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SirKlugi

SirKlugi

2 Beiträge seit Dez'12

Forum-Beitrag von SirKlugi am 09.12.2012
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Beitags-Art: 
Sonstige Frage
Niveau: 
1 - Grundlagen

Hallo an alle User

Ich bin heute auf diese Website gestoßen, als ich mich darüber informiert habe, wie man eigentlich zur Produktion eines Filmes kommt. Nach längerem durchstöbern habe ich mich dann angemeldet und stelle nun diese Frage: Könnte es für mich lohnenswert sein, in diese Branche einzusteigen?? Ich gehe in die 10. Klasse und mache voraussichtlich Abitur, wenn alles so gut läuft wie bisher mit einem Schnitt von 2.0 oder besser. Eigentlich möchte ich in die Richtung Naturwissenschaften gehen, aber ich habe festgestellt, dass mir z.B. beim Bücherlesen, beim Zocken oder sogar in Alltagssituationen auf einmal das ganze geschehen wie ein Film durch den Kopf saust und ich das verlangen habe, so etwas auf einer Leinwand zu sehen und evtl. sogar zu sagen: "Das ist mein Werk!" Deshalb hab ich mal angefangen das zu recherchieren. Ich habe eine blühende Phantasie, zumindest sagen mir das alle, ich bin jetzt nicht gerade der Dümmste, habe ein relativ gutes Historisches Wissen und sage zu historischen Dokus nicht nein, bin relativ selbstständig, kenne mich gut mit Technik, vor allem aber mit PCs aus und wenn ich mir mal was in den Kopf gesetzt habe, dann ist es schwer, mir das wieder rauszureden. Ich hab bis jetzt leider kaum praktische Erfahrungen, was das Filme produzieren angeht, ich hab nur mal als ich ein etwas kleinerer Bub war einen Lego-Film gedreht und diese Jahr (aber noch in der 9. Klasse) in der Schule einen Trailer zu "13 Reasons Why", der auch auf gute Resonanz gestoßen ist und sogar an unsere Uni gesendet wurde. Das Produzieren der Filme macht mir auch total Spaß, ich glaube es könnte zu einer Leidenschaft werden :D ; dieses Gefühl, etwas geschaffen zu haben ist meiner Meinung nach einfach unglaublich.
Nun wie läuft dass jetzt ab, wenn ich eine Art Talent in mir entdecken sollte?? Kann ich dann einfach sagen, hey ich studiere das jetzt mal, oder hey ich mach mal so ne Ausbildung. Also ich weiß schon das das insgesamt nicht so einfach ist aber wie läuft das genau? Die Info wird mir auf dieser Seite nicht angezeigt und ich bekomme das auch nicht hin, dass mein PC es mir anzeigt. Was genau sollte ich den alles mitbringen und wie finanziert sich das ganze, zumindest am Anfang?? Lohnt es sich überhaupt, in diese Branche einzusteigen?? Wie groß sind die Erfolgschancen, einen durchschnittlichen bis guten Lebensunterhalt zu verdienen, oder überhaupt Arbeit zu finden?? Wird man schnell etwas berühmter oder dauert das seine Jahre (ich weiß, darum geht es mir auch nicht, aber ich finde es interessant zu wissen)??
Was ich z.B. gerne verfilmen würde wäre einmal The Elder Scrolls Skyrim (die Gamingfans werden dieses Spiel kennen) - ich finde dieses Spiel hat unheimlich viel Potenzial zu einem Film, zumindest die Hauptstory, wer sie kennt weiß was ich meine - oder ein Remake von Eragon, nach diesem Mega-Flop von Buchverfilmung, denn dieses Buch ist so unheimlich gut und so genial aufgebaut, so fesselnd, so... dass man es meiner Meinung nach einfach verfilmen muss!! Aus dem Buch ist so viel rauszuholen. Den Film als Film fand ich ja nicht schlecht, aber die haben das Buch einfach so extrem verändert, dass sie sich alles verbaut haben um einen zweiten Teil zu drehen. Ich meine, aus dem Buch könnte man einen "neuen Herr der Ringe" oder "Die Säulen der Erde" machen!!
So, Ich würde mich über eine schnelle Antwort freuen. Ich bedanke mich schon mal im voraus für Antworten.

Liebe Grüße Alex

Antworten

Finde Dich selbst. Der Rest findet sich. Oder andersherum. [/Schnellantwort]

#1
09.12.12
22:46
Futz
Futz

Werde Naturwissenschaftler, die brauchen wir mehr als arbeitslose Filmleute!

Spaß beiseite :-)

Ich kann sehr gut nachvollziehen was du schreibst. Aber darin sind so viele schwer überwindbare Hindernisse zum Filmemacher angesprochen, dass ich einiges zu Bedenken geben möchte.

Die Geschichten die dich interessieren sind alle mit horenden Lizenskosten für eine Verfilmung behaftet. Außerdem braucht es für die Umsetzung der genannten Stories immer ein horendes Budget, dass man hier in Deutschland sowieso nicht zusammen bekommt. Im übrigen ist Filmemachen für den Produzenten und Regisseur zum größten Teil ein Job am Schreibtisch.

Was den Lebensunterhalt durch Arbeiten beim Film angeht. Das ist ein ganz böses Thema. Geld beim Film verdient man Projektweise und die Zeit die zwischen zwei Projekten liegt ist für viele Filmschaffende ein ernstes Problem. Gerade am Anfang braucht es da sehr viel Leidensfähigkeit.

#2
10.12.12
00:04
opcode
opcode

Hi Alex,

prinzipiell muss ich da opcode zustimmen: Filmemachen ist keine Garantie für einen sauberen Lebensunterhalt und du hast deine Ziele sehr hoch gesteckt; die zu erreichen ist nicht ganz so einfach, wie du es dir (vielleicht?) vorstellst - und in Deutschland gleich mal gar nicht.

Aber das muss dann nicht bedeuten, dass du diese Idee einfach verwerfen solltest und dir lieber was anderen suchen musst... du musst nur damit rechnen, dass der Weg in die Filmindustrie recht steinig ist. Da gibt es keinen Studiengang "Regie", den man mit einem guten Abi-Schnitt einfach studiert und danach in einer Filmproduktionsfirma angestellt wird und einen Blockbuster nach dem anderen dreht.

Daher ist Futz' Satz eigentlich nicht schlecht: Finde dich selbst.
Finde heraus, was genau du da willst - "Filmemachen" ist viiiel zu allgemein. Recherchier mal ein bisschen, was bei so einem Film alles gemacht wird und wo Filme eigentlich gemacht werden.

Die Verbindung zu Naturwissenschaften und dein Interesse an Dokumentarfilmen kann vielleicht ein Hinweis darauf sein, wo du hingehen könntest...

Was du für den Einstieg in die Filmbranche "mitbringen" solltest: Ausdauer und vor allem viiiiiel Leidenschaft - da muss man sich am Anfang ordentlich durchbeißen!

Und ein Tipp, um herauszufinden, was du gerne willst: Schnapp dir eine Kamera und leg los mit dem Filmemachen auf eigene Faust! In der 10ten Klasse hat man ja noch so übel viel Zeit, mit Freunden auszuoprobieren und herauszufinden, was und wohin man will. Nutz das!

Gruß
Chris

#3
10.12.12
11:03
CF-Studios
CF-Studios

Mach erstmal Filme (Kurzfilme) oder Musikvideos als Hobby, also independent sozusagen...dann schaust du mal, ob du nach dem Ersten schon frustriert bist. Solltest du nach dem zweiten oder dritten Kurzfilm immer noch voller Elan sein, dann kannst du tatsächlich drüber nachdenken. Wenn du es als Hobby machst, ist der Druck geringer und du kannst erstmal sehen, ob du überhaupt Talent hast. Das Handwerk kann man lernen (studieren) ... Talent musst du haben!

..fonz

#4
10.12.12
17:26
Der Fonz
Der Fonz

Erst mal danke für die vielen guten Antworten! Also einfach habe ich mir das nicht vorgestellt, ich habe mir schon gedacht, das das ein harter Weg wird. Das wird die Naturwissenschaft allerdings auch nicht (ich sag nur 10 Semester Studium und anschließend drei Jahre Professortitel, oder wie auch immer das heißt). Also ich hab mich da schon so oder so auf einen langen Weg eingestellt. Ich hab mich oben blöd ausgedrückt, ich meinte jetzt nicht, dass ich sofort die Filme drehen will, ich würde es nur gut finden, wenn die Filme mal von den etwas größeren Leuten vernünftig verfilmt werden, oder (so als kleinen Traum oder als Ziel) die halt mal irgendwann selber zu drehen. Hab mich da blöd ausgedrückt, sorry.
Jo ich werde das mal recherchieren und auch mal versuchen, selber Kurzfilme zu drehen. Danke.
Zwei Fragen hätte ich allerdings noch:
Was für ein Programm kann man für den Anfang verwenden um die Filme zusammen zu schneiden, Ton drüber zu spielen etc. Reicht da Windows Movie Maker oder sollte man da für ein zufriedenstellendes Ergebnis ein anderes Programm/ andere Programme verwenden?
Und:
was heißt ein Schreibtischjob? Kommt man gar nicht zum Drehort oder guckt man sich nicht mal ein paar Zwischenergebnisse an??

Nachmal danke für die schnellen Antworten :-)
Alex

#5
10.12.12
19:19
SirKlugi
SirKlugi

Schau dir viele Filme an, unterschiedlichster Art und versuche den Schnitt, die Kameraeinstellungen, Beleuchtung...eben all das, was nen Film ausmacht zu verstehen und zu analysieren. Lerne daraus, probier selber, etwas zu remaken...ganz kurz z.B., dann lernst du die Grundkniffe. (Alles persönliche Meinung)

Als Schnittprogramm für den Anfang würde Magix Video Pro X schon ausreichen...kostet nur kleinen Taler ;-)

machen, machen, machen...du bist jung und hast noch Zeit ohne Ende...ich dagegen...ach lassen wir das.

Das ist nur meine persönliche Meinung, da gibts bestimmt noch andere Tips!

..fonz

#6
11.12.12
07:50
Der Fonz
Der Fonz
 
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