Ich fürchte ich muss mal wieder ne doofe Frage stellen...
Ich habe meine Canon HV40 relativ neu und mir steht Adobe Premiere CS3 zum Schneiden zur Verfügung. Ich hab auch vorher schon mit dem Programm geschnitten - das heißt nicht dass ich mich auskenne und mit Fachbegriffen großartig was anfangen kann- ich hab es bisher immer so learning by doing und mit youtube tutorials gemacht. Hat auch alles immer ganz gut geklappt..
Jetzt habe ich aber versucht die Aufnahmen von meiner HV40 mit CS3 zu capturen. Das funktioniert auch aber das Video kann man sich in der Vorschau quasi gar nicht angucken weils unglaublichl hakt. Wenn ich jetzt einen Clip von einer Minute rendern will, dann dauert das so 30-40 Minuten..
Woran kann das liegen?
Ist es besser die Videos mit nem anderen Programm auf den Computer zu bringen und dann in Premiere zu importieren?
Oder ist das Format einfach zu groß für den Computer (nicht so superneu, nicht so wahnsinnige Festplatte)?
Wie gesagt ich kenn mich nicht toll aus. Weder mit dem Programm noch generell mit Computern..
kann mir jemand helfen???
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Was ist denn "nicht so superneu"? Mit mehr Infos zum System wird es auch leichter, Dir zu helfen. Generell: Nein, das ist nicht okay, auf einem aktuellen System sollte ich HDV auch in CS3 sauber schneiden.
lg,
Steffen
18:18
Glaube du sollst VORRENDERN, ob du deutlich sehen willst was du schneidest - SEQUENZ - was auch immer dort steht.
18:44
HDV material geht ab 8GB arbeitsspeicher eigentlich erst problemlos zu cutten. aber es kommt in 1.linie darauf an was du denn cutten willst. ein trailer oder werbeclip mit 30sek länge ist wohl auch noch mit 4GB problemlos zu schneiden. auch sicherlich ein musikclip von der länge her. probleme mit der hardware gibts beim weiterführenden schnitt eigentlich erst, sprich wenn das color grading beginnt, effekte gesetzt werden ect. auch dem kann man aus dem weg gehen in dem man z.b. das grading in after effects auslagert, aber ich persönlich erledige den kopletten schnittflow in premiere. also falls du z.b. einen 3.30min clip vom capturen bis zum fertigen rausrendern mit hdv ausgangsmaterial in premiere schneiden willst geht das nervfrei und ruckel und absturtzfrei erst ab 8GB arbeitsspeicher. wenn du denn einen kompletten spielfilm schneiden willst. da reichen dann leider auch die 8GB ram nicht mehr aus.
weiterhin sollte dein rohmaterial auf der selben partition sein wie dein projekt. schau das du alle codecs hast. jede cam hat bisweilen die exotischten auspielformate die nicht von haus aus immer von premiere unterstützt werden. da reichen die fehlermeldungen von fehlenden audiospuren über artefaktebilder bis zu gehakten bildern.
ansonsten ist es eher version unabhängig. hdv kannst ab premiere version 2.0 problemlos schneiden.
19:21
???
voelliger unfug.
01:38
warum das denn?
und - was ist genau das projekt - die projektdatei, renderfiles, etc?
warum ueberhaupt partitionen? die halte ich eh fuer ungluecklich am schnittplatz.
12:28
Wieso sind Partitionen für einen Schnittplatz unglücklich? Sag mir mal Bitte einen Grund. Ich habe nämlich keine Partitionen eingerichtet, hatte es aber vor, aber wenn das sowieso nicht sein muss, oder wie du sagst, sogar unglücklich ist, brauch ich ja damit garnicht erst anfangen.
17:12
naja, wozu sind partitionen ueberhaupt gut? bieten eine scheinbare ordnung, sind definiert in groesse. bis auf letzteres (ok, auch ueber quotas regulierbar) gilt das auch fuer schnoede "ordner". sind flexibler. partitionen bieten darueber hinaus scheinbar eigene laufwerke. sind aber nur "logische" devices auf einem physischen medium.
wenn wirklich getrennt wegen geschwindigkeit, einfacheres backupen etc, dann eben wirklich eigene platten. bei partitionen fahren die plattenkoeppe nur permanent zwischen inhalte und partitionstabelle hin- und her. theoretisch also noch mehr last als ohne.
zum thema "rohmaterial auf selben drive wie projekt". das muss natuerlich nicht, kann aber. bei uns zum beispiel liegt alles auf externen raids. dabei noch a/v-getrennt. ist nicht unbedingt unueblich, in unserem fall ist es sinnvoll, da audioworkstation so direkt auf reine audiofiles zugreifen kann.
ist sicher der performance zutraeglich, wenn zb renderdateien eigene platten(verbuende) bekommen. das muss nicht, kann aber. was auf jeden fall vermieden werden sollte (beim laptop in den wenigsten faellen moeglich), ist, system und medien auf einer platte. aus oben genannten anfuehrungen halte ich hier auch nix von partitionen (trennt es nur scheinbar, man gewinnt nix in sachen performance), zumindest diese dinge sollten auf unterschiedlichen platten liegen (beim desktopsystem kein thema).
neben geschwindigkeit waere dann noch ein weiterer punkt ausfallsicherheit. das erreicht man dann mit raid-systemen. wobei diese lediglich eine gewisse technische sicherheit garantieren. unsere medieninhalte liegen eben verteilt auf mehreren raid5. ein raid5 selbst ist laengst noch kein garant fuer sicherheit. hier kann mal eine platte floeten gehen, bei den hardwareteilen macht sich das dingens gleich bemerkbar und wechselt automatisch die defekte gegen eine (spare) schon vorliegende leere platte und bindet diese ins raid ein (rebuild). aber das ist auch nur die technische absicherung. gegen fehler in dateien, dateisystemen, gegen dummheit vorm rechner (loeschen etc) hilft kein raid. deswegen waere als dritter punkt noch backup zu nennen.
18:29
Danke
23:41
Muß ich zustimmen.... hab BREAK (87 min.) auf einem 2GB rechner geschnitten... "ohne Probleme" .... hätte natürlich nix gegen 8 oder 16 oder 32 GB gehabt ;) ... denke du hast irgendeinen falschen Codec oder so. Das du das material beim capturen nicht in der vorschau siehts ist normal, gugg es auf dem monitor der HV40 an.
09:35
natürlich geht das schneiden problemlos. aber ich mache das komplette color gradin in dem selben projekt wo ich schneide, weiterhin arbeite ich viel mit effekten und bildüberlagerungen, das heißt ich habe im finalen schnitt bis zu 16 videospuren. alle unbedingt nötig da in jeder einzelnen diverse dinge ausgekeyt ect. vorgenommen werden. du kannst dir ja mal die videos anschauen, dann weisst du was ich meine. das ist eben kein 08/15 schnitt mehr wo du mit 2oder 3 videospuren auskommst. und ich schneide eben sehr aufwendige videos. das heißt ein musikvideoprojekt hat bei mir mitunter mehr volumen als ein spielfilmprojekt da zwar ein 90min spielfilm in der länge zwar das 30 fache eines musikvideos beträgt, aber der schnitt von in diesem fall meinen videos ist eben im unkehrschluss aufwendiger und größer. nicht umsonst denke ich vom schnittstyle mich doch von den meißten anderen videos deutlich abzuheben und das hat eben auch seinen ganz bestimmten grund eben:-)
20:41
Also ich habe 1,5 GB RAM und ebenfalls CS3. Ich kann auch einen 80 min. Film Problemlos schneiden, allerdings fängt es an zu Ruckeln, sobald ich Effekte, Farbkorrektur usw anwende. Wenn es wirklich bei dir hakt, dann hast du wohl nicht nur kein neueres Modell, sondern eher ein altes Ding.
PS: Schonmal jemanden aufgefallen, dass fast jeder Satz von Nico mit "Unfug" anfängt:))
11:17
unfug. ;-)
12:24
premiere ist ohnehin nach wie vor eine 32bit anwendung, d.h. kann max. 4 gb adressieren... wenn mehr im system steckt gut für multitasking, aber premiere bringt das leider effekt nicht viel.
12:12
wie gesagt, ich rede von meinen persönlichen erfahrungen im bereich schnitt. ich arbeite beim schnittflow mit offenen after effects, photoshop, premiere...importiere die tiffs halt alle in mein schnittprojekt, da macht sehr wohl 8gb zu 4gb einen riesen unterschied. mit der 64bit windowsversion und paar einstellungen in premiere hast du einen deutlichen unterschied, sprich ich brauch nicht irgend n teures matroxsystem, ich kann meine effecte (auf einem clip sind z.b Farbk/farbrgb(farbhsl/hellKontr/deglower /aged films/badTV) drauf. dieser clip wird in 12 spuren von weiteren gekeyten ebenen überlager u.s.w. ich bracuhe weder vorrendern um das ergebnis flüssig sehen zu können noch sonst was für quatsch. ich kann das ungerendert in echtzeit gehen und diese modifikation geht nunmal nicht in windows xp, aber sehr wohl in 64bit, aber nicht mit 4GB, sondern erst flüssig ab 8GB. es ist hierbei völlig gleichgültig ob nun premiere 63bit ist. durch nen umweg kann man sich eben doch sehr wohl größeren arbeitsspeicher unterstützend für premiere nutzbar machen.
21:41
bevor wieder die sprachwissenschaftler kommen. nicht 63bit, 32 bit, nicht bracuhe, sondern brauche*lg*
21:43
Na das ist ja schonmal gut zu wissen, dass es zumindest theoretisch funktionieren sollte ;)
Der Computer hat in der Tat nur 1,5 GB ram..
Aber was ich schneide sind immer nur Kurzfilme bis höchstens 15 Minuten..
Einen falschen Codec? Will mich ja hier nicht unbeliebt machen aber ich weiß nicht was genau das heißt.. und wie ichs ändern kann...
au weia..
Danke auf jeden Fall für eure bisherigen antworten.
Bin jetzt schonmal ein Bisschen beruhigt.
Jane
16:15
Ich würde einfach das Material zu DV konvertieren und dann, wenn du alles fertig hast, die Clips mit dem HD Material neu verbinden, da ruckelt nichts und du hast keine Probleme
16:53
Ich hab keine Ahnung!
Aber ich hab eine HV20 und wusste definitiv, dass bis zur HV30 die Clips in HDV aufgezeichnet werden können. Was die HV40 angeht muss ich leider passen, hab aber den Verdacht, dass diese gar kein HDV aufzeichnet, sondern AVCHD. Und dann mischen sich die Karten ganz neu.
Wie Steffen und einige weitere schon sagten geht HDV seit PremierePro 2 ganz schön gut auch auf alten Rechnern.
Mit AVCHD stellt sich Premiere allerdings ziemlich an. In der CS3er Fassung war das jedenfalls noch so. Wenn ich mich recht erinner. Wieweit CS4 da einen Schritt nach vorn macht weiß ich nicht. Aktuelle Premiere Elements sollen verhältnismäßig gut mit AVCHD umgehen können. Ob das in CS4 schon eingepfelgt wurde oder der CS5 aufgespart bleibt weiß ich nicht ...
Ergo: Sieh mal nach ob du HDV Material hast oder AVCHD Material ... dann kriegt deine Frage ein ganz anderes Geschmäckle, und die Antworten können konstruktiver ausfallen.
Achja .. HDV und AVCHD in dem Fall sind Codecs ... weil du dich ja damit nicht auskennst. Premiere sollte das aber in dem Fenster anzeigen, in dem zu deine Clips importierst (spätestens wenn du dir die Eigenschaften ansiehst). Ein bisschen Beschäftigung mit Codecs kann nicht schaden wenn man auf einem PC schneidet. Auch wenn man sich nicht auskennt. Muss man sich halt auskennen lernen.
- Frankie
17:06
gute idee. aber scheint auch eine hdv kamera zu sein. und hdv bearbeitung (gerade nativ, permanente gop strukturanpassung des "willkuerlich gehackten" mpeg2) ist natuerlich schon eine beanspruchung. aber halbwegs aktuelle rechner sollten damit keinen stress bekommen. kenne jetzt premiere nicht sooo, aber es gibt hier doch sicher die moeglichkeit das material in einem "intermediate" format einzulesen, also deutlich groesser, dafuer i-frame-only und somit deutlich weniger stressend fuern rechner.
18:48
Also CS4 kann auf jeden Fall deutlich mehr Codecs lesen als CS3 und geht mit HD meines Erachtens auch besser um.
19:43
siehste, ich hab jetzt nach der HV40 nicht gegoogelt ... ;-) Aber wenn es wirklich HDV Material ist, kommt CS3 mit einem nicht "superneuen Rechner" damit eigentlich spielend zurecht. CS4 kann dann HDV auch nicht besser.
Bleibt die Frage, warum das Material bei janelane 'hakt'.
Echte Intermediates bringt Premiere meines Wissens leider nicht mit ... Proxyarbeit wäre aber möglich. Steffen, weisst Du es besser?
21:26
ja also wie in der überschrift meiner frage schon gesagt ist es hdv.. wusste nicht dass das codec heißt.. hmmmm
dann kann der ja aber nicht falsch sein. ist nunmal hdv oder nicht?!?
ich werd mich wohl scheinbar doch etwas genauer einlesen müssen in die welt der codecs, permanenten gop strukturanpassungen, proxyarbeit, i-frame-onlys....
gottseidank war das jetzt erstmal nur ein test und ich hab bis ich material von der cam ernsthaft schneiden muss noch nen guten monat zeit..
ich bin euch aber natürlich weiterhin sehr dankbar für eure hilfe!
00:17