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Idee
Niveau:
2 - Praxiserfahrung Idee: Arbeitstitel: Probefahrt
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Ein Vater schenkt seinem Sohn ein Motorrad zum 18.Geburtstag. Der Sohn macht eine Probefahrt nach einer halben Stunde kommt die Polizei und teilt dem Vater mit, dass sein Sohn tödlich verunglückt ist.
http://docs.google.com/fileview?id=0B-Th xZdFVhDmZjQ3NGVkNTktNDY0My00OWI3...

.
Kommt da noch was oder war´s das?
17:05
Wenn Du dem Link gefolgt bist, dann Ja.
17:10
er meinte bestimmt ob da noch mehr an infos kommt ;-)
17:43
Eigentlich nicht, wenn die Polizei kommt und den Vater von dem Unfall informiert, sollte die Stimme eines Sprechers überlagern, der über die Gefahren und die Unfallstatistik informiert. Sowie die Spots allgemeinen gemacht sind.
Man könnte mehr daraus machen, dann ist es aber für einen Spot zu lang.
Auch wenn man sagt wenn die Polizei auftaucht weiß ja jeder was jetzt kommt, könnte man auch in die Gartenszene einen Nachbarn einbauen, der mit der Polizei droht, wenn sich die Jugendlichen nicht ruhiger verhalten. Dann ist der Knaller noch größer.
18:28
Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen und ihn davonfahren lassen und dann einen matchcut vom Vater, der dem Sohn nachschaut auf den Vater, der trauert am Begräbnis.
18:28
die ganzen Runter vom Gas Filmwettberwerbsfilme sind gut vergleichbar damit.
00:02
Die Herstellung des Spots ist mit sehr geringen Mitteln realisierbar und deswegen interessant, denke ich. Man könnte ihn mit einer normalen Gartenparty verknüpfen. Die Schauspieler allerdings, sollten das nicht in eine Schulaufführung entgleisen lassen. Der Knaller durch die Info der Polizei sollte schauspielerisch perfekt sein.
Den besten Spot diesbezüglich könnt ihr euch unter den folgenden Link rein-ziehen.
http://philipfricker.de/?q=node/27
10:54
Halli hallo...
Ich persönlich finde ja, dass ein solcher Spot ohne die Darstellung des Unfalls nicht wirkt.
Die genannte Filmszene berührt keinen persönlich. Sie macht nicht betroffen und untern Strich weiß ja auch keiner, warum es zu dem Unfall gekommen ist.
Es ist also eher ein "Anti-Motorrad.Spot".
Vor kurzem gab es ein sehr schockierendes Filmchen gegen Handys am Steuer. Wenn ich es gefunden habe, werde ich es mal posten.
12:13
Originale Darstellungen von Motorradunfällen werden meist nach einem Spot eingespielt, während der Sprecher die Statistik erläutert.
18:32
Auch ich würde sagen, dass das ohne Unfall nicht funktioniert. Man darf aber nicht auf den schockenden Unfall alleine setzen, sobald etwas zu plumb wirkt, fühlt man sich ebenfalls nicht mehr angesprochen. Der oben genannte Spot mit dem Waffenmagazin ist visuell nett, mehr nicht, die Message auf diese Art transportiert lockt niemanden mehr und hat auch nicht genug Zündstoff.
Es gab mal eine (glaub britische) Reihe an Spots, die den Unfall so gewaltsam und fies gezeigt haben (natürlich abartig teuer), dass einem die Luft wegblieb - DAS war krass und hat einem zum Nachdenken angeregt. Aber es war halt nicht nur der Unfall alleine sondern auch das Drumherum, stimming inszeniert fühlte man sich nicht gleich bevormundet ... moment .. ich suche mal nen Link..
okay .. das da ist er. Und dann hier noch eine Compilation mit ein paar anderen Spots, die auch extrem aufwändig den Crash inszenieren.
gruss,
Steffen
19:00
uh Alder.... krass. Das ist zuviel für mich...kannte ich noch nicht.
heftig, ehrlich.
19:18
Hab´s gefunden...
besten Gruß,
Sebastian
19:41
19:42
Wenn ich so eine verdammte SMS schreiben de Bitch im Auto sehe, werde ich sie eigenhändig erschlagen. Verdammt, ich mag sowas nicht sehen, egal wie gut das gemacht ist. Wenn ich dann auch noch tote Kinder sehe werd ich wahnsinnig, da kommt bei mir der pure Hass durch, vor allem weil ich nen Freund durch so einen schwachsinnigen verloren hab.
Drecks Vollidioten....sorry, bei soclehn Bildern überkommt mich ein erschreckendes Gefühl des Hasses gegen verblödete, dumme, gefährliche Wesen, die durch ihre ignoranz und Dummheit andere gefährden!!!
Hätte ich mal nicht hingesehen...verdammt!
19:54
Ich hab mir die Videos angesehen und finde deshalb gerade den Spot, den ich vorgeschlagen habe gut. Man muss es nicht zeigen, besonders nicht so, finde ich. Ich habe gedacht, dass der Schock groß genug ist, wenn der Vater seinen Sohn am 18 Geburtstag ein Motorrad schenkt, weil er stolz auf seinen Sohn ist und er eine Stunde später seinen Tod beklagen muss. Bei der Ansprache im Garten bei der Geburtstagsfeier erwähnt der Vater alles, was sein Sohn erreicht und geleistet hat, man sieht dem Vater an, wie stolz er auf ihn ist.
Vielleicht ist man aber einfach nur abgestumpft, dass man immer Blut und zermatschte Körper zeigen muss, da diese Darstellungen mittlerweile Standard sind, die man glaubt, toppen zu müssen.
Man sieht zum Beispiel in dem letzten Beitrag nicht wie sich die Eltern fühlen, wenn ihre Kinder tot sind. Jetzt stellt euch vor, ich würde in diesen Film eine Szene hineinschneiden, wo die Eltern eines der Mädchen, das dabei gestorben ist, zufällig zum Unfallort dazu kommen. Diese Szene würde mehr aussagen, glaube ich, als alles Gezeigte.
11:09
Film ist ein Affekt-Medium, Film wirkt nicht rational.
Überdenke Dein Konzept also nochmal.
13:32
Es ging auch legentlich darum, es irgendwie mit einzubringen.
Deine Idee ansich finde ich sehr gut! Aber ganz ohne Eindrücke vom Unfall ist soetwas zu wenig lehrreich/aufrüttelnd, wie ich finde.
Du siehst ja, wie persönlich allein "Der Fonz" von einem solchen Video erfasst ist. Er kann die Sache gleich noch mit etwas bekanntem verbinden, was aus pädagogischer Sicht ein ganz besonderen Lerneffekt bedeutet.
Wie gesagt, rein weg Deine Idee ist mehr ein "Anti- Motorrad- Spot", weil keiner weiß, worum es geht. Du gibst kein Lernziel vor.
Warum ist der Sohn denn nun tot???
- War er zu schnell? (Was der Polizist dem Vater niemals sagen würde. Der Spot wäre dann ein Anti- Polizei- Spot)
- Wurde er vom Autofahrer übersehen?
- Ist ihm ein Vogel ins Gesicht geflogen?
- Ist er auf einer Ölspur ausgerutscht?
- War vieleicht das Motorrad defekt... ect
Ein paar Einstellungen auf den Tacho (Tempo 310), der Blick einer freien Straße, das schlingernde Motorrad und ein Fade out wären minimalistisch, würden aber schon weiter helfen.
Am besten vorher noch zeigen, wie der Fahrlehrer im zu Geburtstag noch den Schein in die Hand drückt.
13:07
Nicht der Unfall selbst ist das Schlimme daran, sondern was er anrichtet bei den Hinterbliebenen.
Es genügt alleine, dass er Tod ist, das wieso oder warum spielt keine Rolle dabei. Ein Unfall entsteht aus Unachtsamkeit. Unachtsam, weil er sich sofort auf sein Motorrad setzt und los prescht z.b. Wenn jemand Tod ist, versucht man sofort den Schuldigen zu suchen, er ist zwar Tod aber er konnte ja nichts dafür weil... Aber was nutzt es ihm.
Was nutzt ein Video, in dem ich alles auf brutalste weise zeige, die einzige Reaktion darauf ist, ist toll gemacht. Sie sind zwar Tod aber selber schuld, das kann es auch nicht sein.
Besser ist es zu zeigen, was durch den Tod verloren-gegangen ist. Ein Sohn auf den die Eltern stolz sind, der Vater hat alles getan um den Weg zu ebnen für die Zukunft. Der Sohn macht alles zu Nichte.
Dieser Spot wurde dafür ausgelegt, ihn mit geringsten finanziellen Mitteln zu produzieren, was möglich ist. Alles Zusätzliche kostet viel Geld und steht nicht in der Relation zum Mehr-Nutzen.
Deswegen habe ich am Anfang auch auf diesen Spot hingewiesen, der eigentlich alles aussagt.
http://philipfricker.de/?q=node/27
13:59
Dann ist es aber kein "Anti- Raser- Spot", sondern einfach ein "Leidvoll, wenn jemand geliebtes stirbt"- Video.
Und das Leid der Hinterbliebenen ist, wenn es realistisch dargestellt wird, weit brutaler, als der Unfalltot. Und ein Film wird nicht besser, weil er (fast) kostenlos war.
Gerade ein solcher Film muss eine Massage haben. Und wie Du oben geschrieben hast, "Der Sohn macht alles zu Nichte", ist keine besonders gelungene Aussage.
13:59
exactemente.
Hat dann keinen Hauch mehr von "Verkehrserziehung".
Außerdem wäre ein "überlege nur mal, wie sehr Du den anderen fehlen würdest" in unserer heutigen westlichen Gesellschaft praktisch keine Wirkung mehr.
Aber auch ein "Hinterbliebenen-Sport" würde nicht funktionieren:
Film wirkt ausschließlich über starke Bilder (und starken Ton/Musik).
11:59
Film wirkt ausschließlich
Film wirkt ausschließlich über starke Bilder (und starken Ton/Musik
Mann sollte auch Spots machen können, die übers Hirn wirken. Mein Vater hat mir in meiner Jugend nicht erlaubt den Motorradführerschein zu machen, obwohl er in jungen Jahren selbst ein begeisterter Motorradfahrer wahr. Seine Entscheidung war aus meiner heutigen Sicht, richtig. Aber wie schon geschrieben, der Spot kommt so nicht an und somit sollte man es dabei belassen, mehr darüber zu diskutieren bringt nichts.
Gruß Rudolf
14:40
Der Weg von Botschaften zum Verstand funktioniert bei einem affektmedium wie Film ausschließlich über die unbewussteren und (teils) älteren Hirnregionen. Da kann man nichts dran ändern, so ist die Wahrnehmungspsychologie des Menschen nun mal gestrickt.
Bei abstrakten Medien wie Schrift/Buch sieht der Weg umgekehrt aus: Die abstrakten Zeichen müssen vom Verstand erstmal zusammengefügt werden, damit sie dann in emotionale und unterliegende Wahrnehmungs-/Hirnschichten vordringen können.
Aber ein Film wirkt (ob Du es als Filmemacher so anlegtst oder nicht) immer zuerst über Urängste, Ur-Symbole, Emotion, Affekt und unbewusste Psyche. Wenn man diese Pforte nicht nimmt, kommt keine drunterliegende rationale Botschaft an.
20:33
Ich bin aber der Meinung dass Spots, die versuchen über besonders grausame Bilder das Zielpublikum zu erreichen, auch nicht funktionieren. Ich selbst bezeichne mich als Raser, ich kann mich nicht dazu zwingen langsam zu fahren, ich musste mir ein langsameres Auto kaufen um das unüberwindbare Problem zu lösen.
10:17
Die Bilder müssen ja nicht grausig oder brutal sein. Nur eben als Bilder direkt emotional wirkungsvoll sein.
Ein anderes Problem: Zeigst Du nur "Hier Sohnemann, die Autoschlüssel" und "Hr xy wir müssen Ihnen sagen dass ihr Sohn bei einem Autoumfall ums Leben gekommen ist", dann hast Du
a) abgefilmter Theater, "Movies for the Blinds". Dialog im Film ist praktisch wirkungslos, oder maximal ein i-Tüfelchen. Deshalb absolute unumstößliche Regel No. 1 im Film: Don't talk about it, show it!
b) eine Handlungslücke: Als Zuschauer hat man ohne weitere Vorbereitung der Todesmeldung das Gefühl, man ist zu spät aus der Pinkelpause zurück, irgendwas hat man verpasst.
16:10
Da das Thema zu nichts führt werde ich es dabei belassen.
14:36
Nicht kritikfähig?
OK... Aber frag dann doch nicht, wenn Du keine ehrliche Meinung wünschst.
>>> Super Idee, toll!!! Mach das so, alle werden es lieben<<<< Besser?
17:23
Es ist mir einfach zu anstrengend. Ich habe meine Meinung dazu gesagt, es war ein Vorschlag von mir, den du nicht gut findest, damit ist doch alles gesagt.
http://philipfricker.de/?q=node/27
Auch dieser Spot ist deiner Aussage nach dann auch kein Anti Raser Spot. Es ist ein Spot über Russisch rollet wird zum Anti Raser Spot durch den Text.
20:28
Meine 2 Cents dazu..
Du willst ja, dass wir fühlen, was die Eltern in dem Moment durchmachen, aber wenn Du nur die Eltern zeigst, wie sie sich grad fühlen, kann ich es nur sehen, nicht mitfühlen - wenn ich aber den Crash selbst sehe, dann muss ich die Eltern nur ein Bild lang sehen und erlebe sie, weil ich durch das grade Gesehene genau das empfinde, was sie fühlen. Gefühle werden immer durch etwas ausgelöst und wenn Du den Auslöser zeigst, tu ich mir als Zuseher leichter, dasselbe wie Deine Charaktere zu fühlen.
Du empfindest Schmerz ja auch stärker, wenn Dir selbst einer eine reinhaut, als wenn Du nur die Reaktion von jemanden beobachten würdest, der dabei zusieht, wie ein anderer geschlagen wird.
Auf Deine Weise erzählt der Spot die Geschichte, jeder schnallt, dass der Sohn tot ist, aber emotionell tut sich zu wenig - und wenn Du Menschen mobilisieren willst, vergiss den Verstand, geh über die Emotionen - macht jeder, der Massen bewegen will vom Popstar zum Politiker - was denkst Du, warum Wissenschaftler, auch wenn sie vollkommen recht haben, es so schwer haben, gehört zu werden?
12:07
Du kannst recht haben, wie ich schon oben geschrieben habe, bin ich der Meinung, so ein Spot bewirkt bei den Tätern, also den Rasern selbst, nichts. Nur wenn sich Eltern bewusst sind, sie könnten darauf Einfluss nehmen. Also sollte man die Sinne der Eltern schärfen.
13:35
Ok - ich hätte ich es wahrscheinlich irgendwo noch mit untergliedern können schreibe es aber jetzt einfach so hin.
Ihr habt denke ich größtenteils alle zum Teil recht.
Das ganze ist ja im gewissen Maß auch ein bisschen eine Grundsatzgedanken Austausch.
Statistisch betrachtet: 4477 Autofahrer (inkl. Mitfahrer) ((2008)) sterben im Jahr. Also rein rechnerisch ist Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass man min jemand kennt der gestorben ist.
Das bitte - um Gottes willen - nicht falsch verstehen. Ich möchte nur damit sagen, dass man nicht übertreiben muss.
Schocken aber nicht abschrecken. Ich möchte nicht nochmal meinen Freund tot sehen.
Wir schalten auch immer die Kameras ab, wenn sich jemand ernsthaft verletzt hat. (Bei Livebildübertragungen)(wir!). Man kann erzählen, zeigen wie es passiert aber das reicht meiner Meinung nach schon.
So könnte man vielleicht in 2-3 kurzen stark aufblendenden Einschnitten sehen wir er abkommt, Glaß zerbricht (Vorderradgabel zerquetscht) und das Hinterrad sich drehen sieht.
Und in diesem Moment schaut der Vater kurz auf der Party auf, oder hört für einen Moment auf zu Lachen.
Der Rest ist Sacher der Phantasie.
Alles Gute!
Tim
20:07
Die Voraussetzung war, einen Spot herzustellen im Low-Budget Bereich. Das wäre ein Ansatz dazu.
08:57
Du möchtest aber ja auf keinen Fall die Unfallsequenz mit einbringen, dass ist der Punkt. Das hat mit (No-) Budget erstmal garnichts zu tun!
Sage doch einfach, dass Du von Deiner ursprünglichen Idee nicht abrücken möchtest. Ist doch vollkommen OK. Du bist der Macher und es ist Dein Film.
Aber wenn andere Menschen andere Meinungen zu Deiner Idee haben, dann musst Du das wohl akzeptieren. Und wenn Du soetwas nicht hören möchtest, dann darfst Du eben nicht in einem Forum fragen.
Meine Meinung haben ich geschrieben, habe sie begründet und viele haben sie (in ihren Grundzügen) geteilt.
In diese Sinne klinke ich mich hier mal aus.
Besten Gruß,
Sebastian
10:07