Ton.

Außerdem kann ich mir sehr wohl eine funktionierende Roman-Adaption von Akumi vorstellen (oder wohl eher eine Kurzgeschichte). Der Film-Pate ist sehr filmisch erzählt. Nur weil es die gleiche Geschichte wie der Roman ist, muss doch eine Filmadaption nicht unfilmisch sein. Genausowenig wie eine Kurzgeschichten-Adaption eines Kurzfilmes unprosaisch sein muss.

Wenn ich Dich richtig verstehe, behauptest Du, ein Film sei filmisch, wenn er keine Geschichte erzählt.
Das Erzählen von Geschichten ist kein Monopol des Romans. Comics, Computerspiele, Theaterstücke, Hörspiele, Opern, Puppentheater, Romane, Filme... alle können Geschichten erzählen. Die Probleme, die ein neues Medium mit sich bringt müssen nicht damit zusammenhängen, dass man grundsätzlich eine Geschichte erzählt, sondern entstehen viel mehr durch die medienspezifische Erzählweise einer Geschichte. Ein Theaterstück bedient sich anderer Mittel als ein Computerspiel, bringt andere Probleme und andere Lösungsmöglichkeiten mit sich. Dennoch können beide Geschichten erzählen.

David Lynch erzählt in meinen Augen sehr wohl und sehr gekonnt Geschichten. Wenn jemand seine Filme nicht mag, dann vermutlich eher deshalb, weil er die Geschichte nicht versteht und nicht weil Lynch keine Geschichte erzählt.

#
26.09.07
13:13
Futz
Futz

olli meinte wohl auch das bspw. lynch das medium an sich -konsequenter- nutzt als die macher des paten, er lotet sozusagen die grenzen weiter aus und bleibt nicht bei der klassischen nutzung. so kann man die meisten lynchfilme eben auch nicht als roman darbieten (lost highway/eraserhead & co), wohl aber als bildband, da hier der verstörende faktor an lynchfilmen wieder besser dargestellt werden könnte, da optisch.

und zur korrektur:

"film" besteht nur aus bild (x/sec), "ein film" besteht aus bild & ton -:) (zwinker, haarspalterei, aber wie gesagt der unterschied zwischen medium und inhalt, was du an olli´s aussagen wohl missverstanden hast)

und ja... aus akumi kann man natürlich eine kurzgeschichte bauen, ist ja nichts drin was sich ausschliesslich über audiovisuelles darstellen lässt.

#
26.09.07
13:47
maho
maho

@ Philip
Das er sich von tausend Handlungsintensiven Filmen abhebt mag ja sein, aber nicht von Abertausenden Handlungsarmen Filmen, die letztendlich nur durch ihre Effekte überzeugen können
(Für mich war das in diesem Fall so).

@ Olipol
Das der Pate als Roman genauso gut funktioniert , liegt wohl auch daran, dass der Roman zuerst existiert hat und auch ziemlich gut ist. das allerdings der Ausspruch „the medium is the message“ als Allzweckschablone auf Handlungslose Filme einzusetzen ist wage ich stark zu bezweifeln.
Außerdem stimme ich in diesem Punkt auch mit Marshall McLuhan nicht überein.
Ob Lynch aber Geschichten erzählt, die verstanden werden sollen, bzw. verstanden werden können, würde jetzt den Beitrag sprengen. Es sei am Rande bemerkt, dass sein neustes Werk wohl durch einen Inhaltlich versuchten Höhenflug die erzählerische Umsetzung verweigert, was dann doch ein bisschen was vom Mythos Lynch nimmt (Vielleicht festigt es ihn dadurch auch für den ein oder anderen). Man siehe, es geht auch andersherum.
Wenn hier Forenmitglieder allerdings nur die stilistische Umsetzung und kühle Brutalität loben, werde ich nachdenklicher und hoffe dass der ein oder andere meiner Generation auch noch Werke zu würdigen weiß, die nicht unbedingt nur durch ihre technische Ausstaffierung glänzen, sondern noch etwas zu erzählen haben, das berührt.

#
26.09.07
18:33
rideck
rideck

nee das soll ja auch keine allzeweckschablone sein. ist ja nur eine feststellung von ihm dass in verschiedenen medien die inhalte vollkommen gleich bleiben können und daher das gewählte medium die eigentliche "botschaft", die auswirkung auf gesellschaft *blabla* ist.
zum verständnis mal das beispiel brief und email, inhaltlich entsprechen die sich zu 99%, also warum gibts überhaupt email? den impact den email auf die welt hat(te) ist unglaublich groß und allein durch das medium begründet. daher ist nicht die übermittelte nachricht die botschaft sondern das medium (man sollte das jetzt aber nicht alles auf die goldwaage legen)
ebenso die erfindung der eisenbahn (die mcluhan auch als medium ansieht), die auch lediglich leute durch die gegend gefahren hat wie pferdekutschen aber die wahrnehmung von welt grundlegend verändert hat, indem z.b. der entfernungsbegriff neu definiert wurde (daher hat er eins seiner bücher auch "das globale dorf" genannt)

#97
28.08.09
09:08
olipool
olipool

das alles ist auch ein großer grund dafür, dass viele menschen david lynch filme nicht mögen ("hab nicht verstanden was da passiert ist")

ich mag lynchs filme ausserordentlich. und ich scheue mich nicht zu sagen, dass ich diese so wenig verstehe... :-)

#
16.06.08
18:59
formbund_nico
formbund_nico

@olipool
Ich gebe Dir schon recht. Film sind Bilder und jeder weis, dass es Darsteller sind, die jede Menge Geld dafür bekommen, dass sie ihr Konterfei vor die Kamera halten. und trotzdem sitzen wir bie gut gemachten filmen da, lassen uns zu Tränen rühren oder vor Spannung die Fingernägel abbeißen.
Soweit so gut.
McLuhan hat Recht. Ja, jeder soll an neuen Möglichkeiten der Darstellung basteln und es ausprobieren. Natürlich steht das jedem frei. Wer will sich schon ernsthaft anmaßen Anderen zu erzählen, was ihnen zu gefallen hat?
und dass sich eine Menge verändert hat man schon im ganz kleinen Rahmen gesehen. MTV war als "DER Anarchosender" bekannt. Alteingefahrene Schnittregeln, wie z.B. dass vor und nach einem Schwenkt ein Stand zu sein hat und man niemals in eine solche Kamerabewegung geschnitten wird oder dass ein Bild mindestens 3 Sekunden stehen müsse weil man sonst nicht in der Lage sei den Inhalt des Bildes zu verstehen, wurden mit voller Absicht gebrochen. Man sehe sich nur die Schnittregie der letzten Bond-Filme an.
Aber das Erzählen einer Geschichte lässt sich nicht neu erfinden. Es gibt ganz klare Regeln, wann man als Zuhörer/Zuschauer etwas als langweilig oder spannend, lustig oder zu langatmig empfindet. In deiner Anmerkung zeigt sich auch (bei allem Respekt!) das große Mis- oder auch Unverständnis gegenüber dem DREHBUCH. Es ist ein Werkzeug, unabhängig davon wie viel drin steht oder wie es aufgeteilt ist. David Lynch erzählt seine Geschichten anders. Aber der Aufbau des Erzählen ist die gleiche. Auch ein Lynch wirft im Rahmen der Story Fragen für den Zuschauer auf - und der hofft darauf eine Antwort zu bekommen. Er lässt Informationen weg, versteckt sie in Dialogen oder Bildausführungen. Aber das Storytelling folgt den gleichen Regeln.
Auch diese Film (Akumi) ist "anders" erzählt. s/w, kurze Schnittfolgen mit längeren Effekteinstellungen - aber wie die Kommentare hier zeigen, scheinen eben die Effekte vor die Story gerutscht zu sein. Die gleichen Effekte mit einer stärkeren, bzw. dichteren Story - er hätte, vom Erzählstil (ich meine die Umsetzung) auch 90 Minuten getragen.

#94
28.08.09
08:18
ORPHEUM
ORPHEUM

Da gebe ich Dir völlig Recht (@ Peter)
Bei aller (auch von mir schon sehr zum Missfallen einiger) ausgesprochener Kritik, sollte man nicht vergessen, dass es sich um Low; LowLow; oder NO Budget Filme handelt. Die Zeit und die Mühe die man hier hinein steckt sollte ebenso Einfluss in eine Bewertung finden. Und einen NO-Budget Streifen mit einem Multi-Millionen Dollar-Streifen zu vergleichen - ich bitte Euch! Das ist nicht Euer Ernst (oder Klaus ...)!

Ich empfinde diesen Streifen, auch wenn so gar kein Freund von Splatter und/oder Zombie Filmen bin, als eine ausgesprochene Augenweide. Und das liegt nicht nur an der hübschen Hauptdarstellerin. Die Wahl von S/W ist perfekt, ebenso die Voice-Over Stimme. Der manchmal etwas bemüht hochtrabende Kommentartext wäre überarbeitungswürdig gewesen.

Was ich mich aber - und wir sind wieder beim Storytelling - frage:
Die Protagonistin ist eine "ganz Normale junge Frau". Richtig?
Sie springt aus einem Fenster und landet gefühlte 90Stockwerke tiefer, ohne sich etwas zu tun. Ist das eine "Traumsequenz" - oder HAT sie besondere Fähigkeiten?
Und wäre es (und ich werfe das nur als Idee ein) nicht von der Geschichte spannend gewesen, wenn sie die Einzige gewesen wäre, vor der die Zombies HALT machen - sich nicht trauen - davon laufen wie winselnde Hunde?
Klar, die gute will auch so nicht gefressen werden - das ist genügend Motivation um auch 90 Minuten zu füllen. Aber mit diesem (oder einem ähnlichen) Aspekt in der Geschichte hätte man sich vor den Kritikpunkten des Kopieren von Handlungselementen anderer Filme sicher bewahrt.
Ist da jemand anderer Meinung? (Au weia - ich seh' den Protest ja schon wieder auf mich zurollen ...)
(Ich finde die Umsetzung und die Machhart dennoch ausgesprochen gut!)

#93
28.08.09
08:01
ORPHEUM
ORPHEUM

Herzlich willkommen in Vulgarien...

#92
28.08.09
07:42
ORPHEUM
ORPHEUM

DAS ist die Art von Kritik, die man hinnehmen - und gleich danach im Kopf entsorgen muss.
Hier würde ich auch die "mach doch erst mal besser" Kritik gelten lassen.
Verbale Entgleisungen, ohne detailliert auf die Kritik eingehen zu können - dass sind jene Leute die aus STAR WARS kommen und rufen "geiler Film" - und bei einem Tatort sagen "der ist ja totaaaaaaaal unrealistisch..."

Ich hoffe der Macher des Films hat genügend Selbstbewusstsein diese, die nicht einmal als Kritik zu deklarierende "Anmerkung" des Herrn Schrobitz in die Rundablage zu stecken.
(Dass der wirklich unter so einen Schmarrn seinen VOLLEN (!!) Namen setzt .. *Kopf-schüttel*)

#91
28.08.09
07:41
ORPHEUM
ORPHEUM

Nun ja..28weeks later in kurzfilmfassung., aber abgucken darf man ja, nur nich kopieren:-)...absolut bombastische lichtsetzung, ganz ordentlich durchdachte choreografien, aber bis auf ein paar sachen die ich anders machen würde(gerade auf der Soundebene, aba das is ja wirklich geschmackssache)...ein sehr ordentlicher schnitt....allem in allem..n riesen respekt!!!!!

#
31.10.07
12:59
noborderline
noborderline

Nun ja..28weeks later in kurzfilmfassung., aber abgucken darf man ja, nur nich kopieren

nur dass akumi 2 jahre früher war? :D

grußbenni

#
01.11.07
20:06
Benni
Benni

Ähm hallo, was ist n das fürn geiler Film. Hab mir erst vorn paar Tagen 28 Days Later reingezogen, welcher mir aber nicht sooo gefiel. Einfach zu gewaltfrei, bei Zombie Filmen muss gesplattert werden. Bei Akumi gings die ganze Zeit voll ab und trotzdem könnte man ihn locker ab 16 einstufen. Und diese stylische art, einfach hammer. Schöne Aussage, was nicht jeder Zombie Film hat. Und das alles wurde in weniger als 8 Minuten rüber gebracht. Sagt was ihr wollt aber mir hat der Film super gefallen. Ich wär froh wenn meine Filme nur ansatzweise so viel Style hätten. Zudem strahlt er nix deutsches aus, den kann man in jeder Sprache bringen, keiner findet heraus in welchem Land der gedreht wurde.
Ich verneige mich vor dir Moritz Mohr, wenn du noch was gemacht hast, schick mir all deine Werke :).

#
11.10.07
17:20
film3macher
film3macher

dem kann ich nur zustimmen
der film ist großartig

@ schrobitz:
das tolle an dem film ist, das aus einer winzigen story ein kunstwerk entstanden ist..
du darfst nicht vergessen, dass es sich hier um ein kurzfilm handelt, und nicht etwa um ein epos..

der kurzfilm hat alles was nötig ist: eine story, eine pointe und eine perfekte ausführung (ich spreche jetzt nicht von den effekten, sondern von der darstellung, den tollen perspektiven, dem hektischen schnitt, der musik...)

dieses werk ist für mich kein amateurfilm, dazu ist es zu professionell.

man muss aber auch bedenken, dass das von einem filmstudent stammt, der von der filmakademie mit dem nötigen budget ausgestattet wurde.

lg carlo

#
15.10.07
00:13
-colucci-
-colucci-

ganz nett, fand dass man aber noch mehr am look hätte feilen können, man hat einfach gemerkt dass das zu sehr video war...

sonst, nette actionansätze!

#
12.10.07
17:58
Xax
Xax

Alles gesagt, ich schließe mich den Gratulanten an.
Sehe ich das richtig: Wenn ich ich den in vernünftiger Auflösung sehen will, muß ich die DVD kaufen?

#
12.10.07
19:11
tomatentheo
tomatentheo

Das ist doch egal bitte, es geht doch nicht immer zwangsläufig darum das etwas "nach Film aussehen" muss... Video ist Video, Film ist Film. Punkt

#
03.11.07
13:12
first
first

also, sehr gelungener film!!
ich finde es schade dass es einige leute gibt, die so unzufrieden mit sich selbst sind, dass sie ihren frust an anderen leuten auslassen müssen. an leuten, die sich einfach mühe geben einen film zu realisieren, einem film der auch mich zutiefst beeindruckt hat was das filmische betrifft.
der film ist gemacht von studenten, nicht von einer produktionsfirma, welche abhängig ist von erfolg oder misserfolg des films.
es wurde viel ausprobiert und experimentiert, und das alles sehr gekonnt umgesetzt.

zum thema fenstersprung: sehr schön inszeniert, für low budget perfekt umgesetzt, die frage ob man die szene rausschneidet stellt sich mir unter diesen umständen gar nicht. DRIN LASSEN!!
es sind studenten die alles ausprobieren müssen, entscheidungen treffen müssen um zu einem ergebnis zu kommen.
im wahren alltag sieht alles anders aus, da sagt der regisseur was zu tun ist, der cutter aber schneidet wie er es für richtig hält.

mein grosser mentor sagte mal: KILL YOUR BABIES! , soviel wie, wenn du als kameramann am schnitt beteiligt bist, hör auf den cutter(manchmal), und lass ihn machen, und bekomme keinen anfall wenn er DEINE schönste szene wegwirft. der cutter typ hat keinen plan was manch eine szene für einen aufwand bedeutet. so wie der sprung.
den sprung rauszuwerfen, kann ich mir vorstellen, hätte jeden im team das herz gebrochen.

also, freut euch alle an dem schönen film, wenn die macher mal im berufsleben stehen bin ich mir sicher, wir werden noch was von ihnen hören (UND SEHEN!)

alles wird gut...........respekt vor diesem film!

P.S. lasst euch nicht entmutigen von typen wie schrobitz, wie oen schon angeführt.

#
28.10.07
22:19
hog
hog

Ich fasse mich kurz.

Ich finde Moritz Mohr und sein Team haben sehr gute Arbeit geleistet. Ich versuche als normaler Zuseher an die Sache heranzugehen und ich bin drangeblieben und habe mir das Ding bis zum Schluß angesehen was ich von den Meisten der hier gebotenen Filme nicht behaupten kann.
Lieber lass ich mich von einem Klischee gut unterhalten als mich von schlechten Inhalten langweilen zu lassen.

Lieber Moritz , klasser Film , ignoriere einfach die meisten Postings hier und mach so weiter. Es würde mich freuen wenn Du mir mal schreibst vielleicht können wir was zusammen auf die Beine stellen.

Lg
Paul

#
29.10.07
14:53
camCompany
camCompany

Ich weiß prinzipiell überhaupt nicht, warum jetzt alle Kritiker schlecht gemacht werden.

Ich gehöre zu denen, die den Film klasse fanden und bin trotzdem der Meinung, dass Kritik geäußert werden sollte, wenn einem danach ist.

Ist doch kein Streuselkuchenverein hier.

*kopfschüttelnd* Angel

#
29.10.07
15:24
Angel
Angel

@ angel
ich meinte damit eigentlich nur die, wenn man es überhaupt so nennen soll, "kritik" von herrn schrobitz, ganz am anfang. denn das ist keine kritik sondern einfach nur gemein, sich in solch einer art zu äusern.

l.g. thomas

#
29.10.07
16:31
hog
hog

ach so :)

ok... Kritik genehmigt ;-)

#
29.10.07
21:36
Angel
Angel

:-) :-)

alles wird gut.............

#
29.10.07
23:37
hog
hog

Ganze Deiner Meinung - nur - Postings würde ich nie ignorieren -
Wer etwas für die Öffentlichkeit macht muss mit der Meinung der Öffentlichkeit leben - und jeweils Rückschlüsse und Lehren für die nächsten Projekte daraus ziehen.
Kommentare a la "Sch**** Film ey" u.ä. nimmt man natürlich nicht ernst - muss sich aber bei einer extremen Anhäufung die Frage stellen, ob man sein Werk im richtigen Klientel veröffentlich hat, oder das Nächste Mal andere Plattformen suchen muss. So haben auch o.a., inhaltlich natürlich nicht ernst zu nehmende Anmerkungen ihre Berechtigung.

#96
28.08.09
08:25
ORPHEUM
ORPHEUM

Fetter Film und ich hab mal ne GAAAAANZ andere Frage... hat jemand die Kontaktadresse von "LINDA CHANG" ? Oder von Moritz Mohr, damit der die hat oder wie.. ich find nix .... und Google ist mein allerbesterbester freund.

Thanks Oaks

p.s. hatte ich erwähnt das dass ein KLASSE Filmchen ist :-)

#
31.10.07
11:47
Oaks
Oaks

tja, also so gut kannste ja mit google nich befreundet sein....wenn ich die adresse nach 5 min gefunden hab:-)

#
31.10.07
12:54
noborderline
noborderline

Ich stimmt mit der Mehrheit überein, denn von der Umsetzung und der Machart her, ist der Film echt super. Aber die Story ist überhaupt nicht nennenswert. Dich ich denke, es ging viel mehr um die Umsetzung als um die Story.
Bin schon begeistert auch über die Visual Effects. Echt Cool!

#
05.11.07
13:02
Orhan
Orhan

Super Genrefilm. Mit dem visuellen Gespür wirst du dein Publikum ganz bestimmt finden, dies lassen Genrefilme nämlich oft vermissen.

Technisch einwandfrei und auf internationalem Level. Der Film bietet eigentlich eine intellektuellere Story als die Zielgruppe wünscht und hat auch deshalb Kultfaktor.

Der CGI Kopfschuss hat mir seltsamerweise nicht gefallen. Aber die Szene wohl auch zu teuer gemessen am Budget.

#
05.11.07
23:42
muroshi
muroshi

aber der fenstersprung war sensationell, auch die scherben, die etwas später auf den boden fallen, sehr schön alles, sehr schön...............

#
09.11.07
22:40
hog
hog

Servuz,

die Kritiker verstehen den Film nicht. Der Film lebt nicht von den Zombies oder von der Gewalt oder vom Schwarz weißen. Jeder der George Romeros Dead Filme gesehen hat, der weiß das die Filme eine Botschaft übermitteln sollen. Die Gewalt in dessen Filmen ist zwar der Hauptaspekt, aber so kritisiert er in seinen "Night of the living dead" den Vietnam Krieg, in "Dawn of the dead" hauptsächlich das Konsumverhalten, in "Day of the dead" die mangelnde Koordination der Menschen und in "Land of the dead" das Streben der Menschen.

So denke ich mal, ist es mit Akumi genauso. Die Zombies wurden gewählt um den Film ein wenig populärer zu machen, sag ich mal. Wer würde sich so einen Film ansehen, wenn es keine Untoten geben würde? Mit so Ideen weckt man das Interesse der Leute.

Ich denke mal, in dem Film geht es, dass man sich in eine Gesellschaft oder in die Geselschaft, oder sogar in die heutige Gesellschaft eingliedern soll. Wenn nicht, ist man unten durch oder wird ausgegrenzt. Es geht darum, dass wenn man zu niemanden gehört, man ausgeschlossen wird oder als nicht gesellschaftsfähig kategorisiert wird.

Aber einen Kritikpunkt muss ich lassen.

Den Fenstersprung fand ich gut als Symbolik (Symbologie gibt es ja nicht, so wie mich Agent Smecker gelehrt hat) gut gewählt. Zum flüchten. Aber das war mir ein wenig zu weit hergeholt und mit den Fensterscheiben ein wenig übertrieben. Hätte ich ein wenig anders gemacht.

Aber sonst, Respekt! Gut gemachter Film, Leute. Alle Daumen hoch.

#
18.11.07
13:12
Beowulf
Beowulf

So denke ich mal, ist es mit Akumi genauso. Die Zombies wurden gewählt um den Film ein wenig populärer zu machen, sag ich mal. Wer würde sich so einen Film ansehen, wenn es keine Untoten geben würde? Mit so Ideen weckt man das Interesse der Leute.

Oder vll. wollte nur jmd einen Zombiefilm mit coolem Look machen? :D
Ich mein, du kannst bei Romeos Zombiefilmen durchaus recht haben, hab nur Land of the Dead komplett gesehen, und da passt es was du sagst, aber man kann in Filmen auch zwanghaft versuchen, was reinzuinterpretieren. Damit hat man immerhin in der Schule schon die ganzen Klassiker für die armen Schüler versaut ^^.

Ich mein, solche Sachen wie Botschaften im Film ... das stört mich immer. Ich will Geschichten erzählen, gut unterhalten und je nach Genre das Publikum Schreien, Lachen oder Weinen sehen. Und hat es mich bis jetzt immer aufgeregt, wenn jmd nach dem Sinn des Films fragt (und damit ist jetzt nicht eine Unlogik in der Handlung gemeint), oder, nachdem ich eine Drehbuchidee vorgestellt hab: "Also ist es deine Meinung, dass genetische manipulation gut ist/Mord gut ist/hier beliebige Plotbeschreibung einbauen..."

Da mag ich gerne auf den Fragenden einschlagen und sagen: "NEIN, DAS IST NUR DIE GESCHICHTE, FIKTION! ES IST (hoffentlich) EINE GUTE GESCHICHTE OHNE IRGENDWELCHE BOTSCHAFTEN! HÖRT AUF GESCHICHTEN KAPUTT ZU MACHEN"
(heulend rausrenn)

Oder anders ausgedrückt: Die wenigsten Geschichtenerzähler haben eine Botschaft und schreiben eine Geschichte drumherum, sondern haben eine Geschichte und diese kann zufällig auch eine Botschaft beinhalten, die aber letztlich nicht mal mit der Meinung des Geschichtenschreibers übereinstimmen muss ... .

#
18.11.07
18:45
Gabriel_Natas
Gabriel_Natas

Jede Geschichte hat eine Botschaft. Unabhängig davon, ob der Autor das weiß oder will. Ein Autor, der seine eigene Botschaft nicht kennt ist wie ein Ralley-Fahrer, der nicht weiß, wohin er fährt. Der hat vielleicht Spaß bei Fahren und weint, wenn er einen Unfall hat, aber bei den Profis fährt der nicht mit. Und umso tragischer ist es, wenn er sich viel Mühe gibt und am Ende irgendwo ins Ziel fährt, wo er gar nicht hinwollte.

#
18.11.07
18:51
Futz
Futz

Also bei Kill Bill ist die Botschaft: Rache ist gut und ist umso besser je mehr Leute du dabei umbringst. OdeR: Rache um jeden Preis (je nach Interpretation, auf alle Fälle ist Selbstjustiz etwas nötiges).

Ich weiß aber nicht, ob Tarantino wirklich die Botschaft verbreiten will, dass Selbstjustiz etwas notwendiges ist ;).

Natürlich sollte sich ein Autor der Botschaften die seine Geschichten enthalten, bewusst sein, aber die Geschichte ist der Zweck, und nicht die Botschaft (in den meisten Fällen).

Und wenn ich hier eine Geschichte habe, in der es darum geht, dass Menschen, die genetisch manipuliert sind, auf einmal von der Gesellschaft geächtet werden und flüchten müssen und dann kommt jmd und fragt: "Du findest Genmanipulation also gut?" Nur weil ich Geschichte aus der Sicht der Verfolgten erzähle, dann könnte ich zutreten.

Und das mein ich mit 'Botschaften'. Es wird zu viel in Geschichten hineininterpretiert und nachträglich rumgedoktort, um jeglichen Fitzelchen Film, der auch nur andeutet eine Botschaft in sich tragen zu können, zu interpretieren.

Sorry das mich das grad so aufregt, aber ich hab in letzter Zeit eine Überdosis Filmwissenschaften hinter mir, wo man das fast die ganze Zeit macht ... .

#
18.11.07
19:13
Gabriel_Natas
Gabriel_Natas

Die Botschaft von Kill Bill hatte ich ein wenig anders in Erinnerung. Es war nicht ihr Ziel, möglichst viele umzubringen. Sie hat die umgebracht, die sich ihr in den Weg gestellt haben. Und am Ende ist sie weder froh noch stolz auf ihre Tat. Sie leidet selbst unter ihrer erfüllten Rache und gab es nicht sogar den Augenblick, wo man als Zuschauer dachte: Jetzt macht sie's doch nicht? Und wie war noch Mal das allerletzte Ende? Liegt sie da nicht verzweifelt im Bad eines billigen Motels und wäscht die dreckigen Fliesen mit ihren Tränen? Und so richtig das Thema "Selbstjustiz" sehe ich in dem Film merkwürdiger Weise auch nicht. Das Ganze ist so überstilisiert, alleine durch den Titel, dass ich den Eindruck habe, es geht um was anderes. Wohl eher um Rache. Ist zwar ein feiner aber wichtiger Unterschied. "Justiz" kam bei Bill ja sowieso nicht in Frage, so mächtig wie der war. Da musste sie selbst ran. Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass der Film Propaganda für Selbstjustiz war.
Selbstjustiz sehe ich eher in dem Film "Boondock Saints". Das ist richtige Propaganda und deshalb fand ich den Film auch fürchterlich. Dann ist es mir egal, wie gut der gemacht ist, wenn mir die Botschaft doch so gegen den Strich geht. Da ist die Botschaft für mich definitiv wichtiger als die Unterhaltung.

Ich vestehe, was Du mit Botschaften meinst und vermute, dass Dein Begriff davon sicherlich was mit der "Überdosis" zu tun hat. Die Filmwissenschaft läuft genau wie die Literaturwissenschaft manchmal Gefahr, sich ziemlich aufzublasen und zum Selbstzweck zu verkommen. Da fällt es nach der Überdosis schwer, einfach auf sein Gefühl und seinen gesunden Menschenverstand zu hören. Man denkt dann, man müsse irgendein Muster, was Höheres oder was Wissenschaftliches über die Kunst legen. Macht aber nicht immer Sinn. Hab das auch mal durchgemacht.

#
19.11.07
10:10
Futz
Futz

Wow.

#
25.11.07
16:12
moritzmohr
moritzmohr

Der Film ist gut. Hätte mir jemad gesagt, den hat Quentin Tarantino gemacht um zu beweisen, dass man mit wenig Geld was hinbekommt, hätte ich es geglaubt, vorallem nach seinem tollen CSI Film :-)
Für mich ganz klar, die letzten Minuten einer die sich selbst dass Leben nehmen will, weil sie in dem was sie verkörpert einsam ist.
sorry an Futz, hab ihn verwechselt

#
24.12.07
00:09
catdox
catdox

Hä? Willst Du mir was sagen?

#
24.12.07
00:43
Futz
Futz

"Kritiker sind der größte unnutz" >Stanley Kubrick< . Dein Zitat von dem Film 300 z.B. Wenn ich mich richtig erinnere sagt 300: "Wenn ich einen Menschen von Geburt an misshandele, ihm jegliche zwischenmenschliche Wärme entziehe und ihn alleine lasse, wird aus ihm ein Held" kann man rum drehen und sagen "... wird aus ihm ein Massenmörder oder Vergewaltiger. Trifft häufiger zu und ist genauso richtig. Nur weil Sätze von großen Dichtern oder Schreibern sind, sind sie auch nur menschlilch und Ihre Texte auslegbar.

#
24.12.07
09:49
catdox
catdox

Ich weiß nicht wer Du bist, woher Du glaubst, mich zu kennen oder was Du mir sagen willst. Ich weiß auch nicht, ob Du mich nicht mit jemand verwechselst, aber denk mal drüber nach.

#
24.12.07
11:02
Futz
Futz

Bildkomposition ist spitzenklasse (der Orientierungsreflex wird wirklich ausgenützt ;) ), der Stil gefällt mir auch sehr gut, das flackernde Licht... einfach ein guter Film!
Der Name akumi wurde von azumi i(eastern) nspiriert ?

#
08.05.08
18:27
newme
newme

Zuerst einmal großes Lob. War garnicht so übel...

Kritik: Wie schon einmal erwähnt wurde, oftmals zuviel Gerede, manchmal unnötig lange Erzählungen die man in einem Satz zusammenfassen konnte.
Ich hätte den Film mit einem Schlußsatz beendet: Manchmal ist Anpassung die einzige Lösung. Den das lange Gerede am Schluss hat auch ein wenig die Stimmung genommen.
Wo wir auch schon beim nächsten Kritikpunkt wären. Das solltest du beim nächsten Film beachten. Unter dem Titel steht ''Manchmal ist Anpassung'' die einzige Lösung. Damit hast du frühzeitig das Finale des Films verraten.
Mich hat das alles auch sehr an I am Legend erinnert. Mir kam es ein wenig so vor als hättet ihr da ein paar Sachen abgeguckt.

Aber alles in allem bietet der Film gute Unterhaltung.

#
24.05.08
20:05
GRIEVOUS
GRIEVOUS

Ich glaub im Gegenteil, dass Akumi gerade viel "Handlung" über den Dialog vermittelt. Stimmung wird durch's Bild erzeugt in dem Film, und die HAndlung eher (aber nicht ausschliesslich!) erzählt. Das fkt. in der Kürze und der Mischung hier ausnahmsweise mal perfekt.

#
26.05.08
09:14
daniel
daniel

Ich bin nicht der Meinung, dass jeder Film eine gute, wasserdichte Handlung haben muss, Ich bin nicht der Meinung, dass es jeder Geschichte Ziel sein soll, eine Botschaft zu vermitteln, da bin ich ganz der Fan vom guten alten (versauten) Witz: eine Kurzgeschichte - wie kurz auch immer sie sein mag - die einzig und allein auf das Ergebnis abzielt.

"Kommt ein Pferd in die Bar..." was zum Teufel sollen mir solche Witze erzählen?!? Zum (manchmal sehr schlechten) Besten werden sie dennoch immer und immer und immer und immer und [...] gegeben. Trotz aller schwarzen Schafe unter den Kurzpointen werden immer neue erzählt, alte aufgemöbelt und so weiter. Warum soll das bei einem so umfangreichen Medium wie dem Film (spez.: dem Subgenre Zombie-Slasher o.ä.) nicht sein? Sich ausprobieren ist doch wohl erlaubt, genauso wie Missfallen. Und wenn nun jemand ein Vertreter der Szene "geile Bilder, überschaubare Aussage" ist, dann lasst ihn doch, wenn das Ergebnis SO aussieht.

Klar kann man einem Film keine allumfassende Existenzberechtigung allein durch Bilder zusprechen. Aber soll man sie ihm denn wegen der wenigen Handlung sofort absprechen? Wieviele Anime und Manga existieren, die nur aufs visuelle abzielen? Entstanden und gefestigt in einer Konsumgesellschaft, die diese zur (fragwürdigen) Kultur hochstilisiert. ABER eine Kultur, anders kann man es nicht mehr bezeichnen, angesichts der Masse.

Was ist euch denn lieber? Ein Film mit Scheiß Handlung und total uninteressanten Bildern? Da ist mir doch diese visuelle Flut angebrachter, oder? Klar, kann man argumentieren "ein guter Film glänzt durch Spannung, die durch Handlung hervorgerufen und unabgewandelten Bildern vermittelt wird, Hollywood degeneriert das Kino, indem es ihre besch*ssenen Storys durch plumpe Dialoge versucht durch immer größere Bilder und immer aufwendigere Techniken zu verkaufen. Der Film ist nichts anderes, in seiner Unfähigkeit eine Geschichte zu erzählen zielt er mit seinen überstilisierten Bildern darauf ab den Rezipienten in jeder 24tel Sekunde davon abzulenken..." Man hat noch keine eierlegende Wollbuttersau gezüchtet. Genausowenig den "perfekten" Film, den JEDER mag. Weder mit gigantischen HollywoodBudgets, noch im Indie-Sektor - wenn einer allerdings einen solchen Film kennt, dann bitte hier Bescheid geben! Ich finde wir sollten uns dann mal alle (ALLE!!!) zusammensetzen und ihn uns ansehen und danach beweihräuchern.

Ich meine aber noch nichts von einem solchen Film gehört zu haben.

Auch wenn es an dieser Handlung hapert - ich musste letztes Wochenende was mitdrehen, dagegen hat dieser Film den Tiefgang des alten Testaments. Und das Ergebnis, mit dem ich rechnen kann, wird optisch nicht einmal ansatzweise so interessant sein wie das hier (bei allem Respekt Seb!). Ich sehe das so: gute Arbeit, besser als alles was ich bisher geleistet habe und wahrscheinlich auch leisten werde. Ich könnte mir eine tiefer gehende Story durchaus vorstellen, mach ich aber nicht, weil der alles hat was ich in acht Minuten brauche. Wenn ich will, dass mir in dieser Zeit der Sinn des Lebens dargelegt wird, zieh ich mir den Anhalter durch die Galaxis im Schnelldurchlauf rein.

Maxe

#
16.06.08
18:38
M.Homuth
M.Homuth

es ist zwar nur ein weiterer zombie-film ohne handlung, aber was bilder und stil angeht: respekt.
die musik ist nicht sooo mein fall und die erzählerstimme erst recht nicht.

trotzdem sind da GENIALE bilder mit bei. schade nur, dass sie ab und zu von weniger anmutigen aufnahmen unterbrochen werden oder durch den schnellen schnitt schwer zu bewundern sind. hier muss ich sagen: weniger ist manchmal mehr. ich weiß man versucht in modernen action filmen immer durch möglichst viele perspektiven, schnitte und handkamera spannung reinzubringen. für mich sieht sowas immer nur blahhh aus, weils entweder jeder macht oder für meine augen einfach zu anstrengend ist.
aber das ist sicherlich geschmackssache.

meine lieblingsszene ist definitiv das feld, an einem schönen frühlingstag. herrlich schwarzer humor mit aha-effekt. kompliment!

nochmal zum inhalt des films: eine 0-8-15 handlung ist dann verziehn, wenn die dialoge geil sind. etwas mehr witz hier und da und weniger vom geschwollenen filmgelaber und dies wäre der fall gewesen.

als alter anime/manga und film-noir fan gebe ich akumi eine 2.

#
16.11.08
15:47
DieWollige
DieWollige

Ein wirklich sehr schöner Actionhappen, der mit den richtigen Mitteln (sw) das eingeschränkte Budget kaschiert. Ich denke, hätte ich einen Kurzfilm hingelegt, der den Zuschauer in den paar Minuten so intensiv hineinzieht, wäre ich zu Recht sehr zufrieden. Alle unzufriedenen Kritiker kriegen im Zweifelsfall einfach ihr Geld zurück.

Allerdings gehöre ich zu den Menschen, die zugeben müssen eine "Ultraviolet"-DVD zu besitzen, obwohl sie die Geschichte des Films extrem hohl finden. Die schönen Bilder sind trotzdem locker den Zehner wert.

Kurzfilme sind eben einfach ein Experimentierfeld - jetzt daraus zu schließen, dass das Team auch einen 80-Minuten-Film so inszenieren würde, ist ein bisserl weit aus dem Fenster gelegt. Auf der "Sunshine"-DVD ist ein Kurzfilm wo man sich minutenlang anschaut, wie Erdhaufen auf dem Bürgersteig liegen. Das Konzept wird sicherlich auch nie auf 80 Minuten ausgedehnt.

#
17.11.08
10:59
SenorK
SenorK

Bin noch nicht so lange hier im Forum, daher erst so spät meine Kritik, bzw. Lob!

Vorher nochwas anderes: Wer ist eigentlich dieser "Schrobitz" ???

Naja egal...also zum Film:

Ich betrachte, vor allem aufgrund der Tasache dass es hier um Auszubildende im Filmbereich geht, solche Produkte als Gesamtwerk und fremel nicht alles bis ins kleinste Detail auseinander...von daher sei gesagt:

Der Film erzeugt eine Stimmung! Das z.B. ist ein Hauptkriterium....bestanden!
Der Film benutzt nicht alltägliche Rahmenbedingungen. Er versucht durch Lichttechniken, Hintergrundmusik und durch Benutzung des SW Effekts (so interpretiere ich es) die Stimmung die man in so einer Situation hätte, zu fokussieren...... bestanden!

Meine Meinung: Uralt-Story, aber sehr schön in Szene gesetzt!

#
28.12.08
22:10
Der Fonz
Der Fonz

Ich bin zum Film gekommen, weil er mich innerlich bewegt, nicht weil er mein Auge berauscht. Am besten wäre natürlich beides, aber das erfüllt "akumi" nicht.

Respekt der technischen Leistung; Film ist für mich jedoch mehr als nur ein Handwerk.

Liebe Grüße, Jens

#
26.09.07
23:26
knauhau
knauhau

Hier sieht man mal wieder wie verschieden Filmgeschmack sein kann. Ich persönlich finde dass Akumi das beste ist, was hier je gezeigt wurde.

Zu dem Berauschen ... In dem Streifen "300" war meiner Meinung nach auch nur sehr
wenig Tiefe...aber man hatte überhaupt keine Zeit drüber nachzudenken bei den geilen
Bildern. So ist das hier auch find ich.

#
27.09.07
09:42
--g3m1n1
--g3m1n1

"aber man hatte überhaupt keine Zeit drüber nachzudenken"

Du vielleicht nicht...

Aber andere offensichtlich auch nicht. Wie sonst könnte man erklären, dass "300" so beliebt ist?

#
27.09.07
09:50
Futz
Futz

Ich wage zu behaupten, dass Akumi mehr Handlung hat als 300, der war nämlich, schöne Bilder hin und her, einfach nur langweilig - 2 Stunden schöne Bilder mit platten Dialogen und ohne Handlung sind halt nicht so aufregend wie ein 8min Kurzfilm.

#
27.09.07
10:00
Peter Koller
Peter Koller

Ich habe gerade in alten Themen Rumgewühlt und mußte schockierend das hier lesen:

´´Ich wage zu behaupten, dass Akumi mehr Handlung hat als 300, der war nämlich, schöne Bilder hin und her, einfach nur langweilig - 2 Stunden schöne Bilder mit platten Dialogen und ohne Handlung sind halt nicht so aufregend wie ein 8min Kurzfilm.´´

Wie bei den meisten Sachen, sind auch Filme Geschmackssache. Aber mal im ernst, wenn das eine Frau geschrieben hätte, wäre das ja nicht so schlimm.
300, der perfekte ´´Bier zum Popkorn-Film´´ in dem nahezu alles zusammen gepasst hat. Eine Handlung ist zwar nie ganz schlecht aber, in so einem Film ist die Handlung höchstens nebensächlich. Außerdem hat 300 ja eine Handlung, eine einfache, klare und zum Gesamtbild, perfekt passende Handlung.
Bei vielen Sätzen in dem Film, muß ich mir immer noch in die Hose machen. Also auch die Dialoge waren teilweise, richtig geil. Es gibt viele Langweilige Filme, aber 300 gehört nicht dazu.
300..Langweilig tzzzzzzzz.... Du ´´Sissi gucker´´:)
So, dass mußte ich jetzt loswerden. Ich hoffe ja mal, nieee wieder so etwas hören/lesen zu müßen.

Ganz nebenbei, Akumi finde ich nicht schlecht, hat mir gut gefallen.

#89
04.06.09
18:19
hotzen
hotzen

will mich nur kurz hier in die diskussion einbinden: der film ist toll gemacht und was er -denke ich- auf jeden fall machen will/machen wollte: UNTERHALTEN.

und das macht er -finde ich- sehr gut!

es hat riesig spaß gemacht den film zu sehen! und handwerklich ist er verdammt klasse umgesetzt.

viel spaß noch beim diskutieren ;-)

#
27.09.07
10:50
casdan
casdan

Ist doch letztendlch immer ein gutes Zeichen, wenn über einen Film gestritten wird.

Warum gibt es hierzu keinen Making of Bericht? Das würde mich sehr interessieren.

#
27.09.07
12:49
gorilla_films
gorilla_films

Also ich finde den Film eigentlich ganz gut umgesetzt. Was mir nicht gefallen hat:
1. Die Kameraführung bei den Actionszenen. Das wackelige halten der Kamera ist zwar gerade "in", aber in dem Film wurde da echt übertrieben. Davon bekommt man Kopfweh.

2. Der Schwarz-Weiß Look. Warum ausgerechnet Schwarz Weiß? In der heutigen Zeit ist es doch kein Problem für Amateure einen geilen Kinolook zu erzeugen.

#
27.09.07
14:00
C.I.W
C.I.W

Bei 300 Liegt das eindeutig am Flair und an den Effekten. Man bekommt was man erwartet. Der gesamte Film ist eine riesige blutige Schlacht.
Ich meine...welcher Film in der Richtung hat denn Tiefe ? Braveheart ???
Das ist alles Genre spezifisch.
Hätte 300 in einer Romanze geendet oder in einer Geschichtserzählung, wär er dann besser ? Der Film ist so wie er ist perfekt.

#
27.09.07
19:17
--g3m1n1
--g3m1n1

hmmm,
mach ich Massengeschmack, oder mach ich _meine_ Aussage?
mit Massengeschmack erreiche ich mehr Zuschauer, die nachher sagen 'geil'. Mit meiner Aussage begebe ich mich in ein Vabanque-Spiel. Entweder treffe ich zufällig auch den Massengeschmack, und habe die gleiche Anzahl an begeisterten Zuschauern, oder _meine_ Aussage trifft nicht die Masse, und ich habe überzählig unzufriedene Zuschauer.
Wenn ich also ein Projekt plane, habe ich die Wahl zwischen dem einen oder dem anderen. Und wenn ich persönlich daran denke, was ein selbstgemachter Film an Aufwand bedeut. An Investition von Zeit (und vielleicht auch Geld), aber vor allem Zeit. Was mache ich dann?
Ich kann mich natürlich auf einen prinzipiellen Standpunkt stellen, und meine Aussagen verbreiten. Das ganze in der Tiefe ausarbeiten, und genau meinen Film machen. Und wenn meine Aussage schon von vorherein als Abseits vom Massengeschmack steht, kann ich mich als Rebell fühlen, und mich in im Abseits sonnen, denn ich werde mit Sicherheit auch ein oder zwei positive Kritiken von intellektuellen Betrachtern bekommen, die die Tiefe erkannt haben, die Aussage erkannt haben, und die ganze Story ebenfalls als erwähnenswert betrachten. Das wäre eine Variante.
Und dann gibt es die Möglichkeit den Massengeschmack (im Falle von Akumi ist es ja Genre Geschmack, was ja noch nicht einmal Masse darstellt) zu analysieren, und genau auf diesen zu zielen. Die Wahrscheinlichkeit hier mehr begeisterte Zuschauer zu erreichen, ist ungleich höher. Zuschauer, die Tiefe erwarten erreicht man unter Umständen nicht mehr, aber diese sind im Verhältnis gering. Das ist die andere Variante.
Wenn ich, wie gesagt, daran denke welchen Aufwand die Fertigung eines Films erfordert, dann würde ich mich immer feige für die zweite Variante entscheiden! Der Aufwand für einen Film ist mir persönlich einfach zu hoch, um diese Zeit in ein Projekt zu setzen, welches nur zwei Zuschauer hat. Wenn es geht, würde ich gerne der Analyse noch etwas neues hinzufügen, welches einen Film auch mir persönlich zuzuordnen ist.

Bzgl. Akumi kann man ja mal sagen, daß es eben, wie oben erwähnt, ein Genre Film ist. Wer mit dem Genre nichts anfangen kann, ist bei dem Film eben falsch. Und dem Genre hat er in diesem kurzen Film von 8 Minuten im Gesamtprinzip tatsächlich etwas Neues hinzugefügt (Nagut, ich bin hier kein Genre-Spezialist, und weiß nicht ob es sowas nicht schon gab, aber mir ist es neu). Die Umsetzung ist perfekt.

Moritz Mohr vorzuwerfen, daß er sich für ein Genre entschieden hat, und innerhalb des Genres mit einer neuen Idee einen runden Film abgeliefert hat ist doch irgendwie daneben?
Grüße
- Frankie

#
27.09.07
22:02
rebelman
rebelman

Ich finde nicht, dass der Film rund ist. Konkret hat der Film für mich zwei klare Schwachstellen in der Dramaturgie:
1. Die Szene mit dem Fenstersprung macht aus der Hauptfigur eine Superheldin, die sie vorher nicht war und eine Szene später nicht mehr ist. (Wenn man sie ersatzlos streicht, würde man sie inhaltlich auch nicht vermissen.)
2. Der Bogen der Geschichte klingt für mich in etwa nach: "Ich bin überhaupt nicht integrierbar. Aber jetzt doch." Ich konnte ihre Motivation nicht nachvollziehen, sich selbst zum Zombie zu machen (abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass sie danach noch die Geschichte in der Form und in der Sprache erzählen konnte).

Diese Kritikpunkte sind spezifisch für diesen Film und haben nichts damit zu tun, ob man Zombie-Filme mag oder nicht. Also in dem Sinne eine sachbezogene Kritik, wie ich sie oben beschrieben habe. Aber ich gehe davon aus, dass die Filmemacher diese Punkte kennen und dass es ihnen um was anderes ging (zum Beispiel ums Ausprobieren und Ausloten ihrer Möglichkeiten, was bestimmt großen Spaß gemacht hat).

Jeder Film trifft Aussagen, unabhängig davon, welches Publikum er anvisiert. Aussage steht in keiner Weise im Widerspruch zu Massengeschmack.

Akumi sagt: "Jeder gibt früher oder später dem Druck der Gesellschaft nach". Wenn ich mich richtig erinnere sagt 300: "Wenn ich einen Menschen von Geburt an misshandele, ihm jegliche zwischenmenschliche Wärme entziehe und ihn alleine lasse, wird aus ihm ein Held." Columbo sagt: "Der Kommissar überführt den gesellschaftlich höher gestellten Mörder, wenn er seine geheime Bewunderung für ihn überwinden kann."

Oder habe ich Dich falsch verstanden? Meinst Du mit "Aussage" was anderes?

#
27.09.07
23:32
Futz
Futz

Hi, everybody!

Als ich Moritz´ Film zum ersten Mal gesehen habe, war mir sofort klar, dass wir ihn unbedingt auf HM zeigen müssen - denn soviel Athmosphäre in so kurzer Zeit aufzubauen schaffen die allerwenigsten Indie- und Studentenfilme, die es gibt (und glaubt mir, ich kenn´ ne Menge). Er ist einfach so herrlich anders als das, was die Filmhochschulen andauernd so ausspucken, er unterhält exzellent und ist damit perfekt für das Medium "Internet-Film". Die größte Leistung ist aber die gesamte visuelle Ebene, die Bildsprache, für die man dem Regie/Kamerateam einfach nur gratulieren kann. Denn überlegt mal - geht vor die Tür, filmt auf dem nächsten Parkplatz, dem Hof der naheliegenden FH, in einer Unterführung - und es wird einfach sofort nach Homevideo aussehen, das im deutschen Hinterhof entstanden ist (ich denke gerade viel über das Thema nach, weil ich gerade in Arizona drehe und hier für unsere deutschen Sehgewohnheiten gleich alles nach Hollywood aussieht, wenn man nur die Kamera draufhält).

Die Filmemacher hier haben genau diesen Umstand (der natürlich durch ein MINIMALES Budget noch verschärft wird) aber derart kreativ-genial gelöst, dass der Film in dieser Hinsicht in der jüngsten Zeit seinesgleichen sucht - und da er zudem noch irre Spaß macht wollte ich ihn einfach jedem HM-Besucher ans Herz legen - auch wenn man Genre eigentlich nicht mag.

Viele Grüße,
Steffen

#
28.09.07
17:05
Steffen
Steffen

@C.I.W : Was hat schwarzweiß bzw. farbe mit filmlook zu tun? Und was hast Du gegen sw? Bringt die groaßartige Ausleuchtung des Films nur noch besser zur Geltung, außerdem vermute ich es hat eben was damit zu tun was Steffen eben geschrieben hat: sw, starker kontrast, überbelichtete Teile verfremden die Umgebung so stark dass man nicht mehr gleich denkt: "Ah ja, das ist beim Supermarkt um die Ecke."

Hammer Visuals und Editing, Hollywoodniveau (manchmal fällt das CG auf, zB Glassplitter nach Sprung und die Vogelperspektive in die Hochhäuserschluchten), aber sonst hammer.

Geile Musik und Sounddesign.

Das Ende des Films wird ja hier auf HM durch "Anpassung ist manchmal die einzige Lösung" schon ziemlich vorweggenommen, schade.

Dialoge bzw. Monologe schreiben befindet sich noch etwas auf Pubertätsniveau bzw. hört sich an wie ein vorgelesener Roman, und was beim Lesen als "Stimme im Kopf" gut kommt, kann sich gesprochen gestelzt anhören. Dieses "ich reflektiere jetzt in hochgestochener Sprache total distanziert über den Untergang der menschlichen Gesellschaft", was vermutlich z.T. einen humoristischen Understatement-Humor-Effekt haben soll, finde ich abgedroschen, das gab es einfach schon zu oft, kann aber auch einfach daran liegen WIE es gesprochen wurde, wie gesagt, manche Dinge sehen geschrieben einfach cool aus, hören sich aber scheiße an.

Freue mich dann schon mal auf ein deutsches "301" oder so, fand den Film übrigens toll (im Kino), man darf nur nicht mit den falschen Erwartungen reingehen, es ist halt eher so was wie ein Rockkonzert, mit ein paar Visual Effects Supervisorn an der E-Gitarre...

#
29.09.07
00:25
bettflasche
bettflasche

Finde es schade, dass sich so viele Leute, von schnellen Schnitten und dieser aufgesetzten fx coolness blenden lassen. Was der Film zeigt ist größtenteils zusammenhangsloser möchtegern pop art Zombie Einheitsbrei. Vielleicht kannst du ja in Zukunft Musikvideos drehen aber bitte keine Spielfilme.

#
29.09.07
13:20
Gorgo
Gorgo

Wahnsinn.. jetzt wurde hier so viel gelabbert das ich mir den "Kurz"Film doch glatt noch mal anschauen mußte, den im Gegensatz zu so vielen anderen, hab ich mir den "Kurz"Film ohne Erwartung und ohne Vorkenntnisse des Produktes angesehen, ihn genossen und dann wieder vergessen... genau so wie letzte Woche "Bourne Ultimatum".
Ist Akumi jetzt schlecht.. oder ist Bourne Ultimatum schlecht?.. ich denke NEIN weder noch.
Die Macher von Bourne lass ich mal aussen vor, weil sie eh in einer anderen Liga spielen, aber die Macher von Akumi haben es geschafft einen Film Optisch und auch Soundtechnisch so gut herzustellen, das ich ihn in meinem Geiste in Filme die ich im Kino sehe mit einordne und damit auch vergesse.... allerdings nicht weil schlecht sondern weil guter Standart. Also kann ich zu Akumi nur sagen : "Respekt" schöner Kurzfilm.

... aber LEUTE, was will man mehr erwarten von einem KurzFilm ? Muß sich eigendlich alles immer neu erfinden ? Darf man nicht mehr Filme machen die schon gemacht wurden ? ... oder sind wir Filmemacher am ende gar Hochleistungssportler, die dem Fluch erliegen nur Anerkennung zu bekommen wenn sie die Nummer 1, der Gewinner, der Sieger, der Vernichter der anderen sind ? .. dan bin ich ab heute KEIN Filmemacher mehr und trete aus, servus Ciao, machts gut..... Und mache weiterhin die Filme die mir spaß machen und meinen Fähigkeiten entsprechen und geb nen "pups" auf das was andere Filmkritiker und SIEGER dieser Sportart als Kritik zum besten geben.

So und jetzt meine Konstruktive Kritik an die Filmemacher: "Keep on going"

Oaks

#
29.09.07
14:43
Oaks
Oaks

@futz
sorry für die späte antwort, aber gestern und heute war ich im programmierfieber ohne blick nach aussen.
hmmm ... aussage ... du sagst, eine Aussage zu haben, steht nicht im widerspruch zum massengeschmack? Ich hab da wohl was anderes geschrieben. Allerdings habe ich es daraufhin simplifiziert, daß ich 'sozialkritische' Aussagen tatsächlich als entfernt vom Massengeschmack betrachtet habe. Hm. Meinte ich wohl, daß ein Film, der gar keine Aussage hat, aber schöne Bilder liefert im 'Massengeschmack' den Applaus findet? Vermutlich. Obwohl das ja auf Akumi nicht zutrifft. Eine Aussage in einen aussagelosen Film zu integrieren, klingt allerdings spannend ;-) Also zielführend.
Aber ich würde das gerne in diesem thread jetzt nicht vertiefen ... ist ein anderes Thema.

Deine Kritik am Fenstersprung ist richtig. Ist ersatzlos streichbar, war aber ein schönes und für mich sogar gelungenes Experiment. Soll also drinbeleiben ;-)

Die Frage, ob SIE danach noch in der Lage ist so zu erzählen ist spannender. Bzw. warum sie sich in diese Gesellschaft integrieren will, und in die andere nicht. Der zweite Punkt ist einfacher. Wenn sie sich überhaupt integrieren kann, dann nachdem was über sie erzählt wurde vor dem Ereignis, nur in die Zombie Gesellschaft. Und das tut sie. Das halte ich für unproblematisch. Das erste, ihre Erzählweise, die offenbar nach dem Ereignis stattgefunden hat, ... Tja. Warum nicht? Nur weil die Zombies immer bei Angriffen wie Neanderthaler gröhlen, heisst das ja nicht, daß sie keinen sachlichen Argumentierstil drauf haben können, wenn sie mal keine Beute in der Nähe haben und einfach nur rumhängen. Das wurde noch nie gezeigt, was Zombies so in ihrer Freizeit machen. Warum sollten sie nicht auf einmal intellektuelle Gespräche führen, wie die beiden Kerkerknechte in 'Das Leben des Brian' (oder war es 'Ritter ...'?) wenn sie unter sich sind? In Blade sind die Vampire ja auch nicht so stupid wie man es aus älteren Filmen kennt. Warum also nicht in Akumi einem Zombie eine normale Erzählweise auch nach der Verwandlung zugestehen? Warum nicht?
Grüße
Frankie
PS: Ich kann Zombie Filme nicht leiden ;-)

#
29.09.07
15:52
rebelman
rebelman

Das ist gaaaanz klar Geschmacksfrage hier. Das ist ein reiner Zombie Horror Kurzfilm. Leute denen Horror nichts sagt, können damit nichts anfangen. Höchstens mit den Effekten.
Die Machart ist modern, das stimmt. Aber dass sie dadurch schlecht ist, stimmt nicht.
Ich finde durch die wackeligen Perspektiven und dieses teilweise kurze Auf-flashen kommt eine sehr hastige, actionreiche Atmosphäre rüber. Eben....ähnlich wie bei Bourne ultimatum :)
Das ist eben beim Film immer so. Auch bei Serien. Ich kenne Leute ( Unter 30 ) die sich am liebsten den ganzen Tag "Verbotene Liebe" oder "Marienhof" reinziehen würden. Wenn ich das sehe, durchläuft mich ein grausamer Schmerz, angefangen bei den Augen, ...das kann zu Brechreiz führen. Schlecht muss es deswegen aber nicht sein. Nur für mich :)
Jedem das Seine !!!

Und ach ja, verlängert man den Film auf das 10 Fache, kommt ein Kinofilm dabei raus ( oder auch nur DVD , ganz egal ) der sich sicherlich klasse verkauft. Dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen.

#
29.09.07
19:03
--g3m1n1
--g3m1n1

Hiermit fordere ich solche Diskussionen bei jedem HM-Film ein, denn hier stehen mittlerweile echt nette Dinge. :))

#
29.09.07
20:50
Peter Koller
Peter Koller

Genau! Und drei oder vier haben sogar mit dem Film zu tun.

#
29.09.07
21:06
Futz
Futz

Man, das macht einen ja vielleicht neidisch...Heavy! Krass aufwendig!!
Ich lass das mal kurz sacken...

#
30.09.07
13:42
MiniMee
MiniMee

@Futz:

Ich habe nicht gesagt, dass der Pate unfilmisch sei, sondern dass die Art und Weise, wie Akumi "erzählt" wird (durch Bildsprache) eben filmischer ist in der Hinsicht, was das Medium an Möglichkeiten bietet, er ist einfach visueller. Sicher, was ihm im Gegensatz zum Paten wiederum fehlt, ist, dass durch die Kombination von Bildern eine Geschichte erzählt wird.
Sicherlich war das provokant so auszusprechen, aber ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass ein Film nicht schlecht ist, weil er keine Handlung hat, wenn man mal herunterbricht, woraus ein Film besteht. Ein Film kann eine Handlung haben und das ist dann vielleicht ein Bonus, aber ich denke, dass Handlung nicht fest im Wesen des Films verankert ist.
Ich habe nicht beabsichtigt zu sagen, dass ein film erst dann und nur dann filmisch ist, wenn er keine Geschichte erzählt, da habe ich mich evtl. unglücklich ausgedrückt.
Das Erzählen von Geschichten ist sicherlich kein Monopol des Romans aber ich würde mal behaupten wollen, es ist eine immanente Eigenschaft eines Romans. Film kann auch Geschichten erzählen aber muss er es auch?

So, das wars erstmal, werde jetzt "Krieg und Frieden" unter mein zu kurzes Stuhlbein legen und weiterarbeiten :-)

#
01.10.07
08:12
olipool
olipool

Abstrom
vom Futz

Kapitel 1
Tau Wiese Sonne Grashalm Käfer Spinne Laub Löwenzahn. Gänsehautig frisch ruhig.
Eis Wind Geröll Gletscher Stahl Goretex Tee. Kratzwollig frisch wohl.
Fratze frisst Fleisch. Grünes Gas gebirt Gewalt. Embryonen formieren sich zu Armeen. Basalt trifft hart und schürft nach Blut. Aufs Ganze gegangen ist jetzt zu spät. Und am Abhang liegt die Welt.

Kapitel 2
Niesel Nasel Naddelquark. Wogen wiegen windelweich. Warum? Meistert Kleistert. Schnittluder Schindelroute Schandzwerg.
...

#
01.10.07
08:59
Futz
Futz

Jaja, hab schon verstanden...aber würdest Du das als Roman bezeichnen? Und denkst Du nicht für diese Geschichte bietet sich das Medium Film einfach besser an?

Dein "Abstrom" hat mich etwas an ein Gedicht erinnert, mit dem ich mal zu Schulzeiten konfrontiert wurde, ich poste es hier einfach mal:

---------------------------------------
Im Winter von Georg Trakl

Der Acker leuchtet weiß und kalt.
Der Himmel ist einsam und ungeheuer.
Dohlen kreisen über dem Weiher,
Und Jäger steigen nieder vom Wald.

Ein Schweigen in schwarzen Wipfeln wohnt.
Ein Feuerschein huscht aus den Hütten.
Bisweilen schellt sehr fern ein Schlitten,
Und langsam steigt der graue Mond.

Ein Wild verblutet sanft am Rain,
Und Raben plätschern in blutigen Gossen.
Das Rohr bebt gelb und aufgeschossen.
Frost, Rauch, ein Schritt im leeren Hain.
---------------------------------------- ----

Das ist aber auch etwas, von dem ich sagen würde: Das ist recht filmisch dieses Gedicht.

#
01.10.07
09:11
olipool
olipool

Damit ein Film unterhaltsam ist, muss dem selben nicht immer eine ausgeklügelte Dramaturgie zu Grunde liegen. Akumi holt in seinem Genre extrem viel aus den visuellen Möglichkeiten eines Films heraus. Der Pate...macht das auch, nur eben subtiler. Würde komisch aussehen in einem Mafiafilm...der Stil :)

PS: mir ist noch was eingefallen zu der vorhergehenden Diskussion...Nimmt man nur den Ausschnitt aus "the ring", den man
auf der verbotenen Videokasette sieht, dann sind das 30 Sekunden absolut ohne Handlung. Dennoch sehr unterhaltsam.

#
01.10.07
12:07
--g3m1n1
--g3m1n1

Ich fand den Film gut...

Das Voice-Over fand ich super! Endlich mal ein Kurzfilm, der NICHT durch miese Sprecher negativ auffällt!

Ob der Text Pubertätsniveau hat oder nicht, kann ich nicht sagen. Dieser typische Lara-Croft-Humor-Stil wie bei "Die Vorstellung unter großen Schmerzen gefressen zu werden, hinterließ einen bitteren Nachgeschmack." ist prinzipiell ja nett.
Nur war da genau dieses eine Aufblitzen von Humor/Sarkasmus. Genau wie die Szene mit dem Fenstersprung muss ich da sagen:
Entweder ganz oder gar nicht!

In diesem Fall hätte die Protagonistin deutlich öfter spöttisch sein müssen. So wirkt der Satz reingeflanscht.

Ansonsten super Arbeit! Alles, was ich sehe und alles, was ich höre... Prima!

Gruß, Angel

#
01.10.07
16:58
Angel
Angel

Das Medium Film dient zur Unterhaltung. Was ein Jeder darunter versteht, sei dahingestellt. Während sich einige Leute von einem Actionreisser mit dürftiger Handlung nicht begeistern lassen da sie lieber 2 Stunden anspruchsvolle Dialoge haben bei denen wiederum viele andere recht schnell einschlafen, gibt es auf der anderen Seite auch genau das Gegenteil. Und solche die ein bisschen was von allem mögen. Bei einigen Kommentaren fehlt mir einfach der Zusammenhang zur konstruktiven Kritik. Es ist wie wenn jemand fragt, was ist der beste Film aller Zeiten. Wer zum Teufel wird das schon je beantworten können? Wenn dann der beste Film nach Genre, wenn überhaupt.

Lange Rede kurzer Sinn: Dieser Film hat mich 8min in den Bann gezogen. Beim 2ten mal schauen war dann die eher dünne Story schon ersichtlicher. Doch nach wie vor muss ich sagen: kaum ein Kurzfilm den ich bisher gesehen habe kommt an die audiovisuelle Qualität dieses Films ran. Einsame Spitze und ein grosses Kompliment dafür. Mit Filmen sollen Geschichten erzählt werden, oder es soll ein Erlebnis sein. Am besten beides. Ich liebe es von einem Film berührt zu werden, doch bisher hat das kein Kurzfilm geschafft. Zu kurz die Zeit ein emotionales Gerüst aufzubauen um mir eine Träne abzugewinnen. Obwohl man die Story evtl. noch etwas ausbauen und verbessern hätte können, so ist dieser Kurzfilm an sich ein wahres Erlebnis, für den sich der Aufwand von 8min Zeit mehr als lohnen!

Danke für die audiovisuelle Bereicherung auf diesem hohen Niveau und meinen grössten Respekt dafür.

#
07.10.07
11:00
Bec
Bec
 
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