Beitags-Art:
Präsentation
Niveau:
1 - Grundlagen Hallo zusammen.
Nachdem ich vor zwei Jahren damit begonnen habe, ein Drehbuch zu schreiben (das ganze dann aber wegen Faulheit, UNI etc. liegen blieb), ist das gute Stück jetzt fertig :-)
Daher lasse ich es mir nicht nehmen, das ganze hier zu veröffentlichen und es durch eure geschätzten Kritikerhände laufen zu lassen :-)
Gruß
SpookyMulder

Hey,
habe gerde mal Dein Buch überflogen...
erste Feedback-Gedanken:
interessantes Umfeld, brauchbare Charkatere, ein nicht zu verbrauchtes oder aufgeblasenes Szenario. Während der "Jagd nach der Wahrheit" gelingt Dir auch durchaus ein Spannungsaufbau" - die Auflösung finde ich allerdings zu vorhersehbar, hätte es besser gefunden, wenn z.B. die Mutter die Verletzung verschuldet hätte und ihren älteren Sohn zum Schweigen "angestiftet hätte". Oder was, wenn Daniel durch "ärgern eim spielen" sich und einen weiteren Bruder aus dem Fenster gestürzt hätte, der den Sturz nicht überlebt hat? Die ein oder andere überraschende Wendung und damit einhergehende Entwicklung einiger Charkatere würden der Geschichte auf jeden Fall gut tun. Das ganze "Finale" wirkt mir noch zu aufgesetzt eskalierend.
Das Auftreten des handlungstragenden Konflikts ist mir mit dem plötzlichen Auftreten der Träume auch noch zu sehr "herbeigeschrieben". Sicher lässt sich hier ein subtileres Element (von aussen?) finden, daß entweder die Erinnerung des Jungen antreibt, oder aber Fragen an der Version der Mutter/des Bruders aufwirft. Auch würde ich diesen Konflikt etwas später aufbrechen lassen, um die Familiensituation und die einzelnen Figuren besser einzuführen und zu charakterisieren.
Die Dialoge würde ich nochmal ein wenig überarbeiten, auch wenn ich mich nach dem ersten lesen jetzt nicht an irgendwelche wirklichen "Fehler" erinnern kann - insgesamt kann aber die Sprache gerade unter den Jugendlichen noch etwas angepast werden.
Eine Anmerkung zu der Szene, in der sich Mutter und Bruder über die rückkehrende Erinnerung unterhalten: Hier wäre es viel spannender, den Zuschauer mit Daniel im Wohnzimmer zurück zu lassen und nur gedämpfte Gesprächsfetzen durchsickern zu lassen. Denn eigentlich ist ja klar, daß Michael Daniels Fragen nach seinem Arzt an die Muter weitergibt. Das würde auch für eine stärkere Identifikation mit Daniel sorgen.
Insgesamt sind mir bereits zu viele Adjektive im Buch, die versuchen schon das Spiel der Darsteller zu beschreiben. Das ist aber zum einen wohl Stilfrage, zum anderen Ansichtssache des umsetzenden Regisseurs und somit eine extrem subjektive Anmerkung.
Bei Interesse setze ich mich gerne nochmal näher mit Deinem Buch auseinander...
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