Hallo Zusammen!
Ich hatte vor einiger Zeit die Idee mit Schülerinnen und Schülern aus ganz NRW die spaß an Filmen haben, vor, einen Film zu drehen. Nun Nachdem wir ein nicht so gutes Drehbuch fanden, und auch eher das gesamte Projekt daran zu scheitern scheinte begab ich mich dazu ein neues Drehbuch zu Schreiben. Ich denke so an eine Länge von 90min.
Der Film sollte in zwei Teile sein, am Anfang ein Kurzfilm der evtl. sachen aufklärt die im Film passieren und dann der normale Film. Als Genre habe ich mir eine Liebe/Action Film vorgestellt mit folgender ungefähren Handlung:
1.terTeil:
Mike geht noch zur Schule, er versteht sich gut mit Vanessa seine Freundin, doch nach und nach empfindet er mehr gefühle für sie und verliebt sich in sie. An einem Abend gesteht er Vanessa seine Gefühle doch Vanesaa erwiedert sie nicht.
2.ter Teil
Mike hat andauernd Stress zu Hause und nach und nach rutscht sein Leben den Bach hinunter, Mike fängt an zu Rauchen dann zu kiffen falsche freunde und die falsche umgebung bringen ihn von der wirklichen bahn ab. Auch Vanessa die ihm noch erfolglos versucht ihn zu helfen scheitert. Als Mike eines Tages erfährt das Vanessa doch auf ihn steht, macht er sih sofort in die Schule, wo er auch nur noch unregelmäßig hingeht um mit ihr zu reden. Doch was ist das? Überall Polizei Autos und Feuerwehr Sek... Er erfährt das Amokläufer die Schule besetzt haben. Schnell schmiedet Mike ein plan um Vanessa zu retten, (hier evtl das ende für die handlung, wird er es schaffen vanessa zu helfen ? Wird vanessa Mikes liebe nun erwiedern) er schleicht sich in ds Schulgebäude hinein und begibt sich auf gefährliche Suche nach Vanessa, schließlich findet er sie, doch als er sie hinaus bringen will wird er von einen Amokläufer angeschossen, Trotzdem gelingt es beiden zu entfliehen. Als Mike noch im Krankenwagen liegt kommt vanessa zu ihm und küsst ihn. Happy End.
Ich habe vor es mit Celtx zu schreiben. Könnt ihr mir evtl. ein kleines Feedback geben wir ihr dies findet? Fände evtl. eine nette Person einmal Zeit mir ein wenig beim schreiben zu helfen und einiges zu erklären?
Im Vorraus schon einmal vielen dank für die Antworten ;D
Mfg Kevin

Ein Erstling darf keine 90 Minuten lang werden!!!
Nicht nur das Drehbuch für 90 Minuten eine Herausforderung, alleine die Organisation wird ohne erfahrene Mitstreiter scheitern.
Das Thema Amoklauf ist mit Sicherheit interessant, aber vom Aufwand nicht so nebenher zu erledigen und für 90 Minuten muss man schon ein richtig guter Dramaturg sein, um keine Längen entstehen zu lassen.
Beschränkt euch doch erst einmal auf eine Schlüsselsezene und versucht daraus fünf Minuten Film zu machen. Die Erfahrungen daraus sind Gold wert. Vor allem die zwangsläufig gemachten Fehler sind der Schlüssel für zukünftiges Schaffen.
Übrigens: Wenn ich obenstehenden Text lese, dann erscheint es mir empfehlenswert einen guten und rücksichtsvollen Lektor (Deutschlehrer) mit ins Boot zu holen. Das ist vielleicht etwas böse zu verstehen, aber eher ein praktischer Rat.
11:55
Hi!
Wenn Low-Budget-Projekte scheitern, liegt das meist daran, dass man die Motivation der wichtigsten Beteiligten nicht über das gesamte Projekt halten kann. Umso größer das Team, desto wichtiger ist es, um die Motivation zu kämpfen und dafür zu sorgen, dass jeder einzelne Beteiligte von dem fertigen Film träumt. Dein Projekt kann funktionieren, es könnte aber auch sein, dass es ganz schnell den Bach runtergeht, weil es da einige Gefahren gibt. Meiner Meinung nach solltest du dein Projekt an ein paar Stellen anpassen, damit du den Gefahren etwas besser aus dem Weg gehen kannst:
1) Wenn ich das richtig verstanden habe, ist das das erste Projekt, dass ihr zusammen durchzieht? Dafür sind 90 Minuten viiiiiel zu lang! Es müssen erst mal alle ihre Posten finden, wissen, dass man sich auf die anderen verlassen kann, und die richtige Kommunikation mit den entsprechenden Leuten lernen... Um das klar zu machen, wäre das erste Projekt lieber ein 5-Minüter mit einer einfachen Story an einem Drehtag. Da haben alle das "Feeling" eines normalen Projekts aber wenn die Kreativität darunter leidet, dass alle erst mal ihre Positionen ausloten, dann tut es einfach noch nicht so weh.
2) Deine Story gibt etwa 15 Minuten her, wenn man sie das beinhaltet, was du uns erzählt hast. Kann natürlich sein, dass dir da noch viel mehr im Kopf ist als du hier schreiben wolltest. Aber wenn du nicht noch ein paar Windungen mehr reinbringst, dann brauchst du kräftige Kontakte (Drehgenehmigungen, Schule, Autos, Waffen, Polizei, Krankenwagen) und langweilst den Zuschauer trotzdem die Hälfte des Films. Zudem musst du ja minestens mal 20 Drehtage einplanen, um das mit deinem Anspruch durchzuziehen - das zu Organisieren und die Laune aufrecht zu halten, wenn es "langweiligere" Phasen gibt, ist sehr schwierig...
3) Eine kräftigere Bindung der Jungs und Mädels zur Story bekommst du vor allem, wenn sie selbst an der Stoffentwicklung beteiligt sind. Natürlich kannst du ihnen eine Idee vorschlagen und letztendlich das Drehbuch selbst schreiben. Es sollten aber ALLE Beteiligten das Gefühl haben, es wäre auch irgendwie ihre eigene Geschichte. Das motiviert dann nämlich auch sehr stark, das Projekt bis zum Ende durchzuziehen.
Wie gesagt, es kann natürlich sein, dass meine Anmerkungen vollkommen Banane sind und dein Projekt problemlos durchgeht, aber du solltest trotzdem mal kurz drüber nachdenken... ich habe hier in Stuttgart was Ähnliches - wir machen mit Jugendlichen, die ausschließlich aus der Region Stuttgart stammen ein Projekt und müssen selbst da (Anfahrtskosten sind ja fast null) sehr stark an der Motivation kurbeln, damit wir uns regelmäßig und komplett treffen können.
Zu Celtx: Das Programm an sich ist durchaus sehr praktisch (für technische Fragen kannst du dich ja dann quasi direkt an die entsprechende Gruppe hier richten), prinzipiell reicht aber auch ein Kugelschreiber und ein Blatt Papier oder - elektronisch eben - Word oder OpenOffice. Wenn du im Hinterkopf hast, gleich anhand dieses Drehbuchs die Drehorganisation zu machen, ist Celtx eigentlich eine ziemlich gute Lösung, aber wenn du deine Drehtage nach "Wann habt ihr denn alle Zeit" organisierst, ist es egal, womit du arbeitest...
Gruß
Chris
12:37
Hilfe zum Drehbuch
Hallo!
Also viele aus den Team haben schon einige Kurzfilme gedreht und bringen auch Erfahrung mit.
Ich habe mir auch schon einmal überlegt, solch eine Schlüsselszene zu drehen und diese dann später zu Analysieren, um die gemachten Fehler zu verdeutlichen, sodass beim eigentlichen Filmdreh Fehler vermieden werden können und um das Team aufeinander einzuspielen.
Mit den Drehbuch von 90 Minuten als "erstling" muss ich dir zustimmen, ist ein wenig gewagt, deswegen fragte ich ja auch bereits in einen anderen Thread ob einige mir beim schreiben helfen könnten.
Trotzdem möchte ich eigentlich nicht von den 90 Minuten abkommen!
Mit der Planung und Organisation, stelle für mich kein Problem dar, da ich schon oft Dispositionen geschrieben, Drehorte ausgewählt und Genehmigungen angefordert habe etc.pp.
Auch wenn es mit dem Amoklauf ein großer Aufwand wird, sehe ich mich dieser Aufgabe gewachsen, denn mir ist es wichtig ein solches Thema, was immer wieder in die Nachrichten gelangt, darzustellen und einmal selbst zu zeigen, wie man sich überhaupt dann in der Situation fühlt, in der man jede Minute umgebracht werden kann. Zudem möchte ich auch den wirklichen Drang der Liebe, für einen geliebten Menschen alles zu tuhen, ja sogar sein eigenes Leben zu riskieren, darstellen und den Menschen vor Augen halten!
Wie schon erwähnt nur am Drehbuch ist es derzeit ein wirklicher Wackelpunkt. Vorallem mit der Dramaturgie habe ich nicht die Erfahrung, sicherlich kenne ich ein paar Grundkenntnisse des Drehbuch´s schreiben aber weit aus nicht mehr, so bin ich auf die Erfahrung von euch angewiesen.
Trotzdem Danke schon einmal für die schnelle Antwort!
Mfg Kevin
12:49
Einige wollen ein Mal durch ein Maraton ins Ziel und einige wollen ein 90 Minuten Film fertig kriegen... Der Frage ist es Hauptsache man ins Ziel kommt oder will man es auch gut machen?
Ihr könnte es auch so machen dass ihr erst ihre Teil 1 fertig machen und dann fragt ihr ob es gut genug geworden ist und ob jeder noch Motivation hat ganze Weg zu laufen.
Ihr Grundidee hat kein deutlicher Fehler, also wird es als Grundstein in ordnung.
14:28
Hilfe zum Drehbuch
Wow, erstmal ein Dankeschön an die schnellen Antworten.
Vorab erst einmal, hatte ich mir überlegt wie auch schon hier gesagt worden ist, diesen ersten Teil zu verfilmen um dann schon einmal das Team aufeinander einzuspielen und um Positionen klar deutlich zu machen. Zu Anfang hatte ich mir überlegt für das gesamte Team eine Jugendherberge zu mieten, die im Umkreis der Drehorte liegt um einen großen Anfahrtsweg zu sparen. Jedoch scheiterte dies dann an der finanziellen Seite da wie "Jugendlichen" keine Filmförderung beantragen können.
Zu CF-Studios:
Danke erstmal für deine Kritik, die hier denke ich schon richtig angebracht ist. In deinen Text steht unter den zweiten Punkt "und trotzdem wirst du die Zuschauer die häfte des Filmes langweilen" meinst du/ihr es liegt dann an der Story? Oder In wie fern kann man dies beheben?
Dann habe ich nochmal eine weitere Frage, wenn man aus dieser Story 90 Minuten machen will, was sollte man dann möglichst lange ausbauen? Eher den Amoklauf oder die Geschichte zwischen Mike und Vanessa? Was "fesselt" den Zuschauer mehr und verleitet ihn weiter zu schauen?
14:54
Prinzipiell - wie der Kollege oben schon erwähnt hat - ist die Story gut. Bloß so wie sie momentan ist, fehlt ihr sozusagen "Fleisch", um 90 Minuten auszufüllen. Wenn Mike in einer Szene Vanessa hinterherschaut, sie ihn dabei bemerkt, zu ihm kommt und ihm deutlich macht, dass sie das nicht will ("Hau ab!" reicht da auch schon), dann hat der Zuschauer deinen Teil 1 komplett verstanden und du hattest noch nicht mal genug Zeit, um die Hauptmelodie des Films anzuspielen.
Wenn du 90 Minuten erzählen willst, reicht es nicht, sich nur die Geschichte von Mike und Vanessa vorzunehmen. Was haben sie für Freunde? Wie sind diese dann später in den Amoklauf verwickelt? Wer sind die Eltern? Haben sie auch Einfluss? Hat der Hauptkommissar der Polizei vielleicht auch eine Vorgeschichte mit Mikes Drogenproblemen? Für 90 Minuten musst du einfach viel mehr Details reinarbeiten, damit der Zuschauer viele kleine Geschichten um die Hauptgeschichte herum auch miterleben kann. Denn die Hauptgeschichte alleine sind wie gesagt nur 15 Minuten...
Die Kunst an der Sache ist es, dass du ein gemeinsames Thema findest und alle Charaktere und Geschichten bei genauerem Betrachten auf dieses Thema hinspielen ;-)
Da musst du dich entscheiden, worum es in dem Film gehen soll. Wenn du den Amoklauf nur 5 Minuten zeigst, dann handelt es sich da um DEN Charakterwandel (Plot Point) am Ende des Films, bei dem Mike endlich nicht nur sich selbst sieht.
Zeigst du 50 Minuten Amoklauf, dann möchtest du eben dieses Ereignis stärker thematisieren und brauchst eine Spannungskurve dafür. Dafür wäre es vielleicht ganz praktisch, wenn der Zuschauer mehr über den Täter weiß, vielleicht auch seine Motivation versteht. Vielleicht ist es sogar ein Freund von Mike, vielleicht ist er auch scharf auf Vanessa...? (siehe oben - so eine Lösung kann gut für "Fleisch" sorgen)
Wenn du Variante 1 übertreibst, kann es sein, dass der Amoklauf zu aufgesetzt wirkt, also "irgend so ein Grund ist, damit Mike halt mal was Ordentliches für Vanessa tun muss". Variante 2 entfernt sich bei zu langer Dauer sehr stark von unseren bisherigen Charakteren (höchstens, sie haben eben direkt mit der Liebesgeschichte zu tun). Du musst also einen Mittelweg finden und vor allem zuerst dir überlegen, worum es dir ganz persönlich in dem Film gehen soll.
Wichtig ist auch: Wir (Zuhörer/Zuschauer einer Geschichte) finden eine Geschichte interessant, wenn wir danach durch die Charaktere etwas gelernt haben. Wenn sich in der Geschichte jemand die Finger an der Herdplatte verbrennt und deswegen zwei Wochen lang nicht mehr schreiben kann, dann haben wir was von der Geschichte. Wird erzählt, er verbrennt sich die Finger, kann aber gleich danach weiterschreiben, fragen wir uns "Ja, und?"
Achte also darauf, dass sich deine Figuren (und zwar ALLE, denn genau das macht jede Figur lebendig!) kräftig die Finger verbrennen, damit jede einzelne Figur etwas für sich und wir im Gesamten was gelernt haben.
Gruß
Chris
16:14
Ein gutes Drehbuch macht aus, dass es auf mehreren Ebenen gleichzeitig funktioniert.
Auch wenn die Helden zu den Sternen fliegen können wir unsere ganz kleinen irdischen Probleme in ihnen wieder erkennen. Etwas so dramatisches wie ein Amoklauf sollte also auch etwas erzählen, über dass was wir an solchem Wahnsinn in unserem eigenen Leben erkennen. Leistungsdruck, Erwartungshaltungen, Vorurteile, Schuldgefühle etc.
Der Protagonist im jetzigen Äntwurf scheint parallele Entwicklungen zum Amokläufer zu durchlaufen. Warum diesen Faden nicht aufgreifen und überhöhen. Vielleicht läßt man den Protagonisten sich zur Entscheidung hin entwickeln selbst Amok zu laufen und jemand kommt ihm zuvor. Vor allem sollte man das Abgleiten subtiler gestalten, um ihn dem Zuschauer als Identifikationsfigur anzudienen. Könnte der tatsächliche Amokläufer nicht ein guter Freund des Protagonisten sein, mit dem er ein Stück des Weges gemeinsam geht und den Irrsinn erkennt ohne ihn rechtzeitig begreifen und verhindern zu können?
Wichtig sind hier auch Nebenfiguren, die in den Wahnsinn treiben, bzw. einen ungehörten Weg daraus bieten. Die Nebenfiguren könnten stereotyp zu dem sein, was wir tagtäglich erleben.
Nur mal so als Gedanken am Abend :-)
Das Modell der Heldenreise bietet sich als Entwicklungsgerüst für das Drehbuch an. Eine Warnung: Die Drehbuchentwicklung kann schnell langwierig werden und ein bisher aufgebautes Team die Motivation rauben.
21:05
ahh... mir wird so einiges klar. Also sollte ich nicht den Hauptkernpunkt auf Mike und Vanessa (die 2 Hauptpersonen) legen sondern mehr auch auf andere Geschichten und Handlungen verschiedener Leute und dort hinauf einzugehen, worauf dann alle Geschichten dann an diesen Amoklauf zusammenführen.
Also sage ich jetzt mal aus 5-6 Perspektiven erzählen, die dann in einer "Aktion zusammengeführt" werden?
Meint ihr so soll ich das Drehbuch so schreiben, wenn ja wie viele Geschichten ungefähr soll ich erzählen und soll ich die mehreren Geschichten auch schon alle in den ersten Teil hinein bringen?
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12:14
Ja, nein, doch, vielleicht :-)
Es gibt kein Patentrezept und am Ende ist es sowieso deine Geschichte!
So ein Amoklauf ist der Endpunkt einer Entwicklung und diese Entwicklung setzt sich aus vielen Fäden zusammen. Die Geschichte muss dabei nicht Realität abbilden, sie kann es auch nicht wirklich.
Ob du verschiedene Perspektiven erzählst oder die handelnden Personen diesen Perspektiven aussetzt ist deine Entscheidung. Persönlich fände ich es interessant, wenn du als Autor das Gedankenexperiment wagst aus deiner Sicht heraus zum fast Amokläufer zu werden.
21:39
weitere Fragen
So ich habe heute einmal angefangen 2 Szenen zu schreiben.
Ich hatte bewusst ins Drehbuch einige Kamerapositionen bzwh. Fahrten hinein geschrieben weil ich denke das diese bewusst eingehalten werden sollten. Doch dazu dann direkt einmal die Frage an euch, darf man das denn überhaupt, Kameraeinstellungen ins Drehbuch schreiben?
Dann habe ich noch eine zweite Frage, direkt nach einer Szene nehme ich mir vor auch die Dreh Disposition zu Schreiben, im Anhang sieht ihr diese dann auch, wäre nett wenn ich dazu ein kleines Feedback bekommen könnte.
Uuund, die letzte Frage:
Wie ihr vielleicht bei den Pdf Formaten gelesen habt, habe ich jetzt einmal mittlerweile 9 Hauptpersonen, die wärend des Films ihre eigene Geschichte erzählen. Meint ihr dies sind zu viele Personen oder sollte ich noch einige hinzufügen? Soll ich auch während des Amoklaufes viell. aus Perspektiven erzählen, von Personen die generell nicht im Drehbuch vorkommen?
Danke schonmal im Vorraus für die Antworten!
01:32
Anhang: Szene 1 und 2
Szene 1:
Szene 1 (Kapitel 1)
Innen-Schulgebäude vor einem Klassenraum-Morgens
Es ist Montag-Morgen einige Schüler sehen noch ein wenig müde vom vergangenem Wochenende aus. Mike, Vanessa, Tobias, Jan, Stefan und Katja stehen zusammen vor dem Klassenraum. Einige Mitschüler sind noch im Hintergrund zu erkennen. Diese Klasse ist die einzigste, die noch auf den Schulflur ist, denn ihr Lehrer ist immer noch nicht da.Kenneth steht Abseits von allen anderen.
Wir sehen gerade wie Mike von einer lustigen Geschichte erzählt, die er am vergangenem Wochenende erlebt hat.
Mike: Jetzt passt auf. Er kam runter schaute sich kurz um sah mich an und sagte dann "Ey, Was hast du wieder gemacht?"
>Beim "Ej" von Mike zieht er eine Grimasse. Dabei bleibt das Bild stehen und wird Schwarz-weiß.Mike´s richtiger name wird eingeblendet. Nach ca. 5 Sekunden läuft die Szene weiter.
Nachdem Mike weiter erzählt hat, fangen alle die im Kreis stehen an zu lachen.
Vorallem Tobias lacht so stark das er schon rot im Gesicht ist. Tobias dreht sich dann vor lachen um und geht ein paar Schritte vom Keis weg und lacht weiterhin.
>Beim weggehen, wird auch von ihm ein Screenshot gemacht, das Bild bleibt stehen, es wird Schwarz-weiß und sein richtiger Name wird eingeblendet. Wieder nach ca .5 Sekunden kommen wir wieder einmal zur Szene zurück.
Nun meldet sich auch Vanessa zu wort und antwortet auf Mike´s Erlebniss: "Du bist doch verrückt". Nachdem sie dies gesagt hat, lacht grinst sie ihn noch an.
>Beim Angrinsen wird von ihr auch ein Screenshot gemacht und wie bei den anderen Screenshots wird das Bild Schwarz-weiß und Vanessa´s richtiger Name wird eingeblendet.
Als die Szene wieder weiter läuft sagt Jan zu Vanessa: "Du kannst es ja gerne mal selbst miterleben" und lacht dabei.
>Wenn Jan lacht gibt es einen Screenshot wie bei den anderen.
Stefan sagt nun, "Auch schaut mal da der Aussenseiter ist da, er steht da ganz alleine"
>Die Kamera geht kurz auf Kenneth zu dabei wird von ihm ein Screenshot gemacht wie bei den vergangenen.
Katja sagt nun zu Stefan: "Mensch lass den doch in Ruhe was hat er dir denn getahen?" Katja schaut Stefan noch blöd an.
>>Als Katja Stefan noch blöd anschaut kann man im Hintergrund eventuell noch erkennen das der Lehrer gerade den Klassenraum aufschließt. Hier hört man noch einige Schüler stimmen im Hintergrund, "Schön das sie auch noch da sind" und "Na endlich!". Einige Schüler treten in den Klassenraum hinein.
>Am Ende des Sprechpartes von Katja wird nun auch von ihr ein Screenshot gemacht.
Hiernach begibt sich dann nun auch Katja in den Klassenraum der mittlerweile von dem Lehrer aufgeschlossen ist. Mike, Vanessa, Tobias, Jan und Stefan bleiben noch stehen.
Die Kamera sollte hier noch kurz mit Katja gehen.
Szene 2:
Szene 2 (Kapitel 1)
Am Anfang kommt eine Kamerafahrt von der Tür aus im Halbbogen nach ganz hinten in die letzte Reihe.
>Auch vor der Kamera können Schüler gehen, die sich dann an die einzelnen Tische begeben. Fokussiert wird der Lehrer der sich noch ein wenig umschaut und auch einige Hefte aus seiner Tasche heraus nimmt. Hinten mit der Kamera angekommen, als schon alle Schüler auf ihren Plätzen sitzen begrüßt der Lehrer die Klasse.
Herr Schneider steht vor dem Pult:
>Bevor er anfängt zu erzählen, wird nun auch von ihm ein Screenshot gemacht.
"Es tuht mir leid das ihr heute wieder einmal so lange warten musstet doch einige Idioten auf der Autobahn wollten einfach nicht schneller fahren."
Dabei wird Herr Schneider von Andreas unterbrochen:
"Ja jetzt sind sie ja da,aber ich wäre ihnen sehr dankbar wenn sie uns die Klassenarbeit wieder geben würden!"
Nachdem Andreas das gesagt hat schaut er noch ein wenig ärgernd und nun wird von ihm auch ein Screenshot gemacht.
Herr Schneider:
"Ja das tuhe ich gerne lieber Andy doch ich kann dir schon direkt im Vorraus sagen das du dich nicht sehr freuen wirst! Doch eins hat mich wirklich überracht, denn es gab nur eine eins keine zweien und der Rest 3en 4en und 5en. Ja sogar eine 6! Na ja ich will euch einmal nicht auf die Volter spannen, hier habt ihr sie wieder.
>Herr Schneider teilt nun die Klassenarbeiten aus.
Andreas bekommt seine Arbeit als erstes, er schlägt sie auf und schaut danach sehr verzweifelt denn er hat die einzigste 6!
Direkt hiernach hört man Kenneth wie er auf springt und singt:
"Juhuu ich hab die 1 ich hab die 1 und ihr nicht! haha!"
Mike, Tobias, Jan und Stefan die in einer Reihe sitzen schauen böse zu Kenneth hin, direkt kommt her Schneider und teilt die Klassenarbeit bei ihnen aus.
Nachdem Herr Schneider weg ist dreht sich Vanessa zu Mike um und fragt, "Was hast du für eine Note?"
Daraufhin antwortet Mike, "Ne 5" und schaut traurig.
Vanessa fragt ihn: "Jetzt echt?"
Mike: "Nein, (lacht) ich habe eine 3, hier steht die zweitbeste Arbeit! Danke Vanessa!"
Vanessa: "Ja, da hat meine Nachilfe ja was bei dir gebracht."
Man sieht noch wie sich beide anlachen.
01:48
"Ich hatte bewusst ins Drehbuch einige Kamerapositionen bzwh. Fahrten hinein geschrieben weil ich denke das diese bewusst eingehalten werden sollten. Doch dazu dann direkt einmal die Frage an euch, darf man das denn überhaupt, Kameraeinstellungen ins Drehbuch schreiben?"
Normalerweise macht man das nicht, was nicht heisst, dass es nie vorkommt.
An bestimmten Stellen kann der Autor schonmal seine Filmtechnische Idee da reinbringen
(von manchen Personen wird das nicht gerne gesehen), das heisst aber nicht, dass es dann
auch so umgesetzt wird, die Schlussendliche-Entscheidung trifft der Regisseur.
Bei Deinem Fall: Da Ihr/Du noch sehr am Anfang steht und das Drehbuch selber
umsetzen wollt, würde ich mir darüber momentan nicht zu viele Gedanken machen,
sondern das Drehbuch so schreiben, dass IHR es am besten umsetzen könnt
und nicht, dass es am nächsten zu einem "Profi" Drehbuch ist (von der Form her).
grußBenni
19:27
Hmmm... also mit dem
Hmmm... also mit dem Drehbuch kann man arbeiten (auch wenn du es unbedingt nochmal rechtschreibkorrigieren solltest ;-) ). Inhaltlich kommt aber logischerweise in den ersten beiden Szenen noch extrem wenig rüber, dazu kann man jetzt einfach keine Aussagen treffen...
Zur Dispo: Die Auflistung an Dingen, die du für die Szene brauchst, klingt sehr sinnvoll - allerdings enthält eine normale Dispositionen eigentlich eher so etwas wie "an dem Drehtag drehen wir Szene x, y und z" als Infos zu einer Szene. So etwas anzulegen ist zwar extrem sinnvoll, um die Dispos später zu machen, aber an sich ist es eben etwas anderes...
Und bei: "Ton Specials: Synchronisation, die Sprechparts werden im Studio vorgesprochen, was automatisch bedeutet das am Set Beschallung notwendig ist!" verstehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht, was du mir da sagen willst. Edit: Ok, die Antwort liegt hier: http://www.hackermovies.com/500843/synch ronisation-fuer-schulszene
Ok, zu deinen Fragen:
1) Für Kameraeinstellungen habe ich meistens eine eigene Drehbuchfassung, die dann zusammen mit Kameramann und Regisseur ausgetüftelt wurde. Da du bei deinem Projekt vermutlich sowieso viel dieser Parts alleine übernimmst, halte ich es (vgl. Benni) für unproblematisch, das mit reinzuschreiben.
2) Feedback zur Dispo steht hier drüber
3) Die Anzahl der Personen kannst du selbst wählen - es ist ja schließlich dein Drehbuch ;-) Für die Story sind meist nur genauso viele Personen sinnvoll, wie du auch unterschiedliche Geschichten erzählen willst/kannst - wenn drei Personen 1:1 dasselbe durchleben, kannst du ja zwei davon auch kürzen, ohne was an der Story zu verlieren. Für den Dreh (v.a. im Amateurbereich) solltest du bedenken, dass du alle Rollen besetzen musst und da vielleicht ein bisschen auf Material spielen solltest; heißt: So viele Schauspieler, wie du hast, solltest du in deinen Film einbauen...
Gruß
Chris
21:22
Persönlich mag ich keine Kameraanweisungen in Drehbüchern, vor allem weil es die Schauspieler beim Lesen sehr stört. Das Drehbuch soll ja in erster Linie mit sehr knappen Worten und den Dialogen die Handlung vorran treiben. Sich beim Schreiben gleich zur Kamera Gedanken zu machen scheint logisch, hindert aber etwas den Fluß des Erzählens. Obwohl es Leute gibt die das tatsächlich problemlos unter einen Hut bekommen.
10:12