Hallo, Alex aus Wien hier,
ich schreibe an diesem Drehbuch neben meiner Arbeit seit zwei Monaten ungefähr.
Soll mein zweiter Kurzfilm werden. Nur diesmal Festival/Wettbewerbs tauglich.
Also mit eigenem Komponisten und jeglichen Drehgenehmigungen.
Drehstart ist voraussichtlich im Herbst. Hoffe ich werde dieses Jahr noch fertig.
Suche zurzeit überall nach Leuten die das Drehbuch lesen, bewerten bzw. kritisieren.
Habe unterschiedlichste Meinungen gehört.
Einerseits zu brutal (Geschmacksache).
Andere finden es heftig, genial und freuen sich auf die Umsetzungen. Dann sagte jemand,
die Idee ist zu Chlichee-haft aufgebaut und es bleibt keinerlei Möglichkeit, dem Zuseher sich selbst etwas
dazu zu denken.
Bin schon gespannt was ihr darüber denkt.
Freue mich schon über eure Kritik,
Danke im Voraus! :)



Der Boss schreibt mit Kameraanweisungen. Da kommt man nicht so weit. Sie nimmst du weg und baust fürs Anfang ein Hook rein.
10:55
Sind Kamera Notizen außerhalb des Storyboards unerwünscht?
11:11
Ich find’s ganz gut geschrieben, aber die „Regieanweisungen“ die stören etwas. Mit dem Wirt, das ist doch eine Rückblendung, oder?
11:21
Ich werde noch am Ende, bei der Verfolgungsszene, eine Erzählerstimme einbauen, um die Erzählerstimme vom "Bertl" beim Wirten zu rechtfertigen. Der Wirt kurz nach dem Erwachen im Verhörsaal, ja das sollte eine Rückblende aus dem Alltag der Jungs sein. Ebenso das Intro. Für die Regieanweisungen muss ich mich entschuldigen, ich verwende zum ersten mal Celtx und wusste nicht wie man Notizen anhängt, somit habe ichs einfach dazu geschrieben. Beim nächsten Drehbuch werde ich darauf achten, nur die Geschichte zu erwähnen, danke :))
11:31
Ist diese Fassung fertig, oder fehlt da noch was? Ich muss sie mir noch mal in Ruhe durchlesen...
11:49
Sagen wir es so, das Kerngerüst des Films ist fertig, ich möchte zurzeit in Ruhe Kritik sammeln, wo ich nur kann. Ich bin immer für Einfälle offen, wenn etwas unnötige ist, oder etwas fehlt, würde ich es noch in Erwägung ziehen, es umzuschreiben. Bis Oktober lasse ich mir dafür zeit, ab dann ist Schluss und der Film wird umgesetzt.
11:54
Wäre es nicht sinnvoller, ein vollständiges Kurzfilm-Drehbuch zu posten?
12:20
Ich bin nie absolut fertig mit einem Drehbuch, denn es fallen mir immer wieder Dinge ein, die ich hinzufügen möchte.
Deshalb ein Schlussstrich im Oktober. Deshalb Meinungen sammeln :)
Ich bin nicht jemand, der sein Werk dem Publikum anpasst, aber es gibt mir mehr Übersicht über den Film, mehrere Ansichtsweisen, auf die ich selbst vielleicht nie kommen würde.
Zu deiner Frage: Ich weiss es nicht ob es sinnvoller ist, das ganze "fertig" zu posten, um dann festzustellen, dass es einem eigentlich so noch nicht ausreichend gefällt. Wenn ich etwas fertiges posten werde, dann wird es der Film sein.
(ich hoffe, dass ich trotz meiner Ansichten Feedback bekomme :P)
12:37
Wie gesagt, ich finde es gut geschrieben, auch die Dialoge, aber ich konnte mir im Ganzen keinen wirklichen Reim darauf machen.
12:41
ich will dich nicht quälen :D aber meinst du mit "keinen wirklichen Reim darauf machen", dass du die Geschichte nicht verstehst oder das sie dir nicht zusagt?
13:10
Schreib was passiert so kurz wie möglich, dann lese ich es durch. Keine Meinungen oder gedanken. Nur was passiert und was wird gesagt.
13:15
Und kleine Detaljs muss auch nicht da sein. Einige kleinigkeiten bedeuten manchmal viel und dann schreibt man sie rein.
13:29
Ok, dann schreibe ich demnächst eine "Kurzfassung" und poste sie wieder
danke
13:34
Sorry, ich habe die letzten vier Seiten übersehen. Das lässt natürlich alles in einem anderen Licht erscheinen…
23:43
Ich finde die Idee grundsätzlich sehr gut. Die Dialoge gefallen mir auch und über die fomellen Dinge im Drehbuch wurde ja bereits gesprochen.
Was ich aber nicht verstehe ist das Verhör. Warum Muss er gestehen, dass er seine Frau ermordet hat, wenn ja alle beteiligten wissen, dass das nicht stimmt. Wenn ich das richtig verstehe ist es für die Täter eine art Performance-Kunst jemanden Jahrelang hinters Licht zu führen um ihn dann vor Publikum zu töten. Für mich passt da das Verhör irgendwie nicht hinein.
Ansonsten gefällt es mir wirklich sehr gut. Es erinnert mich etwas an "In the Company of Men" nur viel, viel brutaler.
15:43
noch was zur Form:
in das Feld "überschrift" kommt nicht eine Überschrift die du dir inhaltlich aussuchst, sondern das ist der Sceneheader in der du die übliche Angabe Innen/aussen , Tag/nacht und das Motiv : Wohnzimmer,Verhörzimmer, Wienerstr etc. angibst, dass würde die Orientierung in deinem Script enorm erleichtern und ist für die Produktionsplanung nicht ganz unerheblich (Wie viel Motive?, Wie viel Nacht?)
Charakter und Dialog nicht in derselben Zeile, macht CELTX normalerweise automatisch benutz die TabulatorTaste und behalte die Abstände die Celtx vorgibt bei, das ist die eigentliche Funktion von Celtx, es kümmert sich um die richtige Formatierung, wenn du die aus ästhetischen oder sonstigen Gründen verwirfst macht es keinen Sinn..
wie bereits erwähnt stören Kameraanweisungen und vor allem Erklärungen zu SFX oder Bildfunktionen und Metaphern etc. den Lesefluss und die Story sehr. Wenn du das Gefühl hast ein Bild erklären zu müssen, überleg ob es funktionieren wird, denn im Film kannst du keine Erklärung dazuschreiben (z.B "um die Länge ihrer Ehr zu verdeutlichen", wenn du denkst das ist das Bild das dies verdeutlicht, dann tut es dies als Satz in ähnlicher Weie wie als Bild, wenn es nicht im Buch funktioniert, ist es gut darüber nachzudenken, ob es als Bild funktioniert)...zumal das Drehbuch so unnötige Länge erhält ...
...und nicht einsehbar ist auf welche Länge sich die Story tragen soll, zu Zeit 17min, wenn du alles technische streichst sind es eher 8min.
Spezifisch sprachliche Begriffe/Dialekte solltest du entweder meiden oder kurz erklären, wenn du im größeren Sprachraum suchst/auswertest und es sind einige Fehler drin.
Du musst erklären wie ich(lese/zuschauer) höre das der Wirt (oder jeder andere) etwas denkt voice over?
Inhaltlich fand ich Momente ganz schön, aber mit fehlt der Identifikationspunkt oder die Emphatie mit Georg, der wird mir in der ersten Szene mit unsymphatisch, somit ist mir der Rest egal weil ich mir denke scheiß Cop, evtl. sollte er in der Szene etwas "moralischer" agieren und nicht einfach gelangweilt lächeln?
Das Ende ist mir zu hmm.... ich will nicht flach schreiben, weil ich mal ein Buch mit ähnlicher Poente geschrieben hab, aber es versauert vermutlich in der Schublade, weil zu unmotiviert..Luxusgesellschaft die nur aus Artifiziellen oder ästhetischen Gründen Leid verursacht...also da wäre der Motor Geld zumindest einfacher plausibel zu machen. Ist zwar etwas ebgegrast, aber als Beispiel wenn du nach Seite 11 (keine Szenennummerierung gefunden) so etwas machst wie auf eine Szene schneidest, wie unter nem Ladentisch/Kino/Internet Snuff videos vetrieben/vorgeführt werden und du kurz vorher mit bekannten Bildern ansetzt und dann den Restlichen Teil der Tourtour quasi als den Film im Film zeigst. Ich würde dann aber bereits bei seiner Blutlache Enden oder den Kinosaal noch klatschen lassen oder den Videokunden "kommen" lassen, ja nachdem was du tust gibst du einen Verweis zu einer gewissen allgemeineren Kritik...und den ErklärBären rauslassen der zum Ende kommt..vor allem dieses "wie haben sie das nur 5jahre lang geschafft blabla" wirkt wie eine Erklärung, falls jemand deine bereits erklärte Metapher nicht verstanden hat...also ich brauch das nich...ist doch auch scheiß egal wie lang, sie hat es geschafft in emotional für sich zu gewinnen und absolut zu demoralisieren, sie sind sich also vertraut
19:33