12 Monkeys ist ein Sci-Fi Thriller von Terry Gilliam der von dem Kurzfilm „La Jetée“ („Am Rande des Rollfelds“) inspiriert wurde.
Im Jahre 1996 löschte ein Virus einen Großteil der Menschheit aus und zwang die Überlebenden unter der Erde zu leben. Um herauszufinden was den Virus auslöste und wie man ihn beseitigen kann schickten Wissenschaftler Gefangene in die Vergangenheit um Proben zu entnehmen. 2035 ist James Cole (gespielt von Bruce Willis) an der Reihe. Zu diesem Zeitpunkt haben die Wissenschaftler die Vermutung die „Armee der 12 Monkeys“ sei für die Ausbreitung des Virus verantwortlich. Coal soll die Verfolgung der 12 Monkeys aufnehmen und eine Probe des unmutierten Virus nehmen, wird aber versehentlich ins Jahr 1990 geschickt, wo er verhaftet und in eine Anstalt geschickt wird. Dort lernt er zwei wichtige Personen kennen. Zum einen Jeffrey Goines (Brad Pitt), ein Irrer, der später mal der Anführer der 12 Monkeys sein wird und Dr. Railly (Madeleine Stowe), eine Psychaterin und später Coles Begleitung. Nach dem Missgeschick wird Cole in das richtige Jahr (1996, nicht lang bevor der Virus ausbrach) geschickt, wo er mit Hilfe von Dr. Railly die Spuren der 12 Monkeys aufnehmen und interessante Entdeckungen machen wird.
Der Film ist ein „must-see“ für jeden Fan von entweder Zeitreisen, Psychothriller, Mystery, Sci-Fi oder es einfach genießt interessante Figuren zu sehen, denn davon gibt es reichlich. Der Film lebt nicht nur von seinen Hauptdarsteller sondern erschafft eine außerordentlich atmosphärische Welt nicht zuletzt durch die prägenden und teilweise bizarren Nebenfiguren.
Das Spiel zwischen Zukunft und Vergangenheit/Gegenwart ist ein wichtiges Element, dass auf wunderbarer Weise zur Geltung gebracht wird. Oberflächlich steht eine klarer Kontrast zwischen der düsteren, dunklen Zukunft und der sonnigen Vergangenheit. Im Laufe des Filmes wird jedoch klar, dass es nicht die Zeit ist, die die Menschheit ruinierte, sondern die Menschen selbst.
So viel man von dem Film versteht, so wirr wird er einen erscheinen, denn das ist ein wichtiges Instrument in der Erzählung. Durch die Episoden im „Irrenhaus“ verliert Cole teilweise das Vertrauen in die Wahrheit. Ebenso kann man sich als Zuschauer nie sicher sein ob das was man sieht die Wirklichkeit ist oder nicht.
Nicht nur regt der Film zum denken an, sondern ist ebenso ein Abenteuer für die Augen. Terry Gilliam schafft es eine düstere und doch so lebendige Welt zu erschaffen, die durch die ungewöhnlichen Einstellungen und originellen Requisiten nur unterstützt werden.
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ChristopherSean



Einer der besten Zeitreise - Movies. Das Spiel von Brad Pitt ist unübertroffen. Die Geschichte selbst ist zwar nicht neu, aber anders Erzählt. Düster, Beklemmend, Bedrohlich und der Wirklichkeit nicht weit Entrückt. Ich musste ihn zweimal anschaufen, bis ich ihn kapiert hatte. Und das ist das Schöne an solche Filmen : Eine geistige Herausforderung, ein Film, über den man lange Nachdenkt.
10:16
Ich habe ihn gestern aufgrund des Reviews nochmal schauen müssen ;)
Wirklich sehr schön konstruiert. Einzige Kritik die mir auffiel, dass doch recht überzogen ist an einigen Stellen, so dass ihm etwas die Ernsthaftigkeit abgeht, das fand ich insbesondere bei der Ausstattung des Wissenschaftler-Sets in der "Zukunft". Wäre der Film noch besser mit einer Stimmung wie Gattaca etc.? Vielleicht ja, vielleicht aber auch nein, weil der Film dann nur gut funktionieren würde, wenn der Held auch ein erreichbares Ziel verfolgen würde. Hier ist die Prämisse ja von Anfang an klar, den Virus wird man nicht aufhalten können.
03:03