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BREAK - eine low-budget produktion überleben
Matthias Olof Eich (oaks) über die Produktion eines low-budget Featurefilms.
Dieser Beitrag bildet den Auftakt für eine hochinteressante Artikelreihe und vor allem für das hoffentlich baldige Erscheinen eines Filmes, auf den wir uns sehr freuen – nicht, weil er in den Kino-Top-Ten-Charts landen wird , das Genre revolutioniert oder Oscarfavorit sein könnte – sondern ganz einfach, weil er eine Erfolgsgeschichte darstellt, die Verwirklichung eines Traumes, bei der die hackermovies-community maßgeblich beteiligt war und der nach Peter Kollers „Böser Boden“ der zweite Langspielfilm ist, der ohne die Existenz von hackermovies ganz anders ausgesehen hätte oder so nie entstanden wäre – und bei solchen Anlässen sind wir auch ein wenig stolz und freuen uns mit den Filmemachern und allen beim Projekt beteiligten HM-Usern auf das Release und hoffentlich auf einen große Publikumsakzeptanz. Steffen & Daniel
...take a break.EPILOG: -Tag 1 / 16:00 Uhr.... das genaue Datum hab ich vergessen, zu viele Details vernebeln mir die Gehirnwindungen... es muss irgendwann 2005 gewesen sein ...ich bin auf dem Weg nach München...Produzenten treffen... Produzenten, die meinen kommenden Film produzieren wollen. -Tag 1 / 18:00 Uhr...bin wieder auf der Autobahn... Produzenten fanden meine Idee gut.. würden aber lieber ihr Eigenes Drehbuch verfilmt sehen... wir treffen uns wieder in 4 Wochen. -Tag 32 / genau 4 Wochen Später...richtig... bin auf der Autobahn Richtung München. Hab vor ein paar Tagen das neue Buch bekommen, ist OK.. kann man machen. -3 Stunden später...Ihr denkt es euch sicher schon... bin wieder auf der Autobahn... Die Produzenten sind der Meinung ihr Buch ist gut, aber zu groß und zu teuer für ein Erstlingswerk...für mein Erstlingswerk... sie meinen ich solle doch meine erste Idee ausbauen und ein Drehbuch daraus machen.... wir treffen uns dann in 2 Monaten wieder. -Tag 93 / rechnet es selber aus...Genau....Autobahn - München... Buch ist gut...soll Kostenkalkulation machen... treffen uns wieder in 2 Monaten... das ich auch zurückgefahren bin erspare ich euch jetzt und auch die 1 ½ Jahre dazwischen. -Tag 597 / MittagsInzwischen hab ich mir einen Diesel getriebenen Untersatz beschafft.. ist billiger bei meinen Autobahnverschleiß ... Ach ja.. einen Film gab es ja auch noch.. lege Kalkulation vor....ist zu teuer... soll ein günstigeres Buch verfilmen als meines.. sie hätten ein Gutes Buch und schicken es mir sofort zu... dann kann ich die Kalkulation dafür machen... das wird ein super Film.. ja klar. ... fahre wieder nach Hause... mit Diesel getriebenen...ach scheiß drauf. -Tag ? ..weiß ich nicht mehr... 3 oder auch 6 Monate später.....Inzwischen ist es Weihnachten, habe das Buch von dem ich die Kalkulation machen soll immer noch nicht erhalten. Bin froh das sie es mir sofort zuschicken wollten und nicht erst später. Bin ein wenig deprimiert... inzwischen hat sogar Koller seinem Bösen Boden die ersten Früchte entlocken können... na ja...wurde ja auch mit viel Blut getränkt. OK, es reicht, warum nicht einfach selbst den Film stemmen? Koller hat´s ja vorgemacht..los geht’s, setze mich hin und schreibe selber ein Buch... ich nenne es „BREAK“, weil es Zeit für einen Bruch mit all dem alten, den eingefahrenen wegen und Ideen wird... es wird sozusagen Zeit für einen Umbruch...man bin ich poetisch...mann, bin ich gut. BREAK:Da es weihnachtet und das ja bekanntlich die stille und ruhige Zeit ist, geht es schnell, die erste Fassung steht in 4 Tagen... bis zur Ersten Fassung brauche ich weitere 4 Wochen... das Buch ist fertig. ( Es wird natürlich noch 3 weitere Fassungen geben, aber so hörte es sich cooler an) ....OK.. die Autobahn München/Garmisch-Partenkirchen sieht mich so schnell nicht wieder. Nun gut, aber noch mal zurück spulen: Wie geht man an so ein Buch ran? Kein Angst ich mach jetzt keinen auf „Rebels Guide“ oder allwissender Filmemacher, ich geb mal nur zum besten, was ich mir selbst überlegt habe, ehe die erste Klappe viel. Zuerst ist da „Die Idee“, also was will ich wie machen, welches Genre, muß ich mich neu erfinden oder genügt es, Altes gleich zu tun? Ich entschied mich, da mich weder hoch gesteckte Ziele wie der Gewinn von Festivals oder irgendwelche Internet-Votings interessieren, dafür, das Genre im Bereich des immer beliebten und leicht zu verdauenden BackWood-Slashers anzusiedeln und somit beim Altbewährten zu bleiben. Nun, da diese Entscheidung gefallen war, konnte es fast an das eigentliche Buch gehen, aber nur fast, den nun kommen noch die wirklich wichtigen Dinge des Independent-Filmemachers und die lassen sich in EIN Wort fassen: RISIKOMINIMIERUNG ! -DIE LOCATION: So wenig Locations wie möglich und immer dran denken: Welche Locations habe ich vor der eigenen Haustüre? Auch wichtig: Komm ich mit dem Auto hin oder dem LKW? Mir war von Anfang an klar, ich sitz mitten in den Bayrischen und Österreichischen Bergen und sollte mich ganz schnell von dem Gedanken verabschieden, daß Break in der Mexikanischen Wüste spielt. Also was bietet sich da besser an, als den Film auch in den Bergen spielen zu lassen... besser gesagt an der Grenze USA/Kanada! Locations waren schnell gefunden und auch die Drehgenehmigungen... na ja...die wurden sieben Tage vor Dreh durch den Bayrischen Staatsforsten und die Umweltbehörde gekippt. Aus umwelttechnischen Gesichtspunkten. Würde ich allerdings mal eben schlappe 2500 €uro pro Drehtag bezahlen, wäre es dennoch möglich. Ja klar.. warum nicht... da freut sich die Umwelt und blüht auf, wenn der gemeine Filmemacher zahlt. Das in mir in diesem Moment nicht ganz wohl war, brauch ich hier nicht zu beschreiben, ich wäre sogar freiwillig auf die Münchner Autobah... ach was. Jetzt war meine Wut geweckt. Da ich einfach nicht fähig war, diese Beträge zu bezahlen, setzte ich mich erst ans Telefon und dann ins Auto um alle privaten Wald- und Bergbesitzer der Bayrischen Alpen abzugrasen. Letzten Endes landete ich bei einer WALDGEMEINSCHAFT, die aus mehreren Bergwaldbesitzeren besteht und bekam die Drehgenehmigungen für noch viel bessere Sets als zuvor für billige 250 € am Tag. Der Tag und der Dreh waren gerettet. Aber es zeigt, daß immer was passieren kann, egal wie schriftlich bestätigt man es vorliegen hat. Mein persönlicher Geheimtip: Dreht NIEMALS ohne eine Schriftliche Genehmigung...egal was Typen wie Rodriques und Tarantino erzählen, das ist alles Bullshit. GENEHMIGUNGEN sind PFLICHT, wer sie versäumt, setzt den Film und damit das Produkt Vieler aufs Spiel. Nachträgliche Forderungen und Unterlassungen sind keine Seltenheit. Und dann heißt es Neudrehen oder das Teil in die Tonne treten. Da sitzt ein Regisseur und ein Produzentm die sich für weiß Gott was halten und entscheiden über das Können oder Nicht-Können von jungen und alten Talenten im Filmgeschäft. Versteht mich nicht falsch, wenn es ein professionelles Casting ist, bei dem eingeladen wird, die Reisekosten und eine Unkostenentschädigung bezahlt werden und wenn der „Gewinner“ dieses Castings danach eine fette GAGE kassiert, dann erwarte ich, daß jeder zeigt, was er drauf hat. Wenn ich aber, und das erlebe ich oft, eine Indieproduktion an den Start bringe und meine, jetzt einen auf dicke Hose machen zu müssen und wie in einer billiger Privatfernsehennummer ein Casting veranstalte um dem Gewinner, der womöglich noch auf eigene Kosten angereist ist, mit freundlichen und feuchtem Händedruck mitzuteilen, dass er die Ehre hat, die Rolle für die Gage von „nichts“ anzutreten... dann bekomme ich das Kotzen. Ganz zu schweigen von den „Verlierern“ dieser Möchtegern-Hollywoodshow. Nun gut, jetzt bin ich sicher einer ganzen Menge Leute auf ihre wichtigen Füße gestiegen, aber das ist meine Meinung und die bleibt so. Also ging ich auf Darstellersuche. Rief Leute an, durchsuchte Crew United (kann ich jedem empfehlen) und ließ mir von jedem, der mir auch nur ansatzweise zusagte, die Vitas und Showreels zuschicken (wenn diese eh nicht schon zum Download bereit standen) und begann mein eigenes privates Casting. Als alle Rollen in meinen Augen mit Wunschkandidaten besetzt waren und ich natürlich für jeden einen Ersatz hatte, schrieb ich alle an. Und nicht wie sonst in diesen unseren Kreisen üblichen geheimen Drehbuchauschnitten mit Top-Secret-Stempel drauf. Nein, jeder bekam das volle Drehbuch und seine Rolle und die Bitte, sich zu den uns möglichen Bedingungen zu entscheiden. -DER FILMLOOK: Ab Beginn der Produktion keine Hollywood A-Pictures mehr konsumieren, das ist schlecht für das eigene Ego. Verabschiedet euch von eurem geistigen Kinoauge und kommt wieder runter auf die harte kalte Erde. Den der Film … Euer Film wird niemals.... NIEMALS so aussehen wie in einer mehreren Millionen Dollar teuren Filmproduktion.... es gibt Wunder... aber nicht dieses. Euer Film mag mehrere Tausend oder sogar Zehntausend Euro kosten, aber das sind Budgets, die bei den von uns angestrebten Hollywoodfilmen gerade mal die Telefonrechnungen betragen. Zu viele Independentfilme und ihre Macher sind genau daran gescheitert. -DIE TECHNIK: Ist genau auszuwählen, ist 70mm nötig ? Tut es evtl. auch DV ? Brauche ich einen Kran, einen Dolly ? An was komme ich kostengünstig und was macht Sinn! Einen Kran z.B. haben und hatten wir selbst, da das Drehbuch aber aus Stil und Optikgründen keine solche Einstellung vorsah, blieb er im Keller. Was bei uns aber von Anfang an zur Debatte stand war: 35mm Adapter oder kein 35mm Adapter. Es war nicht nur eine Frage der Kosten, auch der Aufwand am Set ist enorm groß und nicht zu vergleichen mit einem Dreh ohne Adapter. Wer mal damit gearbeitet hat weiß was ich meine...Schärfe!!! ich sag nur SCHÄRFE! Nun die Entscheidung viel letztlich auf einen Adapterdreh. Ihr werdet jetzt sagen... weil es cooler und filmischer aussieht! Weit gefehlt, der Hauptgrund war, das wir in der Tiefenunschärfe unsere nicht vorhandenen Set´s und Locations besser verstecken und verspielen konnten. -DIE REQUSITEN: Fährt der Bösewicht BMW oder Audi ? Tötet er mit Heckler&Koch oder seinen Händen? Wohnt er in einem Wohnwagen oder einer Neubausiedlung. Alles wichtige Fragen, vor allem wenn man den Film nicht in dem Land spielen lassen möchte in dem man dreht. Nun gut, in meinem Fall geht der Film in den USA, genauer gesagt in Seattle los und was ist prägender für ein Land als seine Automobile ? Richtig...nichts... Also wieder an den lieben PC und die bekannten Autoforen durchgechatet. Hier hab ich gleich gemerkt, das ich fehl am Platz bin, den bei so Foren wie kommt es nicht so gut wenn man fragt, welche US-Cars sich zum Zerschießen und Schrotten am besten eignen. Also rein in so die bekannten Auto- Verkaufsplattformen und lustig mitbieten oder gleich kaufen... und hoffen, dass die Kisten dann auch fahren. Hier war ich aber von Anfang an skeptisch, den es ist ein ungeschriebenes Gesetz, das Autos am Set immer kurz vor dem „Action“ kaputt zu gehen haben. Ich hab mir also von Anfang an einen US-Car Spezialisten geholt, der bestechlich war und nicht hinsah, wenn wir die Autos quälten um sicherzustellen, dass die Autos vor, während und nach dem Dreh noch laufen würden. Was sie auch mit kleinen und größeren Schäden taten, darauf gehe ich aber erst im zweiten Teil des Break-Triologieberichtes ein. Der Rest für den Film war Standard - ab zum Army- und Freizeitausrüster und eingedeckt mit allem, was man beim Campen und Freizeitmorden halt so braucht. Die Schauspieler mußten sich selbst um Ihre Klamotten kümmern. SKANDAL... ach was....das hatte System. Den der Cast von Break war quer durch ganz Deutschland verteilt, es ist also einfacher und günstiger, man schickt sie alle selbst los und sagt ihnen, dass sie das, was sie gerne tragen würden, kaufen sollen und das bitte in doppelter Ausführungen. Der Vorteil war, die Klamotten haben dem jeweiligen Protagonisten perfekt gepasst, waren günstig und sie waren authentisch. -DIE KALKULATION: Immer wieder gefragt, immer wieder anders. Das wichtigste ist, dass alle im Film agierenden Protagonisten und Crewmitglieder von Anfang an auf ein Minimum reduziert werden. Stand-In´s kann man immer an das Set holen oder den Beleuchter mal mit dem Fahrrad durchs Bild fahren lassen. Aber wenn ich 45 Protagonisten mit Text habe, muss ich auch 45 Protagonisten am Set verpflegen und versorgen. Ich werde immer wieder gefragt, also gebe ich mal ein Beispiel aus BREAK: Die Crew und der Cast waren insgesamt 15 Personen stark. Eine Übernachtung mit Frühstück schlug pro Person mit 25 Euro zu Buche (und das ist verdammt günstig). Dann kam noch pro Person das Catering am Set hinzu (ohne Getränke und es war verdammt heiß) mit 15 €uro pro Person und Essen. Und das braucht man Mittags und Abends. Das macht dann bei 20 Drehtagen :15 Personen x 25 € x 20 Tage = 7500,- Euro Übernachtungskosten 15 Personen x 15 € x 2 Essen x 20 Tage = 9000,- Euro Cateringskosten Was dann mal so eben schlappe 16500,- € wären für eine 15 Mann/Frau starke Crew. Und dabei ist noch kein Benzin bezahlt, kein An- und Abreise, keine Flüge, keine Equipmentmiete und schon gar nicht der eine Liter Kunstblut, der nötig sein wird. Natürlich kann man da viel Sparen, alle auf dem Boden schlafen lassen und das Catering wird sowieso überbewertet, reicht ja auch nen Wurstbrot. Sorry... da spar ich dann lieber am Mietequipment und lass den Cast und die Crew wenigstens das untere Limit an Luxus genießen. Den wer hier am falschen Fleck spart und es anderswo raus wirft, ist am dritten Drehtag pleite oder hat nach drei Tagen eine meuternde Crew.
DIE STORY: Eigentlich ist es das Schwierigste am Filme machen, das Drehbuch, aber wenn ich ehrlich bin, war es ziemlich einfach... nicht wegen des Schreibens, nein das war harte Arbeit und ich hab auch viele Leute zum Probelesen genötigt. Was ich mit „einfach“ meine, ist dass ich von Anfang an wusste, ich erfinde weder mich noch den Film neu, das Risiko ist bei dem Budget und der fehlenden Erfahrung einfach nicht tragbar. Also war schnell klar, das Genre wird das Splatter und Trash Genre werden und die Locations bestehen aus, aufgrund der Menge vor meiner Haustüre, dem Wald. Also schnell mal alle Filme die es da so gibt, im Hirn rekonstruiert und auf einen besonderen Stil geeinigt. Danach hab ich mir noch einige der Filme auf DVD besorgt und sie am Stück durchgesehen... ich hab sie nicht Frame by Frame analysiert, das liegt mir nicht, ich wollte das Feeling der Filme spüren und nicht mich am Ende in einer Kopier- oder Rezensierorgie auf mein eigenes Drehbuch stürzen. Soviel Eigeninitiative sollte schon noch bleiben. Jetzt will sicher jeder wissen, welche Filme ich dafür zu rate gezogen habe ? Es waren „DUELL“, „DELIVERANCE“, „WOLF CREEK“ und „WILDERNESS“.... wer Break sieht wird auch viel aus diesen Filmen wiedererkenen und manches aber auch NICHT. Nun gut, mit den oben bereits er- und geklärten Möglichkeiten und Voraussetzungen war es schließlich gar nicht mehr so schwer, auf einem klaren Stroryweg zu bleiben. Nachdem das Buch in seiner ersten Fassung, in so bekannte Hände wie Steffen Hacker, Peter Koller und Uwe Boll gegeben wurden (letzterer schrieb er habe grade keine zeit zum Lesen), konnte ich auch noch die letzten Fehler ausmerzen und stand drei Fassungen später mit einem mehr oder weniger trashigem Fahrplan zu Hölle.. ähhhh Drehbuch da. Sorry, das ich manchem die Illusion nehme, aber Filmemachen ist 5% Talent und 95% harte Arbeit. Was nun noch zu tun war, ist das Geld dafür aufzutreiben um den Film herzustellen und da ich die letzten drei Jahre meines Lebens damit verbracht habe, Filme zu kalkulieren, war das der sozusagen leichteste Teil....sorry, dass ich darauf hier nicht im Detail eingehe, aber ein bissl was muß auch unter dem Mantel des Zauberers bleiben. Und los geht’s: Der Drehtermin steht fest, alle „Wunschkandidaten“ haben auch zugesagt.. das gebe man sich mal - jede von mir gewünschte Schauspielerin und Schauspieler sagte uneingeschränkt zu, kein einziger ab -- selbes bei der Crew. War alles irgendwie Halb-Traum mäßig und immer gefühlt auf der Kippe zum Alptraum zu werden. Dann kam der Hammer.... da kommt eine email von Steffen Hacker, in der er anbietet, die kompletten Visual Effects zu übernehmen. Kennt ihr das Gefühl wenn der Schädel beim Skaten auf dem Beton aufschlägt... im ersten Moment fühlt man gar nicht, dann denkt man(n) man wäre Unsterblich.. und dann kommt der SCHMERZ. Ja wohl... genau so ging es mir.... bis auf den Schmerz, der kam bis heute nicht. Hier mal ein kleiner gedanklicher Einwurf. Ich bin ja auch seit einigen Jahren Teil dieser in meine Augen besten Independent Community im deutschsprachigen Raum und hab viele Projekte kommen und gehen sehen, viele großartige Ideen gelesen und talentierte Filmemacher bei der Arbeit beobachtet. Aber es kommt immer wieder die Frage in der Community.. wie habt ihr das gemacht... gerade als Peter Kollers genial gemachter Film „Auf Bösem Boden“ erschien... kam diese Frage immer wieder und auch er konnte sie genauso wenig wie auch ich jetzt beantworten. Was ich aber sagen kann, und ich bin mir sicher, das unterschreibt der Herr Koller auch: Es geht nur im TEAM, wer denkt das er es allein schaffen kann, hat schon verloren. Gerade in der Indie-Szene gibt es zu viele Alleskönner, die aber nichts richtig können. Ich sag euch, Finger weg von vielen Departements, konzentriert euch auf eine Sache und macht die 100% richtig und sucht euch für die anderen jemanden, der das besser kann und Filmemachen wird plötzlich greifbar machbar. Nun gut, da alle Termine feststanden und ich eh nicht mehr zurückkonnte, kam ich mit einem der Produzenten vom Anfang der Geschichte ins Gespräch.. ihr erinnert euch.. Autobahn..brumm brummn und so.... genau. Ich gab ihm mein Buch, die Ideen, den Cast, die Crew und die Kalkulationen und fragte ihn, ob er nicht Interesse daran hätte, den ich konnte es eh nicht mehr aufhalten. Na ja - das war und ist Bernd Reichert und das ist jetzt auch der Herr, der bei BREAK als Produzent gelistet ist - mit anderen Worten: Damit hatte sich mein privates finanzielles Risiko fast auf NULL eingependelt und ich konnte am 19.06.2008, mit einer Spitzen-Crew und hammermäßigen Schauspielern in den Dreh starten. Womit wieder mal bewiesen wäre, dass Frechheit siegt! Es ist der 20 Juni.2008 morgens 4:30 Uhr, ich begebe mich an das erste Set des Tages, das Familienhaus von Sarah Carter und... Fortsetzung folgt! Und zur Überbrückung der Wartezeit bis zum nächsten Teil - gibt es hier endlich den Teaser zu BREAK:! Viel Spaß beim Angucken!daniel
22.09.08 11:47
Raze
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Ich hab den Counterstrike-Reload-Sound gehört, wer noch? :)
MEHR Berichte. 22.09.08 12:03
Endless_Dark
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Nachdem ich fast vom Stuhl gefallen wäre, da die Musik um so viel lauter ist als das Gesprochene, fand ichs geil ^^
Ich stimme Raze zu: MEHR! 22.09.08 12:09
Peter Koller
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Joined: 07 Apr 2002 Posts: 1444 Location: Österreich/Austria
Ich auch mehr. Fetter Trailer!
Eine Frage, die Schauspieler, native Speakers? 22.09.08 12:13
Angel
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ich fand die Musik ein bissel leise, um ehrlich zu sein ;-)
22.09.08 12:18
Peter Koller
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Joined: 07 Apr 2002 Posts: 1444 Location: Österreich/Austria
Da war Musik? Ich hab nur Schüsse, Krach und Schreie gehört und war blendend unterhalten :))
22.09.08 12:45
Raze
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Also, für mich klingt nur eine nach Native Speaker...
22.09.08 13:20
Angel
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die Karre?
22.09.08 13:25
Raze
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Genau.
Hach wenn man das so liest...da ist man doch gerne 2 Std. blutverschmiert rumgelegen :D ANGEEEEEEEL...IST JA AUCH KEIN WUNDER DAS DU NIX MEHR HÖRST..ich wusste gar nicht dass jemand 120dB laut schnarchen kann...die Risse in den Wänden sind noch immer ned alle verspachtelt :D
22.09.08 14:02
Angel
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Badenberg ist 2x aufgewacht und hat bestätigt, dass ich NICHT geschnarcht hab!
Badenberg wacht nicht auf. Grund: Badenberg schläft nie. Und: Du hast wirklich nicht geschnarcht. Nur immer so komisch geatmet.
Teaser ist fett!
...was habt Ihr den für Probleme ?
Oaks p.s. zu den native Speakern usw.. sag ich erst im nächsten HM-Bericht was dazu. 22.09.08 14:49
FXM
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Sieht wirklich lecker aus, der Teaser!
Aber, wie habt Ihr den Photoapparat dazu gebracht, im Selbstauslöser-Modus zurück zu zoomen? 22.09.08 19:11
Steffen
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DAS erklärt der Matt auch im nächsten Bericht! (HA! Da bin ich ja mal gespannt ...) .. nein, nein .. das ist natürlich ziemlicher Bullshit, wenn man sich´s mal realitätsnah betrachtet - aber ein Zoom an der Stelle hatte visuell-dramaturgische Gründe, deswegen hab ich´s so eingebaut. Ohne wirkt die Stelle ganz anders - viel weniger vorbereitend-suspense-artig ..
Gruss, Steffen 22.09.08 19:18
Angel
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Joined: 07 May 2002 Posts: 1783 _________________ ---------------------- www.engelworx.de
Aber das raffen diese Kunstbanausen hier ja nicht!
Und was das Quietschen angeht. Ihr habt doch keine Ahnung, wie unglaublich hoch die Haftreibung von Glaciers-Rockigem Kiesel ist! Gruß, Angel P.S.: Und ja, normalerweise hört man nicht automatisch Gitarren, wenn man über ne Handvoll Bäume hüpft, aber wir fanden, das hört sich nett an :)
Matt, wie er leibt und lebt...
PS: Den Teaser kenn ich doch...ich dacht, da würd sich evntl. noch was ändern ;) 23.09.08 09:14
SixFo
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Joined: 15 Jun 2003 Posts: 156 _________________ I am what I am, you can like or love it!
So, erstmal Respekt für dein Vorhaben, fast nach dem Motto: "Keine Eier, kein Ruhm!" Aber jetzt auch mal Kritik hier:
Also der Artikel ist cool, ABER genau das was mich am meisten interessiert hast, willste nicht preisgeben! Wo kommt die Kohle her? Genau das interessiert doch jeden Indie-Filmer am meisten. Drehbücher, Ideen und der Wille (bzw. die Eier sowas durchzuziehen) sind garantiert bei mehreren hier vorhanden. Ich persönlich zähle mich auch dazu. Aber wo kriegt man die Kohle her? Vielleicht Sponsoren oder Papa, aber die lassen ja auch nicht so viel springen, dass da schon allein um die 16000 € allein für die Verpflegung und Unterkunft des Casts zusammenkommen. Und wenn man dann schon so viel Kohle zur Verfügung hat (war ja sicherlich noch mehr Schotter, wenn da noch Autos, Knarren, und Equipment besorgt wurden), finde ich es auch ein wenig traurig dass du nicht das Risiko eingegangen bist was anderes zu drehen, als nur ne Standartkopie eines Slasher-B-Movie. Was ich auch ein wenig arm finde, ist der Versuch Deutsche/Österreiche als Amis zu verkaufen. Klingt einfach Scheiße...besser wäre da die deutsche Touristengruppe gewesen und Slasher die nur Laute von sich geben und nicht sprechen müssen oder wenns denn sein muss, dass nur die Slasher Englisch sprechen, um es ein noch ein wenig authentisch aussehen zu lassen. Kingt jetzt alles hart (ich weiß, Kritik ist immer Scheiße), aber ist mein Vorurteil, was sich sicherlich ändern könnte/wird wenn ich den fertigen Film sehe. Aber der Teaser hat mich jetzt nicht vom Hocker gehauen. Und ich denke jeder andere wußte auch, dass dieser Ausflug in der Idylle, von irgendeinem psychopathischen Hinterwäldler gestört wird, der 3 von 4 Frauen abschlachtet. Eine überlebt am Ende, bringt den Killer um, usw... laaaaaaaaaannnnnggggweilig. Kennt man 1000-Fach und demnächst kommen bestimmt wieder drei Filme dieser Art aus Hollywood. Da hätte ich mehr Mut erwartet und etwas eigenes da reingebracht oder zumindest, dass ganze vielleicht ein wenig verarscht à la Severance. Sicher, Risikominimierung war dir sehr wichtig. Aber wie gesagt, keine Eier, kein Ruhm. Wie gesagt, ich kenne ja nicht den ganzen Film und die Story...wer weiß, vielleicht ist die voller Wendungen und Spannung. Aber erstmal kann ich nur hier meine Vorurteile ablassen. DVD wird mich aufklären ;-) Falls ich noch was zum Kacken habe, melde ich mich zum Furz ;-) CU, SixFo 23.09.08 09:27
FXM
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Joined: 27 Sep 2002 Posts: 610 Location: Baden Württemberg _________________ Zur Hölle mit unseren Befehlen - Commander Data / Star Trek - First Contact
@SixFo:
Quote: Ich gab ihm mein Buch, die Ideen, den Cast, die Crew und die Kalkulationen und fragte ihn, ob er nicht Interesse daran hätte, den ich konnte es eh nicht mehr aufhalten. Na ja - das war und ist Bernd Reichert und das ist jetzt auch der Herr, der bei BREAK als Produzent gelistet ist - mit anderen Worten: Damit hatte sich mein privates finanzielles Risiko fast auf NULL eingependelt Zum Thema "Mut" würde ich mal behaupten, dass es speziell in Deutschland wichtig ist erst zu beweisen, dass man's kann und dann kannst Du auch Mut beweisen und es wird Dir jemand Geld dafür geben, da er Deine Handwerkskunst kennt und entsprechend vertraut. Ansonsten hat das nichts mit Mut zu tun, sondern eher mit Leichtsinn.
BREAK - eine low-budget produktion überleben
http://www.youtube.com/watch?v=xJHlrCI00dA
bitte zwecks Marketing rumschicken und besuchen :-) @sixFo: Kritik ist gut und meine Eier sind so groß das sie die Sonne verfinster, also halt dich mit kritik nicht zurück, den größer als meine Eier ist nur noch mein Ego ;-) ... aber, was erwartest du, eine Telfonnummer von nem potenziellen produzenten ? hab ich ein paar hier... in Jahrelanger entbehrung und erfahrung zusammengesammelt... und die geb ich jetzt dir oder wie ? Lies mal da oben...ich hab so viel Benzin... und Diesel verfahren, das ich davon schon selbst den Film finanzieren hätte können..und was hab ich erreicht ? NICHTS... Und dann rufst du da an und die Kasse klingelt oder wie ? :-) So läuft es nicht... Sorry. Ich weiß was du meinst und ich weiß das alle denken, da draußen gibt es einen Trick, ein PATENT wie man an ein Budget kommt, aber das ist nicht so...sorry. Da sind viele viele kleine faktoren, die dann das große ergeben. Und hier in Deutschland sowieso, du bekommst kein geld wenn es nicht zu 99,9% sicher ist, das der, der es dir gibt es auch wieder mit "gewinn" zurück bekommt. Zur Story von BREAK und den eigenen Ideen... dem vielen Schotter den ich hatte.. und ich hatte viel.. so viel das die Autos ständig in den Graben gerutscht wären... Asphalt wäre da manchmal besser gewesen... aber nimms mir nicht übel, wenn ich einfach auf dem Boden bleibe und nicht vor habe Tarantino oder Koller vom Thron zu stoßen, bin ich dann nicht inovativ genug ? Muß jeder Indi und Neuling immer Filme machen die keine Sau kapiert ?...ich mach lieber nach Break noch einen Film und noch einen...und noch einen... als jahrelang als verkanntes genie rumzurennen und in die Welt zu schreien "IHR deppen, habt doch gar nicht kapiert was ich mit dem Film aussagen wollte".... ne, ich sag lieber ich hab Cineasten 90 min. unterhalten... ob gut oder Schlecht... ist dann sache derjenigen selbst. Oaks
GRATULIERE! Finde ich absolut cool umgesetzt!!! (was ich bis jetzt im Teaser sehe)
-Musik gefällt mir -Schauspieler sind gut -der Look sieht ebenfalls sehr gut aus. Zur Story: Ich denke, dass Du auf jeden Fall Dein Publikum findest mit dem Film!!! Die Teenies stehen drauf. Und ich gehe auch davon aus, dass Du genügend Geld damit reinholst, um alles abzudecken. Was die Kritiker sagen: Scheiß drauf! Ich finde es auf jeden Fall, "Der Hammer!" RESPEKT
Na ja, ich finde einige Kritikpunkte von SixFo sind durchaus angemessen.
Warum wird immer auf biegen und brechen versucht, Amerika zu kopieren? Amerika ist wunderbar. Warum so tun als ob der Film in Amerika produziert wurde oder zumindest dort spielt? Weil alles was aus Amerika kommt so toll ist? Was wäre das? Ich glaube die Zeitgeschichte lehrt uns gerade das dies nicht der Fall ist. Im Gegenteil. Aber das wäre eine politische Diskussion. Haben wir so wenig Selbstvertrauen das wir uns nicht trauen zu sagen daß ein Film im Schwarzwald oder in Österreich gedreht wurde und sogar die Geschichte dort spielt? Oder geben die "Produzenten" nur dann Geld wenn eine amerikanische Flagge im Bild ist, dann stimmt aber gewaltig am System etwas nicht. Wenn man sich schon nicht traut zu sagen daß es eine deutsche Produktion ist, die in Deutschland spielt dann gäbe es auch außerhalb Amerikas genug Stile an die man sich anlehnen könnte. Als Beispiel die Produktionen aus Finnland, Norwegen. Aber man könnte eine Geschichte ohne größeren Aufwand auch in Russland, Frankreich oder Spanien erzählen lassen. Ein Film wäre mit Sicherheit dann nicht schlechter, möglicherweise aber interessanter. 23.09.08 10:40
Philip Schneider
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Joined: 30 Jun 2005 Posts: 303 Location: Göppingen / Esslingen
Hi,
geiles Projekt. - Mehr brauch man dazu eigentlich nicht sagen. Amerika kopieren? Ich denke mal weil deutsch Film nicht so dolle aussieht.... Ausserdem besteht der Streifen aus deutsch untypischen Inhalten. Das trägt dazu bei daß er nicht deutsch rüberkommt. Und ja: Die Deutschen haben meiner Meinung nach so wenig Selbstvertrauen. Sonst würde es in Deutschland nämlich mal andere Filme geben. 23.09.08 10:53
FXM
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Joined: 27 Sep 2002 Posts: 610 Location: Baden Württemberg _________________ Zur Hölle mit unseren Befehlen - Commander Data / Star Trek - First Contact
Naja, ich würde mal sagen, NUR in Amerika gibt es haufenweise amoklaufende Rednecks! Wenn das Ding im Schwarzwald spielt, dann kommt höchstens mal so'n Waldschrat vorbei, der sowas sagt, wie: "Sie dürfen hier kein Picknick machen, das ist Privateigentum!!"
Haben bisher nicht alle erfolgreichen Regisseure mit Slasher/Splatter angefangen? Zumindest Peter Jackson. Oaks, lass Dir nix einreden! Ich wünschte, ich hätte sowas mal fertig gebracht. Stattdessen ist es bei mir nicht über den Star-Wars-Fanfilm und einen Haufen Hochglanz-Urlaubsfilme hinaus gegangen... :(
...STAR WARS.... whuuuu das waren zeiten : http://www.youtube.com/watch?v=ombLmR--lPs
...da war ich noch jung...da war ich noch Jedi. Obi Oaks
@oaks
erstmal: ich finds toll, das endlich mal wieder ein größerer artikel/bericht hier erscheint und noch zwei weitere in aussicht sind. aber ich muss sixfo in manchen punkten auch recht geben. ich erwarte nicht, dass du allen haarklein erzählst, wie du wo das geld herbekommen hast, aber es wäre doch mal interessant zu wissen in welchem bereich das budget lag. ich schätze ja, das es bei ca. 100 000 - 150 000€ liegt und das es komplett von dem produzenten kam??? was mich aber am meisten interessieren würde ist: für welche zielgruppe ist der film? für den dvd markt in den usa müsstet ihr wahrscheinlich komplett synchronisieren (aber dann stimmen wenigstens die lippenbewegungen schonmal...), wenn ihrs in deutschland raus bringen wollt müsst ihr auch synchronisieren.... was steckt da für eine idee dahinter das in englisch zu drehen? oder ist die story so, dass deutsche touristinnen campen gehen? (ok, dazu willst du dich ja noch im zweiten bericht äußern) ich versteh das konzept nicht und somit kann ich auch keine risikominimierung darin sehen. es wäre sicher auch interessant ein bisschen mehr von dir selbst zu erfahren, quasi als einleitung für alle, die dich noch nicht kennen, oder recht neu bei hm sind. was meinst du mit "ich hab die letzten 4 jahre kalkulationen gemacht...", wie kamst du zum film, quereinsteiger, von der filmuni, hauptberuflich metzger...??? keine ahnung, aber sowas in der richtung. mein feedback zum teaser: fette effekte, unfreiwillig komische dialoge (native speakers...), lahmes altes storystrickmuster
...muß dich leider auf den nächsten Bericht vertrösten... :-)
Obwohl ich manche Dinge echt nicht beantworten kann... nicht weil ich nicht will... sondern weil ich enifach nicht KANN. Ob unser Konzept aufgeht... keine Ahnung, frag noch mal in genau einem JAHR. :-) Oaks* *der alles ist, aber nicht von der Filmuni... 23.09.08 11:20
Steffen
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Site AdminJoined: 23 Oct 2001 Posts: 4764 Location: Deutschland
Klar, es klingt einfach erstmal total sinnlos, einen Film mit deutschen Schauspielern auf ENGLISCH zu drehen, den man dann für den englischsprachigen Markt UND für den deutschen nachsynchronisieren muss (und das wird auch bei BREAK so der Fall sein) - das ist Geld- und Energieverschwendung, aber nur auf den ersten Blick - denn anderen haben die leidvolle Erfahrung gemacht, dass dem leider so sein muss.
Man hört ja immer wieder, dass Amis synchronisierte Fassungen nicht mögen - können wir uns gar nicht vorstellen, wie auch? Aber es ist so - ich habe mir selber von Produzenten auf dem AFM in Cannes anhören müssen, dass sich Kampfansage damals viiel besser verkauft hätte, wenn er auf englisch gewesen wäre - die Amis sind abartig pienzig, was Lippenbewegungen angeht. Und diese sind nun schonmal gratis top - die einzige Hürde, die demnach "on top" kommt, ist die deutsche Synchronisation, aber dieses Geld für die Technik (in dem Fall hier kosten die Schauspieler ja nichts ausser Anreise und Übernachtung) und Mischung muss man einfach in die Hand nehmen, eine IT-Mischung wird ja ohnehin gemacht. Aber ich seh scho, ein paar der Fragen sind sehr wichtig und sollten beantwortet werden - ich werde Matt etwas nerven, dass sie in den nächsten Artikeln beantwortet werden. Aber eines noch, ich darf dazu ja nicht viel sagen: Das genannte Budget von poppknocken: Weit daneben! ;) lg, Steffen
ok. also lag es wirklich nur an dem lippenbwegungen...
meine schätzung des budgets beruht auf der kleinen cateringrechnung und der noch folgenden synchronisation und post. dann gings wohl doch eher in koller richtung mit 50 000 -75 000€ @oaks hatt ich gerade ganz vergessen. erstmal noch herzlichen glückwunsch, du hast es geschafft einen langfilm zu drehen, wie du selber schon schreibst, egal wies letztendlich damit ausgeht. hut ab. bin gespannt, wieviele langfilme noch über/mit hm entstehen werden. das mit der filmuni war mir bewusst, wollte dich nur ein bisschen provozieren ;-) aber alles was ich von dir weiß ist, dass dein vater eine schreinerei hat... und ein paar andere kleinigkeiten, die ich mal hier und da bei hm gelesen hab. 23.09.08 11:43
daniel
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Ich find SixFo's Kritik trifft teilweise schon zu, wenn er auch vollkommen ausser Acht lässt, dass BREAK auch bei aller Kritik als großer Erfolg zu betrachten ist.
Zum dem Thema Finanzen hat sich Matt ja schon deutlich geäussert. Der Kernpunkt, den SixFo erkannt hat ist: BREAK bietet gar ncihts Neues, nichts innovatives. Aber das muss es auch nicht. Wenn man zum neu eröffneten Italiener seiner Kumpels lecker Essen geht, erwartet man auch nicht unbedingt neueste Molekulare Cousine, sondern was richtig handfestes, wo aus guten gebräuchlichen Zutaten eine Runde gelungene Sachen gezaubert wird [jaaa, ich weiss, ich habs immer mit diesen kulinarischen vergleichen, v.a. rund um die Mittagszeit ;] - und genau das, schnörkellose gelungene Genrekunst, bietet BREAK. Und: Dafür gibt es nach wie vor einen guten Markt. Eine sehr innovative Story hätte viele Fragezeichen und Risiken aufgeworfen, in einem Projekt und Umfeld, das ohnehin voll Risiken und In-Frage-Gestellt-Werden steckt wie ein Fakirbett voller Nägel. Womöglich wär das Projekt überhaupt nicht zustande gekommen, wenn Matt nicht ein bekanntes - und eben erprobtest!!! - Muster hergenommen hätte! Sicher, auch ich dachte bei der ersten Rohschntitsichtung: Aaaahhh, wenn da jetzt noch ein Quäntchen Eigenes drin wär, eine Portion [->Essen?] genre-Subversivität, ein bissl mehr Spiel mit der Zuschauer-Erwartung... aber Matt hat sich anders entschieden, und ich denke die Gründe dürften mittlerweile klar und v.a. nachvollziehbar sein. Jedem hier auf hackermovies geistert jetzt natürlich ein "ja, aber" im Hinterkopf bzgl. eines gewissen Vergleichs, der sich hier aufdrängt... Und ja, machen wir das doch, spielen wir den Vergleich mal durch: Stimmt, Koller hat mit OEG genau dieses durchaus gefährliche Spiel mit und zwischen den Genres gewagt - und erreicht - aber ist breiter Aufgestellt gestartet (Team, Produktionsumgebung) und hatte gleichzeitig einfacher zu nutzende Assets (ein logistisch sehr sehr bequemes Set, das ihm zugänglich war) - und dennoch ist Koller wohl ein noch höheres Risiko eingegangen (reine subjektive Einschätzung) - das hätte auch ganz bös daneben gehen können. Aber das wichtigste, wenn wir hier schon die Entstehung von OEG und BREAK vergleichen: Koller kommt filmisch in meinen Augen sehr von Story und Drehbuch, und bringt da auch ne reichlich Kranke denke mit (im positiven Sinne). Da ist klar, dass die Story richtig abgeht (ihr solltet mal sein neues Zeuch lesen ;). Und ja, da sieht man mal wieder dran, dass eine Story, die eigenes bringt und rockt, einfach das wichtigste Asset beim Filmemachen ist. Aber eben auch das knappste Gut! Und Matt hat uns allen eben bewiesen, dass man *nicht* die Drehbuchgenialität eines Peter Koller braucht, um ein Spielfilm (!) Projekt von A bis Z aufzuziehen, durchzuziehen, durchzuhalten und durchzustehen. Sondern eben Hartneckigkeit, Durchhaltevermögen und fleissige Beständigkeit. Matt hat uns also mit BREAK ein weiteres strahlendes Beispiel dafür gegeben, dass man sich nicht hinter "ich hab aber kein geiles Buch"-Ausreden verstecken kann, sondern einfach einen Film *macht*. Und wenn er noch so gerneprototypisch ist. Ein gedrehter Film ist ein gedrehter Film. Das ist die wichtigste Sache für uns lowbudget-Filmemacher. Alles andere, selbst die Story, ist dann nachrangig. Nicht die 08/15-Story, sondern genau diese Erkenntnis ist das eigentlich inspirierende an Matt's BREAK. Saugt diese Inspiration auf!! Naja, und wenn jemand hier ein geiles abgefahrenes Buch für Matt in der Tasche hat...dann ist's glaub ich nicht die schlechteste Idee, ihm das mal zukommen zu lassen - dass er einen Feature-Fim mit allem drum und dran draus machen kann hat er sich und uns allen zur Genüge bewiesen!
Jetzt habe ich lange genug gewartet.
Mir gefällt der Teaser. Gute Schauspieler, sehr gute Musikalische Untermalung, tolle Locations, spitzen Postpro. Zum Thema von SixFo... Ich finde ein Film muss nicht mega innovativ sein, wenn er einhält was ein guter Film einhalten muss. Und das ist meiner Meinung nach SPANNUNG ! Klar nervt es jedes mal wenn man im Fernsehen ein paar glückliche Teenies sieht die Urlaub machen und abgemetzelt werden, aber im Endeffekt kommt es auf die Umsetzung an. Das beste Beispiel hierfür ist HATCHET. Der Film hat überhaupt nichts neues...paar Jugendliche verirren sich in den Sumpfwäldern und werden von einem deformierten Killer fertig gemacht. ABER...die Umsetzung ist spannend und so genial ( nicht nur die Todes Sequenzen ;) dass der Film einen festen Platz in meinem Herzen hat. Das gleiche bei Wrong Turn. Die spielen alle in der gleichen Liga, zeigen wenig Innovation auf und sind trotzdem grund verschieden...und gut. Es spricht also nichts dagegen, die Rezeptur erfolgreicher amerikanischer Filme zu nehmen und einen eigenen Kuchen zu backen...immerhin hat man dann den Wiedererkennungswert ( wenn auch in anderen Filmen teilweise ). Auf der anderen Seite... wenn man sieht was in Deutschland alles produziert wird in dem Bereich... da wäre zum einen Olaf Ittenbach, der seine Filme auf Englisch dreht mit amerikanischen Schauspielern. Erfolg hat er keinen...obwohl er auch versucht altbewährte Muster zu benutzen. Die Filme sind schlichtweg nicht spannend ! BREAK erinnert mich irgendwie sehr stark an einen anderen Deutschen Film namens "BARRICADE" von Timo Rose ( oder so... ). Nehmen wir doch mal einen deutschen ders geschafft hat. Marcel Weisz. Hat den Film "Grim Love" oder wie er hier auch genannt wird "Rohtenburg" gedreht und aufmerksam auf sich gemacht. Der Film ist innovativ. Aber das ist glaube ich jeder Film der ein bestimmtes Schicksal behandelt. Perfekt ist der Film bei weitem nicht, aber lebt von einem guten Drehbuch und tollen Schauspielern. Sein nächster Film war dann die Fortsetzung von "Hills have eyes". Jedenfalls bleibt glaube ich im Endeffekt nur zu sagen, ein guter Film ist ein guter Film. Egal ob innovativ oder nach altbewährtem Muster. Man sollte nur aufpassen dass man die eigentlichen Sequenzen in denen Spannung erzeugt wird, oder Schock, nicht kopiert. Sonst weiß der Zuschauer ein paar Sekunden vorher, was gleich passiert. Wie dem auch sei, ich kann immer wieder nur sagen, Rodriguez hat seinen Film mit 7000$ gedreht und zwar komplett auf spanisch. Das Budget für BREAK schätze ich auf 25k. 23.09.08 13:00
Peter Koller
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Ich hab hier noch eine Portion Senf:
Die Sprachwahl: Steffen hat absolut recht. Ein englischsprachiger Film hat einen ungleich höheres Verkaufspotential als ein fremdsprachiger - das gilt nicht nur für's "normale" Publikum, das kann auch so weit gehen, dass ein Vertriebsmann nichtmal in ein Market Screening reingeht, weil er keinen Bock hat, Untertitel zu lesen. Ich wollte aus diesem Grund OEG anfangs auch auf englisch drehen, da wir aber z.T. Laiendarsteller hatten, war's einfach besser ihnen die Arbeit nicht auch noch mit einer Fremdsprache zu erschweren - ausserdem gibt der Dialektmischmasch, der jetzt zu hören ist, dem Film noch einen Schuss Extraskurrilität. Originalität: Ich kenne ja das Drehbuch und ja, es ist das, was es ist: Ein Backwood Slasher, der, wenn er nicht top umgesetzt wird, einer unter vielen von der Sorte sein wird - aber die Bücher von THEM oder HOSTEL waren auch keine Ideenfeuerwerke - die Filme aber durchaus sehr nett. Und Oaks hat, soweit ich es hier ablesen kann, immer den Kontakt zu Produzenten gesucht und sich wohl nach der 5. originellen Idee, die er hatte und die von Produzenten abgelehnt worden ist, gedacht, bevor er weiter fürs Regal schreibt, schreibt er etwas, das für einen Produzenten in der Kombination "sichere Story"+Erstlingsregisseur das Risiko rechtfertigt. Bei OEG war es umgekehrt, da ist durch Glück ein Koproduzent aufgesprungen nachdem das Buch fertig und das Team schon fast komplett war - da war niemand, der von Anfang an kommerziell lenkend in die Story eingreifen konnte, das war mein Buch, mein Film. Mit dem Resultat, dass ich heute ganz happy bin damit (je nach Tageslaune zwischen "ich zünd ihn an" und "oh, der ist ja eh nett"), er aber nicht der leichteste Film ist, wenn es um's verkaufen geht. Wir haben von einigen Festivals, auf denen wir gelaufen sind, gehört, dass sie sich schwer taten OEG zu programmieren, weil sowas in der Form noch nicht da war - der Vergewaltigungskomödienspaghettiwestern oder "Tom&Jerry für Erwachsene" sind nicht unbedingt Beschreibungen, die einen hohen Wiedererkennungswert haben, weil's vorher einfach keiner kannte und einordnen konnte. Wenn's aufgeht, kann das der Knaller sein, wenn nicht, geht's in die Hose - und da kommen einem Produzenten sehr zu Recht Budgetbedenken, ob sich sowas auch rechnet. Bei der Beschreibung Backwood Slasher weiss jeder, was einen ungefähr erwarten wird. Und Daniel hat absolut Recht: Wer Hinterholzgehacke gern hat, der hätte das auch gerne, wenn er es bestellt. Klar, BREAK wandert auf ausgetretenen Pfaden und das machen seit HALLOWEEN 99% aller Slasherfilme. Aber hindert das zb DESCENT oder REC daran, sauspannende und extrem gut umgesetzte Filme zu sein? Filme, die so gut funktionieren wie diese sind sehr selten, denn es ist sauschwer, einen spannenden Horrorfilm zu machen. Das ist die Latte, die vor Oaks liegt, nicht die Originalität - und die sehe ich wesentlich höher als bei OEG. Guter Spannungshorror, das ist höchst knifflig. Man muss wirklich nicht jedesmal das Rad neu erfinden - es ist absolut okay, wenn man mit dem allseits bekanntem Know-How ein sehr, sehr schönes Rad baut. So und jetzt ess ich ein Rad.
Juppp... da kann ich Peter, Steffen und Daniel nur zustimmen.
Break ist Break und mehr nicht...ich weigere mich sogar da noch näher drauf einzugehen, weil es nicht im geringsten meine Absicht ist diesen Film irgendjemanden mit Gewalt und Argumenten zu empfehlen und/oder ans Herz zu legen. Was er ist, das sieht jeder auf den ersten Blick... bitteschön. Wir sind im moment am schreiben des Fortsetzungsprojektes und ich kann jetzt schon sagen, auch dieses, wenn auch kein Slasher, wird wieder einfach nur ein FILM werden... aber es wird ein fertiger Film werden und das ist schon mal wesendlich mehr als so manch anderer Film von sich behaupten kann... und darum geht es bei mir .... ich will Filme machen und nicht mir selbst ein Denkmal setzen...das haben schon viel talentiertere als ich versaut :-) Oaks 23.09.08 15:46
FXM
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@Obi Oaks,
Sag mal, den SW-Trailer habe ich doch schon vor Jahren in bester Quali auf meinen Rechner geschaufelt. Dass Du das Projekt abgegeben hast weiß ich noch, aber gibt's da eigentlich noch irgendwelche Lebenszeichen, oder ruht PoF in Frieden, oder geht Dich das gar nix mehr an? 23.09.08 15:55
SixFo
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The empire strikes back----schon lustig, was ich hier mal wieder für ne Lawine ausgelöst habe :-)
@ Oaks So viel wollte ich von deinen Eiern nicht wissen, aber wenigstens hast du es mit Humor genommen :-) Ich denke, dass du mich nicht für so einen Volldeppen hältst, der glaubt dass wenn du ihm die Telefonnummern deiner Quellen gibst, er da in der Hoffnung anruft direkt nen Sack voll Geld durch die Telefonleitung geschoben zu kriegen... ;-) So war das ja auch nicht gemeint. Es geht nunmal nicht explizit aus dem Artikel hervor, welche Geldquellen du hattest. Eine simple Auflistung, wie 60% Produzenten, 30% Eigenbeteiligung, 10% Sponsoren oder so, hätte da schon gereicht. Ich wollte jetzt auch kein detailliertes Protokoll der Gespräche mit den Produzenten, sondern einfach nur ein paar Tipps oder Erfahrungsbericht(e), wie man sich an potentielle Geldquellen heranpirscht ;-) Aber da hast du ja schon drauf geantwortet. Tarantino ist auch nur so ein Kopierer, also kann man sich locker mit dem vergleichen ;-) Und nein, innovativ bist du leider nicht, wenn du den selben Film fährst, wie alle anderen deutschen risikolosen Filmemacher. Wenn es dir lieber ist einen langweiligen Schinken nach dem anderen zu drehen, ist das okay. Aber dann bist du im falschen Geschäft und könntest genauso gut als Produktionsarbeiter am Fließband arbeiten ;-) Aber das ist ja auch egal. Mach was und wie du es willst. Du bist ab heute sowieso mein persönlicher Held hier ;-), weil du was auf die Beine gestellt hast und dafür bewundere ich dich, auch wenn ich was zum meckern habe. Also mach weiter!!! Für mich ist die Geschichte der Film und wenn man mir die selbe alte Geschichte in einer neuen Verpackung verkaufen will, dann kauf ich das nicht...es muss ja nichts hyperintelligentes ab IQ 150 sein, so wie du es anmerkst, es kann auch nur unterhaltend sein...deswegen hab ich ja auch Severance angesprochen. Gleiche abgekaute Story, aber mit viel Humor verpackt. Und das macht es dann schon wieder gut und sehenswert. Aber wie du schon sagtest: ob gut oder schlecht entscheidet jeder für sich. Und dazu kann ich erst was sagen, nachdem ich den Film gesehen habe ;-) Ich bin auf die weiteren Berichte gespannt... @ FXM hab die letzten zwei Absätze irgendwie übersprungen...danke für den Hinweis. Leichtsinn und Mut liegen eng bei einander. Es ist aber kein Leichtsinn, einem Produzenten ein Drehbuch mit einer guten und neuen Story vorzulegen und zu behaupten es ist machbar, ich kann es, ich beherrsche mein Handwerk, wie siehts aus?! Das ist Mut. Entweder heißt es dann ja oder nein und dann muss man Kompromisse eingehen. Leichtsinn wäre es, sich mit abgekauter Scheiße den Segen zu holen und dann beim Dreh seine innovativen Geistesblitze umzusetzen ohne vorherige Einwilligung der Geldgeber... Mit den Redneck-Killern haste recht...hier laufen nur Kanibalen oder Pädophile im Wald rum :-) Aber Redneck-Killer hin und her, es muss nicht nur Amiland sein wo sowas passiert. Filme wie Motel könnten locker in Europa spielen...andere tun es, siehe Hostel. @ Angel Ich bin tiefer drin als du denkst... @ daniel Das mit dem Essen trifft schon sehr gut zu, aber ich erwarte doch schon bei einem neuen Italiener, dass der nicht genauso schmeckt wie Giovanni von der Ecke, bei dem ich sonst immer bin...und ich denke viele andere auch. Dann kannste auch zu McDonalds gehen, da schmeckts immer gleich ;-) Die Inspiration saug ich nur gefiltert auf... ;-) Storyarme Filme werden somit nur zur Perfektion des Handwerks produziert, bis man sich mit dem geilen Buch aus dem Versteck wagen kann und nen Burner abliefert, der das ganze Land brennen lässt! So, keine Lust mehr zu schreiben. Peace, ich bin raus hier ;-) SixFo
Da Essen eins meiner Lieblingsthemen ist, greife ich die Methapher gerne noch mal auf.
Bevor Giovanni an der Ecke seien Laden aufgemacht hat, musste er erstmal beweisen, das er kochen kann, ansonsten hätte er kaum das Geld für die Ladenmiete und die tollen Speisekarten zusammen gekriegt. (Wenn man das weiterdenkt, ist "Break" nur ne Imbissbude... hmm, ich muss mir was anderes einfallen lassen) Die Frage "Erfinde ich das Rad neu oder gehe ich auf Nummer sicher und bau mir eins mit schönen Alufelgen?" muss eigentlich jeder für sich selber beantworten. Wenn ein Projekt eine bestimmte Zielgruppe an Zuschauern bedient und man damit auch noch die eine oder andere Mark macht, so what? Schaden kanns nicht. Aber was weiß ich schon, ich bin parteiisch, ich war dabei. Theo
Cooler Threat :-)
@FXM: Ja die drehen noch... wahrscheinlich bis sie 99 Jahre alt sind. Ich hab ihnen ja gesagt, lasst es in frieden sterben... na ja. Es gibt aber so weit ich weiß noch kein anderes Material als die von mir bisher gedrehten 12min. Und die sind fett.. immerhin war ich in der zeit nicht nur ganz oben was Vitamin "B" Richtung Lucas.... anging, ich hatte auch noch viele Orginal Set´s und Locations.. aber es war halt STAR WARS... seit ich den schlußstrich gezogen habe gehts mir besser... künstlerisch ;-) @SixFo: Hmmm..OK.. mal zu Break.. er hat eine Wendung, die die wenigsten erwarten, ist also nicht gaaaaaaanz so doof wie er erscheinen mag... und er ist zu "Hart" für den internationalen und den US- DVD Markt, ich hab bereits eine Kürzungsliste vom Vertrieb bekommen hauhauhauhuahuha..... Also er ist nicht die gleiche abgekaute scheiße wie alle anderen. Nur ist er auch nicht gerade der neue STERN am Himmel. Zur Kohle... Produzent 99,9% ...Oaks 00,1% Oaks
Hmmm...Wendung.... welche dieser Möglichkeiten könnte es sein :
1. Die bösen killen ein paar der guten, daraufhin rastet eine gute person aus ( weiblich ) und killt daraufhin die bösen. ( optional : die böse Frau wird am Ende selbst böse nachdem die anderen bösen alle tot sind ) 2. Die bösen Killer killen ein paar etc. etc. und am Ende gibts nur noch einen Killer und in den verliebt sich die Heldin. 3. Die bösen Killer töten bla bla bla und am Ende stellt sich heraus dass sie nur getötet haben weil die guten in irgend einer Weise schuldig waren / sind. 4. Am ende stehen noch 2 Personen gegenüber. Killer und Heldin. Dann sagen beide simultan, "lass uns mal ne PAUSE machen"...daraufhin sieht man die beiden in einer Spielhalle und sie ziehen sich ein HMD ( head mounted Display ) vom Kopf. Alles nur ein 3D Spiel. 5. Paintball der Zukunft !!! -_-
Mist! Von den oben beschriebenen Wendungen ist es leider keine. Überleg mal schön weiter! Es könnte beispielsweise diese sein...
Der stabil gebaute Zweitkiller stellt sich als Halbschwester von Marianne Sägebrecht heraus und heirate den Komponisten des Titeltracks. ... ist es aber nicht!
@ g3m1n1: Also gegen deine Ideen is mein Buch BREAK ja ein gerade zu ein Epos, eine Perle der cineastischen Ergüsse... also wart mal lieber den FILM ab :-).
Oaks 23.09.08 18:41
FXM
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@gemini:
...wo wir wohl auch bei Star Trek angekommen sind. Commander Data bricht die Simulation ab und Picard, Riker und Troi verlassen das Holodeck... Das muss es sein! Die häufigste Wendung in solchen Filmen ist aber die folgende: Einer der guten ist von Anfang an der Böse! Ha! | ||||