Beitags-Art:
Präsentation
Niveau:
2 - Praxiserfahrung Eine Doku, entstanden während eines Workshops über Asyl und Migration . Die im Film angeschnittenen Themen gehen aber weit darüber hinaus.
Über Feedback zu Inhalt und Form würde ich mich sehr freuen!
LG
Julian

20:07
Inhaltlich sehr interessant, aber leider keine filmische, gestalterische Form.
Die Szenen mit der Musik wirken recht dicht, vor allem weil die Musik sehr gut zur Stimmung paßt.
Mit ein paar Kniffen hätte das Bild und ein etwas besserer Ton die Aussagen noch unterstreichen können. So ist das Video ein reiner Beleg der Veranstaltung. Als echte Dokumentation wäre es nach meinem Empfinden eine filmische Interpretation und Aufarbeitung des Gezeigten. Damit würde der Filmer zwar ein Risiko eingehen zu viel zu tun, aber es würde auch nicht die Chance vergeben eine zusätzliche Ebene des Inhaltes zu entwickeln.
21:25
Ja mit der gestalterischen Form hast du recht, ich hatte halt bloß die Interviews (immer in der gleichen Einstellung, außer bei der letzten Aussage) und ein paar Aufnahmen von den Leuten (Das Gezeigte war da dann auch schon alles).
Käme es vielleicht besser rüber, wenn man aus den Szenen mit Musik etwas über das Interview legt (ohne Musik) um das ganze nicht zu trocken zu machen?
Ich denke ich habe in so fern das Gezeigte interpretiert, indem ich eben etwas gezeigt habe und etwas anderes weggelassen habe. Aber eine filmische Interpretation ist in der Tat nicht wirklich vorhanden, aber wie würdest du dir so etwas in diesem Zusammenhang vorstellen?
@Daniel:
Danke! :P
21:51
Laß das Ganze so wie es ist!
Meine Kritik verstehe ich eher als Anregung fürs nächste Mal. Der jetzige Film ist nicht trocken, weil der Inhalt rüber kommt. Jetzt noch zu basteln wirkt dann vieleicht nur bemüht. Aus dem vorhandenen Material hast du hier nach meiner Meinung das Optimum raus geholt.
Beim nächsten Mal einfach ein paar Gedanken vorher wie und was man gestalten will. Technisch braucht das nicht viel mehr sein. Ein zusätzliches Mikrofon und/oder kleine Akkuleuchten. Meine Erfahrung ist, dass man schon vor dem Dreh ein wenigstens waages Konzept haben sollte wie der fertige Film aussehen soll.
Auch wenn man das was passiert bei einer Doku nicht beeinflussen will und kann, so sollte man sich im Vorfeld schon einen groben dramaturgischen Spannungsbogen zurecht legen. Also Vorstellung des Themas und der Personen, Konfrontation der Personen mit dem Thema, Bewältigung des Themas und Schlußfolgerung. Diese Abfolge ist nicht statisch, aber es hilft am Ende genug Material zu haben, ohne dass etwas fehlt. Wie man die Interviews optisch interessant gestaltet muss man spontan vor Ort entscheiden. Oft hilft es da einfach ein paar Minuten vor den restlichen Teilnehmern vor Ort zu sein und sich in Ruhe mögliche Locations zu suchen, bzw. zu organisieren. Dabei möglicherweise gleich mit dem Blick wo man das Equipment effizient und ohne die Störung einsetzen kann.
09:53